{"id":188999,"date":"2025-06-14T06:24:10","date_gmt":"2025-06-14T06:24:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/188999\/"},"modified":"2025-06-14T06:24:10","modified_gmt":"2025-06-14T06:24:10","slug":"teilauto-verzeichnet-inzwischen-99-999-anmeldungen-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/188999\/","title":{"rendered":"teilAuto verzeichnet inzwischen 99.999 Anmeldungen \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Das Carsharing in Leipzig w\u00e4chst. Immer mehr Leipzigerinnen und Leipziger verzichten aufs eigene Auto und nutzen lieber ein Carsharing-Fahrzeug, wenn sie es brauchen. Das d\u00e4mpft die Entwicklung der Pkw-Zahlen in Leipzig. Und bringt dem Leipziger Anbieter teilAuto immer mehr Kunden, die auf dessen Fahrzeugflotte zugreifen k\u00f6nnen. Am Donnerstag, 12. Juni, war sogar Oberb\u00fcrgermeister Burkhard Jung dabei, als teilAuto die letzten \u201eneun Neuen\u201c begr\u00fc\u00dfte, die nun zur Gemeinschaft von 99.999 teilAuto-Nutzenden z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Mit dieser symbolischen Zahl \u00fcberschreitet der Anbieter teilAuto die Grenze zu 100.000 Menschen, die in mittlerweile 29 mitteldeutschen St\u00e4dten auf Carsharing-Fahrzeuge zugreifen k\u00f6nnen. Urspr\u00fcnglich als Verein in Halle\/ Saale gestartet, hat sich das Unternehmen als f\u00fcnftgr\u00f6\u00dfter Gemeinschaftsauto-Anbieter Deutschlands zu einem Branchentreiber unter den verkehrsentlastenden Mobilit\u00e4tsdiensten entwickelt.<\/p>\n<p>Als Schirmherr w\u00fcrdigte Leipzigs Oberb\u00fcrgermeister die Entwicklung, die teilAuto in Leipzig genommen hat: \u201eCarsharing hat sich von einem Nischenprodukt zu einem starken Faktor bei der Gestaltung umweltfreundlicher Mobilit\u00e4t gemausert. Das kontinuierliche Wachstum zeigt, dass Fahrzeugnutzung bei mittlerweile vielen Menschen einen gr\u00f6\u00dferen Stellenwert hat als Fahrzeugbesitz.\u201c<\/p>\n<p>Nicht nur private Haushalte oder Firmenbudgets k\u00f6nnten durch Carsharing entlastet werden. Sowohl gro\u00dfe als auch viele kleine Kommunen w\u00fcrden mittlerweile feststellen, welche Einsparungen sich durch Alternativen zum eigenen Pkw erzielen lie\u00dfen, so der Oberb\u00fcrgermeister: \u201eF\u00fcr die Attraktivit\u00e4t einer Stadt ist es entscheidend, wie viel Platz zum Leben in Stra\u00dfen und Wohngebieten vorhanden ist. Dieser Platz muss den Bewohnerinnen und Bewohnern zur Verf\u00fcgung stehen. Die geteilte Autonutzung kann daf\u00fcr ein wichtiger Taktgeber sein.\u201c<\/p>\n<p>Rund 1.000 Fahrzeuge allein in Leipzig<\/p>\n<p>Im Rahmen der feierlichen Begr\u00fc\u00dfung der neuen Carsharing-Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem teilAuto-Stellplatz an der Braustra\u00dfe, die aus verschiedenen St\u00e4dten angereist waren, wurden neben zwei Fahrr\u00e4dern unter anderem Mobilit\u00e4tsgutscheine verlost, um f\u00fcr eine nachhaltige Verkehrsmittelwahl zu werben. Aus dem Bestand von 99.999 Kundinnen und Kunden hatte teilAuto die letzten neun Nutzenden zur Pr\u00e4mierung nach Leipzig eingeladen.<\/p>\n<p>teilAuto-Vertreterin Josephine Michalke betonte, dass nicht nur eine bestimmte Klientel von den Angeboten profitiere: \u201eOb Studierende oder Rentner, ob Single oder Gro\u00dffamilie \u2013 Gemeinschaftsautos k\u00f6nnen von allen genutzt werden.\u201c Gerade die Vielzahl unterschiedlichster Fahrtanl\u00e4sse zeige, dass Carsharing geeignet sei, \u00fcberfl\u00fcssige Autos zu ersetzen, ob Wocheneinkauf, dienstliche Besorgung oder Urlaubsfahrt. \u201eAllein in der Messestadt ersetzen heute rund 1.000 Carsharing-Fahrzeuge 10.000 Privatautos\u201c, so die Unternehmenssprecherin.<\/p>\n<p>F\u00fcr teilAuto Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Michael Creutzer, der vor 25 Jahren im Unternehmen gestartet war, steht die nun sechsstellige Kundenzahl f\u00fcr ein hohes Ma\u00df an Verantwortung. Carsharing-Anbieter m\u00fcssten weiterhin gew\u00e4hrleisten, dass sie eine verkehrsentlastende Wirkung entfalten: \u201eDie heute hier anwesenden Nutzerinnen und Nutzer stehen genau daf\u00fcr \u2013 f\u00fcr 99.999 Menschen, die sich bewusst oder aufgrund ihrer Lebensumst\u00e4nde daf\u00fcr entschieden haben, kein Auto oder bei Bedarf kein zus\u00e4tzliches Auto anzuschaffen.\u201c F\u00fcr die n\u00e4chsten 100.000 Nutzenden w\u00fcnsche er sich deshalb, dass dies ebenfalls gelingt.<\/p>\n<p>Die Geschichte von teilAuto<\/p>\n<p>teilAuto wurde 1992 in Halle (Saale) als \u00f6kologisch orientierter Verein gegr\u00fcndet und ist heute als Carsharing-Anbieter in insgesamt 29 St\u00e4dten in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Th\u00fcringen vertreten.<\/p>\n<p>Seinen 100.000 Nutzerinnen und Nutzern stellt das Unternehmen rund 2.200 Gemeinschaftsfahrzeuge vom Kleinstwagen bis zum Transporter bereit. teilAuto setzt dabei auf einen emissionssparenden Fuhrpark sowie die St\u00e4rkung eines nachhaltigen Mobilit\u00e4tsmixes in Verbindung mit Bus, Bahn und Fahrrad.<\/p>\n<p>Das Unternehmen ist gemeinwohlzertifiziert und tr\u00e4gt f\u00fcr seine Dienstleistung das Umweltzeichen Blauer Engel. Die Gemeinschaftsautos k\u00f6nnen ab einer Stunde bis zu mehreren Wochen gemietet werden. Die Buchung ist rund um die Uhr via App, Webseite oder telefonisch m\u00f6glich. Ge\u00f6ffnet werden die Fahrzeuge mittels Smartphone App. Vor der ersten Nutzung ist eine einmalige Registrierung auf <a href=\"http:\/\/teilauto.net\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">teilauto.net<\/a> n\u00f6tig.<\/p>\n<p>Studien zufolge ersetzt ein Carsharing-Auto im Durchschnitt etwa zehn private Pkw und hilft damit, den Stra\u00dfenraum zu entlasten. Laut Bundesverband Carsharing lohnt sich das organisierte Autoteilen vor allem f\u00fcr Menschen, die im Jahr weniger als 14.000 Kilometer fahren und das Auto nicht t\u00e4glich zum Pendeln ben\u00f6tigen. Im l\u00e4ndlichen Raum kann Carsharing als Ersatz f\u00fcr den Zweitwagen viele Familien finanziell entlasten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das Carsharing in Leipzig w\u00e4chst. Immer mehr Leipzigerinnen und Leipziger verzichten aufs eigene Auto und nutzen lieber ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":189000,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1832],"tags":[14078,3364,29,30,71,859],"class_list":{"0":"post-188999","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-leipzig","8":"tag-carsharing","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-leipzig","13":"tag-sachsen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114680290542756302","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188999","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=188999"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/188999\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/189000"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=188999"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=188999"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=188999"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}