{"id":189029,"date":"2025-06-14T06:39:13","date_gmt":"2025-06-14T06:39:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/189029\/"},"modified":"2025-06-14T06:39:13","modified_gmt":"2025-06-14T06:39:13","slug":"neue-dombaumeisterin-die-hedwigs-kathedrale-funktioniert-aber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/189029\/","title":{"rendered":"Neue Dombaumeisterin: Die Hedwigs-Kathedrale funktioniert \u2013 aber &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Als Projektleiterin des Erzbistums Berlin hat die <a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/artikel\/53568-die-saniererin-der-sankt-hedwigs-kathedrale-in-berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Architektin Elena Cenci<\/a> jahrelang federf\u00fchrend die Sanierung und Umgestaltung der Berliner Hedwigs-Kathedrale betreut. Anfang Juni nun wurde sie zur neuen Dombaumeisterin der Kathedrale ernannt; damit ist sie auch in Zukunft f\u00fcr den Erhalt des Gotteshauses zust\u00e4ndig. Im Interview mit katholisch.de spricht Cenci \u00fcber ihre neue Aufgabe und deren &#8222;spirituelle Dimension&#8220;. Au\u00dferdem erl\u00e4utert sie, wie die Kathedrale im liturgischen Alttag funktioniert, welche baulichen Kinderkrankheiten es noch gibt und wie der aktuelle Stand beim Um- und Neubau des benachbarten Bernhard-Lichtenberg-Hauses ist.<\/p>\n<p><strong>Frage: Frau Cenci, den Beruf der Dombaumeisterin kennt man vor allem von jahrhundertealten Kathedralen wie dem K\u00f6lner Dom oder dem Freiburger M\u00fcnster, bei denen kontinuierlich bauliche Erhaltungsma\u00dfnahmen notwendig sind. Warum braucht nun auch die vergleichsweise kleine und <a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/thema\/660-sanierung-hedwigs-kathedrale\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">gerade erst umfassend sanierte Berliner Hedwigs-Kathedrale<\/a> eine Dombaumeisterin?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Die Sanierung der Hedwigs-Kathedrale hatte das Ziel, das Gotteshaus zukunftsf\u00e4hig zu machen, damit auch k\u00fcnftige Generationen hier zusammenkommen und Gottesdienst feiern k\u00f6nnen. Die Bauarbeiten waren aufw\u00e4ndig und haben viel Geld gekostet. Nach der Wiederer\u00f6ffnung der Kathedrale geht es nun darum daf\u00fcr Sorge zu tragen, dass der erreichte hochwertige Zustand des Geb\u00e4udes m\u00f6glichst lange erhalten bleibt. Das gilt f\u00fcr die Bausubstanz, die gepflegt und gesch\u00fctzt werden muss, ebenso wie f\u00fcr die neue Technik und die Kunstgegenst\u00e4nde. Um das zu gew\u00e4hrleisten, braucht es eine konstante baufachliche Betreuung \u2013 und genau daf\u00fcr wurde die Position der Dombaumeisterin geschaffen.<\/p>\n<p><strong>Frage: Als Projektleiterin des Erzbistums haben Sie die Sanierungs- und Umbauarbeiten in der Kathedrale jahrelang federf\u00fchrend betreut. Ist Ihre Ernennung zur Dombaumeisterin eine Belohnung f\u00fcr diese Arbeit?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Als Belohnung w\u00fcrde ich die Ernennung nicht bezeichnen, der Begriff hat f\u00fcr mich einen falschen Zungenschlag. Ich empfinde die Ernennung eher als Wertsch\u00e4tzung meiner bisherigen Arbeit.<\/p>\n<p><strong>Frage: Vor Ihrer T\u00e4tigkeit f\u00fcr das Erzbistum haben sie als Architektin Wohnungsbauprojekte sowie Hotel- und Museumsbauten betreut. Was hat Sie motiviert, auch nach Abschluss des Bauprojekts an der Hedwigs-Kathedrale f\u00fcr das Erzbistum t\u00e4tig zu bleiben?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Das Sinnstiftende meiner Arbeit hier. Anders als bei profanen Bauwerken geht es hier nicht nur um Konstruktion und Gestaltung, sondern um mehr \u2013 um eine Kirche, um liturgische und spirituelle R\u00e4ume. Das ber\u00fchrt mich nicht nur fachlich, sondern auch pers\u00f6nlich. Ich sehe mich als Teil eines Ganzen, das \u00fcber rein architektonische Fragen hinausgeht.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/kna_241124-0916-000063_hedwigs_kathedrale.jpg\" alt=\"Er\u00f6ffnungsgottesdienst der Sankt-Hedwigs-Kathedrale nach Umbau\"\/>&#13;<br \/>\n    &#13;<br \/>\n        Bild: \u00a9<a href=\"\" target=\"_self\">KNA\/Stefan Meetschen<\/a>&#13;<\/p>\n<p class=\"bildbeschreibung\">&#13;<br \/>\n            Er\u00f6ffnungsgottesdienst der renovierten Sankt-Hedwigs-Kathedrale im November 2025.&#13;\n        <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n    &#13;<\/p>\n<p><strong>Frage: Hat dieses Sinnstiftende Ihnen r\u00fcckblickend bei fr\u00fcheren Projekten gefehlt?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Nein, das w\u00fcrde ich nicht sagen. Auch meine fr\u00fcheren Projekte waren sinnstiftend \u2013 ich wollte stets Orte schaffen, an denen Menschen sich wohlf\u00fchlen. Aber die spirituelle Dimension, die bei der Hedwigs-Kathedrale dazukommt, ist unvergleichlich. Das ist etwas sehr Pers\u00f6nliches, das meine Arbeit in einer ganz neuen Tiefe erf\u00fcllt.<\/p>\n<p><strong>Frage: Sie haben es bereits angedeutet, aber vielleicht k\u00f6nnen Sie es noch etwas konkreter sagen: Was werden k\u00fcnftig Ihre Aufgaben als Dombaumeisterin sein?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Meine zentrale Aufgabe wird es sein, den baulichen Zustand der Kathedrale \u00fcber die Gew\u00e4hrleistungsfrist der Baufirmen hinaus im Blick zu behalten und daf\u00fcr zu sorgen, dass die Kathedrale als Geb\u00e4ude langfristig erhalten bleibt und funktioniert. Dabei geht es vor allem darum, Ver\u00e4nderungen am Bauwerk fr\u00fchzeitig zu erkennen. Also: Bilden sich irgendwo Risse, tritt Feuchtigkeit auf oder machen die technischen Anlagen Probleme? Ich bin allerdings keine Geb\u00e4udemanagerin im klassischen Sinne. Vielmehr geht es darum, zu verstehen, mit welchen Materialien beim Bau gearbeitet wurde, welche planerischen Konzepte dahinterstanden und wie sich der aktuelle Zustand daraus entwickelt hat. Wenn sich beispielsweise Fugen ver\u00e4ndern, Farbabweichungen sichtbar werden oder die Innenkuppel Auff\u00e4lligkeiten zeigt, muss ich das einordnen und reagieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Frage: Anders als in K\u00f6ln oder Freiburg steht Ihnen allerdings keine eigene Dombauh\u00fctte zur Verf\u00fcgung, die selbstst\u00e4ndig Arbeiten an der Kathedrale durchf\u00fchren k\u00f6nnte &#8230;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> In der Tat m\u00fcssen wir bei allen anfallenden Bauarbeiten auf externe Firmen zur\u00fcckgreifen \u2013 vorrangig nat\u00fcrlich auf jene Handwerksbetriebe und Kunstwerkst\u00e4tten, die an der Sanierung der vergangenen Jahre mitgearbeitet haben. Doch meine T\u00e4tigkeit endet nicht an der Au\u00dfent\u00fcr der Kathedrale. Es gibt auch Projekte im direkten Umfeld, bei denen meine Aufgabe darin besteht, die Interessen des Erzbistums zu vertreten. Konkret betrifft das etwa geplante Verbesserungen an der Treppe vor dem Haupteingang. Momentan durchschneidet die Behrenstra\u00dfe direkt am Fu\u00df der Treppe den Vorplatz der Kathedrale \u2013 das soll sich \u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>Frage: <a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/artikel\/57761-nach-sechs-jahren-umbau-berliner-hedwigs-kathedrale-wiedereroeffnet\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die Kathedrale ist jetzt seit einem guten halben Jahr wieder ge\u00f6ffnet.<\/a> W\u00fcrden Sie sagen, dass die bauliche Umgestaltung sich im liturgischen Alltag seither bew\u00e4hrt hat?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Ja, absolut. <a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/artikel\/57611-loch-zu-tueren-auf-berlins-hedwigs-kathedrale-wird-wiedereroeffnet\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Obwohl die Kathedrale im Inneren umfassend ver\u00e4ndert wurde und ein komplett neues Raumkonzept entstanden ist<\/a>, wurde sie von den Gl\u00e4ubigen ganz selbstverst\u00e4ndlich wieder in Besitz genommen. Das ist schon erstaunlich, schlie\u00dflich geh\u00f6rte vor allem die Platzierung des Altars in der Mitte der Kathedrale urspr\u00fcnglich nicht einmal zu den Vorgaben des Architekturwettbewerbs. Aber jetzt wirkt es ganz nat\u00fcrlich, dass der Altar dort steht. F\u00fcr mich ist das ein Zeichen, dass die Entscheidung richtig war. Der Rundbau hat f\u00f6rmlich nach einer neuen \u2013 und zugleich alten \u2013 Ordnung verlangt.<\/p>\n<blockquote><p>&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            \u201eBaulich funktioniert die Kathedrale. Schade ist lediglich, dass das Bernhard-Lichtenberg-Haus noch nicht fertig ist. Dadurch kann das Gesamtprojekt seine Wirkung noch nicht vollst\u00e4ndig entfalten.\u201c&#13;\n        <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n            &#13;<br \/>\n                \u2014\u00a0 Zitat: Elena Cenci&#13;<br \/>\n            &#13;<br \/>\n&#13;\n    <\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Frage: Gibt es aus baulicher Sicht noch Kinderkrankheiten in der Kathedrale?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Nein, baulich funktioniert die Kathedrale. Schade ist lediglich, dass das Bernhard-Lichtenberg-Haus noch nicht fertig ist. Dadurch kann das Gesamtprojekt seine Wirkung noch nicht vollst\u00e4ndig entfalten.<\/p>\n<p><strong>Frage: Was meinen Sie damit?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci: <\/strong>Im Neubau des Bernhard-Lichtenberg-Hauses ist zum Beispiel ein Caf\u00e9 geplant \u2013 ein Ort der Begegnung f\u00fcr Besucher, Touristen und die Gemeinde. Nach den Gottesdiensten dort oder auf der Freifl\u00e4che hinter der Kathedrale zusammenzukommen und den Communio-Gedanken mit Leben zu f\u00fcllen, das ist aktuell noch nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p><strong>Frage: Haben Sie einen Lieblingsort in der Kathedrale? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Ja \u2013 oben im Kuppelumgang, m\u00f6glichst nah an der Kuppel\u00f6ffnung, dem sogenannten Opaion. Dieser Ort hat mich von Anfang an fasziniert: der Blick von dort in den Innenraum; das Gef\u00fchl, dem Himmel n\u00e4her zu sein als der Erde. Das war schon w\u00e4hrend der Bauphase mein Lieblingsplatz \u2013 und ist es bis heute geblieben.<\/p>\n<p><strong>Frage: <a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/artikel\/61589-berliner-hedwigs-kathedrale-wegen-bauarbeiten-mehrere-tage-geschlossen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vor kurzem musste der Hauptraum der Kathedrale f\u00fcr eine Woche geschlossen werden<\/a>, um Restarbeiten durchzuf\u00fchren, die vor der Wiederer\u00f6ffnung im November nicht rechtzeitig geschafft worden waren. Was wurde dort gemacht? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Wir haben den Opaionkranz \u2013 die gro\u00dfe Leuchtkonstruktion rund um die Kuppel\u00f6ffnung \u2013 abgesenkt, um letzte Arbeiten an den Transportwinden innerhalb des Kranzes abzuschlie\u00dfen. Dabei ging es um die sichere F\u00fchrung der Kabel und die exakte Justierung, damit der Kranz beim Hoch- und Runterfahren in Waage bleibt. Diese Arbeiten konnten aus Sicherheitsgr\u00fcnden nur am Boden ausgef\u00fchrt werden, deshalb musste die Kathedrale geschlossen werden.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/erzbistum_berlin_dombaumeisterin_elena_cenci_02.jpg\"\/>&#13;<br \/>\n    &#13;<br \/>\n        Bild: \u00a9<a href=\"\" target=\"_self\">Erzbistum Berlin\/J\u00f6rg Farys<\/a>&#13;<\/p>\n<p class=\"bildbeschreibung\">&#13;<br \/>\n            Elena Cenci an ihrem Lieblingsplatz in der Hedwigs-Kathedrale: dem Kuppelumgang unter dem sogenannten Opaion.&#13;\n        <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n    &#13;<\/p>\n<p><strong>Frage: Gro\u00dfe Probleme hat Ihnen zuletzt die Krypta gemacht. Die war seit Ende Februar f\u00fcr mehr als drei Monate geschlossen, <a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/artikel\/59850-schaden-am-deckenputz-krypta-der-hedwigs-kathedrale-geschlossen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">weil ein Schaden am Deckenputz aufgetreten war<\/a>, wie es damals in einer Pressemitteilung des Erzbistums hie\u00df. Was genau ist dort passiert?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Nachts hatte sich ein St\u00fcck der verputzten Decke gel\u00f6st und war herabgefallen. Aus Sicherheitsgr\u00fcnden haben wir die Krypta daraufhin sofort geschlossen und den Schaden gr\u00fcndlich untersuchen lassen.<\/p>\n<p><strong>Frage: Mit welchem Ergebnis?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Die Untersuchungen haben ergeben, dass es ein Problem mit der Haftung zwischen dem Deckenputz und der Rohbaudecke gab. Der Putz selbst ist stabil, aber an einigen Stellen war die Verbindung zur Decke nicht mehr ausreichend. Die Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind komplex, weil es sich um chemische Prozesse handelt, bei denen unter anderem auch die raumklimatischen Verh\u00e4ltnisse eine Rolle spielen. Nachdem die Ursache bekannt war, wurde ein Sanierungskonzept erarbeitet und umgesetzt, bei dem der Putz nochmal zus\u00e4tzlich an der Decke befestigt wurde.<\/p>\n<p><strong>Frage: Handelte es sich bei dem Problem um einen Baumangel oder gar Pfusch?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Nein, davon kann man nicht sprechen. Solche F\u00e4lle k\u00f6nnen auftreten \u2013 selbst bei Arbeiten von Fachfirmen. <a href=\"https:\/\/www.katholisch.de\/artikel\/62182-nach-drei-monaten-krypta-der-hedwigs-kathedrale-wieder-geoeffnet\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wir sind froh, dass das Problem nun behoben ist.<\/a> Es war extrem schmerzhaft, dass wir die Krypta in der ersten Fasten- und Osterzeit in der sanierten Kathedrale nicht nutzen konnten.<\/p>\n<p><strong>Frage: Gucken wir noch einmal auf das Bernhard-Lichtenberg-Haus. Der Um- und teilweise Neubau des Hauses ist noch im Gange, vor rund zwei Monaten wurde Richtfest gefeiert. Wie ist der aktuelle Stand? <\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Der Rohbau steht, die Fenster im Neubau und im Altbau sind eingesetzt, beide D\u00e4cher sind abgedichtet \u2013 die \u00e4u\u00dfere H\u00fclle ist also so weit fertig, dass wir mit dem Innenausbau beginnen konnten.<\/p>\n<blockquote><p>&#13;<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n            \u201eKomplett fertig wird das Projekt vielleicht nie sein. Gerade im Lichtenberg-Haus werden wir insbesondere in der Anfangszeit sicher noch viele Dinge entdecken, die wir nachjustieren oder erg\u00e4nzen m\u00fcssen.\u201c&#13;\n        <\/p>\n<p>&#13;<br \/>\n&#13;<br \/>\n            &#13;<br \/>\n                \u2014\u00a0 Zitat: Elena Cenci&#13;<br \/>\n            &#13;<br \/>\n&#13;\n    <\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Frage: <\/strong><strong>Zuletzt war die Fertigstellung des Hauses f\u00fcr Ende 2025 geplant. Bleibt es dabei?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Nein, diesen Zeitplan werden wir nicht halten k\u00f6nnen. Wir rechnen derzeit damit, das Haus Ende September kommenden Jahres wieder in Betrieb nehmen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> <strong>Wenn das Lichtenberg-Haus fertig ist \u2013 worauf freuen Sie sich dort am meisten?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Am meisten freue ich mich darauf, dass wir dort viele zentrale Funktionen an einem Ort b\u00fcndeln. Schon fr\u00fcher hatte das Haus vielf\u00e4ltige Aufgaben, aber k\u00fcnftig wird es ein echtes Zentrum sein. Die Dommusik zieht dort ein, auch die Dienstwohnung und das B\u00fcro des Erzbischofs sowie die Dompropstei werden dort sein. Im Altbau entsteht ein Ausstellungsbereich, in dem auch Menschen, die wenig oder keinen Bezug zur Kirche haben, Informationen und Zug\u00e4nge zum Glauben finden k\u00f6nnen. Alles ist aufeinander abgestimmt \u2013 auch das geplante Inklusionscaf\u00e9 passt wunderbar zu unserem Konzept.<\/p>\n<p><strong>Frage: Seit sechs Jahren begleiten Sie das Bauprojekt an der Kathedrale. Wenn im kommenden Jahr wirklich alles fertig sein sollte \u2013 was machen Sie dann? Erst mal Urlaub?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Cenci:<\/strong> Ganz ehrlich: Komplett fertig wird das Projekt vielleicht nie sein. Gerade im Lichtenberg-Haus werden wir insbesondere in der Anfangszeit sicher noch viele Dinge entdecken, die wir nachjustieren oder erg\u00e4nzen m\u00fcssen. Es geht also immer weiter \u2013 und ich freue mich darauf.<\/p>\n<p>&#13;<br \/>\nVon\u00a0Steffen Zimmermann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Als Projektleiterin des Erzbistums Berlin hat die Architektin Elena Cenci jahrelang federf\u00fchrend die Sanierung und Umgestaltung der Berliner&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":189030,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,30,1940,1938],"class_list":{"0":"post-189029","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","9":"tag-aktuelle-news-aus-berlin","10":"tag-berlin","11":"tag-berlin-news","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-nachrichten-aus-berlin","15":"tag-news-aus-berlin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114680349564469301","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/189029","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=189029"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/189029\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/189030"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=189029"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=189029"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=189029"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}