{"id":189823,"date":"2025-06-14T14:00:45","date_gmt":"2025-06-14T14:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/189823\/"},"modified":"2025-06-14T14:00:45","modified_gmt":"2025-06-14T14:00:45","slug":"nordrhein-westfalen-stadt-mitarbeiterin-soll-geld-auf-ihr-konto-ueberwiesen-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/189823\/","title":{"rendered":"Nordrhein-Westfalen: Stadt-Mitarbeiterin soll Geld auf ihr Konto \u00fcberwiesen haben"},"content":{"rendered":"<p>                    Nordrhein-Westfalen<br \/>\n                Stadt-Mitarbeiterin soll Geld auf ihr Konto \u00fcberwiesen haben<\/p>\n<p>\t\t\t\t              13.06.2025, 11:37 Uhr<\/p>\n<p><strong>Eigentlich sollte sie Zusch\u00fcsse an Alleinerziehende bearbeiten. Doch dabei hat eine Mitarbeiterin der Stadt Gelsenkirchen wohl jahrelang in die eigene Tasche gewirtschaftet. Es geht um hohe Summen.<\/strong><\/p>\n<p>Gelsenkirchen (dpa\/lnw) &#8211; Eine Mitarbeiterin der Stadt Gelsenkirchen soll jahrelang Geld auf ihr eigenes Konto umgeleitet haben. Insgesamt gehe es um rund 300.000 Euro, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es werde wegen des Anfangsverdachts der Untreue ermittelt. Die &#8222;WAZ&#8220; hatte zuvor berichtet.<\/p>\n<p>Die Mitarbeiterin hatte bei der Stadt Gelsenkirchen sogenannte Unterhaltsvorschussleistungen f\u00fcr Familien bearbeitet &#8211; also staatliche Hilfen f\u00fcr Alleinerziehende, die von dem anderen Elternteil kein Geld f\u00fcr die gemeinsamen Kinder bekommen.<\/p>\n<p>Solche Zahlungen sollen eigentlich die finanzielle Lebensgrundlage der Kinder absichern. Doch die Mitarbeiterin hat den Ermittlungen zufolge jahrelang Antr\u00e4ge erfunden und dann Leistungen auf ihre eigenen Konten \u00fcberwiesen.<\/p>\n<p>Ermittler m\u00fcssen Zahlungen aufwendig rekonstruieren<\/p>\n<p>Allerdings sei es aufwendig, die Geldfl\u00fcsse auf die verschiedenen Konten zu rekonstruieren, sagte der Sprecher der Ermittlungsbeh\u00f6rde. Deshalb bef\u00e4nden sich die Ermittlungen noch in einem fr\u00fchen Stadium.<\/p>\n<p>Die Mitarbeiterin sei inzwischen entlassen, sagte ein Sprecher der Stadt Gelsenkirchen. Au\u00dferdem werde verwaltungsintern gepr\u00fcft, wie ein solcher Betrug in Zukunft schneller aufgedeckt werden k\u00f6nne.\u00a0<\/p>\n<p>Mitarbeiterin nutzte Daten von realen Familien<\/p>\n<p>Im konkreten Fall sei die Mitarbeiterin sehr geschickt vorgegangen. Sie habe immer die F\u00e4lle von Alleinerziehenden genommen, die tats\u00e4chlich von der Stadt Gelsenkirchen betreut wurden. Au\u00dferdem habe sie immer nur kleine Betr\u00e4ge von wenigen hundert Euro bewilligt und auf ihre eigenen Konten \u00fcberwiesen, sagte der Stadtsprecher. Die Familien bekamen davon gar nichts mit. Ihnen sei auch kein Geld verloren gegangen, betonte der Stadtsprecher.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Kollegen, die die Vorg\u00e4nge \u00fcberpr\u00fcften, habe es keine Anhaltspunkte f\u00fcr Unregelm\u00e4\u00dfigkeiten gegeben. Alles habe so ausgesehen, als w\u00fcrden regul\u00e4re Auszahlungen an die bed\u00fcrftigen Familien veranlasst.<\/p>\n<p>Weil die Masche so lange funktionierte, sei der gro\u00dfe Schaden von insgesamt rund 300.000 Euro entstanden. Der Fall sei aufgefallen, als die Mitarbeiterin krank wurde und Kollegen die von ihr betreuten Familien \u00fcbernahmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nordrhein-Westfalen Stadt-Mitarbeiterin soll Geld auf ihr Konto \u00fcberwiesen haben 13.06.2025, 11:37 Uhr Eigentlich sollte sie Zusch\u00fcsse an Alleinerziehende&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":189824,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1839],"tags":[7507,3364,29,666,30,57490,1209,62981],"class_list":{"0":"post-189823","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bochum","8":"tag-bochum","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-geld","12":"tag-germany","13":"tag-konto","14":"tag-nordrhein-westfalen","15":"tag-stadt-mitarbeiterin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114682083851010569","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/189823","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=189823"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/189823\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/189824"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=189823"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=189823"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=189823"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}