{"id":190422,"date":"2025-06-14T19:30:17","date_gmt":"2025-06-14T19:30:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/190422\/"},"modified":"2025-06-14T19:30:17","modified_gmt":"2025-06-14T19:30:17","slug":"diakone-in-den-usa-zu-wenige-kommen-nach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/190422\/","title":{"rendered":"Diakone in den USA: Zu wenige kommen nach"},"content":{"rendered":"<p>Eine \u201eunsch\u00e4tzbare Rolle\u201c spielen Diakone in den USA, w\u00fcrdigen die amerikanischen Bisch\u00f6fe. Aber: Es gibt aber zu wenig Nachwuchs. Der j\u00e4hrliche Bericht der US-amerikanischen Bischofskonferenz wirft ein Licht auf Tendenzen und Zusammensetzung der Diakone in den Vereingten Staaten.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-06\/mexiko-guatemala-bischoefe-kritisieren-usa-migrationspolitik.html\" title=\"Mexiko\/Guatemala: Bisch\u00f6fe kritisieren USA f\u00fcr Migrationspolitik\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/afp\/2024\/05\/14\/02\/1715645560410.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Mexiko\/Guatemala: Bisch\u00f6fe kritisieren USA f\u00fcr Migrationspolitik\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Bisch\u00f6fe und Migrationsseelsorger aus Mexiko und Guatemala haben die fremdenfeindliche und unmenschliche Migrationspolitik zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten verurteilt. &#8230;\n     <\/p>\n<p>Die Zahl der St\u00e4ndigen Diakone in den USA wird f\u00fcr das Jahr 2024 auf mehr als 20.000 gesch\u00e4tzt \u2013 nicht genug neue, um die Zahl derer auszugleichen, die aus dem aktiven Dienst ausscheiden, hei\u00dft es in dem Bericht \u201eA Portrait of the Permanent Diaconate in 2025\u201c der US-Bischofskonferenz, aus dem das Portal osvnews zitiert.<\/p>\n<p>\u201eDiakone spielen eine unsch\u00e4tzbare Rolle, wenn es darum geht, allen Mitgliedern der Gesellschaft die Hoffnung des Evangeliums zu bringen\u201c, sagte der Vorsitzende des Ausschusses, Earl A. Boyea, Bischof von Lansing. \u201eDurch ihr Zeugnis in der Pfarrei, in ihren Familien, am Arbeitsplatz und im Dienst an den Armen zeigt das Leben eines Diakons das dienende Herz Christi in ihren treuen und oft verborgenen Taten der N\u00e4chstenliebe.\u201c<\/p>\n<p>\u00dcberaltert: 96 Prozent \u00fcber 50 Jahre alt <\/p>\n<p>Seit 2005 f\u00fchrt das Center for Applied Research in the Apostolate an der Georgetown University die j\u00e4hrliche Umfrage zu den demographischen Daten des St\u00e4ndigen Diakonats in den USA untersucht. Die Daten f\u00fcr die Umfrage, die zwischen Februar und Mai durchgef\u00fchrt wurde, stammen von 140 der 185 Di\u00f6zesen, Erzdi\u00f6zesen und Eparchien, deren Bisch\u00f6fe Mitglieder des USCCB sind und die auch ein aktives Diakonatsamt haben. Die R\u00fccklaufquote f\u00fcr die Studie betrug insgesamt 76 Prozent. Demnach gebe es in den USA eine gesch\u00e4tzte Gesamtzahl von 20.212 St\u00e4ndigen Diakonen.<\/p>\n<p>2024 wurden laut der Umfrage 393 neue St\u00e4ndige Diakone geweiht; gleichzeitig schieden jedoch 545 Diakone aus dem aktiven Dienst aus, und weitere 361 starben. 96 Prozent der aktiven St\u00e4ndigen Diakone ist \u00fcber 50 Jahre alt, 38 Prozent sind 70 Jahre oder \u00e4lter; diese Zahlen stehen im Zusammenhang mit der alternden US-amerikanischen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die meisten (96 Prozent) Di\u00f6zesen und Eparchien haben ein Mindestalter f\u00fcr die Aufnahme in den st\u00e4ndigen Diakonat, wobei der Durchschnitt bei 32 Jahren liegt. Drei von f\u00fcnf Di\u00f6zesen (58 Prozent) haben ein vorgeshriebenes Ruhestandsalter f\u00fcr ihre St\u00e4ndigen Diakone, das im Durchschnitt bei 75 Jahren liegt.<\/p>\n<p>Im Zweiten Vatikanischen Konzil wiedereingef\u00fchrt <\/p>\n<p>Die meisten St\u00e4ndigen Diakone sind verheiratet; nur vier Prozent sind verwitwet und zwei Prozent waren nie verheiratet. Fast drei Viertel der St\u00e4ndigen Diakone in den USA sind wei\u00df, zwanzig Prozent sind Hispano- oder Latinoamerikaner, zwei Prozent sind Afroamerikaner.<\/p>\n<p>Der St\u00e4ndige Diakonat hat seine Wurzeln im Urchristentum. Im Mittelalter geriet er durch den Aufstieg des Priestertums in Vergessenheit. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dem Beruf wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil, und 1959 forderte Caritas International seine Wiedereinf\u00fchrung, der schlie\u00dflich das Zweite Vatikanische Konzil zustimmte; Papst Paul VI. verk\u00fcndete die Entscheidung durch kanonische Normen und einen neuen Ritus f\u00fcr die Verleihung des geweihten Amtes.<\/p>\n<p>(osv \u2013 lv)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine \u201eunsch\u00e4tzbare Rolle\u201c spielen Diakone in den USA, w\u00fcrdigen die amerikanischen Bisch\u00f6fe. 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