{"id":190548,"date":"2025-06-14T20:47:09","date_gmt":"2025-06-14T20:47:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/190548\/"},"modified":"2025-06-14T20:47:09","modified_gmt":"2025-06-14T20:47:09","slug":"mehrere-demonstrationen-zur-situation-in-nahost-in-wuppertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/190548\/","title":{"rendered":"Mehrere Demonstrationen zur Situation in Nahost in Wuppertal"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Alle Veranstaltungen verliefen friedlich, wie die Polizei best\u00e4tigte.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sie wollten auf die Situation der Menschen in Gaza aufmerksam machen, erkl\u00e4ren die Organisatoren des Friedensmarsches, die auch von einem Schweigemarsch sprechen. Die Teilnehmer sammeln sich ab 13 Uhr vor dem Hauptbahnhof. Viele haben pal\u00e4stinensische Fahnen dabei, andere das schwarz-wei\u00df gew\u00fcrfelte Pal\u00e4stinensertuch. Auf Plakaten steht etwa \u201eStoppt Waffenlieferungen\u201c oder \u201eH\u00e4nde weg von Gaza\u201c.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Angemeldet sei die Veranstaltung von Privatpersonen, erkl\u00e4rt Mitorganisator Alen Huduti, sie richte sich an die Zivilgesellschaft. Sie wollten zeigen, dass sie mit den Geschehnissen in Gaza nicht einverstanden sind. Hauptanmelder Mustafa Ayg\u00fcn erkl\u00e4rt, bisher habe es noch zu wenig Protest in Wuppertal gegeben, daher h\u00e4tten sie diese gr\u00f6\u00dfere Veranstaltung angemeldet. Abdulmalik Tedros, ebenfalls Anmelder, sagt: \u201eMein Ziel ist, dass die Gesellschaft \u00fcber Missst\u00e4nde nachdenkt und aktiv versucht, etwas zu \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Zug bewegt sich \u00fcber die B7 bis zur Wupperstra\u00dfe, zur\u00fcck \u00fcber den Hofkamp zur Schlusskundgebung auf dem Laurentiusplatz. \u201eWir haben die Situation in Gaza dargestellt, dass die Menschen keine Nahrung, keine Hilfsg\u00fcter, kein Wasser haben\u201c; berichtet Aldulmalik Tedros hinterher. \u201eDie Welt schaut zu!\u201c, emp\u00f6rt er sich. Laut Polizei hatte der Friedensmarsch bis zu 150 Teilnehmer, die Veranstalter sprechen von 400 insgesamt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dazu geh\u00f6rt etwa Rana Jumah (43), die erkl\u00e4rt: \u201eWir protestieren gegen das Leid der Pal\u00e4stinenser in Gaza.\u201c Sie betont: \u201eDas w\u00fcrden wir genauso f\u00fcr die Juden machen und alle V\u00f6lker.\u201c Ihr Neffe Elyan (13) sagt: \u201eIch will, dass der Krieg aufh\u00f6rt.\u201c Seine Schwester Lilyana (16) erz\u00e4hlt von Verwandten in Gaza: \u201eIhre Lage ist f\u00fcrchterlich.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zwei Freunde, 47 und 48 Jahre alt, sagen: \u201eWir wollen ein friedliches Zeichen setzen.\u201c Monique Jabnoun (52), in der DDR aufgewachsen und mit einem Tunesier verheiratet, sagt: \u201eIch habe das Bed\u00fcrfnis, irgendetwas zu tun.\u201c Nach den Montagsdemos in der DDR wisse sie, dass Demos etwas bewirken k\u00f6nnen. \u201eMir geht es um die Freiheit f\u00fcr alle Menschen \u2013 in Pal\u00e4stina und Israel.\u201c Felix Meuer (30) ist auf der Durchreise nach Berlin, hat eine Stunde Aufenthalt in Wuppertal und sich eingereiht: \u201eIch will darauf aufmerksam machen, was in Pal\u00e4stina passiert, dass dort Menschen ermordet werden.\u201c<\/p>\n<p>Erinnerung an die von der Hamas verschleppten Geiseln      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Leid der Pal\u00e4stinenser ist auch das Thema einer weiteren Kundgebung ab 15 Uhr am Hauptbahnhof. Die Gleichzeitigkeit sei Zufall, sagt Mitorganisatorin Rahima, die nur ihren Vornamen nennen will. Demn\u00e4chst wolle man sich besser absprechen. Veranstalter sind mehrere linke Gruppen, wie die Students for Palestine und der SDAJ Wuppertal-Solingen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir stehen hier f\u00fcr ein Ende des V\u00f6lkermords, wir fordern das Ende der Waffenlieferungen und den R\u00fcckzug israelischer Truppen\u201c, sagt ein Redner. Auch hier sind Pal\u00e4stinenserfahnen und Pal\u00e4stinensert\u00fccher zu sehen. Leere T\u00f6pfe auf dem Boden sollen den Hunger in Gaza symbolisieren. Rahima sagt in ihrer Rede, Israel setze Hunger als Waffe ein, das sei \u201eerb\u00e4rmlich\u201c. Laut Polizei geh\u00f6rten rund 25 Personen zu dieser Kundgebung.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wenige Meter weiter stehen vor der Schwebebahnstation D\u00f6ppersberg ebenfalls rund 25 Menschen, um gegen Antisemitismus und Israelhass zu demonstrieren. Hier haben einige Israelfahnen umgebunden. Ein Banner des Freundeskreises Beer Sheva tr\u00e4gt die Aufschrift \u201eF\u00fcr Frieden\u201c. Plakate erinnern an die von der Hamas verschleppten Geiseln, fordern \u201eBring them home\u201c. Auf dem Boden liegen Fotos von Geiseln.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Veranstalter sei die \u201eInitiative gegen Antisemitismus Wuppertal\u201c, erkl\u00e4rt Organisator Dennis Schlizio. Er berichtet, dass sie k\u00fcrzlich bei einer \u00e4hnlichen Kundgebung gest\u00f6rt wurden, \u201eYallah Intifada!\u201c gerufen worden sei \u2013 viele verstehen das als Aufruf zu Terror und Mord an Juden. Daher betrachten sie zumindest die wenige Meter entfernte Veranstaltung mit Misstrauen. Ein Redner sagt: \u201eDer aktuelle Judenhass sollte das letzte Zeichen sein, wie n\u00f6tig der Staat Israel ist.\u201c Und: \u201eW\u00fcrde sich die Hamas ergeben, w\u00e4re der Krieg beendet.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Alle Veranstaltungen verliefen friedlich, wie die Polizei best\u00e4tigte. 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