{"id":190770,"date":"2025-06-14T23:01:12","date_gmt":"2025-06-14T23:01:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/190770\/"},"modified":"2025-06-14T23:01:12","modified_gmt":"2025-06-14T23:01:12","slug":"1950er-und-1960er-jahre-als-die-moralische-reinheit-der-kunst-erfolgreich-zerlegt-wurde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/190770\/","title":{"rendered":"1950er- und 1960er-Jahre: Als die moralische Reinheit der Kunst erfolgreich zerlegt wurde"},"content":{"rendered":"<p>Mit den Pathosformeln der Nachkriegsmoderne konnten sie nichts mehr anfangen: John Cage und Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg und Cy Twombly. Die f\u00fcnf Freunde teilten auch privat gemeinsame Geheimnisse.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Wei\u00dfe Bilder, wie langweilig. Auf Fotos sehen die monochromen Gem\u00e4lde am Eingang der Schau fast nach nichts aus, im Museum kann man sich dagegen nur schwer von ihnen l\u00f6sen. Es gibt eben viele Arten von Wei\u00df. Da ist ein cremig aus gef\u00e4rbtem Wachs gespachteltes Wei\u00df auf Jasper Johns\u2019 \u201eLarge White Numbers\u201c von 1958. Da ist ein Wei\u00df so rissig wie W\u00fcstenboden auf Robert Rauschenbergs \u201eWhite Paintings\u201c, und da ist das bleich-wei\u00dfe Palimpsest aus Stiftspuren und erratischen Formen bei <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/kunst-und-architektur\/article159960030\/Bilder-vom-Untergang-des-amerikanischen-Reiches.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kultur\/kunst-und-architektur\/article159960030\/Bilder-vom-Untergang-des-amerikanischen-Reiches.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cy Twombly<\/a>. Man verliert sich darin wie in  der Landkarte einer unbekannten Weltgegend, die noch kaum erkundet ist.  <\/p>\n<p>Der erste Saal der Ausstellung <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.museum-brandhorst.de\/ausstellungen\/fuenf-freunde\/\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.museum-brandhorst.de\/ausstellungen\/fuenf-freunde\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\">\u201eF\u00fcnf Freunde\u201c im M\u00fcnchener Museum Brandhorst<\/a> ist einer Nichtfarbe gewidmet. Wei\u00df erzeugt eine Stille, die ganze Sinfonien enthalten kann. Der Komponist John Cage bezeichnete Rauschenbergs 1951 entstandene wei\u00dfe Bilder einmal als \u201eFlugh\u00e4fen f\u00fcr Lichter, Schatten und Partikel\u201c und nahm sie zum Anlass zu seiner ber\u00fchmtesten Komposition. <\/p>\n<p>1952 komponierte Cage  \u201e4\u203233\u2033\u2019\u2019. Bei diesem vier Minuten und dreiunddrei\u00dfig Sekunden langen St\u00fcck \u00f6ffnet der Pianist den Klavierdeckel und schlie\u00dft ihn nach dieser Zeit im Titel definierten Zeit wieder. W\u00e4hrenddessen hat man nichts und alles geh\u00f6rt \u2013 den Raum, in dem man sich befindet und die eigenen Gedanken. <\/p>\n<p>Dieses Herunterpegeln auf den Nullpunkt schien Anfang der 1950er-Jahre f\u00fcr f\u00fcnf der bedeutendsten K\u00fcnstler des 20. Jahrhunderts eine Notwendigkeit gewesen zu sein. Zum ersten Mal unternimmt eine Ausstellung den Versuch, die engen k\u00fcnstlerischen und pers\u00f6nlichen Beziehungen zwischen Robert Rauschenberg, Jasper Johns, Cohn Cage, Merce Cunningham und Cy Twombly zu untersuchen. Sie bildeten nie eine K\u00fcnstlergruppe im engeren Sinne so wie die Br\u00fccke oder die Gruppe Zero. <\/p>\n<p>Die f\u00fcnf Freunde erscheinen einem in dieser informierten R\u00fcckschau wie eine informelle, halb private Befreiungsbewegung, die sich zu Beginn der F\u00fcnfziger am <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/kunst-und-architektur\/article142086960\/Am-Black-Mountain-College-waren-sie-alle.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kultur\/kunst-und-architektur\/article142086960\/Am-Black-Mountain-College-waren-sie-alle.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Black Mountain College<\/a> in North Carolina und in New York herausbildete. Es waren bleierne Jahre. <\/p>\n<p>Auf dem H\u00f6hepunkt des Kalten Kriegs ging in Amerika nicht nur die \u201eRed Scare\u201c (Rote Angst) um, weil unter Anleitung des Senators Joseph McCarthy echte und vermeintliche Kommunisten vor Tribunale gezerrt wurden, sondern auch die \u201eLavender Scare\u201c (Lavendel-Angst), eine massive, staatlich initiierte homophobe Verfolgungskampagne. Durch ein neu erlassenes Gesetz pauschal als Sicherheitsrisiko eingestuft, verloren tausende Regierungsangestellte aufgrund ihrer Homosexualit\u00e4t den Job. Die homophobe Paranoia sollte noch lange nachwirken. <\/p>\n<p>Aber was hat das eine eigentlich mit dem anderen zu tun, die Kunst mit dem queeren Begehren? Man kann die Nachwirkungen daran sehen, dass die private Seite der K\u00fcnstler von der Kunstgeschichte beschwiegen wurde, solange sie nicht heterosexuell war. Sie wurde aber eben auch von den K\u00fcnstlern nicht thematisiert, die einer anderen Generation angeh\u00f6ren, einer, in der \u00fcber manches eben nicht \u00f6ffentlich gesprochen wurde. <\/p>\n<p>Kunst ohne expressionistisches Pathos <\/p>\n<p>Vielleicht, denkt man beim Durchwandern der S\u00e4le, ist es die eigene unausgesprochene Au\u00dfenseiterposition, die damals mit zur Weigerung beitrug, sich den heroischen Pathosformeln der abstrakten Expressionisten anzuschlie\u00dfen. Wenn man die Dinge von der Seite betrachtet, kann man sie niemals so ernst nehmen wie jene, die in ihnen aufgehen. Und das taten Rauschenberg und Co. eben nicht. <\/p>\n<p>Ausgestopfte Tiere, Zeitungsfetzen und von der Stra\u00dfe aufgelesene Objekte fanden mit ihnen Eingang in die Hochkunst. <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article247664324\/Jasper-Johns-Wie-es-sich-mit-Picasso-im-Wohnzimmer-lebt.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article247664324\/Jasper-Johns-Wie-es-sich-mit-Picasso-im-Wohnzimmer-lebt.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Jasper Johns<\/a> goss Bierdosen in Bronze und malte die amerikanische Flagge. Kunsthistorisch passt diese Konstellation also in keine g\u00e4ngige Kategorie \u2013 sie sind weder eine Gruppierung mit einem gemeinsamen, ausformulierten Programm noch Solit\u00e4re, die in der \u00fcblichen Konkurrenz zueinander stehen. <\/p>\n<p>Mit insgesamt 180 Werken kann die \u201eF\u00fcnf Freunde\u201c-Schau aus dem Vollen sch\u00f6pfen. Ihr Reichtum Malerei, Skulptur, B\u00fchnenbildern, Kost\u00fcmen und Fotografien entspricht dem \u00dcberfluss an Ideen und Elan, der die amerikanische Kunst in der zweiten Jahrhunderth\u00e4lfte ausmacht. Zwei Dinge sind entscheidend in dieser Zeit: Zufall und Freiheit. <\/p>\n<p>Bei John Cage sind die Kl\u00e4nge sich sozusagen selbst \u00fcberlassen. Sie werden von Stille eingefasst und k\u00f6nnen sich frei entfalten. Etwas \u00c4hnliches geschieht in der Malerei. \u201eJede Linie ist jetzt die konkrete Erfahrung mit ihrer eigenen, ihr innewohnenden Geschichte\u201c verk\u00fcndet Cy Twombly 1957 der italienischen Zeitschrift \u201eL\u2019Esperienza Moderna\u201c: \u201eSie veranschaulicht nicht \u2013 sie ist der Sinneseindruck ihrer eigenen Entstehung.\u201c Twomblys Striche wachsen auf Leinw\u00e4nden wie die arkanen Markierungen unbekannter Passanten. <\/p>\n<p>Eine gemeinsam mit Robert Rauschenberg unternommene Reise nach Italien und Nordafrika ist in der Schau mit einem Skizzenbuch Cy Twomblys dokumentiert. Die Formen darin sind so abstrahiert, dass man den Formen kein Ding aus der Echtwelt zuordnen kann wie man das etwa noch bei Paul Klee und August Macke konnte, die vierzig Jahre fr\u00fcher mit dem Aquarellkasten nach Tunesien fuhren. Und trotzdem hat man das Gef\u00fchl, dass Twombly diese Zeichnungen nur in Nordafrika h\u00e4tte schaffen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Es ist keine reine Abstraktion, und doch steht alles f\u00fcr sich selbst, so wie die Bewegungen der T\u00e4nzer, die Merce Cunningham choreografierte. Und die manchmal einfach das sind, was er zuvor bei Passanten auf der Stra\u00dfe beobachtet hat. F\u00fcr das entsprechende St\u00fcck, \u201eMinutiae\u201c, entwarf <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article137030\/Der-Schrott-aus-dem-die-Traeume-sind.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/kultur\/article137030\/Der-Schrott-aus-dem-die-Traeume-sind.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Robert Rauschenberg<\/a> 1954 das B\u00fchnenbild. Leuchtend und kraftvoll steht es im dunklen Untergeschoss des Brandhorst. In den 1960ern montierte Robert Rauschenberg gefundene Objekte, Comics und ausgestopfte Tiere zu sogenannten \u201eCombines\u201c. Die heilige Malerei wird eine B\u00fchne, ein Theater, manchmal gar eine Jahrmarktattraktion. <\/p>\n<p>Das K\u00f6lner Museum Ludwig leiht mit \u201eOdaliske\u201c eines der ber\u00fchmtesten \u201eCombines\u201c und eine gro\u00dfe Pop-Art-Sammlung \u2013 das Haus wird im Herbst zur zweiten Station der Schau, die sich der Verbindung zweier bedeutender Sammlungen verdankt. Denn das Museum Brandhost seinerseits besitzt die meisten Cy-Twomby-Bilder in Europa. Mit so viel Kunstkapital im R\u00fccken man sich auch mal Schl\u00fcsselwerke aus Amerika leihen. \u201eBed\u201c zum Beispiel, das Rauschenbergs echtes Bett ist, von ihm und von Cy Twombly gemeinsam bemalt (und benutzt) wurde.  <\/p>\n<p>Aus dem Whitney Museum in New York kommt ein gro\u00dfartiges, leuchtend gelbes und rotes \u201eCombine\u201c: \u201eYoicks\u201c von 1954. Darin hat Rauschenberg eines seiner fr\u00fcheren \u201eWhite Paintings\u201c verarbeitet. Das heilige Wei\u00df bekommt einen banalen \u00dcberzug aus rosa Polyesterstoff mit gr\u00fcnen Punkten, welche schimmern, wenn man sich vor dem Bild bewegt. Auf diesen Allerwelts-Kaufhaus-Grund malt Rauschenberg expressive Streifen aus gelbem und rotem Lack, den er gro\u00dfz\u00fcgig heruntertropfen l\u00e4sst. Die Farbe macht, was sie will, aber das moderne Leben da drau\u00dfen eben auch. <\/p>\n<p>Es ist eine moralische Reinheit der Malerei, die in den 1950er-Jahren erfolgreich zerlegt wird. Wie man sie offener und freier wieder zusammensetzt und dabei der grenzenlosen Kunst der Gegenwart den Weg ebnet, das sollte man sich nicht entgehen lassen. \u201eF\u00fcnf Freunde\u201c, kuratiert von Achim Hochd\u00f6rfer und Yilmaz Dziewior gemeinsam mit Arthur Fink und Anna Huber, ist schon jetzt eine der herausragenden Ausstellungen des Kunstjahres 2025. <\/p>\n<p>\u201eF\u00fcnf Freunde. John Cage, Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert Rauschenberg, Cy Twombly\u201c, bis 17. August 2025, Museum Brandhorst, M\u00fcnchen (Katalog 58 Euro)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit den Pathosformeln der Nachkriegsmoderne konnten sie nichts mehr anfangen: John Cage und Merce Cunningham, Jasper Johns, Robert&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":190771,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1775],"tags":[1793,63162,63160,63156,29,214,30,63158,37203,63157,1794,2705,63161,63159,4739,63155,215],"class_list":{"0":"post-190770","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kunst-und-design","8":"tag-art-and-design","9":"tag-cage","10":"tag-cunningham","11":"tag-cy-maler-1928-2011","12":"tag-deutschland","13":"tag-entertainment","14":"tag-germany","15":"tag-jasper","16":"tag-john","17":"tag-johns","18":"tag-kunst-und-design","19":"tag-malerei","20":"tag-merce","21":"tag-rauschenberg","22":"tag-robert","23":"tag-twombly","24":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114684210946180873","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190770","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=190770"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190770\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/190771"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=190770"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=190770"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=190770"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}