{"id":190772,"date":"2025-06-14T23:02:10","date_gmt":"2025-06-14T23:02:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/190772\/"},"modified":"2025-06-14T23:02:10","modified_gmt":"2025-06-14T23:02:10","slug":"neues-buch-von-piet-de-moor-hier-spricht-holden-caulfield","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/190772\/","title":{"rendered":"Neues Buch von Piet de Moor: Hier spricht Holden Caulfield"},"content":{"rendered":"<p class=\"Initial paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">Der amerikanische Autor <a href=\"https:\/\/taz.de\/100-Geburtstag-von-J-D-Salinger\/!5562297\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">J. D. Salinger<\/a> ist nat\u00fcrlich, nicht zuletzt durch eigenes Zutun, eine ideale Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr Legenden und Mythen aller Art. Zwei Jahre nach seinem Welterfolg mit dem Pubert\u00e4tsmelodram \u201eDer F\u00e4nger im Roggen\u201c zog er sich 1953 nach Cornish, New Hampshire, zur\u00fcck und verweigerte bis zu seinem Tod im Januar 2010 jeglichen Kontakt mit Journalisten, potenziellen Biografen und wohl auch mit Fans. Zumindest die Biografen hat das nicht davon abgehalten, sich an B\u00fcchern \u00fcber Leben und Werk des Autors zu versuchen, die Titel wie \u201eAuf der Suche nach J. D. Salinger\u201c oder \u201eDas verborgene Leben des J. D. Salinger\u201c trugen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">Einen anderen Weg der Ann\u00e4herung hat der belgische Autor Piet de Moor mit dem Roman \u201eGunzenhausen\u201c versucht, im Original schon 2018 bei van Gennep erschienen und nun in der \u00dcbersetzung von Ulrich Faure auch auf Deutsch vorliegend. De Moor l\u00e4sst Salinger direkt zu Wort kommen, indem er ihn seine Autobiografie schreiben l\u00e4sst. Die ist in drei gro\u00dfe Teile von sehr unterschiedlichem Umfang gegliedert.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">Der erste von etwas \u00fcber zehn Seiten dient dazu, in Form von Tagebuchnotizen das Leben des Autors bis dahin zu res\u00fcmieren. Das Ganze hat einen erkennbar vorbereitenden Charakter. Die letzte Notiz ist vom 5. Juni 1944, also einen Tag vor dem D-Day, der alliierten Landung in der Normandie. Salingers Verband landete in Utah Beach, der Tagebuchautor \u201eSalinger\u201c \u2013 die Autorfiktion gewisserma\u00dfen \u2013 h\u00e4lt sich aber mit der Schilderung dieses und der folgenden Tage nicht auf, sondern springt sofort in den zweiten, den Hauptteil des Buches, der diesem auch im fl\u00e4mischen Original den Titel gibt: Gunzenhausen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Im mittelfr\u00e4nkischen Gunzenhausen war Salinger als Nachrichtenoffizier f\u00fcr das Counter Intelligence Corps (CIC) stationiert. Zu seinen Aufgaben geh\u00f6rte das Aufsp\u00fcren und die Anh\u00f6rung von Nazis und Mitl\u00e4ufern; er nahm also aktiv an dem Prozess teil, den wir unter dem Begriff Entnazifizierung kennen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-6\" pos=\"5\">\n        <strong>Die Gr\u00fcndlichkeit der Recherche f\u00fchrt den Autor auf Abwege<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-7\" pos=\"6\">Solange \u201eSalinger\u201c davon erz\u00e4hlt, kann ich ihm sehr gut folgen, best\u00e4tigen seine Passagen doch alles, was ich aus anderen Quellen schon fr\u00fch \u00fcber das Ressentiment und das Selbstmitleid der Kriegsverlierer gelernt habe. Das ist anschaulich und pr\u00e4zise geschildert und geht mich au\u00dferdem als deutsches Nachkriegskind (*1948) unmittelbar an, zumal ich in einer Kleinstadt geboren bin, deren Bewohner bei den Wahlen schon vor 1933 dem F\u00fchrer vorauseilend ihre Ehrerbietung erwiesen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"7\">Allerdings nicht so fr\u00fch wie in Franken, wo Julius Streicher in N\u00fcrnberg schon 1923 das Hetzblatt Der St\u00fcrmer gegr\u00fcndet hatte, dessen Verbreitung vor 1933 sich praktisch auf die Region Mittelfranken beschr\u00e4nkte. In Gunzenhausen hatte das durchschlagende Wirkung, denn dort fand schon 1934 das erste Judenpogrom nach der Machtergreifung der Nazis statt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-10\" pos=\"8\">Auch Piet de Moor, der heute in Berlin lebt, ist Nachkriegskind, allerdings geh\u00f6rt er keinem T\u00e4tervolk an. Im Anhang des Buches findet sich eine Bibliografie der benutzten Literatur, die von Primo Levi \u00fcber Victor Klemperer bis zu Alexander Kluges Lebensl\u00e4ufe und Marcel Reich-Ranickis Autobiografie reicht. Dieser Autor hat sich sehr gr\u00fcndlich eingearbeitet, und das ist nicht despektierlich gemeint.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"9\">Dennoch ist es gerade diese Gr\u00fcndlichkeit, die ihn zuweilen auf Abwege f\u00fchrt, etwa in der Schilderung einer (fiktiven) Begegnung mit Victor Klemperer in einer Dorfkneipe mit dem Namen \u201eZum Eisernen Hindenburg\u201c. Zwischen \u201eSalinger\u201c und dem deutschen Juden, dessen Namen er nicht richtig versteht, entspinnt sich ein h\u00f6lzerner Dialog \u00fcber die neue Vorliebe der deutschen Frauen f\u00fcr GIs, der allein dazu dient, die Lage nach der deutschen Niederlage zu charakterisieren.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"10\">\n        <strong>Ein bisschen Verzicht h\u00e4tte gut getan<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"11\">\u00c4hnlich f\u00fchrt de Moor Begegnungen von \u201eSalinger\u201c mit Erich K\u00e4stner und Stefan Heym herbei. De Moor l\u00e4uft hier in die bekannte Falle des Autors, der enorm viel Material zusammengetragen hat und auf die Fr\u00fcchte seines Flei\u00dfes nirgendwo verzichten will.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"12\">So kommt es laut \u201eSalinger\u201c auch noch zu Begegnungen mit dem damals weltber\u00fchmten John Dos Passos und mit dem schwedischen Autor Stig Dagerman, der in der Tat im Herbst 1946 f\u00fcr eine schwedische Tageszeitung Deutschland bereiste und dessen Berichte sp\u00e4ter zu dem Buch \u201eDeutscher Herbst\u201c zusammengefasst wurden, das bis heute in Schweden so etwas wie ein moderner Klassiker ist.<\/p>\n<p>\n\ue80f\n<\/p>\n<p>\n            Ich stelle nur fest, dass die Deutschen ihre Vergangenheit so schnell wie m\u00f6glich begraben m\u00f6chten.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"13\">Es ist, als wolle de Moor den Urteilen seines Erz\u00e4hlers durch dieses Namedropping die n\u00f6tige Autorit\u00e4t verleihen. Dabei ist das gar nicht n\u00f6tig. Mir als Leser w\u00fcrde schon diese Reflexion des Erz\u00e4hlers selbst ausreichen, um meine antideutschen Neigungen zu bedienen:<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"14\">\u201eIch stelle nur fest, dass die Deutschen ihre Vergangenheit so schnell wie m\u00f6glich begraben m\u00f6chten. Die,Stunde null&#8216; ist ihre Sch\u00f6pfung. Am liebsten w\u00e4ren sie schon zehn Jahre weiter, ohne dass nat\u00fcrlich dieser Sprung auf das Konto ihrer Lebenszeit angerechnet w\u00fcrde. [\u2026] F\u00fcr sie ist die Zukunft ein Lappen, mit dem sie die Vergangenheit auswischen.\u201c Einen pointierter formulierten Ausblick auf die (west-)deutschen F\u00fcnfzigerjahre kann ich mir kaum vorstellen. Chapeau.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"15\">\n        <strong>Der Geruch von verbranntem Fleisch<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"16\">Auch die erz\u00e4hlerischen R\u00fcckgriffe im Gunzenhausener Tagebuch auf Salingers Teilnahme an der f\u00fcrchterlichen Schlacht im H\u00fcrtgenwald k\u00f6nnen mich \u00fcberzeugen. Und de Moor erweist dem wirklichen Salinger auch darin Respekt, dass er \u00fcber das furchtbarste Erlebnis des Autors so wortkarg bleibt wie dieser selbst und sich auf das Zitat von dessen verb\u00fcrgtem Satz beschr\u00e4nkt: \u201eDen Geruch von verbranntem Fleisch bekommst du nie ganz aus der Nase, egal, wie lange du lebst.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"17\">Der Satz bezieht sich auf Salingers Besuch eines gerade befreiten Au\u00dfenlagers des KZ Dachau, in dem die fl\u00fcchtende SS die H\u00e4ftlinge in H\u00fctten eingesperrt und bei lebendigem Leib verbrannt hatte.\u201eSalinger\u201c hat in diesem Krieg seine Reiseschreibmaschine und Teile eines Manuskripts dabei, an dem er arbeitet und aus dem sp\u00e4ter \u201e<a href=\"https:\/\/taz.de\/Berlinale-eroeffnet-mit-My-Salinger-Year\/!5662997\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Der F\u00e4nger im Roggen<\/a>\u201c werden sollte.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"18\">Er hat zu diesem Zeitpunkt bereits einige Erz\u00e4hlungen in US-amerikanischen literarischen Zeitschriften ver\u00f6ffentlicht, die Beachtung fanden, auch wenn er es noch nicht in den New Yorker geschafft hat. Wenn es allerdings um Sex geht, um sein Verh\u00e4ltnis zu der deutschen Augen\u00e4rztin Sylvia Welter (die er heiraten und von der er sich ein Jahr sp\u00e4ter scheiden lassen wird), liest sich das, als habe der sechzehnj\u00e4hrige Holden Caulfield himself das geschrieben: \u201eIhr K\u00f6rper ist meine Droge. Sie hat mich von meinem Defekt geheilt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"19\">Sie macht mich derart an, dass eine Erektion der n\u00e4chsten im Weg steht, als tobte in mir die Leidenschaft mehrerer M\u00e4nner. Bei Sylvia kann ich immer, obwohl ich keine Ahnung habe, worin das Erfolgsrezept bestehen mag.\u201c Und der Leser seinerseits hat keine Ahnung, wie rein technisch eine Erektion der n\u00e4chsten im Weg stehen mag.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"20\">\n        <strong>Der dritte Teil handelt vom Einsiedler \u201eSalinger\u201c<\/strong>\n      <\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-25\" pos=\"21\">Der dritte Teil wird von \u201eSalinger\u201c am 1. Januar 2010 niedergeschrieben, seinem 91. Geburtstag, knapp vier Wochen <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nachruf-J-D-Salinger\/!5148532\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">vor seinem Tod<\/a>. Da lebt er schon mehr als ein halbes Jahrhundert in seinem Haus in Cornish, mehr oder weniger als Eremit. Hier liegt nat\u00fcrlich die Crux f\u00fcr alle Biografen und auch f\u00fcr den Autor Piet de Moor, denn \u00fcber das Leben eines Eremiten wei\u00df man wenig bis nichts, und was man nicht wei\u00df, das muss man notfalls erfinden. Dagegen ist jedoch bei einem Romancier zun\u00e4chst nichts einzuwenden.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-26\" pos=\"22\">Es beginnt mit einer \u2013 nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig larmoyanten \u2013 Klage \u00fcber das Alter und den Gesundheitszustand. Von da an kehrt der Text langsam zur Arbeit des Schriftstellers zur\u00fcck. Ein Umschreiber sei er, weil ihm nie eine Geschichte auf Anhieb gelungen sei. Und er berichtet vom Gl\u00fcck, \u201ewenn man einen Volltreffer von Satz in sich wachsen f\u00fchlt und ihn dann wenig sp\u00e4ter, noch bebend von der kalten Ekstase, in der er gezeugt wurde, dastehen sieht.\u201c Sehr treffend, der Autor de Moor wei\u00df offensichtlich, wovon er spricht.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"23\">Sp\u00e4ter aber, nach etlichen Seiten \u00fcber die New Yorker literarische Szene der F\u00fcnfzigerjahre, glaube ich ihm nicht mehr. Denn \u201eSalinger\u201c macht mehr oder weniger sein Werk nach dem \u201eF\u00e4nger im Roggen\u201c schlecht und bezeichnet zum Beispiel \u201eZooey\u201c als einen \u201eMissgriff von einer Geschichte\u201c, die nur aus missgl\u00fcckten Anl\u00e4ufen bestehe, und ein paar Seiten sp\u00e4ter kommt das apodiktische Urteil: \u201eAlles, was ich nach 1955 geschrieben habe, ist Handwerkelei.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"24\">Damit w\u00e4ren zwei der eigentlichen Meisterwerke von J. D. Salinger, der Band \u201eFranny and Zooey\u201c und \u201eSeymour: An Introduction\u201c vom Autor selbst verdammt worden, die seinem Welterfolg, der Geschichte von Holden Caulfield, weit \u00fcberlegen sind, wie nat\u00fcrlich auch die \u201eNine Stories\u201c. Insgesamt stellt uns de Moor im dritten Teil seines Buches einen verbitterten alten Menschen vor, dessen Schreiben das Leben aufgefressen hat.<\/p>\n<p>Piet de Moor: \u201eGunzenhausen. Das Leben des J. D. Salinger, von ihm selbst erz\u00e4hlt\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph last\">Aus dem Niederl\u00e4ndischen von Ulrich Faure. Wallstein Verlag, G\u00f6ttingen 2025, 364 Seiten, 25 Euro<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-30\" pos=\"25\">Ein beliebter Topos des K\u00fcnstlerromans. Dagegen glaube ich, dass der reale J. D. Salinger den Wert seiner sp\u00e4teren Arbeiten, auch \u00fcber die noch publizierten hinaus, sehr wohl einzusch\u00e4tzen wusste und in seinem Haus in Cornish oft zufrieden in sich hineingegrinst hat. Aber das kann ich nat\u00fcrlich nicht beweisen. Und ich kann auch vom Autor kein anderes Buch verlangen als das, das er geschrieben hat und welches ich \u00fcber weite Strecken sogar gern gelesen habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der amerikanische Autor J. D. 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