{"id":190967,"date":"2025-06-15T00:54:30","date_gmt":"2025-06-15T00:54:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/190967\/"},"modified":"2025-06-15T00:54:30","modified_gmt":"2025-06-15T00:54:30","slug":"sozialarbeit-auf-die-strasse-tragen-streetworkerin-fuer-wuppertal-oberbarmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/190967\/","title":{"rendered":"Sozialarbeit auf die Stra\u00dfe tragen: Streetworkerin f\u00fcr Wuppertal-Oberbarmen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie erreicht man mit seinen Hilfsangeboten diejenigen, die aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden nicht von sich aus die Hand nach diesen ausstrecken? F\u00fcr Wuppertals erste weibliche Streetworkerin Kim Lange ist der L\u00f6sungsansatz so simpel wie effektiv: Durchs Aufeinanderzugehen und durchs Tanzen. Am 1. September tritt sie ihre Stelle beim CVJM Oberbarmen offiziell an. Ein neues Gesicht ist sie dort aber nicht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eIch bin hier schon Sozialarbeiterin und versuche die Jugendlichen besser zu erreichen. Und ich versuche jetzt genau dort, wo die Jugendlichen Hilfe brauchen, Unterst\u00fctzung brauchen, hinzugehen\u201c, erkl\u00e4rt die 24-j\u00e4hrige Wuppertalerin. Also will sie in die Schulen im Stadtteil gehen, auf die Nordbahntrasse, auf die Stra\u00dfe \u2013 dort, wo sich die Jugendlichen aufhalten. Und \u00fcber das Tanzen kn\u00fcpft sie schnell Bindungen zu den Jugendlichen, schafft eine Vertrauensbasis, kommt ins Gespr\u00e4ch. Dass sich das Tanzen so etablieren w\u00fcrde, war eher Zufall. Sie selbst tanzt seit rund zehn Jahren, ist seit f\u00fcnf Jahren auch Tanzlehrerin. \u201eIch habe das einfach mal aus Spa\u00df angeboten und dann ist es super angekommen. Es hat gr\u00f6\u00dfere Ausma\u00dfe angenommen, als ich mir jemals h\u00e4tte vorstellen k\u00f6nnen\u201c, berichtet sie. Manchmal seien 30 bis 40 Kinder und Jugendliche dabei. Mit einigen der Jugendlichen habe sie auch bereits erfolgreich an Meisterschaften teilgenommen. Ihre Gruppe \u201eSocial Movements\u201c zeigte eine Kostprobe ihres K\u00f6nnens bei der Vorstellung des neuen Streetworkerinnen-Projekts der CVJM Oberbarmen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Streetworkerinnen-Stelle ist Teil des \u201eConnection Point\u201c des CVJM Oberbarmen. Da soll es schwerpunktm\u00e4\u00dfig um die aufsuchende Kinder- und Jugendarbeit gehen \u2013 also genau das, was Kim Lange umsetzen will. Das Projekt \u201eConnection Point\u201c hat sie am Donnerstag in den R\u00e4umen des CVJM Oberbarmen gemeinsam mit Bernd Sch\u00e4ckermann vorgestellt.<\/p>\n<p>Der Rotary-Club Wuppertal-Luise unterst\u00fctzt mit 40\u2005000 Euro      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Diese Stelle ist m\u00f6glich geworden durch 40 000 Euro, die der Rotary-Club Wuppertal-Luise f\u00fcr das erste Projektjahr beigesteuert hat. Das sind fast 60 Prozent der Gesamtkosten, die f\u00fcr die neue \u201eaufsuchende und beratende Kinder- und Jugendarbeit\u201c veranschlagt wurden. Der CVJM Oberbarmen \u00fcbernimmt einen Eigenanteil von 6000 Euro. Weitere 22\u2005000 Euro fehlen noch. Laut Bernd Sch\u00e4ckermann sei man aber bereits auf der Suche nach Unterst\u00fctzern und Sponsoren. Er zeigt sich optimistisch.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der aufsuchende Ansatz sieht vor, dass Kim Lange von sich aus auf die Kinder und Jugendlichen zugeht und sie kennenlernt, Angebote des CVJM oder auch anderer Institutionen vorstellt. \u201eAlso ich werde jetzt nicht auf den Stra\u00dfen sein und sagen: Nimm keine Drogen\u201c, schmunzelt sie. \u201eSondern ich werde eher unterwegs sein und sagen: \u201aIch habe hier einen Ort f\u00fcr dich, wo du dich wohlf\u00fchlen kannst, wo du dich entfalten und du selbst sein kannst. Du kommst vorbei und wenn du Hilfe brauchst, auch in anderen Lebenslagen, bin ich f\u00fcr dich da\u2019\u201c, erz\u00e4hlt sie. Oftmals k\u00e4men Jugendliche zu ihr, die auf der Suche nach einem Job oder einer Ausbildungsstelle sind. Und es sind die kleinen Erfolgsgeschichten, die tagt\u00e4glichen Begegnungen mit den Jugendlichen gepr\u00e4gt von Vertrauen, Mut, Dankbarkeit und Hoffnung, die motivieren, weiterzumachen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Seit sechs Jahren ist sie schon beim CVJM Oberbarmen t\u00e4tig. Ihr duales Studium in Sozialer Arbeit mit dem Schwerpunkt Migration und Integration hat sie hier absolviert, an der Fachhochschule Dortmund ihren Abschluss gemacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie erreicht man mit seinen Hilfsangeboten diejenigen, die aus den unterschiedlichsten Gr\u00fcnden nicht von sich aus die Hand&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":190968,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1840],"tags":[63184,40531,36741,3364,29,30,1722,63181,1209,17471,17185,63182,63185,11730,9768,63183,63186,4418],"class_list":{"0":"post-190967","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-wuppertal","8":"tag-aufsuchende","9":"tag-ausbildungsstelle","10":"tag-cvjm","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-jugendliche","15":"tag-kim","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-oberbarmen","18":"tag-stelle","19":"tag-streetworkerin","20":"tag-streetworkerinnen","21":"tag-suche","22":"tag-tanzen","23":"tag-versuche","24":"tag-vorstellen","25":"tag-wuppertal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114684655219162091","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190967","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=190967"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/190967\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/190968"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=190967"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=190967"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=190967"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}