{"id":19101,"date":"2025-04-09T20:11:18","date_gmt":"2025-04-09T20:11:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/19101\/"},"modified":"2025-04-09T20:11:18","modified_gmt":"2025-04-09T20:11:18","slug":"doch-noch-kein-durchbruch-koalitionsvertrag-soll-bis-zum-mittag-stehen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/19101\/","title":{"rendered":"Doch noch kein Durchbruch: Koalitionsvertrag soll bis zum Mittag stehen"},"content":{"rendered":"<p>                    Doch noch kein Durchbruch<br \/>\n                Koalitionsvertrag soll bis zum Mittag stehen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              08.04.2025, 20:13 Uhr<\/p>\n<p><strong>&#8222;Der Koalitionsvertrag steht&#8220;, erf\u00e4hrt RTL\/ntv am Dienstagabend aus Verhandlungskreisen. Nun gibt es aber offenbar doch noch Gespr\u00e4chsbedarf bei Union und SPD. Gegen Mitternacht endet der Gespr\u00e4chsmarathon, am Mittwochvormittag sollen letzte Details festgezurrt werden.<\/strong><\/p>\n<p>Union und SPD haben ihre Koalitionsgespr\u00e4che doch noch nicht abgeschlossen. Nach rund 13 Stunden endeten die Beratungen der Parteispitzen ohne eine finale Einigung. Sie sollen um 9.30 Uhr in der CDU-Parteizentrale fortgef\u00fchrt werden. RTL\/ntv hatte zuvor aus Verhandlerkreisen erfahren, dass es eine Grundsatzeinigung gebe und es nur noch um Feinheiten gehe. Noch in der Nacht sollten die Ministerien den jeweiligen Parteien zugeordnet werden. Dazu wird es nun doch erst sp\u00e4ter kommen. Ziel sei eine Einigung bis Mittwochmittag, berichtete die dpa. <\/p>\n<p>Politiker von Union und SPD hatten sich am Dienstagmorgen optimistisch gezeigt, dass man kurz vor einem Durchbruch stehe. Man sei &#8222;auf den letzten Metern&#8220;, sagte Saarlands Ministerpr\u00e4sidentin Anke Rehlinger vor der erneuten Verhandlungsrunde in der CDU-Zentrale. &#8222;Es sollte schnell gehen. Es muss gut werden&#8220;, sagte Unionsfraktionsvize Jens Spahn. Doch offenbar reichte die Zeit dann doch noch nicht, um alle offenen Fragen zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p>Vor allem der von den USA ausgel\u00f6ste Zollstreit und die heftigen Kursverluste an den B\u00f6rsen beschleunigen die Dringlichkeit der Gespr\u00e4che. Vor allem die Kl\u00e4rung von Finanzfragen wie eine Steuerreform oder Einsparungen im Haushalt galten zuletzt als schwierig in den vertraulichen Beratungen, aus denen keine Details nach au\u00dfen drangen. Den ganzen Dienstag \u00fcber wurde um Kompromisse &#8211; in wechselnden Gespr\u00e4chsformaten und immer wieder unterbrochen von Einzelberatungen innerhalb der Parteien. <\/p>\n<p>Mit der f\u00fcr Mittwoch angepeilten Einigung k\u00f6nnte CDU-Chef Friedrich Merz seinen fr\u00fcher ge\u00e4u\u00dferten Zeitplan, noch vor Ostern eine Verst\u00e4ndigung zu erzielen, einhalten. Im Gespr\u00e4ch ist inzwischen der 6. Mai als Termin f\u00fcr seine Wahl zum Kanzler im Bundestag.<\/p>\n<p>Eine Belastung f\u00fcr das B\u00fcndnis aus Union und SPD k\u00f6nnte sein, dass das Zutrauen der SPD-Anh\u00e4nger in Merz als k\u00fcnftigen Kanzler offenbar sehr gering ist. Nur 25 Prozent der SPD-Anh\u00e4nger halten ihn laut dem aktuellen RTL\/ntv-Trendbarometer f\u00fcr kanzlertauglich. 69 Prozent sagten in der Forsa-Umfrage, dass der CDU-Chef dies nicht sei. Eine deutliche Zustimmung bekommt Merz nur bei den Unions-Anh\u00e4ngern mit 79 Prozent. In der Beurteilung gibt es auch eine deutliche Ost-West-Kluft: Im Westen gaben insgesamt 34 Prozent der Befragten an, dass Merz kanzlertauglich sei, 59 Prozent antworteten mit Nein. Im Osten lag der Zustimmungswert nur bei 19 Prozent, die negative Beurteilung teilten 63 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Doch noch kein Durchbruch Koalitionsvertrag soll bis zum Mittag stehen 08.04.2025, 20:13 Uhr &#8222;Der Koalitionsvertrag steht&#8220;, erf\u00e4hrt RTL\/ntv&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19102,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[31,774,17,13,18,14,15,16,12,184,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-19101","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-cdu","9":"tag-csu","10":"tag-grosse-koalition","11":"tag-headlines","12":"tag-koalitionsverhandlungen","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-politik","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-spd","18":"tag-top-news","19":"tag-top-meldungen","20":"tag-topmeldungen","21":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114309830121580986","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19101","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19101"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19101\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19102"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19101"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19101"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19101"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}