{"id":191074,"date":"2025-06-15T01:58:15","date_gmt":"2025-06-15T01:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/191074\/"},"modified":"2025-06-15T01:58:15","modified_gmt":"2025-06-15T01:58:15","slug":"halle-eroeffnet-auf-der-saline-ausstellung-zum-zukunftszentrum-deutsche-einheit-und-europaeische-transformation-du-bist-halle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/191074\/","title":{"rendered":"Halle er\u00f6ffnet auf der Saline Ausstellung zum Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europ\u00e4ische Transformation \u2013 Du bist Halle"},"content":{"rendered":"<p>Bei strahlendem Sommerwetter str\u00f6mten am Samstag zahlreiche B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ins Salinemuseum in der Mansfelder Stra\u00dfe. Anlass war kein Geringerer als die Er\u00f6ffnung der Sonderausstellung \u201eWettbewerbsentw\u00fcrfe f\u00fcr das Zukunftszentrum Deutsche Einheit und Europ\u00e4ische Transformation\u201c \u2013 ein Projekt, das l\u00e4ngst nicht mehr nur Plan, sondern Teil gelebter Stadtvision ist. Oberb\u00fcrgermeister Dr. Alexander Vogt sprach in seiner Er\u00f6ffnungsrede von einem \u201eGeschenk an diese Stadt\u201c \u2013 und lie\u00df keinen Zweifel daran, wie sehr das Zukunftszentrum \u00fcber Architektur hinausweist.<\/p>\n<p>\u201eViele meiner Kollegen haben mich beneidet\u201c, sagte Vogt mit Blick auf seinen j\u00fcngsten Besuch beim Deutschen St\u00e4dtetag. Denn das Zukunftszentrum ist weit mehr als ein Neubau: Es ist ein Ort, an dem die Themen der Deutschen Einheit, der europ\u00e4ischen Transformation und der gesellschaftlichen Zukunft neu gedacht und \u00f6ffentlich verhandelt werden sollen. Es ist \u2013 wie Vogt es ausdr\u00fcckte \u2013 \u201eein Zentrum mit nationaler und internationaler Strahlkraft\u201c.<\/p>\n<p><strong>Riebeckplatz als Herzst\u00fcck der Transformation<\/strong><\/p>\n<p>Zentraler Ort des k\u00fcnftigen Geschehens ist der Riebeckplatz \u2013 ein st\u00e4dtebauliches Sorgenkind, das nun zum Schaufenster der Moderne werden soll. \u201eT\u00e4glich rauschen 48 ICE-Z\u00fcge mit 25.000 Fahrg\u00e4sten an uns vorbei \u2013 und sie sehen vor allem eins: leeren Verkehrsraum. Das pr\u00e4gt das Bild von Halle\u201c, so Vogt. Der Umbau des Riebeckplatzes, verbunden mit dem Bau des Zukunftszentrums, sei daher \u201enicht nur sinnvoll, sondern notwendig.\u201c<\/p>\n<p>Der Siegerentwurf des Berliner Architekturb\u00fcros Richter Musikowski in Kooperation mit ST raum a Landschaftsarchitektur verspricht ein klimaneutrales Vorzeigegeb\u00e4ude \u2013 transparent, offen, identit\u00e4tsstiftend. Vogt hob hervor: \u201eDas ist der Goldstandard beim Thema Klimaneutralit\u00e4t. Und das passt zu unserem Ziel: Halle soll das gr\u00fcnste Wohnzimmer Deutschlands werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Mehr als ein Geb\u00e4ude: Ideen, Konzepte, Aufbruch<\/strong><\/p>\n<p>Jan B\u00fcchner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Zukunftszentrums, betonte, dass der Bau lediglich das sichtbare Zeichen eines viel umfassenderen Projekts sei. \u201eEs geht nicht um ein weiteres Museum. Es geht um ein Denk-, Debatten- und Erlebniszentrum f\u00fcr Fragen, die unsere Gesellschaft betreffen \u2013 von der Deutschen Einheit bis zur digitalen Transformation Europas.\u201c Der Ursprung der Idee liegt im Jahr 2019, im Rahmen einer Kommission zur Aufarbeitung der Friedlichen Revolution in der DDR. Im Dezember 2020 folgte die Empfehlung zum Bau eines Zukunftszentrums \u2013 und im Februar 2023 wurde Halle (Saale) schlie\u00dflich als Standort ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>B\u00fcchner machte deutlich, dass der Riebeckplatz nun eine neue Bedeutung erh\u00e4lt: \u201eHier muss ein Geb\u00e4ude entstehen, das ausstrahlt, das eine Marke ist \u2013 und das sichtbar macht, was inhaltlich hier geleistet wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>Vom bel\u00e4chelten Bewerber zum Zukunftsort<\/strong><\/p>\n<p>Auch Mark Lange, Chef des Stadtmarketings, blickte zur\u00fcck \u2013 auf eine Zeit, in der Halle im Bewerbungsprozess noch als Au\u00dfenseiter galt. \u201eBei den ersten Gespr\u00e4chen wurden wir bel\u00e4chelt. Doch wir haben gesagt: Wir machen das trotzdem. Wir ziehen das durch.\u201c Mut, Ausdauer und Teamgeist h\u00e4tten Halle am Ende zum Erfolg gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Lange illustrierte seine pers\u00f6nliche Verbindung zum Ort mit einem charmanten R\u00fcckblick auf seine F\u00fchrerscheinpr\u00fcfung: \u201eDer Th\u00e4lmannplatz \u2013 mein Angstgegner.\u201c Noch sei es unvorstellbar, dass Menschen aus freien St\u00fccken zum Riebeckplatz k\u00e4men. \u201eAber ich tr\u00e4ume davon, dass Leute hierherkommen, um auf der Dachterrasse des Zukunftszentrums einen Gin Tonic zu trinken. Und zwar nicht, weil sie m\u00fcssen \u2013 sondern weil sie wollen.\u201c<\/p>\n<p>Er selbst habe zun\u00e4chst einen anderen Architekturentwurf favorisiert. Doch der ausgew\u00e4hlte Siegerentwurf \u00fcberzeuge durch seine Ausstrahlung, besonders bei Dunkelheit: \u201eEr leuchtet von innen heraus. Das wird ein Zeichen setzen.\u201c<\/p>\n<p>Und auch wirtschaftlich seien die Erwartungen klar: \u00dcber einen Zeitraum von 30 Jahren rechnet die Stadt mit einer Wertsch\u00f6pfung von 8,4 Milliarden Euro. \u201eWenn jemand eine bessere Idee hat, wie wir so viel Geld nach Halle holen k\u00f6nnen \u2013 ich h\u00f6re mir das gern an\u201c, sagte Lange augenzwinkernd.<\/p>\n<p><strong>Interaktive Ausstellung und Blick in die Zukunft<\/strong><\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnung der Ausstellung war von einem gro\u00dfen Familien- und Aktionstag begleitet, der das Zukunftszentrum erlebbar machte. Zwei moderierte Fragerunden boten Besucherinnen und Besuchern die M\u00f6glichkeit, direkt mit Fachleuten ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Die Kulturellen Themenjahre Halle und die Gesellschaft science2public boten zahlreiche Mitmachaktionen: vom KI-Workshop zur \u201eBaustelle der Zukunft\u201c \u00fcber Br\u00fcckenbau mit Leonardo-Technik bis zum \u201eRivercheck\u201c, der die Wasserqualit\u00e4t der Saale sichtbar machte.<\/p>\n<p>Im Smart City Mobil wurde \u00fcber digitale Alltagsthemen informiert, w\u00e4hrend das Stadtarchiv unter dem Motto \u201eDer Platz mit den f\u00fcnf Namen\u201c die historische Entwicklung des Riebeckplatzes dokumentierte. Die Entwicklungs- und Verwaltungsgesellschaft Halle-Saalkreis mbH pr\u00e4sentierte Visionen f\u00fcr das benachbarte RAW-Gel\u00e4nde, wo bis 2038 ein Cyber-Quartier mit Wohn- und Arbeitsr\u00e4umen entstehen soll. Ein interaktiver Touchscreen zeigte eindrucksvoll den Wandel zwischen heute und morgen.<\/p>\n<p>Auch der geplante Hotelneubau am Riebeckplatz wurde von der Papenburg Hochbau AG als 3D-Modell vorgestellt. Parallel zur Hauptausstellung l\u00e4uft in der Gro\u00dfsiedehalle Nord eine weitere Pr\u00e4sentation zum anstehenden Umbau des Salinemuseums \u2013 auch hier k\u00fcndigt sich Transformation an.<\/p>\n<p><strong>Ausstellung bis 13. Juli ge\u00f6ffnet \u2013 Eintritt frei<\/strong><\/p>\n<p>Die Ausstellung \u201eWettbewerbsentw\u00fcrfe f\u00fcr das Zukunftszentrum\u201c ist noch bis zum 13. Juli 2025 jeweils von Mittwoch bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr, im Salinemuseum zu sehen. Insgesamt werden 24 Wettbewerbsmodelle, die Pl\u00e4ne des Siegerentwurfs sowie 102 weitere Einreichungen gezeigt. Der Eintritt ist frei.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"577\" height=\"1024\" data-id=\"319538\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG-20250615-WA0003-577x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-319538\"  \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1200\" height=\"676\" data-id=\"319539\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG-20250615-WA0002-1200x676.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-319539\"  \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1200\" height=\"676\" data-id=\"319540\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG-20250614-WA0026-1200x676.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-319540\"  \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"577\" height=\"1024\" data-id=\"319541\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG-20250614-WA0025-577x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-319541\"  \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"577\" height=\"1024\" data-id=\"319542\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG-20250614-WA0024-577x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-319542\"  \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1200\" height=\"676\" data-id=\"319543\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG-20250614-WA0021-1200x676.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-319543\"  \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1200\" height=\"676\" data-id=\"319544\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG-20250614-WA0022-1200x676.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-319544\"  \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1200\" height=\"676\" data-id=\"319545\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG-20250614-WA0019-1200x676.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-319545\"  \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1200\" height=\"676\" data-id=\"319546\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG-20250614-WA0018-1200x676.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-319546\"  \/><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" width=\"1200\" height=\"676\" data-id=\"319547\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/IMG-20250614-WA0020-1200x676.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-319547\"  \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei strahlendem Sommerwetter str\u00f6mten am Samstag zahlreiche B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger ins Salinemuseum in der Mansfelder Stra\u00dfe. 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