{"id":191472,"date":"2025-06-15T06:03:09","date_gmt":"2025-06-15T06:03:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/191472\/"},"modified":"2025-06-15T06:03:09","modified_gmt":"2025-06-15T06:03:09","slug":"aegypten-und-libyen-militaer-stoppt-protestmaersche-zum-gazastreifen-und-nimmt-aktivisten-fest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/191472\/","title":{"rendered":"\u00c4gypten und Libyen: Milit\u00e4r stoppt Protestm\u00e4rsche zum Gazastreifen und nimmt Aktivisten fest"},"content":{"rendered":"<p>Zwei pro-pal\u00e4stinensische Protestm\u00e4rsche, die auf dem Weg in den Gazastreifen waren, werden in \u00c4gypten und Libyen von den Beh\u00f6rden gestoppt. In beiden L\u00e4ndern werden Teilnehmer verhaftet, darunter drei Influencer aus Tunesien und Algerien. Die Organisatoren erheben anschlie\u00dfend Vorw\u00fcrfe.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">In \u00c4gypten und Libyen sind zwei pro-pal\u00e4stinensische Protestm\u00e4rsche zum Gazastreifen von den Beh\u00f6rden gestoppt worden. In beiden L\u00e4ndern kam es zu Festnahmen, wie die Organisatoren am Samstag mitteilten. In Libyen steht ein Konvoi, der sich nach Angaben der Organisatoren aus rund tausend Menschen aus Tunesien, Algerien, Marokko und Mauretanien zusammensetzt, vor der Stadt Sirte unter einer \u201eBlockade\u201c des Milit\u00e4rs.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Organisatoren wurden die Teilnehmer des Protestmarsches vor Sirte am Freitag gestoppt und in drei Gruppen aufgeteilt. Es sei nun verboten, \u201edas Lager zu betreten oder zu verlasse\u201c, erkl\u00e4rten die Organisatoren, die dem Milit\u00e4r vorwerfen, die Teilnehmer aushungern zu wollen. Mindestens drei Teilnehmer, bei denen es sich um Influencer aus Tunesien und Algerien handeln soll, wurden demnach in Gewahrsam genommen. Sirte steht unter der Kontrolle des libyschen Generals Chalifa Haftar, dessen Truppen gro\u00dfe Gebiete im Osten und S\u00fcden Libyens kontrollieren.<\/p>\n<p>In \u00c4gypten wurden ebenfalls am Freitag der Global March to Gaza gestoppt, an dem sich nach Angaben der Organisatoren Menschen aus 80 L\u00e4ndern beteiligt hatten. \u201eWir wurden sechs bis sieben Stunden lang aufgehalten, bevor unsere Gruppe auf gewaltsame Art und Weise von Sicherheitskr\u00e4ften auseinandergetrieben wurde\u201c, erkl\u00e4rte einer der Organisatoren. Einige Demonstranten seien noch immer in Gewahrsam.<\/p>\n<p>Demonstranten werden mit Bussen zur\u00fcck nach Kairo transportiert<\/p>\n<p>Am Freitag hatten mehrere Protestgruppen die \u00e4gyptische Hauptstadt Kairo in Richtung der Stadt Ismailija verlassen. Von dort sollte es weiter durch den Sinai zur Stadt Al-Arisch gehen, die etwa 350 Kilometer \u00f6stlich von Kairo liegt. Schlie\u00dflich wollten die Demonstranten die letzten 50 Kilometer zur \u00e4gyptischen Grenze zum Gazastreifen zu Fu\u00df gehen. Stattdessen wurden sie mit Bussen zur\u00fcck nach Kairo transportiert. Wie auf in Onlinediensten geteilten Videos zu sehen sein soll, werden einige Demonstranten, die sich weigern, von w\u00fctenden \u00c4gyptern geschlagen.<\/p>\n<p>Nach Angaben eines der Organisatoren des Protestmarsches, Seif Abu Kischk, nahmen auch Prominente an der Demonstration teil, darunter ein Enkel des verstorbenen s\u00fcdafrikanischen Pr\u00e4sidenten Nelson Mandela sowie einige Parlamentsabgeordnete. Die Aktivisten wollen sich von dem Vorfall nicht von ihrem Plan abbringen lassen. Ihr \u201eZiel bleibt <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256245520\/ueberwaeltigende-mehrheit-un-generalversammlung-fordert-sofort-bedingungslosen-waffenstillstand-im-gazastreifen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256245520\/ueberwaeltigende-mehrheit-un-generalversammlung-fordert-sofort-bedingungslosen-waffenstillstand-im-gazastreifen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Gaza<\/a>\u201c, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung der Organisatoren des Protestmarsches.<\/p>\n<p>Das \u00e4gyptische Au\u00dfenministerium hatte zuvor erkl\u00e4rt, dass \u00c4gypten Versuche, \u201eDruck auf Israel\u201c auszu\u00fcben, unterst\u00fctze. Jedoch m\u00fcssten ausl\u00e4ndische Delegationen vor ihrer Reise in das Grenzgebiet zum Gazastreifen eine Erlaubnis beantragen.<\/p>\n<p>AFP\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwei pro-pal\u00e4stinensische Protestm\u00e4rsche, die auf dem Weg in den Gazastreifen waren, werden in \u00c4gypten und Libyen von den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":191473,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[926,578,2547,13,4750,37860,14,15,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-191472","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-7-oktober-2023","9":"tag-aegypten","10":"tag-gaza-streifen","11":"tag-headlines","12":"tag-israel-hamas-angriff-auf-israel","13":"tag-libyen","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-welt","22":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114685870375921232","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191472","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=191472"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/191472\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/191473"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=191472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=191472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=191472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}