{"id":191665,"date":"2025-06-15T07:54:09","date_gmt":"2025-06-15T07:54:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/191665\/"},"modified":"2025-06-15T07:54:09","modified_gmt":"2025-06-15T07:54:09","slug":"vermoegensungleichheit-europa-ubs-report-zahlen-fakten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/191665\/","title":{"rendered":"Verm\u00f6gensungleichheit Europa UBS-Report: Zahlen &#038; Fakten"},"content":{"rendered":"<p>        <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/pexels-photo-259100.jpeg\" data-caption=\"(Foto: Pexels)\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"713\" class=\"entry-thumb td-modal-image\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" data-lazy- data-lazy- alt=\"Nahaufnahme verschiedener Euro-Banknoten, symbolisiert Reichtum und finanziellen Erfolg.\" title=\"reichtum\" data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/pexels-photo-259100.jpeg\"\/><\/a>(Foto: Pexels)<\/p>\n<p><strong>Die Schere zwischen Arm und Reich in Europa entwickelt sich uneinheitlich. W\u00e4hrend in manchen L\u00e4ndern die Verm\u00f6gensungleichheit seit der Finanzkrise 2008 deutlich zugenommen hat, verzeichnen andere Regionen sogar leichte R\u00fcckg\u00e4nge.<\/strong><\/p>\n<p>Dies geht aus dem aktuellen UBS Global Wealth Report 2024 hervor, der die Verm\u00f6gensverteilung in zw\u00f6lf europ\u00e4ischen L\u00e4ndern unter die Lupe nimmt. Als Messinstrument dient dabei der Gini-Koeffizient (statistische Kennzahl zur Darstellung von Ungleichverteilungen), bei dem ein Wert von 0 vollkommene Gleichverteilung bedeutet \u2013 je h\u00f6her der Wert, desto ungleicher ist das Verm\u00f6gen verteilt.<\/p>\n<p>Die Unterschiede zwischen den untersuchten L\u00e4ndern fallen betr\u00e4chtlich aus. <strong>Schweden f\u00fchrt die Ungleichheitsstatistik mit einem Gini-Wert von 75 mit deutlichem Abstand an.<\/strong> Dahinter folgen Deutschland (68), die Schweiz (67) und \u00d6sterreich (65). <\/p>\n<p>Am anderen Ende der Skala steht Belgien, das mit einem Wert von 46 die gleichm\u00e4\u00dfigste Verm\u00f6gensverteilung unter den erfassten L\u00e4ndern aufweist.<\/p>\n<p>Italien und Spanien liegen mit jeweils 57 Punkten im Mittelfeld, w\u00e4hrend Frankreich (59) und Gro\u00dfbritannien (61) knapp unter dem Durchschnittswert von 62,1 rangieren.<\/p>\n<p><strong>Verm\u00f6genskonzentration steigt<\/strong><\/p>\n<p>Besonders aufschlussreich sind die Daten der Europ\u00e4ischen Zentralbank zur Verm\u00f6genskonzentration in der Eurozone: <strong>Die wohlhabendsten zehn Prozent der Bev\u00f6lkerung verf\u00fcgten im letzten Quartal 2024 \u00fcber 57,3 Prozent des gesamten Nettoverm\u00f6gens<\/strong> \u2013 ein Anstieg um 2,8 Prozentpunkte gegen\u00fcber 2009, als ihr Anteil noch bei 54,5 Prozent lag. Als Nettoverm\u00f6gen gilt dabei die Summe aller finanziellen und realen Verm\u00f6genswerte \u2013 vorwiegend Immobilien \u2013 abz\u00fcglich bestehender Schulden.<\/p>\n<p>Bei der Betrachtung der Entwicklung seit 2008 zeigen sich markante Verschiebungen: In Finnland stieg der Gini-Index um beachtliche 21 Prozent von 53 auf 64 Punkte. <strong>\u00c4hnlich drastisch verlief die Entwicklung in Spanien mit einem Anstieg um 20 Prozent<\/strong> (von 47 auf 57).<\/p>\n<p><strong>Regionale Unterschiede<\/strong><\/p>\n<p>Auch Italien verzeichnete mit einem Plus von etwa 15 Prozent (von 50 auf 57) eine erhebliche Zunahme der Verm\u00f6gensungleichheit, w\u00e4hrend in D\u00e4nemark ein Anstieg um 11 Prozent (von 56 auf 62) zu beobachten war.<\/p>\n<p>Laut dem UBS-Bericht zeichnet sich ein geografisches Muster ab: W\u00e4hrend in weiten Teilen Osteuropas die Verm\u00f6gensungleichheit tendenziell zugenommen hat, zeigt sich in Westeuropa ein deutlich gemischteres Bild.<\/p>\n<p>Die Entwicklung seit der Wirtschaftskrise 2008 verl\u00e4uft keineswegs einheitlich \u2013 manche Regionen verzeichnen eine Versch\u00e4rfung der Ungleichheit, w\u00e4hrend andere eine Trendumkehr erleben.<\/p>\n<p>Folge uns auf Social Media!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(Foto: Pexels) Die Schere zwischen Arm und Reich in Europa entwickelt sich uneinheitlich. 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