{"id":192560,"date":"2025-06-15T16:18:09","date_gmt":"2025-06-15T16:18:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/192560\/"},"modified":"2025-06-15T16:18:09","modified_gmt":"2025-06-15T16:18:09","slug":"leipziger-startup-macht-aus-klimakiller-co%e2%82%82-kraftstoffe-kunststoffe-und-kosmetika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/192560\/","title":{"rendered":"Leipziger Startup macht aus Klimakiller CO\u2082 Kraftstoffe, Kunststoffe und Kosmetika"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nDie n\u00f6tige Infrastruktur f\u00fcr Forschung, Tests und Weiterentwicklung des Produkts ist teuer. Mittlerweile aber steht die Finanzierung auf sicheren F\u00fc\u00dfen, weil die Technologie final validiert wurde.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Standort in Sachsen, konkret in Leipzig, bringt dabei viele Vorteile mit. enaDyne arbeitet auf wissenschaftlicher Ebene mit der HTWK, der Uni Leipzig, der TU Bergakademie Freiberg und mit einem Fraunhofer-Institut zusammen. Auch relativ viele Industriepartner aus der Region seien an Bord, betont Philipp Hahn. &#8222;Eine der gro\u00dfen Herausforderungen der Plasmakatalyse ist es, dass man nicht nur einspurig an einer Sache arbeitet&#8220;, sagt er, sondern man m\u00fcsse die Reaktor-, die Katalysator- und die Elektrodenentwicklung vorantreiben, &#8222;und man muss auch schauen, wie man die Energie ankoppelt&#8220;, so Philipp Hahn. F\u00fcr diese Sachen hat enaDyne vier weitere Startups als Kooperationspartner. Und schlie\u00dflich: &#8222;Was man auch nicht vergessen darf, ist der Support hier von der Stadt und auch vom Land&#8220;, sagt Hahn.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten zwei Jahren sollen die ersten Pilotprojekte starten, gemeinsam mit industriellen Partnern. Dann will enaDyne auch in den Produktionsmodus gehen, &#8222;weil dann haben wir tats\u00e4chlich auch ein finales Produkt, das man verkaufen kann.&#8220; Die Nachfrage nach solchen L\u00f6sungen sei &#8222;nicht so ganz klein momentan&#8220;, f\u00fcgt Hahn hinzu.\n<\/p>\n<p>Wird die Biogas-Anlage zum nachhaltigen Plastik- oder Treibstoffproduktionsort?<\/p>\n<p class=\"text\">\nM\u00f6gliche Abnehmer der Produkte k\u00f6nnten zum Beispiel Biogasanlagen-Betreiber sein. Denn die k\u00f6nnten mit der neuen Technologie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, weil in Biogasanlagen ohnehin Methan (das Wasserstoff enth\u00e4lt) und CO\u2082 entstehen \u2013 wie gemacht f\u00fcr die enaDyne-Technologie. &#8222;Das Sch\u00f6ne ist ja, dass wir sowohl CO\u2082 als auch einen Wasserstofftr\u00e4ger brauchen, weil wir machen ja Kohlenwasserstoffe&#8220;, erkl\u00e4rt Philipp Hahn. &#8222;Und das Sch\u00f6ne f\u00fcr die Biogasanlagen ist, dass sie eben nicht, wie es jetzt passiert, das CO\u2082 vom Methan trennen m\u00fcssen, um dann das Methan irgendwo zu verwenden, sondern die k\u00f6nnen das Gemisch in unseren Reaktor packen, und wir machen direkt aus dem Gemisch dann sinnvolle Sachen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nWenn man alles richtig macht, kann man auf diese Weise klimaneutrale oder sogar klimapositive Produkte herstellen, also Produkte, bei deren Herstellung weniger CO\u2082 entsteht, als vorher in der Luft war \u2013 wenn n\u00e4mlich das CO\u2082 dauerhaft in den hergestellten Kunststoffen oder Baumaterialien gebunden wird. Das klingt nat\u00fcrlich vielversprechend. Deshalb verwundert es auch nicht, dass das Leipziger Startup schon Gr\u00fcnder- und Innovationspreise gewonnen hat.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nJetzt muss es nur noch Kunden geben, die so eine Technologie als Gewinn sehen. &#8222;Grunds\u00e4tzlich ist immer unser Mantra: Wir d\u00fcrfen keine Technologie produzieren, die beispielsweise von Subventionen oder Themen wie Carbon Credits abh\u00e4ngig ist&#8220;, sagt Philipp Hahn, &#8222;sondern es muss sich f\u00fcr den Kunden so oder so rechnen.&#8220; Eine Kundenentscheidung, die nur von der Politik abh\u00e4ngt, sei kein nachhaltiges Gesch\u00e4ftsmodell \u2013 davon ist man bei enaDyne \u00fcberzeugt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die n\u00f6tige Infrastruktur f\u00fcr Forschung, Tests und Weiterentwicklung des Produkts ist teuer. 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