{"id":193177,"date":"2025-06-15T22:01:13","date_gmt":"2025-06-15T22:01:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/193177\/"},"modified":"2025-06-15T22:01:13","modified_gmt":"2025-06-15T22:01:13","slug":"promis-unterstuetzen-proteste-autofahrer-faehrt-demonstranten-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/193177\/","title":{"rendered":"Promis unterst\u00fctzen Proteste \u2013 Autofahrer f\u00e4hrt Demonstranten an"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Berlin. In San Francisco f\u00e4hrt ein Autofahrer Demonstranten an. Proteste fanden zeitgleich in 50 US-Bundesstaaten statt. Die News im Blog.<\/p>\n<p>Es ist ein Tag, der kontrastreicher kaum sein k\u00f6nnte. W\u00e4hrend US-Pr\u00e4sident Donald <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/donald-trump\/\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1657700470\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trump<\/a> in Washington die von ihm gew\u00fcnschte <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article409079772\/trump-feiert-seinen-geburtstag-mit-panzern-und-hubschraubern.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1747862501\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Milit\u00e4rparade<\/a> feierte \u2013 das Wetter blieb stabil genug, um auch das Gro\u00df-Feuerwerk noch stattfinden zu lassen \u2013 beklagten landesweit Millionen Menschen in Hunderten Protestaktionen seine Politik. <\/p>\n<p>   Hauptstadt Inside von J\u00f6rg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hinter den Kulissen der Politik &#8211; meinungsstark, exklusiv, relevant.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p>In <strong>Los Angeles<\/strong>, wo die Demonstrationen gegen die Einwanderungspolitik der US-Regierung ihren Anfang nahmen, war die Beteiligung am gr\u00f6\u00dften, wie <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article409262360\/trump-droht-mit-polizei-demonstranten-sind-einen-schritt-voraus.html\" data-category-full-path=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/\" data-paid-status=\"free\" data-article-publish-date=\"1749919828\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA-Korrespondent Dirk Hautkapp beobachtet hat<\/a>. Dort kam es auch zu teilweise gewaltsamen Zusammenst\u00f6\u00dfen mit der Polizei, die versuchte, die Protestgruppen zum Nachmittag hin aufzul\u00f6sen. Tr\u00e4nengas und Gummigeschosse kamen zum Einsatz. Lesen Sie die aktuelle Entwicklung im Newsblog.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Jimmy Kimmel und andere Promis unterst\u00fctzten die Proteste gegen Trump\u00a0<\/p>\n<p>San Francisco: Autofahrer f\u00e4hrt vier Demonstranten an &#8211; Vorsatz m\u00f6glich<\/p>\n<p>Tausende Demonstranten in Los Angeles &#8211; Polizei l\u00f6st Proteste gewaltsam auf<\/p>\n<p>Trumps Milit\u00e4rparade: Publikum mit Maga-Kappen und US-Flaggen \u00a0<\/p>\n<p>\u201eNo King\u201c-Proteste im \u00dcberblick: \u00dcberwiegend blieben Demonstrationen friedlich\u00a0<\/p>\n<p>Bei der bisher gr\u00f6\u00dften Protestwelle gegen die Politik von Pr\u00e4sident Donald Trump sind Menschen quer durch die USA auf die Stra\u00dfe gegangen. Die Veranstalter sprachen von mehr als <strong>f\u00fcnf Millionen Teilnehmern<\/strong> in \u00fcber 2.100 St\u00e4dten am Tag von Trumps Milit\u00e4rparade in Washington. Die Demonstrationen liefen am Samstag unter dem Motto \u201eNo Kings\u201c (Keine K\u00f6nige). Die Teilnehmenden warfen Trump autorit\u00e4res Auftreten vor und kritisierten seine Migrationspolitik mit den gro\u00dfangelegten Abschiebeaktionen.<\/p>\n<p>Die Proteste blieben \u00fcberwiegend friedlich. In der Innenstadt von Los Angeles heizte sich die Lage aber zum Nachmittag auf. An einem Beh\u00f6rdengeb\u00e4ude wurde Tr\u00e4nengas eingesetzt, um Demonstranten zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Nach Angaben der Polizei wurden aus der Menge Steine und Flaschen geworfen. In New York wurden mehrere Protestierende festgenommen, wie der Sender CNN berichtete. Im Bundesstaat Minnesota wurde der Protest nach Attentaten auf zwei Politiker der Demokratischen Partei abgesagt.\u00a0<\/p>\n<p>In Salt Lake City im Bundesstaat Utah, wo auch ein Protest stattfand, untersucht die Polizei aktuell einen Schusswaffenvorfall. Dabei wurde eine Person nach Beh\u00f6rdenangaben lebensgef\u00e4hrlich verletzt. Das Opfer wird demnach im Krankenhaus behandelt. Die Umst\u00e4nde waren zun\u00e4chst unklar. Auf im Internet kursierende Videos sind Sch\u00fcsse zu h\u00f6ren, Demonstrierende rennen daraufhin panisch weg.\u00a0<\/p>\n<p>Mann wird in Salt Lake City schwer verletztBei einer Demonstration im US-Bundesstaat Utah ist ein Mensch angeschossen und lebensgef\u00e4hrlich verletzt worden. Medienberichten zufolge ereignete sich der Vorfall in Salt Lake City w\u00e4hrend einer der Kundgebungen gegen Pr\u00e4sident Donald Trump, an denen sich am Samstag landesweit hunderttausende Menschen beteiligten. Das Opfer sei \u201emit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht\u201c worden, teilte die Polizei mit. Es habe eine Festnahme gegeben.\u00a0<\/p>\n<p>In Los Angeles begannen Polizisten am Abend damit, die Demonstranten auseinanderzutreiben. Dabei setzten sie Tr\u00e4nengas und Blendgranaten ein. Nach Angaben einer Polizeisprecherin hatte \u201eeine kleine Gruppe von Unruhestiftern\u201c zuvor Steine, Flaschen und Feuerwerksk\u00f6rper auf die Beamten geworfen.<\/p>\n<p>Bilder von den \u201eNo King\u201c-Protesten\u00a0<\/p>\n<p>In verschiedenen Teilen Kaliforniens, aber auch vielen anderen Bundesstaaten der USA, waren die Menschen am Samstag auf der Stra\u00dfe, um gegen den Kampf der US-Regierung gegen Einwanderer vorzugehen.<\/p>\n<p>Jimmy Kimmel und andere Promis unterst\u00fctzten die Proteste gegen Trump\u00a0Bei den landesweiten Protesten gegen die Politik von US-Pr\u00e4sident Donald Trump sind auch Hollywood-Gr\u00f6\u00dfen auf die Stra\u00dfe gegangen. Mark Ruffalo (\u201ePoor Things\u201c), der aus den \u201eAvengers\u201c-Filmen als gr\u00fcner Riese Hulk bekannt ist, demonstrierte in New York mit. Der Pr\u00e4sident habe sich selbst zum K\u00f6nig und Diktator gemacht und trete die Rechte der US-B\u00fcrger und die Verfassung mit F\u00fc\u00dfen, sagte Ruffalo am Rande des Protestzugs in Manhattan. \u201eWir sind emp\u00f6rt und haben Angst und der einzige Weg ist, dass die Leute gemeinsam dagegen ank\u00e4mpfen\u201c. Trotz des Regens gingen sie hier auf die Stra\u00dfe, um diese Botschaft zu senden, sagte der 57-J\u00e4hrige.Kerry Washington (48, \u201eScandal\u201c, \u201eDjango Unchained\u201c) postete auf Instagram Fotos und Videos von Demonstranten in Los Angeles. \u201eSo sieht Demokratie aus\u201c, ruft die Schauspielerin in einem Videomitschnitt, w\u00e4hrend sie bei dem \u201eNo Kings\u201c-Protest mitmarschiert.\u00a0<\/p>\n<p>Glenn Close (78, \u201eEine verh\u00e4ngnisvolle Aff\u00e4re\u201c, \u201eGef\u00e4hrliche Liebschaften\u201c) postete Eindr\u00fccke aus Bozeman im US-Staat Montana. Die Menschen seien sauer und w\u00fcrden in Scharen demonstrieren, schrieb sie zu Fotos und Videos von den dortigen Protesten.\u00a0<\/p>\n<p>Star-Moderator Jimmy Kimmel (57) brachte seine Eltern zu einer Demo im Raum San Francisco mit. \u201eIch bin dankbar zu sehen, wie viele Amerikaner Ma\u00dfnahmen ergreifen, um f\u00fcr unsere Freunde und Nachbarn einzutreten\u201c, schrieb er auf Instagram. \u201eLiebt einander\u201c, schrieb er zu dem Hashtag #NoKings. Der Musiker Moby (59) mahnte in seinen sozialen Medien: \u201eWir m\u00fcssen alles daf\u00fcr tun, um die Demokratie zu besch\u00fctzen\u201c. Auch er zeigte sich in einem Video mit Demonstranten.\u00a0<\/p>\n<p>Bei den landesweiten Protesten sind in \u00fcber 2.100 St\u00e4dten quer durch die USA etliche Menschen auf die Stra\u00dfe gegangen. Am Tag der gro\u00dfen Milit\u00e4rparade in Washington demonstrierten die Teilnehmer unter dem Motto \u201eNo Kings\u201c (Keine K\u00f6nige) gegen das aus ihrer Sicht autorit\u00e4re Auftreten des Pr\u00e4sidenten.\u00a0<\/p>\n<p>Trumps Warnung zum Trotz: Auch Proteste in WashingtonUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte Demonstranten in Washington vor Aktionen gewarnt. Und trotzdem gab es auch am Rande der von Trump initiierten Milit\u00e4rparade Proteste. Dort stie\u00dfen die Demonstranten aber vor allem mit Trump-Anh\u00e4ngern zusammen. Laut CNN berichtete eine Teilnehmerin der Gegendemo von hitzigen Begegnungen mit Besuchern der Parade.\u00a0<\/p>\n<p>Der US-Sender berichtete zudem, dass Hunderte Demonstranten der \u201eRefuse Fascism\u201c-Kampagne (Deutsch: \u201eFaschismus zur\u00fcckweisen\u201c) in Richtung Wei\u00dfes Haus marschieren w\u00fcrden. Auf Schildern sei zu lesen: \u201eDas faschistische Trump-Regime muss jetzt gehen!\u201c Trump hatte im Vorfeld davor gewarnt, dass Demonstrationen in der US-Hauptstadt mit \u201ebrutaler Gewalt\u201c zu rechnen h\u00e4tten.<\/p>\n<p>San Francisco: Menschen starten besondere Aktion am StrandEindrucksvolle Aktion am Ocean Beach in San Francisco: Mehrere Kilometer von der Haupt-Demonstration in der Innenstadt entfernt, haben Protestierende das Wort \u201eNo King\u201c am Strand gebildet.San Francisco: Autofahrer f\u00e4hrt vier Demonstranten an &#8211; Vorsatz m\u00f6glichAuch in San Francisco, n\u00f6rdlich von Los Angeles in Kalifornien, wurde am Samstag protestiert. Hunderte Menschen trafen sich am Civic Center Plaza vor dem Rathaus. Dabei soll es laut einem Medienbericht zu einem Unfall mit einem Auto gekommen sein. Wie NBC News berichtet, soll ein Mann vier mindestens Teilnehmer der Proteste angefahren haben und dann vom Tatort geflohen sein.\u00a0<\/p>\n<p>Der Tatverd\u00e4chtige konnte inzwischen festgenommen werden. Gegen ihn wird wegen einer m\u00f6glichen vors\u00e4tzlichen Tat ermittelt. Die Betroffenen sollen nicht lebensbedrohlich verletzt worden sein.<\/p>\n<p>Tausende Demonstranten in Los Angeles &#8211; Polizei l\u00f6st Proteste gewaltsam aufMillionen Menschen gingen am Samstag auf die Stra\u00dfe. Allen US-St\u00e4dten, die Teil dieser Welle der Emp\u00f6rung waren, geh\u00f6rte Los Angeles. Tausende Menschen kamen vor allem am Federal Building in der kalifornischen Metropole zusammen. Das Geb\u00e4ude war von den durch Trump angeordneten Marines bewacht worden.\u00a0<\/p>\n<p>Zu 16 Uhr am Samstagnachmittag hatte die Polizei angeordnet, die Demonstration solle sich aufl\u00f6sen. Wie die \u201eLos Angeles Times berichtete, h\u00e4tten das viele Demonstranten nicht mitbekommen. Weil dann noch Steine, Ziegel und Flaschen geworfen sein sollen, h\u00e4tte die Polizei Tr\u00e4nengas und Gummigeschosse gegen die Demonstranten eingesetzt. Videos und Fotos zeigen, wie Beamte auf Pferden die Menschen zur\u00fcckdr\u00e4ngen.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump lobt Milit\u00e4r: \u201eWir sind stolz auf euch\u201c<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat zum 250. Geburtstag des US-Heers eine Lobrede auf die gr\u00f6\u00dfte Teilstreitkraft des Landes gehalten. \u201eIch m\u00f6chte allen Soldaten \u00fcberall in der Hauptstadt unserer Nation und in der ganzen Welt sagen: Herzlichen Gl\u00fcckwunsch, Soldaten. Wir sind stolz auf euch\u201c, sagte Trump zum Ende der gro\u00dfen Milit\u00e4rparade in Washington.\u00a0<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident verfolgte das Spektakel, das auf seinen 79. Geburtstag fiel, von einer Trib\u00fcne aus. Er blickte auf Tausende Soldaten in teils historischen Uniformen und auf milit\u00e4rische Fahrzeuge wie Panzer, w\u00e4hrend Fallschirmspringer, Helikopter und Drohnen am grauen Himmel zu sehen waren.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eWelche Gefahr auch immer kommt, der amerikanische Soldat wird da sein\u201c, betonte er in seiner Rede. US-Vizepr\u00e4sident JD Vance trat bereits vor ihm ans Mikrofon und gratulierte dem Pr\u00e4sidenten: \u201eDer 14. Juni ist nat\u00fcrlich der Geburtstag des Heeres, er ist nat\u00fcrlich der Geburtstag des Pr\u00e4sidenten der Vereinigten Staaten\u201c, sagte er. \u201eAlles Gute zum Geburtstag, Herr Pr\u00e4sident\u201c.\u00a0<\/p>\n<p>Trumps Milit\u00e4rparade: Publikum mit Maga-Kappen und US-Flaggen \u00a0Vor zahlreichen Besucherinnen und Besuchern aus dem ganzen Land hat die gro\u00dfe Milit\u00e4rparade am Abend (Ortszeit) in der US-Hauptstadt Washington begonnen. Eine von ihnen ist Loren Stephenson. Die 41-J\u00e4hrige tr\u00e4gt ein Kleid mit einem US-Flaggen-Design und einen gro\u00dfen roten Hut. Sie streckt ein Schild in die H\u00f6he, auf dem steht: \u201eMake Love Not War\u201c (auf Deutsch: \u201eMacht Liebe, keinen Krieg\u201c). Stephenson kommt aus dem US-Bundesstaat Pennsylvania und unterst\u00fctzt die Milit\u00e4rparade.\u00a0<\/p>\n<p>\u201eIch finde es toll, dass wir unsere Einigkeit zeigen\u201c, sagt sie und schiebt wenig sp\u00e4ter nach: \u201eUns fehlt es hier in den Vereinigten Staaten ein wenig daran\u201c. Stephenson l\u00e4uft schon am Nachmittag in Richtung der National Mall, wo sich eine lange Schlange gebildet hat.\u00a0<\/p>\n<p>Viele der anstehenden Menschen halten US-Flaggen in der Hand, einige tragen rote Maga-Kappen. Maga steht f\u00fcr \u201eMake America Great Again\u201c, eine Bewegung, die hinter US-Pr\u00e4sident Donald Trump steht. Um auf das Gel\u00e4nde rund um das Washington Monument zu kommen, m\u00fcssen sie zun\u00e4chst die Sicherheitskontrollen passieren.\u00a0<\/p>\n<p>Nicole Lovvorn aus dem US-Bundesstaat Alabama hat es schon Stunden vor Beginn der Parade reingeschafft. W\u00e4hrend sich viele andere da zun\u00e4chst einen schattigen Platz unter den B\u00e4umen suchen, sitzt sie mitten im Park in der dr\u00fcckenden Sonne mit Blick auf eine Trib\u00fcne.\u00a0<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump verfolgt die Milit\u00e4rparade an seinem 79. Geburtstag von dort aus. \u201eWir wollten den Pr\u00e4sidenten sehen und hoffentlich auch ein paar Milit\u00e4rfahrzeuge\u201c, sagt Lovvorn. Die 47-J\u00e4hrige ist mit ihren Freunden und ihrer Familie gekommen. Sie sieht die Parade als \u201eSache, die man nur einmal im Leben erlebt.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Salutsch\u00fcsse und Nationalhymne: Trump er\u00f6ffnet Milit\u00e4rparade &#8211; und Millionen demonstrierenUS-Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/donald-trump\/\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> hat am Samstag die von ihm gew\u00fcnschte Milit\u00e4rparade zum 250. Jahrestag der Gr\u00fcndung der US-Armee er\u00f6ffnet. Trump betrat in Begleitung seiner Frau Melania eine riesige B\u00fchne vor dem Wei\u00dfen Haus. Anschlie\u00dfend wurden Salutsch\u00fcsse abgefeuert und die US-Nationalhymne erklang.<\/p>\n<p>Rund 6000 Soldaten, 50 Hubschrauber und 150 Panzer sollen an dem in den USA un\u00fcblichen Spektakel teilnehmen. Das Datum der Parade f\u00e4llt mit Trumps 79. Geburtstag zusammen. <\/p>\n<p>Zehntausende Menschen versammelten sich derweil zu <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article409262360\/trump-droht-mit-polizei-demonstranten-sind-einen-schritt-voraus.html\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">landesweiten Protesten gegen Trump<\/a> unter dem Motto \u201eNo Kings\u201c (\u201eKeine K\u00f6nige\u201c). Die Demonstrationen fanden in hunderten US-St\u00e4dten statt.<\/p>\n<p>Demonstrationen in Minnesota nach Attentat abgesagtIm US-Bundesstaat wurden alle geplanten \u201eNo Kings&#8220;-Proteste am Samstag abgesagt. Grund ist der Doppelmord an den beiden demokratischen Politikern Mark und Melissa Hortman. Sie waren in der Nacht zu Samstag in ihrem Haus Brooklyn, einem Vorort von Minneapolis in Minnesota, erschossen worden. <\/p>\n<p>Der mutma\u00dfliche T\u00e4ter wurde als der 57-j\u00e4hrigen Vance B. identifiziert. Die Beh\u00f6rden k\u00f6nnen derzeit nicht ausschlie\u00dfen, dass er m\u00f6glicherweise auch die No Kings-Proteste als weitere Anschlagsziele ausgew\u00e4hlt hatte. Der Mann befindet sich noch auf der Flucht. <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/politik\/article409262510\/demokratische-us-politikerin-und-ehemann-in-minnesota-erschossen.html\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Lesen Sie die ganze Geschichte hier.<\/a>\u00a0<\/p>\n<p>Elite-Soldaten nehmen in Los Angeles irrt\u00fcmlich Armee-Veteranen festMehrere Tage wurden sie f\u00fcr ihren m\u00f6glicherweise verfassungswidrigen Einsatz in zivilem Umfeld trainiert \u2013 und dann das: Elite-Soldaten der Marines, die von US-Pr\u00e4sident Donald Trump gegen den Willen von Gouverneur Newsom und B\u00fcrgermeisterin Bass nach Los Angeles geschickt wurden, um bei der Niederschlagung teils gewaltt\u00e4tiger Proteste gegen seine Abschiebungspolitik zu helfen, haben bei einem ihrer ersten Eins\u00e4tze ausgerechnet einen <strong>Armee-Veteranen<\/strong> und legal in den USA lebenden Einwanderer festgenommen. <\/p>\n<p>Video-Aufnahmen zeigen, wie die <strong>Marines <\/strong>den Mann mit Kabelbindern fesselten. Zwei Stunden sp\u00e4ter wurde er an Zivilisten des Heimatschutzministeriums \u00fcbergaben. Der Festgenommene, Marcos Leao (27), sagte nach seiner Freilassung, man habe ihm befohlen, sich auf den Boden zu legen, als er sich in einen gesperrten Bereich wagte, weil er eine gelbe Absperrung \u00fcberqueren wollte, um nicht um das Geb\u00e4ude herumgehen zu m\u00fcssen. Der Mann hatte einen Termin in der Veteranenbeh\u00f6rde. Die Marines hielten ihn f\u00e4lschlicherweise f\u00fcr einen Demonstranten.<\/p>\n<p>Demonstrationen in allen 50 US-Staaten gegen Trump-Regierung\u00a0Es k\u00f6nnte der H\u00f6hepunkt der Protestwelle werden: Am Samstag (14. Juni) sind in allen 50 US-Bundesstaaten Demonstrationen gegen die Regierung und das harte Vorgehen gegen Einwanderer geplant. Unter dem Stichwort \u201eNo Kings&#8220; (\u201eKeine K\u00f6nige&#8220;) soll ein Zeichen des Widerstands gesetzt werden, wie es auf der <a href=\"https:\/\/www.nokings.org\/\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">offiziellen Webseite<\/a> hei\u00dft.\u00a0<\/p>\n<p>Dort sind auch die genauen Orte der Proteste zu finden. Die Organisatoren richten dort auch das Wort an die Teilnehmer und fordern sie auf, keine Gewalt anzuwenden. Man erwarte von allen Teilnehmern, sich gesetzeskonform zu verhalten. Die Webseite kl\u00e4rt auch \u00fcber m\u00f6gliche Teilnehmer-Fragen auf und bietet Trainings an, etwa zum Thema \u201eKenne deine Rechte\u201c.<\/p>\n<p>Tausende Demonstranten zu \u201eNo Kings\u201c-Protesten am Samstag erwartetLos Angeles und andere US-St\u00e4dte bereiten sich auf ein Protest-Wochenende vor. Tausende Menschen wollen auf die Stra\u00dfe gehen, um weiter gegen Donald Trumps Einwanderungspolitik zu demonstrieren. Allein in Los Angeles haben sich etwa ein Dutzend Gruppen mit Aktionen angemeldet.<\/p>\n<p>Es ist ein besonderer Tag in den USA: Denn in Washington soll eine gro\u00dfe Milit\u00e4rparade zum 250. Jahrestag der Gr\u00fcndung der US-Armee stattfinden. Es ist zugleich der 79. Geburtstag des US-Pr\u00e4sidenten. Rund 6000 Soldaten, 50 Hubschrauber und 150 Panzer sollen an dem in den USA un\u00fcblichen Spektakel teilnehmen. \u00dcberschattet werden k\u00f6nnte die Veranstaltung nicht nur von den sogenannten \u201eNo Kings\u201c-Protesten. Meteorologen warnen vor Gewittern.\u00a0<\/p>\n<p rel=\"author\" class=\"text-brand\">mit fmg, dpa, afp, epd, kna<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin. In San Francisco f\u00e4hrt ein Autofahrer Demonstranten an. Proteste fanden zeitgleich in 50 US-Bundesstaaten statt. 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