{"id":19333,"date":"2025-04-09T22:25:12","date_gmt":"2025-04-09T22:25:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/19333\/"},"modified":"2025-04-09T22:25:12","modified_gmt":"2025-04-09T22:25:12","slug":"dosb-veraendert-zeitplan-deutsche-olympia-bewerbung-stockt-erneut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/19333\/","title":{"rendered":"DOSB ver\u00e4ndert Zeitplan: Deutsche Olympia-Bewerbung stockt erneut"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 09.04.2025 14:49 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Das Vorhaben, Olympische Sommerspiele nach Deutschland zu holen, gibt es schon l\u00e4nger, nur ein Konzept noch nicht. Jetzt kommt die n\u00e4chste Verz\u00f6gerung.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/sendung\/reporter\/volker-schulte,autor-volker-schulte-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Volker Schulte\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/volker-schulte-102.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Stop the Clock&#8220; &#8211; so wirbt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) daf\u00fcr, dass sich Deutschland um Olympische und Paralympische Sommerspiele bewerben soll. 52 Jahre, 6 Monate und 27 Tage ist es am Mittwoch (09.04.2025) her, dass M\u00fcnchen im Jahr 1972 olympischer Gastgeber war. Die immer l\u00e4nger werdende Zeit will der DOSB nun also stoppen, das bekr\u00e4ftigte er bei einer Pressekonferenz mit Pr\u00e4sident Thomas Weikert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nGleichzeitig aber verl\u00e4ngert sich auch das Warten auf ein handfestes Bewerbungskonzept. Schon hier schafft es der DOSB nicht, die Uhr zu stoppen, kann den selbst gesteckten Zeitplan erneut nicht einhalten.<\/p>\n<p>    Aus 2024 wird 2025 wird 2026<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUrspr\u00fcnglich wollte der DOSB bereits 2024 ein Bewerbungskonzept erstellen. Zuletzt hie\u00df es dann, die Mitgliederversammlung Ende 2025 solle \u00fcber mindestens ein finales Bewerbungskonzept entscheiden. Doch auch das ist wieder pass\u00e9.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer neue Zeitplan: Bis Juni 2026 sollen die Bewerber Zeit bekommen, <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/regional\/rbb\/rbb-sommerspiele-2036-oder-2040-landessportbund-berlin-offen-fuer-referendum-ueber-olympia-bewerbung-100.html\" title=\"Olympische Spiele 2036 oder 2040: Sommerspiele 2036 oder 2040: Landessportbund Berlin offen f\u00fcr Referendum \u00fcber Olympia-Bewerbung\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">m\u00f6gliche Referenden durchzuf\u00fchren<\/a> &#8211; Pflicht ist dies jedoch nicht. Anschlie\u00dfend wollen der DOSB und der Bund ein Konzept ausw\u00e4hlen und im September 2026 einer au\u00dferordentlichen DOSB-Mitgliederversammlung zur Verabschiedung vorlegen.<\/p>\n<p>    Hamburg weiter im Rennen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinen Schlingerkurs gibt es auch bei der Suche nach dem Austragungsort. Anfangs war eine gesamtdeutsche Bewerbung das Ziel, um einen Konkurrenzkampf zu verhindern und m\u00f6glichst wenig neu bauen zu m\u00fcssen. Mittlerweile soll es aber doch auf die Bewerbung einer Stadt plus Region hinauslaufen mit gro\u00dfem olympischen Dorf.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDieses &#8222;One-Village-Prinzip&#8220; sei Voraussetzung daf\u00fcr, dass das Konzept auch Chancen habe, vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) ausgew\u00e4hlt zu werden, sagte IOC-Mitglied Michael Mronz. M\u00fcnchen, die Rhein-Ruhr-Region und Berlin sind Interessenten und auch <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/hamburg\/ndr-hamburg-koennte-in-einem-jahr-ueber-olympia-bewerbung-abstimmen-100.html\" title=\"Hamburg: Hamburg k\u00f6nnte in einem Jahr \u00fcber Olympia-Bewerbung abstimmen\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Hamburg hat sich, nachdem eine Kooperation mit Berlin geplatzt ist, wieder ins Gespr\u00e4ch gebracht.<\/a><\/p>\n<p>    Bewerbung ohne konkretes Jahr<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer DOSB wollte sich urspr\u00fcnglich f\u00fcr 2036 bewerben, mittlerweile will er aber ohne konkrete Jahreszahl ins Rennen gehen. Das neue Credo: Deutschland m\u00fcsse bereit sein, wenn Europa bei der Auswahl gefragt sei. Im Raum stehen neben 2036 auch die Jahre 2040 und 2044.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer DOSB geht davon aus, dass das IOC nicht vor 2027 die n\u00e4chsten Spiele vergibt &#8211; das sagte Vorstandsmitglied Volker Bouffier mit Verweis auf die Gespr\u00e4che mit dem IOC. Mronz jedoch sagte, noch wisse niemand, welchen Zeitplan die neue IOC-Pr\u00e4sidentin Kirsty Coventry aus Simbabwe verfolge.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBouffier h\u00e4lt es f\u00fcr m\u00f6glich, dass 2027 drei Spiele gleichzeitig vergeben werden. Aus Asien gelten vor allem Indien und Saudi-Arabien als Kandidaten, aus Afrika \u00c4gypten und S\u00fcdafrika. Europ\u00e4ische Konkurrenz k\u00f6nnte f\u00fcr Deutschland aus Istanbul, Budapest, Madrid, Kopenhagen, Italien und Polen kommen.<\/p>\n<p>    Politische Weltlage als Problem<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nCDU\/CSU und SPD, die sich am Mittwoch <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/eilmeldung\/einigung-koalitionsvertrag-union-spd-100.html\" title=\"Union und SPD einigen sich auf Koalitionsvertrag\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">auf einen Koalitionsvertrag geeinigt haben<\/a>, unterst\u00fctzen die deutsche Olympiabewerbung &#8211; das geht aus den Arbeitspapieren der Koalitionsverhandlungen hervor. Allerdings ist bis 2036, 2040 und 2044 noch sehr viel Zeit und wer wei\u00df angesichts von Kriegen und Zoll-Chaos schon, wie die Welt dann aussieht?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Der politische Entscheidungshorizont ist k\u00fcrzer und die volatile politische Lage versch\u00e4rft diese Thematik noch&#8220;, sagte Sportwissenschaftler Lutz Thieme der Sportschau. So k\u00f6nne es schwierig werden, der Bundesregierung die n\u00f6tigen finanziellen Zusagen f\u00fcr eine Ausrichtung in ferner Zukunft zu entlocken.<\/p>\n<p>    Bouffier sieht Bewerbung als &#8222;Riesenchance&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">\nBouffier, langj\u00e4hriger CDU-Politiker und Ministerpr\u00e4sident des Landes Hessen, \u00e4u\u00dferte sich dennoch optimistisch: &#8222;Aus meiner Sicht ist das f\u00fcr die neue Koalition eine Riesenchance, viele Menschen hinter einem gemeinsamen Ziel zu versammeln.&#8220; Zudem seien Olympische Spiele im Vergleich zu anderen Dingen eine \u00fcberschaubare Investition.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBouffier bem\u00fchte das bekannte Argument, eine olympische Bewerbung k\u00f6nne Zugpferd f\u00fcr eine Investitionsoffensive sein, f\u00fcr einen neuen &#8222;Goldenen Plan&#8220; f\u00fcr den Sport: &#8222;Wir bewerben uns, um Deutschland fit zu machen f\u00fcr ein gro\u00dfes Ziel.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 09.04.2025 14:49 Uhr Das Vorhaben, Olympische Sommerspiele nach Deutschland zu holen, gibt es schon l\u00e4nger, nur ein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":19334,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,12214,30,13,2519,14,15,656,12],"class_list":{"0":"post-19333","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-dosb","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-ioc","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-olympia","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114310356912667594","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19333","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=19333"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/19333\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/19334"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=19333"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=19333"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=19333"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}