{"id":193468,"date":"2025-06-16T00:43:39","date_gmt":"2025-06-16T00:43:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/193468\/"},"modified":"2025-06-16T00:43:39","modified_gmt":"2025-06-16T00:43:39","slug":"messer-angriff-am-holocaust-mahnmal-generalbundesanwalt-uebernimmt-ermittlungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/193468\/","title":{"rendered":"Messer-Angriff am Holocaust-Mahnmal: Generalbundesanwalt \u00fcbernimmt Ermittlungen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\n<a name=\"Drei\">Drei<\/a> Tage nach dem Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal mit einem Verletzten hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen \u00fcbernommen. Die Karlsruher Beh\u00f6rde begr\u00fcndete das mit der besonderen Bedeutung des Falls. Dem 19 Jahre alten Tatverd\u00e4chtigen aus Syrien werden versuchter Mord und gef\u00e4hrliche K\u00f6rperverletzung vorgeworfen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Ermittler gehen von einem antisemitischen Motiv aus. Die Staatsanwaltschaft teilte in Berlin mit, der Beschuldigte habe bei der Polizei angegeben, in ihm sei &#8222;seit einigen Wochen der Plan gereift, Juden zu t\u00f6ten&#8220;. Vor diesem Hintergrund sei auch die Auswahl des Tatorts erfolgt. Die Tat stehe nach bisherigen Ermittlungen und dem aktuellen Kenntnisstand in Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt.\n<\/p>\n<p>Mutma\u00dflicher Angreifer vor <a name=\"Haftrichter\">Haftrichter<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDen Beh\u00f6rden zufolge ist der mutma\u00dfliche T\u00e4ter ein anerkannter Gefl\u00fcchteter, der zuletzt in einer Gemeinschaftsunterkunft in Leipzig lebte. Er sei 2023 als unbegleiteter Minderj\u00e4hriger eingereist. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung und versuchten Mordes erlassen, wie die Berliner Staatsanwaltschaft am Samstagabend mitteilte.\u00a0 <\/p>\n<p>Die Berliner Polizei hatte den Verd\u00e4chtigen am Freitagabend drei Stunden nach der Tat im Umfeld des Mahnmals festgenommen. Der Mann hatte nach Schilderung der Polizei bei seiner Festnahme Blut an den H\u00e4nden.\u00a0Er hatte keine Papiere bei sich und war leicht bekleidet. Man fand unter anderem ein Jagdmesser und einen Koran bei ihm.\n<\/p>\n<p><a name=\"Opfer\">Opfer<\/a> au\u00dfer Lebensgefahr<\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Mann soll einen 30-j\u00e4hrigen Touristen aus Spanien im Stelenfeld des Holocaust-Mahnmals mit einem spitzen Gegenstand schwer am Hals verletzt haben. Das Opfer ist nach Angaben der Polizei nach einer Notoperation nicht mehr in Lebensgefahr.\n<\/p>\n<p>Verd\u00e4chtiger <a name=\"polizeibekannt\">polizeibekannt<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nVom s\u00e4chsischen Innenministerium hie\u00df es, der mutma\u00dfliche Angreifer sei der s\u00e4chsischen Polizei wegen verschiedener Straftaten bekannt gewesen. Er sei jedoch kein Mehrfach- oder Intensivstraft\u00e4ter. Es habe sich um einfache Straftaten der allgemeinen Kriminalit\u00e4t gehandelt. Einen &#8222;Staatsschutzbezug&#8220;, also einen politischen Hintergrund, habe es bei diesen Taten nicht gegeben.\u00a0 <\/p>\n<p>dpa(dni, ewi)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Drei Tage nach dem Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal mit einem Verletzten hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen \u00fcbernommen. 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