{"id":194310,"date":"2025-06-16T08:46:20","date_gmt":"2025-06-16T08:46:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/194310\/"},"modified":"2025-06-16T08:46:20","modified_gmt":"2025-06-16T08:46:20","slug":"mobilitaetswende-hamburgs-radverkehr-stagniert-millioneninvestitionen-bringen-kaum-mehr-radler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/194310\/","title":{"rendered":"Mobilit\u00e4tswende: Hamburgs Radverkehr stagniert \u2013 Millioneninvestitionen bringen kaum mehr Radler"},"content":{"rendered":"<p>Trotz Millioneninvestitionen in neue Radwege tritt Hamburg beim Radverkehr auf der Stelle. Neue Zahlen zeigen nur geringe Zuw\u00e4chse, was die politische Debatte \u00fcber Ursachen entfacht. Die oppositionelle CDU spricht von \u201egr\u00fcner Verkehrsideologie\u201c statt echter Mobilit\u00e4tswende.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Obwohl Hamburg jedes Jahr etliche Kilometer neue Radwege baut und weitere saniert, nimmt der Fahrradverkehr in der Stadt aktuell kaum zu. So stieg die an Werktagen an den Z\u00e4hlstellen des Radverkehrsnetzes erfasste durchschnittliche Verkehrsst\u00e4rke (DVTw) zwischen 2021 und 2024 lediglich um knapp 1,3 Prozent, wie eine Schriftliche Kleine Anfrage des Verkehrsexperten der CDU-B\u00fcrgerschaftsfraktion, Philipp Hei\u00dfner, an den rot-gr\u00fcnen Senat ergab.<\/p>\n<p>Und auch im Vergleich des ersten Quartals 2024 mit den ersten drei Monaten dieses Jahres ergab sich ein Anstieg von nur 1,75 Prozent. \u201eIm ersten Quartal 2025 stagniert der Fahrradverkehr in Hamburg, selbst wenn man die \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdigen Erhebungsmethoden des rot-gr\u00fcnen Senats zugrunde legt\u201c, sagte Hei\u00dfner der Deutschen Presse-Agentur. \u201eIm langfristigen Trend geht der Fahrradverkehr in Hamburg seit 2020 sogar zur\u00fcck!\u201c<\/p>\n<p>Der CDU-Politiker bezog sich dabei auf eine Antwort auf eine Schriftliche Kleine Anfrage aus dem Februar, in dem der Senat einger\u00e4umt hatte: \u201eDer Radverkehr hat an Werktagen im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr um rund 1 Prozent abgenommen.\u201c<\/p>\n<p>Die Zahlen zeigten, \u201edass man eine Fahrradstadt nicht mit rot-gr\u00fcnen Luftschl\u00f6ssern herbeizaubern kann\u201c, sagte Hei\u00dfner und forderte: \u201eStatt massenhafter Parkplatzvernichtung, willk\u00fcrlichem Ausbau von Fahrradwegen, die am Ende kaum genutzt werden, unsinnig hingepinselten Fahrrad-Streifen auf Hauptverkehrsstra\u00dfen und gr\u00fcner Verkehrsideologie braucht Hamburg endlich eine pragmatische, bedarfsgerechte Verkehrspolitik.\u201c<\/p>\n<p>In Hamburg wurden nach Senatsangaben im vergangenen Jahr 65 Kilometer Radwege neu gebaut oder saniert. Insgesamt waren es in den vergangenen f\u00fcnf Jahren demnach 293 Kilometer.<\/p>\n<p>Der Senat verwies in seiner Antwort auf die aktuelle Anfrage darauf, dass sich in Hamburg in den vergangenen Jahren der Anteil des sogenannten Umweltverbunds \u2013 also des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs sowie des Fu\u00df- und des Radverkehrs \u2013 am Gesamtverkehr insgesamt erh\u00f6ht habe. Zugleich habe der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) stetig abgenommen.<\/p>\n<p>Senat: Motorisierter Individualverkehr nimmt stetig ab<\/p>\n<p>Dies gehe aus den Zahlen der Studie \u201eMobilit\u00e4t in Deutschland\u201c (MiD) hervor. \u201eBetrug der Anteil der Wege im Umweltverbund in der MiD 2008 noch 61 Prozent, liegt der Anteil in der MiD 2023 bei 71 Prozent\u201c, hei\u00dft es in der Senatsantwort. Die 2023er-Studie war erst im Mai dieses Jahres vorgelegt worden.<\/p>\n<p>\u201eAuch beim Anteil der Personenkilometer ist dieser Trend klar ersichtlich. Seit 2022 \u00fcbersteigt der Anteil der Personenkilometer im Umweltverbund den Anteil im MIV und macht mehr als die H\u00e4lfte der Kilometer aus\u201c, schrieb der Senat.<\/p>\n<p>lno\/juve<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Trotz Millioneninvestitionen in neue Radwege tritt Hamburg beim Radverkehr auf der Stelle. 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