{"id":194425,"date":"2025-06-16T09:51:12","date_gmt":"2025-06-16T09:51:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/194425\/"},"modified":"2025-06-16T09:51:12","modified_gmt":"2025-06-16T09:51:12","slug":"dfg-verlaengert-graduiertenkolleg-in-der-statistik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/194425\/","title":{"rendered":"DFG verl\u00e4ngert Graduiertenkolleg in der Statistik"},"content":{"rendered":"<p>In der Toxikologie werden zunehmend gro\u00dfe Datenmengen erhoben \u2013 vor allem sogenannte Omics-Daten, also Informationen \u00fcber Gene, Proteine oder Stoffwechselprodukte. Diese Daten k\u00f6nnen helfen, besser zu verstehen, wie chemische Stoffe auf den menschlichen K\u00f6rper wirken. \u201eDoch ihr Potenzial wird bisher nur unzureichend gehoben, da oftmals die passenden statistischen Werkzeuge fehlen, um die komplexen Daten zuverl\u00e4ssig auszuwerten\u201c, sagt GRK-Sprecher Prof. J\u00f6rg Rahnenf\u00fchrer. \u201eHier setzt unsere Forschung an: Im Graduiertenkolleg entwickeln und implementieren wir neue Methoden, mit denen sich solche Datens\u00e4tze besser analysieren lassen.\u201c<\/p>\n<p>Besonders herausfordernd ist dabei der Umgang mit hochdimensionalen Daten, bei denen sehr viele Einzelinformationen gleichzeitig ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen. Ein Beispiel sind Genexpressionsdaten, bei denen die Aktivit\u00e4t von Tausenden Genen oder Zellen gleichzeitig gemessen wird. Auch sogenannte SNP-Daten, bei denen genetische Varianten an Millionen Positionen im Erbgut betrachtet werden, geh\u00f6ren dazu. Solche Daten bieten wertvolle Hinweise auf m\u00f6gliche gesundheitliche Risiken durch chemische Stoffe \u2013 vorausgesetzt, sie k\u00f6nnen richtig ausgewertet werden. In den einzelnen Projekten arbeiten die Promovierenden zum Beispiel konkret daran, die minimal-effektive Dosis von Medikamenten besser zu bestimmen, oder Bev\u00f6lkerungsgruppen zu identifizieren, die besonders auf Luftschadstoffe reagieren.<\/p>\n<p><strong>Praxiserfahrung und Wissenschafts\u00adkommunikation<\/strong><\/p>\n<p>Im Laufe ihrer Promotion haben die Nach\u00adwuchs\u00adwissen\u00adschaftler*innen im GRK die Gelegenheit, Praxiserfahrungen in den Laboren der beteiligten Leibniz-Institute oder bei externen Industriepartnern zu sammeln. Im Rahmen des Qualifizierungsprogramms k\u00f6nnen sie zudem ihr Fachwissen in den Bereichen statistisches Lernen und K\u00fcnstliche Intelligenz erweitern und au\u00dferdem erste Erfahrungen in der Wissenschafts\u00adkommunikation sammeln. In Kooperation mit dem Institut f\u00fcr Journalistik der TU Dortmund lernen sie in einem Workshop, wie sie ihre Forschungsergebnisse in der \u00d6ffentlichkeit verst\u00e4ndlich vermitteln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/grk2624.statistik.tu-dortmund.de\/\" title=\"Link zur Seite des GRK 2624\" target=\"_blank\" class=\"deviant btn icon-btn btn-external\" rel=\"noopener\">Mehr Informationen zum GRK 2624<\/a><\/p>\n<p><strong>Ansprechpartner f\u00fcr R\u00fcckfragen:<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In der Toxikologie werden zunehmend gro\u00dfe Datenmengen erhoben \u2013 vor allem sogenannte Omics-Daten, also Informationen \u00fcber Gene, Proteine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":194426,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1833],"tags":[64151,3364,64152,29,217,597,30,64149,64150,64153,1209,924,64148,20239],"class_list":{"0":"post-194425","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dortmund","8":"tag-biostatistische-methoden-fuer-hochdimensionale-daten-in-der-toxikologie","9":"tag-de","10":"tag-deutsche-forschungsgemeinschaft-dfg","11":"tag-deutschland","12":"tag-dortmund","13":"tag-forschung","14":"tag-germany","15":"tag-graduiertenkolleg","16":"tag-grk-2624","17":"tag-joerg-rahnenfuehrer","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-statistik","20":"tag-toxikologie","21":"tag-tu-dortmund"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114692429526865686","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/194425","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=194425"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/194425\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/194426"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=194425"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=194425"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=194425"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}