{"id":194429,"date":"2025-06-16T09:53:12","date_gmt":"2025-06-16T09:53:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/194429\/"},"modified":"2025-06-16T09:53:12","modified_gmt":"2025-06-16T09:53:12","slug":"juedische-woche-leipzig-2025-festival-fuer-erinnerung-kultur-dialog","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/194429\/","title":{"rendered":"J\u00fcdische Woche Leipzig 2025 \u2013 Festival f\u00fcr Erinnerung, Kultur &#038; Dialog"},"content":{"rendered":"<p>Vom <strong>15. bis 22. Juni 2025<\/strong> wird Leipzig erneut zur B\u00fchne f\u00fcr gelebte Erinnerung und kulturellen Austausch: <strong>Die J\u00fcdische Woche<\/strong> Leipzig geht in ihre 16. Auflage und bietet mit \u00fcber <strong>100 Veranstaltungen<\/strong> in ganz Leipzig ein vielf\u00e4ltiges, tiefgehendes und inspirierendes Programm. Das diesj\u00e4hrige Motto<strong> \u201eZusammenleben gestalten\u201c<\/strong> steht dabei sinnbildlich f\u00fcr das Anliegen des Festivals: j\u00fcdisches Leben sichtbar machen.<\/p>\n<p>Ins Leben gerufen vom Kulturamt der Stadt Leipzig und organisiert in enger Zusammenarbeit mit dem <strong>Ariowitsch-Haus <\/strong>und \u00fcber 60 weiteren Partnern, hat sich die J\u00fcdische Woche l\u00e4ngst zu einem festen Bestandteil des Leipziger Kulturkalenders entwickelt. Was 1995 begann, ist heute eine Plattform f\u00fcr offene Begegnungen, bewegende Geschichten und lebendige Erinnerungskultur.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p class=\"h3\">Ein Festival f\u00fcr alle Sinne und f\u00fcr alle Generationen<\/p>\n<p>Die J\u00fcdische Woche bringt Menschen aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen: Kulturinteressierte, Familien, Sch\u00fcler, Historiker, Neugierige. Das Programm spiegelt diese Vielfalt wider:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Konzerte <\/strong>mit Klezmer, synagogaler Musik und klassischen Werken j\u00fcdischer Komponisten<br \/>\u00a0<\/li>\n<li><strong>Theater- und Tanzauff\u00fchrungen<\/strong>, die j\u00fcdische Perspektiven k\u00fcnstlerisch interpretieren<br \/>\u00a0<\/li>\n<li><strong>Lesungen und Gespr\u00e4che<\/strong> mit Autoren und Zeitzeugen<br \/>\u00a0<\/li>\n<li><strong>Workshops, Stadtf\u00fchrungen und Ausstellungen<\/strong>, die sowohl informieren als auch ber\u00fchren<br \/>\u00a0<\/li>\n<li><strong>Kulinarische Begegnungen<\/strong> mit j\u00fcdischer K\u00fcche. Eine Br\u00fccke zwischen Kulturen und Generationen.<br \/>\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zentraler Veranstaltungsort ist das Ariowitsch-Haus im Waldstra\u00dfenviertel, das als Zentrum f\u00fcr j\u00fcdische Kultur und Begegnung \u00fcber die Festivalwoche hinaus in Leipzig wirkt. Aber auch viele weitere Kulturorte der Stadt sind beteiligt: Museen \u00fcber Bibliotheken bis hin zu Schulen und Theatern.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p class=\"h3\">Geschichte, die greifbar wird\u00a0<\/p>\n<p>Ein besonderer Aspekt der J\u00fcdischen Woche ist der Blick auf Leipzig selbst: Viele Veranstaltungen holen die Vergangenheit direkt in den Stadtraum. Etwa mit Spazierg\u00e4ngen entlang von Stolpersteinen, Rundg\u00e4ngen zu historischen Orten oder Erinnerungsformaten im \u00f6ffentlichen Raum.<\/p>\n<p>Auch die Stadtf\u00fchrung <strong>\u201eJ\u00fcdisches Leben in Leipzig\u201c<\/strong> ist in das offizielle Programm der J\u00fcdischen Woche eingebettet. Sie bietet am <strong>22. Juni<\/strong> einen besonderen Zugang zu den historischen und heutigen Spuren j\u00fcdischen Lebens in Leipzig \u2013 authentisch, informativ und bewegend.<\/p>\n<p>Die Tour f\u00fchrt durch das <strong>Waldstra\u00dfenviertel<\/strong>, einst eine Hochburg j\u00fcdischer Kaufleute und Intellektueller, und beleuchtet die Entwicklung Leipzigs zur j\u00fcdischen Handelsmetropole der 1920er-Jahre. Dabei geht es auch um die Auswirkungen von Verfolgung und Zerst\u00f6rung \u2013 etwa am <strong>Mahnmal<\/strong> der ehemaligen <strong>Gro\u00dfen Synagoge<\/strong> in der Gottschedstra\u00dfe, wo ein stilles Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 Teil der F\u00fchrung ist.<\/p>\n<p>Ein weiteres Highlight ist der Besuch der <strong>Brodyer Synagoge<\/strong>, die heute das Zentrum der J\u00fcdischen Gemeinde bildet. Ein Ort des lebendigen Glaubens und ein starkes Symbol f\u00fcr das Fortbestehen j\u00fcdischen Lebens in Leipzig. Hier erhalten Teilnehmende spannende Einblicke in das religi\u00f6se und soziale Gemeindeleben der Gegenwart.<\/p>\n<p>Bei einem Besuch im Ariowitsch-Haus gibt es Gelegenheit, <strong>koschere Spezialit\u00e4ten<\/strong> zu probieren. Ein St\u00fcck j\u00fcdische K\u00fcche, das Tradition und Genuss miteinander verbindet.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle, die das Festival nicht nur h\u00f6ren und sehen, sondern <strong>schmecken und sp\u00fcren<\/strong> m\u00f6chten, ist diese Tour eine ideale Erg\u00e4nzung: Sie schl\u00e4gt eine Br\u00fccke zwischen Vergangenheit und Gegenwart\u00a0 und bietet einen ganzheitlichen Zugang zu Leipzigs j\u00fcdischer Geschichte.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p class=\"h3\">Einladung zum Entdecken und Mitgestalten<\/p>\n<p>Die J\u00fcdische Woche 2025 l\u00e4dt dazu ein, Leipzig mit neuen Augen zu sehen: als Stadt der Erinnerung, des kulturellen Austauschs und des friedlichen Miteinanders. In einer Zeit, in der Dialog und Verst\u00e4ndigung wichtiger sind denn je, setzt das Festival ein starkes Zeichen f\u00fcr Vielfalt, Respekt und gemeinsames Lernen.<\/p>\n<p>Ob Konzerte oder Workshops, Vortr\u00e4ge oder Stadtrundg\u00e4nge \u2013 wer sich auf die J\u00fcdische Woche einl\u00e4sst, erlebt Leipzig von einer Seite, die oft verborgen bleibt und dennoch tief ber\u00fchrt.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vom 15. bis 22. 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