{"id":194929,"date":"2025-06-16T14:26:12","date_gmt":"2025-06-16T14:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/194929\/"},"modified":"2025-06-16T14:26:12","modified_gmt":"2025-06-16T14:26:12","slug":"newsblog-zur-eskalation-in-nahost-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/194929\/","title":{"rendered":"Newsblog zur Eskalation in Nahost"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Die iranische Nuklearanlage Natans\" alt=\"Die iranische Nuklearanlage Natans\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/iran-natans-jpg-102-1280x720.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Die iranische Nuklearanlage Natans (picture alliance\/dpa\/epa)<\/p>\n<p>                Montag, 16. Juni<br \/>\n                +++ Israels Ministerpr\u00e4sident Netanjahu hat die Bev\u00f6lkerung von Teheran aufgerufen, die iranische Hauptstadt zu verlassen. <\/p>\n<p>Israel habe mittlerweile die Hoheit \u00fcber den Luftraum Teherans \u00fcbernommen, weitere Handlungen folgten, sagte Netanjahu. Israel sei dabei, seine zwei wichtigsten Ziele zu erreichen: die nukleare Bedrohung und die Bedrohung durch Raketen auszuschalten.<\/p>\n<p>                +++ Die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde hat eine vorl\u00e4ufige Bilanz der Sch\u00e4den gezogen, die durch die israelischen Angriffe an iranischen Nuklearanlagen entstanden sind.<\/p>\n<p>Generaldirektor Grossi sagte in Wien, die Uran-Anreicherungsanlage in Natans sei seit Freitag wahrscheinlich nicht noch weiter zerst\u00f6rt worden. Der unterirdische Teil sei nicht getroffen worden, aber die dort installierten Ger\u00e4te k\u00f6nnten durch einen Stromausfall besch\u00e4digt worden sein. Laut IAEA hat dies zu einer Strahlenverseuchung innerhalb der Anlage von Natans gef\u00fchrt. Das Risiko sei durch Atemschutz aber kontrollierbar. Grossi betonte, au\u00dferhalb der angegriffenen Einrichtung seien die Strahlungswerte normal.<\/p>\n<p>                +++ Erste Staaten haben mit der Evakuierung ihrer B\u00fcrger aus den Krisengebieten begonnen. <\/p>\n<p>So wird Polen etwa 200 B\u00fcrger aus Israel in Sicherheit bringen. Die tschechische Regierung teilte mit, dass 80 Personen in Richtung Prag ausgeflogen w\u00fcrden. Das Ausw\u00e4rtige Amt in Berlin empfahl Deutschen, die im Iran und in Israel leben, sich vorsorglich auf einer Website f\u00fcr eine m\u00f6gliche kurzfristige Ausreise zu registrieren. Auch aus dem Iran reisen bereits B\u00fcrger anderer Staaten aus. Dies geschehe teils \u00fcber Aserbaidschan, wie das Au\u00dfenministerium in Baku mitteilte.<\/p>\n<p>                +++ Im Nahen Osten dauern die Luftangriffe zwischen Israel und Iran an. <\/p>\n<p>Die israelische Luftwaffe meldete, sie habe Kommandozentralen der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarde in Teheran attackiert. Insgesamt habe man in der vergangenen Nacht mehr als 20 Ziele im Iran unter Beschuss genommen und dabei erneut hochrangige F\u00fchrer des iranischen Geheimdienstes get\u00f6tet. Auch ein Krankenhaus in Teheran wurde getroffen. In Israel wurden bislang bei den iranischen Angriffen mindestens 24 Menschen get\u00f6tet, der Iran meldet \u00fcber 220 Tote.<\/p>\n<p>                +++ Das Ausw\u00e4rtige Amt fordert alle Deutschen in Israel, dem Iran und angrenzenden Staaten auf, sich in die Krisenvorsorgeliste Elefand einzutragen.<br \/>\n                Damit k\u00f6nnen die deutschen Auslandsvertretungen im Notfall schnell Kontakt zu den Menschen aufnehmen. Ein Sprecher des Ausw\u00e4rtigen Amts sagte in Berlin, derzeit h\u00e4tten sich knapp 4000 Deutsche in Israel bei <a title=\"Link auf: Elefand\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/krisenvorsorgeliste.diplo.de\/signin\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/krisenvorsorgeliste.diplo.de\/signin&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Elefand&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Newsblog zur Eskalation in Nahost - IAEA-Chef Grossi: \\&quot;Uran-Anreicherungsanlage in Natans wahrscheinlich noch nicht weiter zerst\u00f6rt\\&quot;&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">Elefand<\/a> registriert. In Iran seien knapp 1000 Deutsche eingetragen. Konkrete Pl\u00e4ne f\u00fcr Evakuierungen gebe es derzeit nicht, man halte sich aber alle Optionen offen, sagt der Sprecher.<br \/>\n                +++ Polen und Tschechien bringen Staatsb\u00fcrger, die sich in Israel aufhalten, in Sicherheit.<\/p>\n<p>Das polnische Au\u00dfenministerin will nach eigenen Angaben in K\u00fcrze mit der Evakuierung von etwa 200 Staatsb\u00fcrgern beginnen. Die Ausreise soll demnach \u00fcber die jordanische Hauptstadt Amman erfolgen. Die Ma\u00dfnahme betreffe Touristen und Personen, die sich nur kurz in Israel aufhielten.<\/p>\n<p>Etwa 80 tschechische Staatsb\u00fcrger werden auf dem Landweg in ein israelisches Nachbarland gebracht. Ein Konvoi habe am Morgen die Hafenstadt Tel Aviv verlassen. Um welches Nachbarland es sich handelt, sagte Tschechiens Botschafterin in Israel nicht. Von dort soll es mit einem Regierungsflugzeug weiter nach Prag gehen. Tschechien gilt als einer der engsten Verb\u00fcndeten Israels in der Europ\u00e4ischen Union.<\/p>\n<p>                +++ Die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) sieht nach den neuen israelischen Luftangriffen auf den Iran keine Anzeichen f\u00fcr weitere Sch\u00e4den an den Urananreicherungsanlagen in Natans und Fordow.<br \/>\n                <a title=\"Link auf: Das\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.iaea.org\/newscenter\/statements\/iaea-director-generals-introductory-statement-to-the-board-of-governors-16-june-2025\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.iaea.org\/newscenter\/statements\/iaea-director-generals-introductory-statement-to-the-board-of-governors-16-june-2025&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Das&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Newsblog zur Eskalation in Nahost - IAEA-Chef Grossi: \\&quot;Uran-Anreicherungsanlage in Natans wahrscheinlich noch nicht weiter zerst\u00f6rt\\&quot;&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">Das<\/a>teilt<a title=\"Link auf: e\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.iaea.org\/newscenter\/statements\/iaea-director-generals-introductory-statement-to-the-board-of-governors-16-june-2025\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.iaea.org\/newscenter\/statements\/iaea-director-generals-introductory-statement-to-the-board-of-governors-16-june-2025&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;e&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Newsblog zur Eskalation in Nahost - IAEA-Chef Grossi: \\&quot;Uran-Anreicherungsanlage in Natans wahrscheinlich noch nicht weiter zerst\u00f6rt\\&quot;&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">e<\/a> IAEA-Chef Grossi mit. Sobald die Sicherheitsbedingungen es zulie\u00dfen, w\u00fcrden die Inspektionen im Iran fortgesetzt, wie es die Verpflichtungen der Islamischen Republik im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags erforderten.<br \/>\n                +++ Der Iran bereitet nach eigenen Angaben einen Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag vor. <\/p>\n<p>Das Parlament arbeite an einem Gesetzentwurf dazu, sagte ein Sprecher des Au\u00dfenministeriums in Teheran. Der Iran sei aber weiterhin gegen Massenvernichtungswaffen.<\/p>\n<p>Der Atomwaffensperrvertrag verbietet die Verbreitung von Kernwaffen und verpflichtet zu deren Abr\u00fcstung, gew\u00e4hrt aber das Recht auf eine friedliche Nutzung der Kernenergie. In der vergangenen Woche hatte die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde dem Iran vorgeworfen, gegen seine Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag zu versto\u00dfen. Pr\u00e4sident Peseschkian sagte am Montag, der Iran habe nicht die Absicht, Nuklearwaffen zu entwickeln.<\/p>\n<p>                +++ Irans Oberster Richter Mohseni-Edschehi hat Personen, die mit Israel kollaborierten, vor Strafen im Schnellverfahren gewarnt.<\/p>\n<p>Ihnen drohe &#8222;ohne Nachsicht und mit voller Entschlossenheit die h\u00e4rteste Strafe&#8220;, zitierte ihn die Nachrichtenagentur Tasnim.\u00a0Wer aufgrund von Verbindungen oder Zusammenarbeit mit Israel festgenommen werde, solle umgehend vor Gericht gestellt und ein Urteil unter Ber\u00fccksichtigung der Kriegssituation z\u00fcgig gef\u00e4llt werden.<\/p>\n<p>                Kooperation mit dem Feind oder mit ausl\u00e4ndischen Geheimdiensten wird im Iran oft mit der Todesstrafe geahndet. Montagfr\u00fch <a title=\"Link auf: Nahost - Iran meldet Hinrichtung eines israelischen Agenten\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/iran-meldet-hinrichtung-eines-israelischen-agenten-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">hatte der Iran ein Todesurteil gegen einen Mann vollstreckt, dem Spionage f\u00fcr Israel vorgeworfen wurde<\/a>.<br \/>\n                Mehr zum Thema: <a title=\"Link auf: Nahostkonflikt - Iran und Israel: Geschichte einer Erzfeindschaft\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/israel-iran-erzfeinde-nahost-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Iran und Israel &#8211; Geschichte einer Erzfeindschaft<\/a><br \/>\n                +++ Israel hat erneut einen Raketenangriff aus dem Jemen gemeldet. <\/p>\n<p>Allerdings sei die Rakete niedergegangen, bevor sie israelisches Gebiet erreicht habe, teilt das Milit\u00e4r mit. Die Huthi-Rebellen aus dem Jemen hatten am Wochenende erstmals in den Luftkrieg zwischen Israel und dem Iran eingegriffen und erkl\u00e4rt, in Abstimmung mit der F\u00fchrung in Teheran mehrere Raketen auf Israel abgefeuert zu haben.<\/p>\n<p>                +++ Bundesbankpr\u00e4sident Nagel warnt vor m\u00f6glichen negativen wirtschaftlichen Folgen durch die Angriffe zwischen Israel und dem Iran.<\/p>\n<p>Sollte es zu einem langanhaltenden, gravierenden Konflikt kommen, k\u00f6nnten beispielsweise die \u00d6lpreise erheblich steigen, sagte Nagel in Frankfurt am Main. Die wirtschaftlichen Perspektiven k\u00f6nnten sich dann sp\u00fcrbar ver\u00e4ndern, in Bezug auf die Konjunktur ebenso wie auf die Preise. Noch lie\u00dfen sich die wirtschaftlichen Auswirkungen nicht konkret absch\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise stiegen heute fr\u00fch leicht um ein Prozent. Nach den ersten israelischen Luftangriffen auf den Iran waren sie zwischenzeitlich um bis zu 13 Prozent gestiegen.<\/p>\n<p>                +++ In Israel hat sich die Zahl der Toten durch die n\u00e4chtlichen Raketenangriffe erh\u00f6ht. <\/p>\n<p>Nach Angaben von Sanit\u00e4tern wurden acht Menschen get\u00f6tet und 92 verletzt. Medien meldeten Einschl\u00e4ge in Haifa und Tel Aviv sowie Explosionen \u00fcber Jerusalem. Insgesamt verzeichnet Israel seit Beginn des Krieges am Freitag 23 Todesopfer.<\/p>\n<p>Aus dem Iran wurden in den letzten Stunden keine neuen Opferzahlen bekannt. Dort gibt es keine Schutzbunker. Die israelische Luftwaffe gab an, sie habe Kommandozentralen der Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarde in Teheran attackiert. Es handelt sich dabei um die Auslandseinheit der Elitestreitmacht des Iran.<\/p>\n<p>                +++ Bundesau\u00dfenminister Wadephul hat den Iran aufgefordert, die klare Bereitschaft zum Verzicht auf eine nukleare Bewaffnung zu zeigen. <\/p>\n<p>Bisher fehle ihm der Glaube daran, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Doch nur dann gebe es eine Chance, den bewaffneten Konflikt zwischen Israel und dem Iran beizulegen.<\/p>\n<p>                Das vollst\u00e4ndige <a title=\"Link auf: Interview mit Johann Wadephul h\u00f6ren Sie hier\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/interview-mit-johann-wadephul-bundesaussenminister-zu-nahost-konflikt-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/interview-mit-johann-wadephul-bundesaussenminister-zu-nahost-konflikt-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Interview mit Johann Wadephul h\u00f6ren Sie hier&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Newsblog zur Eskalation in Nahost - IAEA-Chef Grossi: \\&quot;Uran-Anreicherungsanlage in Natans wahrscheinlich noch nicht weiter zerst\u00f6rt\\&quot;&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">Interview mit Johann Wadephul h\u00f6ren Sie hier<\/a>.<br \/>\n                +++ Irans Pr\u00e4sident Massud Peseschkian: &#8222;Keine Absicht, Atomwaffen zu entwickeln&#8220;<\/p>\n<p>Der iranische Pr\u00e4sident Peseschkian hat bestritten, dass die Islamische Republik an der Entwicklung von Nuklearwaffen arbeite. Der Iran beharre aber auf seinem Recht auf Atomenergie und Kernforschung.<\/p>\n<p>Israel, aber auch die USA gehen davon aus, dass Irans Atomprogramm keinesfalls nur zivilen Zwecken dient, wie die F\u00fchrung des Landes seit Jahren betont.<\/p>\n<p>                +++ US-Pr\u00e4sident Trump ist seinen eigenen Worten zufolge &#8222;offen daf\u00fcr&#8220;, dass Russlands Staatschef Putin in dem Krieg zwischen Israel und dem Iran vermittelt.<\/p>\n<p>Das sagte er dem Fernsehsender ABC. Putin habe ihn in der Angelegenheit angerufen, so Trump. Der Kreml in Moskau best\u00e4tigte, dass Putin sich als Vermittler angeboten hat. Russland pflegt enge Beziehungen zum Iran und bezieht von dort unter anderem Drohnen f\u00fcr seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine.<\/p>\n<p>                +++ Israel greift Schaltstellen der Revolutionsgarden in Teheran an +++<\/p>\n<p>Es seien &#8222;Kommandozentralen der Quds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden und des iranischen Milit\u00e4rs&#8220; getroffen worden, erkl\u00e4rte die Armee am Montagmorgen.<\/p>\n<p>                +++ Todesopfer durch n\u00e4chtliche iranische Raketenangriffe auf Israel +++<\/p>\n<p>Rettungskr\u00e4fte berichteten von mindestens vier Toten und mehr als 70 Verletzten im Zentrum des Landes. Obwohl der Raketenschutzschirm aktiviert worden sei, habe es mehrere Raketeneinschl\u00e4ge gegeben. Der Iran gab an, er habe mehr als 100 Geschosse auf Israel abgefeuert.<\/p>\n<p>                +++ Verletzte nach Raketenangriff auf Hafen in Haifa +++<\/p>\n<p>Bei den iranischen Raketenangriffen auf Israel sind in der Nacht mehrere Menschen get\u00f6tet und zahlreiche weitere verletzt worden.<\/p>\n<p>Rettungskr\u00e4fte berichteten von drei Todesopfern und mehr als 70 Verletzten im Zentrum des Landes. Obwohl der Raketenschutzschirm aktiviert worden sei, habe es mehrere Raketeneinschl\u00e4ge gegeben. Der Iran gab an, er habe mehr als 100 Geschosse auf Israel abgefeuert.<\/p>\n<p>Israels \u00f6ffentlich-rechtliche Sender Kan berichtet \u00fcber mehrere Verletzte nach einem iranischen Raketenangriff auf die Hafenstadt Haifa. Auch iranische Staatsmedien best\u00e4tigten, dass die drittgr\u00f6\u00dfte Stadt Israels getroffen worden sei. Laut einem Reuters-Bericht wurden in Tel Aviv mehrere Wohngeb\u00e4ude getroffen. Mehrere Nachrichtenagenturen schreiben zudem von Explosionen \u00fcber Jerusalem.<\/p>\n<p>                +++ Weitere iranische Gegenangriffe +++ <\/p>\n<p>Israel ist nach Angaben des Milit\u00e4rs in der Nacht erneut vom Iran aus mit Raketen angegriffen worden. Die Verteidigungssysteme seien in Betrieb, um die Bedrohung abzufangen, teilte das Milit\u00e4r auf Telegram mit. Die Bev\u00f6lkerung sei angewiesen worden, Schutzr\u00e4ume aufzusuchen und dort bis auf Weiteres zu bleiben.<\/p>\n<p>                +++ Das israelische Milit\u00e4r hat seine Angriffe auf den Iran fortgesetzt +++<\/p>\n<p>Wie die Armee in der Nacht auf der Plattform X mitteilte, attackierte die Luftwaffe Anlagen mit Boden-Boden-Raketen im Zentrum des Landes.<\/p>\n<p>                +++ Trump: Hoffe auf Waffenstillstands-Verhandlungen zwischen Israel und Iran +++<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Trump hat seine Hoffnung ge\u00e4u\u00dfert, dass Israel und der Iran bald einen Waffenstillstand verhandeln werden. Er f\u00fcgte im Gespr\u00e4ch mit Reportern auf dem Weg zum G7-Gipfel in Kanada allerdings hinzu, dass L\u00e4nder manchmal die Dinge erst einmal ausfechten m\u00fcssten. Trump sagte zudem, die USA w\u00fcrden Israel weiterhin unterst\u00fctzen. Er lehnte es nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters jedoch ab zu sagen, ob er Israel bereits gebeten habe, die Angriffe auf den Iran zu unterbrechen.<\/p>\n<p>                +++ Verhandlungskreise: Iran schlie\u00dft Gespr\u00e4che unter Beschuss aus +++<\/p>\n<p>Der Iran hat laut einem Bericht der der Nachrichtenagentur AFP jegliche Verhandlungen w\u00e4hrend des laufenden israelischen Gro\u00dfangriffs ausgeschlossen. Die Regierung in Teheran habe gegen\u00fcber den Vermittlern Katar und Oman deutlich gemacht, dass sie &#8222;nicht verhandelt, w\u00e4hrend sie angegriffen wird&#8220;, sagte ein mit den Atomverhandlungen vertrauter Beamter am Sonntag. Erst &#8222;wenn der Iran seine Antwort auf die israelischen Pr\u00e4ventivschl\u00e4ge abgeschlossen hat&#8220;, k\u00f6nne es zu ernsthaften Gespr\u00e4chen kommen.<\/p>\n<p>                Sonntag, 15. Juni<br \/>\n                +++ Israel meldet die Zerst\u00f6rung der iranischen Urananreicherungsanlage in Natans +++<\/p>\n<p>Der israelische Regierungschef Netanjahu sagte dem US-Sender &#8222;Fox News&#8220;: &#8222;Wir haben die Hauptanlage in Natans zerst\u00f6rt. Das ist die wichtigste Anreicherungsanlage&#8220;. Von iranischer Seite gibt es keine Angaben dazu.<\/p>\n<p>Die israelische Armee hatte bereits bei den ersten Angriffen am Freitag iranische Atomanlagen attackiert. Die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde hatte daraufhin erkl\u00e4rt, ein wichtiger oberirdischer Teil der Urananreicherungsanlage in Natans sei zerst\u00f6rt worden. Dort habe der Iran bis zu 60 Prozent angereichertes Uran hergestellt.<\/p>\n<p>                +++ US-Pr\u00e4sident Trump hat einem Bericht zufolge verhindert, dass Israel Irans geistliches Oberhaupt Chamenei t\u00f6tet +++ <\/p>\n<p>Ein amerikanischer Regierungsvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, nachdem das Wei\u00dfe Haus \u00fcber das Vorhaben der Israelis informiert worden sei, habe sich Trump klar gegen einen solchen Schritt ausgesprochen. Die USA wollten unbedingt verhindern, dass die israelischen Angriffe auf den Iran noch weiter eskalierten. Israels Ministerpr\u00e4sident Netanjahu wollte sich auf Nachfrage nicht zu dem Bericht \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>                +++ Der Iran hat weitere Raketen auf Israel abgefeuert +++<\/p>\n<p>Das berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim. In Teilen Israels wurde Raketenalarm aufgel\u00f6st, Menschen fl\u00fcchteten sich in Bunker.\u00a0\u00dcber m\u00f6gliche Opfer oder Sch\u00e4den ist noch nichts bekannt.<\/p>\n<p>                +++ Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben eine weitere Serie von Angriffen auf dutzende Ziele diesmal im Westen des Iran begonnen +++<\/p>\n<p>Dort sollen Boden-Boden-Raketen stationiert sein. Nach israelischen Medienberichten verf\u00fcgt der Iran laut Sch\u00e4tzungen noch \u00fcber rund 2.000 solcher Raketen.\u00a0Der israelische Ministerpr\u00e4sident Netanjahu hatte das iranische Raketenprogramm als den zweiten Grund f\u00fcr die Angriffe im Iran neben der Sorge vor einer nuklearen Aufr\u00fcstung Teherans genannt.<\/p>\n<p>                +++ Premier Netanjahu teilt die T\u00f6tung auch des iranischen Geheimdienstchefs mit +++<\/p>\n<p>Der Ministerpr\u00e4sident erkl\u00e4rte, Irans Geheimdienstchef Kasemi sei bei einem Luftangriff get\u00f6tet worden; ebenso dessen Stellvertreter. Israels Milit\u00e4r geht seit Tagen gezielt gegen die F\u00fchrung der iranischen Streitkr\u00e4fte vor. Nach iranischen Angaben kamen inzwischen 14 Gener\u00e4le ums Leben, darunter der Kommandeur der Revolutionsgarden und der Generalstabschef der Armee. Au\u00dferdem sollen zahlreiche iranische Atomwissenschaftler get\u00f6tet worden sein, die am Nuklearprogramm des Landes beteiligt waren.<\/p>\n<p>                +++ Israel und der Iran geben jeweils die Festnahme von Agenten bekannt +++<\/p>\n<p>Die israelische Polizei hat nach eigenen Angaben zwei mutma\u00dfliche iranische Spione festgenommen. Die j\u00fcdischen israelischen Staatsb\u00fcrger w\u00fcrden verd\u00e4chtigt, in den vergangenen Tagen Missionen f\u00fcr den Iran ausgef\u00fchrt zu haben, erkl\u00e4rten Polizei und der Inlandsgeheimdienst Schin Bet. Einzelheiten wurden nicht genannt.<\/p>\n<p>Iranische Medien berichteten wiederum, die Polizei habe westlich von Teheran zwei Menschen unter dem Verdacht festgenommen, f\u00fcr den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad zu arbeiten. Sie h\u00e4tten Bomben, Sprengstoff, Sprengfallen und elektronische Ger\u00e4te hergestellt, hie\u00df es unter Berufung auf einen Polizeisprecher.<\/p>\n<p>                +++ Pistorius: Deutschland leistet Israel bei seinen Angriffen keine Unterst\u00fctzung +++<\/p>\n<p>&#8222;Nein&#8220;, sagte der Bundesverteidigungsminister auf eine entsprechende Frage im ARD-Fernsehen. &#8222;Es gibt keine Anfragen, und wir bereiten nichts vor.&#8220; Zugleich \u00e4u\u00dferte der SPD-Politiker Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Vorgehen Israels. &#8222;Die Israelis haben hier jedes Recht, sich zu verteidigen.&#8220; Der Iran habe die Vernichtung Israels als Ziel und unterhalte Stellvertreter wie etwa die Huthis im Jemen und die radikal-islamische Hisbollah im Libanon, um dieses Ziel zu erreichen. Da sehe man sehr deutlich, &#8222;von wem die Bedrohung ausgeht.&#8220;<\/p>\n<p>                +++ Der Iran beschie\u00dft Israel erneut mit Raketen +++<\/p>\n<p>Nach Angaben iranischer Staatsmedien wurden am fr\u00fchen Nachmittag erneut ballistische Raketen mit Ziel Israel abgeschossen &#8211; was das dortige Milit\u00e4r best\u00e4tigte. In Jerusalem und Tel Aviv wurde Luftalarm ausgel\u00f6st. Im Gro\u00dfraum Tel Aviv waren Explosionen zu h\u00f6ren. Angaben \u00fcber m\u00f6gliche Opfer oder Sch\u00e4den liegen noch nicht vor.<\/p>\n<p>                +++ Die israelische Luftwaffe hat eine weitere Angriffswelle gegen Ziele im Iran geflogen +++<\/p>\n<p>Attackiert wurde die Hauptstadt Teheran. Der staatliche iranische Rundfunk meldete Explosionen in der N\u00e4he des Flughafens Mehrabad mitten in der Metropole.\u00a0Im Norden Teherans ereigneten sich mehrere laute Explosionen, wie Augenzeugen berichteten. Die Wasserversorgung fiel in einigen Stadtteilen aus. Iranischen Medienberichten zufolge gab es auch Einschl\u00e4ge nahe einem Luxus-Hotel im Norden der Millionenstadt. Ziele waren Medien zufolge zudem das Verteidigungs- und das \u00d6lministerium des Iran sowie eine Polizeistation. Wie das israelische Milit\u00e4r bekanntgab, wurde auch der iranische Flughafen Maschhad beschossen, der mehr als 2.000 Kilometer von Israel entfernt ist.<\/p>\n<p>                +++ Bislang fast 130 Todesopfer im Iran +++ <\/p>\n<p>In den ersten beiden Tagen der israelischen Angriffe sind im Iran einem Medienbericht mindestens 128 Menschen get\u00f6tet worden. Rund 900 Personen wurden verletzt, wie die Tageszeitung &#8222;Etemad&#8220; unter Berufung auf das iranische Gesundheitsministerium berichtet.<\/p>\n<p>                +++ Israel hat Luftangriffe auch auf den Jemen best\u00e4tigt +++<\/p>\n<p>Wie die israelische Armee mitteilte, waren in der vergangenen Nacht Ziele in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa attackiert worden. Zuvor hatte es Medienberichte \u00fcber laute n\u00e4chtliche Explosionen in der Sanaa gegeben. Der arabische Nachrichtensender &#8222;Al-Arabija&#8220; berichtete, dass bei einem Angriff eine Zusammenkunft ranghoher Funktion\u00e4re der pro-iranischen Huthi-Miliz getroffen worden sein k\u00f6nnte. Die Zeitung &#8222;Times of Israel&#8220; berichtete unter Berufung auf israelische Beamte, der Angriff habe Huthi-Milit\u00e4rchef Al-Ghamari gegolten. \u00dcber m\u00f6gliche Opfer ist bislang nichts bekannt.<\/p>\n<p>                +++ Bundeskanzler Merz hat mit dem Sultan des Oman \u00fcber die Lage im Nahen Osten gesprochen. +++<\/p>\n<p>Regierungssprecher Kornelius teilte mit, dass Merz dem Sultan Scheich Haitham f\u00fcr die Vermittlungsbem\u00fchungen Omans zur Beendigung des iranischen Atomprogramms gedankt habe. &#8222;Der Kanzler unterstrich, dass Iran niemals \u00fcber Atomwaffen verf\u00fcgen d\u00fcrfe&#8220;, hei\u00dft es in einer Mitteilung weiter. &#8222;Beide waren sich einig, dass es jetzt darum gehen m\u00fcsse, eine Ausweitung des Konfliktes zu verhindern.&#8220;<\/p>\n<p>                +++ Die Nahost-Expertin Azadeh Zamirirad glaubt, dass eine Ausweitung des Konflikts realistisch ist. +++<br \/>\n                &#8222;Im schlimmsten Fall k\u00f6nnte ein sehr viel gr\u00f6\u00dferer Konflikt drohen&#8220;, <a title=\"Link auf: sagte Zamirirad im Deutschlandfunk\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/droht-ein-flaechenbrand-im-nahen-osten-politikwissenschaftlerin-azadeh-zamirirad-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/droht-ein-flaechenbrand-im-nahen-osten-politikwissenschaftlerin-azadeh-zamirirad-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;sagte Zamirirad im Deutschlandfunk&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Newsblog zur Eskalation in Nahost - IAEA-Chef Grossi: \\&quot;Uran-Anreicherungsanlage in Natans wahrscheinlich noch nicht weiter zerst\u00f6rt\\&quot;&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">sagte Zamirirad im Deutschlandfunk<\/a>. Es sei denkbar, das die Hisbollah im Libanon und die Huthi-Rebellen im Jemen in den Konflikt eingreifen. Zudem k\u00f6nnten andre arabische Staaten ins Visier des Iran geraten.<\/p>\n<p>Die Wissenschaftlerin hofft dennoch auf eine diplomatische L\u00f6sung mit Blick auf den Iran. Einen Regimechange in Teheran h\u00e4lt sie f\u00fcr derzeit unwahrscheinlich. Zamirirad bef\u00fcrchtet aber ein Wettr\u00fcsten im Nahen Osten, sollte der Iran tats\u00e4chlich irgendwann \u00fcber Atomwaffen verf\u00fcgen. Dann w\u00fcrden etwa Saudi-Arabien und die Emirate vermutlich nachziehen.<\/p>\n<p>                +++ Israels Armee hat in der Nacht zum Sonntag nach eigenen Angaben mehr als 80 Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. +++<\/p>\n<p>Die Angriffe seien &#8222;die ganze Nacht hindurch&#8220; ausgef\u00fchrt worden und h\u00e4tten sich unter anderem gegen das Verteidigungsministerium sowie das Hauptquartier des milit\u00e4rischen Atomprojekts SPND gerichtet, teilte die Armee mit. Auch seien Orte angegriffen worden, an denen die iranische F\u00fchrung Unterlagen zur Atomforschung gelagert habe.<\/p>\n<p>                +++ Irans Revolutionsgarden haben den Tod sechs weiterer Gener\u00e4le gemeldet. +++<\/p>\n<p>Irans Revolutionsgarden haben den Tod sechs weiterer Gener\u00e4le gemeldet. Betroffen sind erneut ranghohe Kommandeure des iranischen Milit\u00e4rs, wie die Elitestreitmacht mitteilte. Damit erh\u00f6ht sich die Zahl der Todesopfer unter der Milit\u00e4rf\u00fchrung auf mindestens 14. Unter ihnen waren auch der Kommandeur der m\u00e4chtigen Revolutionsgarden, Salami, und der Generalstabschef Mohammed Bagheri.\u00a0Sie sollen voraussichtlich \u00fcbermorgen beigesetzt werden.<\/p>\n<p>                +++ Im Iran sollen U-Bahnh\u00f6fe und Moscheen ab heute Abend als Luftschutzr\u00e4ume genutzt werden.\u00a0+++<\/p>\n<p>Das iranische Staatsfernsehen berichtete unter Berufung auf Regierungssprecherin Mohadscherani, die Einrichtungen w\u00fcrden f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung stehen.<\/p>\n<p>                +++ Der Oman hat zu internationalem Druck gegen Israel aufgerufen. +++<\/p>\n<p>Omans Au\u00dfenminister Badr al-Busaidi bezeichnete die Angriffe Israels als brutal, unverantwortlich und illegal, wie das Au\u00dfenministerium auf X erkl\u00e4rte. Er warnte vor schwerwiegenden sicherheitspolitischen Folgen f\u00fcr die gesamte Region. Al-Busaidi forderte, dass internationales Recht durchgesetzt werden m\u00fcsste, um Sicherheit, Stabilit\u00e4t und Frieden wiederherzustellen.\u00a0Oman vermittelt zwischen dem Iran und Israels Verb\u00fcndeten USA in deren Gespr\u00e4chen zum iranischen Atomprogramm. Eigentlich h\u00e4tte heute eine weitere Gespr\u00e4chsrunde stattfinden soll. Diese wurde abgesagt.<\/p>\n<p>                +++ Die gegenseitigen Angriffe in Nahost markieren laut Politikwissenschaftlerin Scheller eine neue Dimension der Eskalation. +++<\/p>\n<p>&#8222;Die Massivit\u00e4t, mit der Israel von iranischen Raketen getroffen wurde, aber auch umgekehrt der Iran von israelischen Raketen &#8211; die Dimension hatten wir zuvor so noch nicht&#8220;, sagte sie im Interview mit dem Sender Tagesschau24. &#8222;Wir befinden uns weiterhin in einer Eskalation und h\u00f6ren keine T\u00f6ne, wie diese beendet werden k\u00f6nnte.&#8220;<\/p>\n<p>                +++ Der EU-Staat Zypern soll eigenen Angaben zufolge zwischen Israel und dem Iran vermitteln. +++ <\/p>\n<p>Der zyprische Pr\u00e4sident Christodoulides teilte mit, der Iran habe sein Land gebeten, &#8222;einige Botschaften&#8220; an Israel zu \u00fcbermitteln. Er erwarte, noch im Laufe des Tages mit dem israelischen Ministerpr\u00e4sidenten Netanjahu zu sprechen. Zudem \u00e4u\u00dferte sich Christodoulides unzufrieden mit der aus seiner Sicht zu langsamen Reaktion der Europ\u00e4ischen Union auf die Krise im Nahen Osten. Als EU-Mitgliedstaat mit der gr\u00f6\u00dften geographischen N\u00e4he zur Region habe Zypern eine au\u00dferordentliche Sitzung des EU-Au\u00dfenministerrats beantragt, um die Lage zu er\u00f6rtern.<\/p>\n<p>                +++ Der Iran hat den USA erneut vorgeworfen, an dem israelischen Angriff beteiligt gewesen zu sein. +++<\/p>\n<p>&#8222;Israels Angriff w\u00e4re ohne die Zustimmung und Unterst\u00fctzung der USA niemals m\u00f6glich gewesen&#8220;, sagte Au\u00dfenminister Araqchi. Der Iran glaube den US-Erkl\u00e4rungen nicht, dass die Vereinigten Staaten an den j\u00fcngsten Angriffen nicht beteiligt gewesen seien. Die USA m\u00fcssten die israelischen Angriffe auf iranische Atomanlagen verurteilen, forderte der Minister. Zuvor hatte er erkl\u00e4rt, der Iran wolle den Konflikt mit Israel nicht auf die Nachbarl\u00e4nder ausweiten, es sei denn, die Situation erzwinge das. Die Reaktion seines Landes beruhe auf dem Prinzip der Selbstverteidigung.<\/p>\n<p>                +++ Der Iran hat nach eigenen Angaben zwei Mossad-Agenten festgenommen. +++<\/p>\n<p>Die Personen, die dem israelischen Geheimdienst angeh\u00f6rten, seien in der Provinz Alborz festgenommen worden, als sie Sprengstoff und elektronische Ger\u00e4te vorbereiteten, meldet die halbamtliche Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Beh\u00f6rden.<\/p>\n<p>                +++ Bundesau\u00dfenminister Wadephul hat erneut mit seinem israelischen Amtskollegen Saar telefoniert. +++<\/p>\n<p>Saar habe erkl\u00e4rt, dass der Einsatz im Iran fortgesetzt werde und noch wichtige Ziele zu erreichen seien, teilte das israelische Au\u00dfenministerium mit. Er dankte laut der Mitteilung zudem Wadephul f\u00fcr die deutsche Unterst\u00fctzung des israelischen Rechts auf Verteidigung.\u00a0Das Ausw\u00e4rtige Amt best\u00e4tigte das Telefonat, wollte aber keine Angaben zu den Inhalten des Gespr\u00e4chs machen. Urspr\u00fcnglich hatte der deutsche Au\u00dfenminister heute Israel besuchen wollen. Wadephul hatte wegen des Kriegsausbruchs seine urspr\u00fcnglichen Pl\u00e4ne f\u00fcr die Antrittsreise in der Nahostregion aber ge\u00e4ndert.<\/p>\n<p>                +++ Israel hat iranischen Staatsmedien zufolge eine wichtige Anlage des iranischen Verteidigungsministeriums angegriffen. +++<\/p>\n<p>Ziel sei eine Einrichtung in Isfahan im Zentrum des Landes gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf die Provinzbeh\u00f6rden. &#8222;Eventuelle Sch\u00e4den werden derzeit untersucht.&#8220; Die israelische Armee hatte die Bev\u00f6lkerung zuvor aufgerufen, die entsprechenden Gebiete zu r\u00e4umen<\/p>\n<p>                +++ Die israelische Armee hat die Bev\u00f6lkerung des Irans vor m\u00f6glichen bevorstehenden Angriffen gewarnt. +++ <\/p>\n<p>&#8222;Dringende Warnung an alle Personen, die sich jetzt oder in der Zukunft innerhalb oder im Umkreis von R\u00fcstungsfabriken und ihrer unterst\u00fctzenden Einrichtungen im Iran befinden&#8220;, hie\u00df es in einer Mitteilung eines Milit\u00e4rsprechers auf Farsi. Die Menschen sollten &#8222;zum Schutz Ihres Lebens und Ihrer Sicherheit, diese Gebiete schnellstens verlassen und nicht zur\u00fcckkehren.&#8220;<\/p>\n<p>                +++ In Israel wurden bei iranischen Angriffen nach Angaben der Rettungskr\u00e4fte mindestens 13 Menschen get\u00f6tet. +++<\/p>\n<p>Darunter seien auch mehrere Kinder. Rund 370 Menschen wurden demnach verletzt. Aus mehreren St\u00e4dten wie der K\u00fcstenmetropole Tel Aviv sowie Jerusalem und Bat Jam gab es Berichte \u00fcber getroffene Geb\u00e4ude.\u00a0<\/p>\n<p>                +++ Das EU-Land Zypern hat wegen des Kriegs zwischen Israel und Iran eine Warn-App in Betrieb genommen, \u00fcber die B\u00fcrger im Bedarfsfall den n\u00e4chstgelegenen Schutzbunker ausfindig machen k\u00f6nnen. +++<\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rden sind besorgt, weil Gro\u00dfbritannien auf Zypern zwei souver\u00e4ne St\u00fctzpunkte unterh\u00e4lt, die Angriffsziele werden k\u00f6nnten. Der Milit\u00e4rflughafen Akrotiri westlich von Limassol ist strategisch wichtig f\u00fcr Eins\u00e4tze im Nahen Osten und wurde in den vergangenen Jahrzehnten \u00f6fter dazu benutzt. Israelische Fluggesellschaften haben au\u00dferdem einige ihrer Flugzeuge auf zyprischen Flugh\u00e4fen in Sicherheit gebracht.<\/p>\n<p>Die Inselrepublik Zypern liegt rund 250 Kilometer von Israel entfernt. Die Bewohner der S\u00fcdk\u00fcsten k\u00f6nnen nachts iranische Luftangriffe und die israelische Raketenabwehr in der Ferne beobachten.<\/p>\n<p>                +++ Die vom Iran unterst\u00fctzten Huthi-Rebellen im Jemen haben nach eigenen Angaben in den vergangenen 24 Stunden mehrere ballistische Raketen auf den Tel Aviver Bezirk Jaffa im Zentrum Israels abgefeuert. +++<\/p>\n<p>Die Angriffe seien mit dem Iran abgestimmt worden, teilt die islamistische Miliz mit. Die Huthi-Rebellen greifen Israel seit Monaten immer wieder mit Raketen an &#8211; zur Unterst\u00fctzung der radikal-islamischen Pal\u00e4stinenser-Organisation Hamas im Gaza. Die meisten Raketen wurden von Israel abgefangen.<\/p>\n<p>                +++ US-Pr\u00e4sident Trump hat den Iran vor einem Angriff gegen die Vereinigten Staaten gewarnt. +++<\/p>\n<p>In einem solchen Fall w\u00fcrde der Iran mit der Macht des US-Milit\u00e4rs &#8222;in einem noch nie dagewesenen Ausma\u00df&#8220; konfrontiert, erkl\u00e4rte Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social. Die USA h\u00e4tten nichts mit dem n\u00e4chtlichen Angriff Israels auf den Iran zu tun, betonte Trump und forderte den Iran zu einer diplomatischen L\u00f6sung auf.<\/p>\n<p>                +++ Israel und der Iran haben ihre Luftangriffe in der Nacht fortgesetzt. +++<\/p>\n<p>Aus dem Norden Israels wurden Explosionen gemeldet. Es soll ein Todesopfer und mehrere Verletzte geben. Ziel war nach iranischen Angaben eine Raffinerie in Haifa.<\/p>\n<p>Das israelische Milit\u00e4r teilte mit, dass man eine Angriffswelle auf Teheran abgeschlossen habe. Ziele seien Infrastruktur des iranischen Atomwaffenprojekts und Treibstofflager gewesen. Auch das Hauptquartier der iranischen Organisation f\u00fcr Verteidigungsinnovation und Forschung in der Hauptstadt sei angegriffen worden. Iranische Medien meldeten, die Produktion im gr\u00f6\u00dften Gasfeld der Welt, South Pars, habe teilweise eingestellt werden m\u00fcssen, hie\u00df es.<\/p>\n<p>                +++ Nach Angaben der israelischen Streitkr\u00e4fte gab es auch Raketenstarts Richtung Israel aus dem Jemen. +++<\/p>\n<p>In der Hauptstadt Sanaa soll es Explosionen gegeben haben. Der arabische Nachrichtensender Al-Arabija berichtete, dass ein m\u00f6glicherweise israelischer Angriff einer Zusammenkunft hochrangiger Huthi-Funktion\u00e4re gegolten haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>                +++ Bundesau\u00dfenminister Wadephul hat sich am Rande seiner Nahost-Reise zuversichtlich ge\u00e4u\u00dfert, dass es zwischen Israel und dem Iran bald zu einer Entspannung kommen wird. +++ <\/p>\n<p>Der CDU-Politiker sagte gestern Abend im ARD-Fernsehen, es gebe die gemeinsame Erwartung, dass innerhalb der n\u00e4chsten Woche auf beiden Seiten ein ernsthafter Versuch gemacht werde, die Spirale der Gewalt zu unterbrechen. Er sei diesbez\u00fcglich &#8222;hoffnungsfroh&#8220;, so Wadephul w\u00f6rtlich. Der Minister erkl\u00e4rte, um zu Kompromissen zu kommen, habe er in der Region darum gebeten, Gespr\u00e4che mit Iran zu f\u00fchren, so wie Deutschland Gespr\u00e4che mit Israel f\u00fchre.<\/p>\n<p>Der Bundesau\u00dfenminister hatte in den vergangenen Tagen \u00c4gypten, Saudi-Arabien und Katar bereist. Heute will er sich nach eigenen Angaben noch einmal mit dem Au\u00dfenminister von Oman beraten.<\/p>\n<p>                Archiv: <a title=\"Link auf: Newsblog zur Eskalation in Nahost - +++ Israel setzt Angriffe auf Iran fort +++ Trump und Putin telefonieren +++\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/israel-setzt-angriffe-auf-iran-fort-trump-und-putin-telefonieren-104.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Newsblog vom 14. Juni 2025<\/a><\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 16.06.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die iranische Nuklearanlage Natans (picture alliance\/dpa\/epa) Montag, 16. 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