{"id":195290,"date":"2025-06-16T17:38:13","date_gmt":"2025-06-16T17:38:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/195290\/"},"modified":"2025-06-16T17:38:13","modified_gmt":"2025-06-16T17:38:13","slug":"meta-kuendigt-werbung-auf-whatsapp-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/195290\/","title":{"rendered":"Meta k\u00fcndigt Werbung auf WhatsApp an"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 16.06.2025 17:55 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Werbung auf WhatsApp: Dar\u00fcber wurde schon seit langem spekuliert. Nun soll es tats\u00e4chlich vorbei sein mit der Werbefreiheit auf dem Messenger. Das best\u00e4tigte der Mutterkonzern Meta.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNutzer des beliebten Messengerdienstes WhatsApp m\u00fcssen k\u00fcnftig mit Werbeeinblendungen leben. Die Anzeigen w\u00fcrden gemeinsam mit weiteren Funktionen schrittweise in den kommenden Monaten eingef\u00fchrt, k\u00fcndigte der Mutterkonzern Meta an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Werbeanzeigen sollen demzufolge in der Rubrik &#8222;Aktuelles&#8220; geschaltet werden, wo auf abonnierte Kan\u00e4le und die Statusanzeigen anderer WhatsApp-Kontakte zugegriffen werden kann. Das Unternehmen betonte, dass sich f\u00fcr Nutzer, die den Dienst lediglich f\u00fcr private Konversationen nutzen, nichts \u00e4ndern werde.<\/p>\n<p>    Mehr als zwei Milliarden Nutzer weltweit<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnders als auf den ebenfalls zu Meta geh\u00f6renden Plattformen Facebook und Instagram gibt es auf WhatsApp bislang keine Werbung. Der Facebook-Konzern hatte WhatsApp vor gut zehn Jahren f\u00fcr 19 Milliarden Dollar \u00fcbernommen. Seitdem wurde dar\u00fcber spekuliert, ob und wie Meta versuchen werde, die enorme Nutzerzahl des Dienstes gesch\u00e4ftlich zu nutzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWhatsApp ist als verschl\u00fcsseltes Kommunikationsinstrument \u00e4u\u00dferst beliebt. Nach Angaben des Unternehmens nutzen monatlich mehr als zwei Milliarden Menschen weltweit die App. Entsprechend heikel ist die Einf\u00fchrung von Werbung. Noch 2023 hatte WhatsApp einen Bericht, wonach Meta Werbeanzeigen in dem Messenger einbauen wolle, kategorisch zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p>    Ende-zu-Ende-Verschl\u00fcsselung soll bleiben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Ich m\u00f6chte eines ganz klar sagen: Ihre pers\u00f6nlichen Nachrichten, Anrufe und Statusmeldungen bleiben Ende-zu-Ende verschl\u00fcsselt&#8220;, betonte Nikila Srinivasan von Meta nun. &#8222;Das bedeutet, dass niemand, nicht einmal wir, sie sehen oder h\u00f6ren kann.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch werde WhatsApp keine Telefonnummern an Werbetreibende verkaufen und pers\u00f6nliche Nachrichten, Anrufe und Gruppenmitgliedschaften nicht zur Personalisierung von Werbeanzeigen nutzen. F\u00fcr die k\u00fcnftigen Anzeigen im &#8222;Akuelles&#8220;-Reiter w\u00fcrden &#8222;grundlegende Informationen wie Ihr Land oder Ihre Stadt, die Sprache Ihres Ger\u00e4ts und Ihre Aktivit\u00e4ten innerhalb der Registerkarte &#8218;Aktuelles&#8216; verwendet&#8220;, f\u00fchrte Srinivasan aus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei Anlegern kam die Ank\u00fcndigung gut an. Meta-Aktien stiegen an der Wall Street um 2,5 Prozent.<\/p>\n<p>    Datensch\u00fctzer k\u00fcndigen Widerstand an<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDatensch\u00fctzer sehen die Pl\u00e4ne kritisch. F\u00fcr die Online-Werbung bei WhatsApp greife Meta unter anderem auf Nutzerdaten der anderen beiden Dienste zur\u00fcck, betonte die Gruppe None Of Your Business (NOYB, auf deutsch: &#8222;Geht Dich Nichts An&#8220;) des B\u00fcrgerrechtsaktivisten Max Schrems.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Meta macht hier genau das Gegenteil von dem, was das EU-Recht vorschreibt&#8220;, sagte Schrems. &#8222;Ohne eine freiwillige Einwilligung ist die Verkn\u00fcpfung der Daten und personalisierte Werbung ganz klar illegal.&#8220; Er k\u00fcndigte an, rechtliche Schritte gegen Meta zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNOYB hatte im vergangenen Jahr ein Urteil des Europ\u00e4ischen Gerichtshofs (EuGH) erreicht, das Meta die Verarbeitung bestimmter pers\u00f6nlicher Nutzerdaten verbietet. Die Datensch\u00fctzer legten auch Beschwerde gegen das Abo-Modell des Konzerns ein, in dessen Rahmen Nutzer f\u00fcr eine werbefreie Variante von Facebook und Instagram Geb\u00fchren zahlen m\u00fcssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 16.06.2025 17:55 Uhr Werbung auf WhatsApp: Dar\u00fcber wurde schon seit langem spekuliert. Nun soll es tats\u00e4chlich vorbei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":195291,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,14,15,12,10275,672],"class_list":{"0":"post-195290","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-werbung","18":"tag-whatsapp"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114694265765085891","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/195290","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=195290"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/195290\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/195291"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=195290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=195290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=195290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}