{"id":195876,"date":"2025-06-16T22:53:10","date_gmt":"2025-06-16T22:53:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/195876\/"},"modified":"2025-06-16T22:53:10","modified_gmt":"2025-06-16T22:53:10","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2324-trump-hat-keine-eile-bei-neuen-russland-sanktionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/195876\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 23:24 Trump hat keine Eile bei neuen Russland-Sanktionen +++"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00e4u\u00dfert sich zur\u00fcckhaltend zu neuen Sanktionen gegen Russland. Erst solle die EU ihr neues Sanktionspaket beschlie\u00dfen, sagt Trump am Rande des G7-Gipfels in Kanada. Sanktionen kosteten die USA sehr viel Geld.<\/p>\n<p><b>+++ 22:14 Russischer Arzt soll ukrainischem Gefangenen &#8222;Ruhm Russlands&#8220; eingebrannt haben +++<\/b><br \/>Ukrainische Mediziner haben mit der Entfernung einer Narbe mit der Aufschrift &#8222;Slawa Rossii&#8220; (&#8222;Ruhm f\u00fcr Russland&#8220;) begonnen, die einem k\u00fcrzlich freigelassenen ukrainischen Soldaten w\u00e4hrend seiner Gefangenschaft in Russland eingebrannt worden war. Das teilt Maxim Turkevych, Direktor eines Reha-Programms f\u00fcr ukrainische Soldaten, mit. Der etwa 40-j\u00e4hrige Soldat war schwer verletzt in russische Gefangenschaft geraten und wurde dort operiert. Die Narbe sei im Anschluss an eine Operation unter Vollnarkose mit einem Elektrokauter aufgetragen worden &#8211; nicht als Folter, sondern &#8222;um eine Spur zu hinterlassen&#8220;, so Turkevych. Die Entfernung der Narbe soll etwa sechs Monate in Anspruch nehmen.<\/p>\n<p><b>+++ 21:35 Kiew: Russland \u00fcbergibt uns auch eigene Gefallene bei Leichentausch +++<br \/><\/b>Russland hat nach ukrainischen Angaben bei den j\u00fcngsten Leichen\u00fcbergaben an die Ukraine auch tote russische Soldaten \u00fcbergeben &#8211; gemeinsam mit den K\u00f6rpern ukrainischer Gefallener. Das teilt Innenminister Ihor Klymenko mit. Dies k\u00f6nne laut Klymenko gezielt erfolgt sein, um die Identifizierung ukrainischer Opfer zu erschweren oder ukrainische Forensiker zu \u00fcberlasten. &#8222;Bei den letzten Repatriierungen hat man uns auch Leichen russischer Soldaten \u00fcbergeben \u2013 zusammen mit ukrainischen. Leider ist das ein Fakt&#8220;, schreibt Klymenko bei Telegram. &#8222;Das k\u00f6nnte absichtlich geschehen sein, um die Zahl der \u00fcbergebenen Leichen k\u00fcnstlich zu erh\u00f6hen und unsere Experten zus\u00e4tzlich zu belasten &#8211; wom\u00f6glich auch durch zynischen Informationsdruck.&#8220; Laut dem Minister sind viele der \u00fcbergebenen Leichen schwer entstellt oder nur in Teilen vorhanden. Mitunter w\u00fcrden \u00dcberreste desselben Soldaten zu unterschiedlichen Zeitpunkten \u00fcbergeben. Das erschwere die Identifizierung erheblich. Ukrainische Forensiker arbeiteten laut Klymenko &#8222;am Limit&#8220;, um jede einzelne Leiche sorgf\u00e4ltig zu untersuchen.<\/p>\n<p><b>+++ 20:58 Selenskyj zu verschleppten Kindern: Wien k\u00f6nnte vermitteln +++<br \/><\/b>\u00d6sterreich k\u00f6nnte nach Ansicht des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj bei den Bem\u00fchungen um eine R\u00fcckkehr verschleppter ukrainischer Kinder vermitteln. &#8222;Wir haben \u00fcber die M\u00f6glichkeit der Vermittlung \u00d6sterreichs in dieser Frage gesprochen, damit die Kinder zur\u00fcckkommen&#8220;, sagt Selenskyj nach einem Treffen mit seinem \u00f6sterreichischen Kollegen Alexander Van der Bellen in Wien vor Journalisten. Wie die ukrainische Pr\u00e4sidentschaft mitteilt, berieten Selenskyj und Van der Bellen zudem \u00fcber die Fortsetzung der \u00f6sterreichischen Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine sowie \u00fcber die Teilnahme \u00f6sterreichischer Unternehmen am Wiederaufbau des vom Krieg zerst\u00f6rten Lands. Zudem sei es um Minenr\u00e4umung, Energieversorgung, Lebensmittelsicherheit und den Bau von Wohnungen gegangen.<\/p>\n<p><b>+++ 20:27 Reisner: Verb\u00fcndete der Ukraine &#8222;hoffen auf schwarzen Schwan&#8220; +++<br \/><\/b>Der Iran und Israel sind im Krieg. Wie dieser Konflikt die Ukraine beeinflusst, wei\u00df Markus Reisner, Oberst des \u00f6sterreichischen Bundesheers. Dar\u00fcber hinaus erkl\u00e4rt der Milit\u00e4rstratege, wie die Unterst\u00fctzung der Ukraine deutlich effizienter gestaltet werden k\u00f6nnte und \u00fcbt Kritik an ihren Verb\u00fcndeten.<\/p>\n<p><b>+++ 19:48 Kreml: USA sagen Treffen zur diplomatischen Normalisierung ab +++<br \/><\/b>Die USA sagen nach Angaben der russischen Regierung eine geplante Gespr\u00e4chsrunde \u00fcber die Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Staaten ab. Das anstehende n\u00e4chste Treffen zur vollst\u00e4ndigen Wiederaufnahme der Arbeit der jeweiligen Botschaften sei &#8222;auf Initiative der amerikanischen Unterh\u00e4ndler abgesagt&#8220; worden, erkl\u00e4rt die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums, Maria Sacharowa. &#8222;Wir hoffen, dass diese Pause nicht zu lange dauert&#8220;, f\u00fcgt sie an. Angaben zu den Gr\u00fcnden der Absage macht sie nicht. Die Arbeit der jeweiligen diplomatischen Vertretungen wird von der russischen Diplomatie weiterhin als &#8222;St\u00f6rfaktor&#8220; eingestuft. Vertreter Russlands und der USA hatten hierzu j\u00fcngst zwei Verhandlungsrunden in der T\u00fcrkei abgehalten. In der vergangenen Woche hatte der russische Botschafter in den USA, Alexander Dartschijew, von einer &#8222;demn\u00e4chst&#8220; bevorstehenden weiteren Gespr\u00e4chsrunde in Moskau gesprochen. Die USA hatten dies jedoch nicht best\u00e4tigt.<\/p>\n<p><b>+++ 19:09 Trump: Rauswurf Russlands aus G8 war ein Fehler +++<br \/><\/b>US-Pr\u00e4sident Donald Trump bezeichnet es als Fehler, Russland aus den G8 geworfen zu haben. Vor einem Treffen mit dem kanadischen Ministerpr\u00e4sident Mark Carney sagt Trump zudem, Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin sei getroffen gewesen. Das w\u00e4re jeder andere auch, sagt Trump. Er vermeidet, eine Wiederaufnahme Russland zum jetzigen Zeitpunkt zu fordern. Russland wurde 2014 wegen des Krieges in der Ukraine aus der Runde der wichtigsten westlichen Industriel\u00e4nder geworfen.<\/p>\n<p><b>+++ 18:49 Van der Bellen: Unterst\u00fctzung der Ukraine kein Versto\u00df gegen Neutralit\u00e4t +++<br \/><\/b>\u00d6sterreichs Pr\u00e4sident Alexander Van der Bellen bekr\u00e4ftigt die klare Unterst\u00fctzung \u00d6sterreichs f\u00fcr die Ukraine. &#8222;Die Menschen der Ukraine wollen keine russischen Untertanen sein&#8220;, sagt er nach dem Treffen mit seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj. Die humanit\u00e4re, finanzielle und politische Unterst\u00fctzung \u00d6sterreichs f\u00fcr die Ukraine sei kein Versto\u00df gegen die Neutralit\u00e4t der Alpenrepublik. Das Land sei milit\u00e4risch neutral, aber nicht politisch. So habe es von Beginn an alle EU-Sanktionen gegen Russland mitgetragen, sagt Van der Bellen.<\/p>\n<p><b>+++ 18:09 Selenskyj weist Neutralit\u00e4tsdebatten zur\u00fcck +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj erwartet sich vom G7-Gipfel in Kanada noch mehr Druck auf Russland, um die Aussichten zumindest f\u00fcr eine Waffenruhe zu verbessern. Es seien weitere Sanktionen n\u00f6tig, sagt Selenskyj bei einem Besuch in \u00d6sterreich. Dies gelte insbesondere f\u00fcr die Bereiche Energie und eingefrorene Verm\u00f6gen. Selenskyj weist erneut jede Neutralit\u00e4tsdebatte f\u00fcr sein Land zur\u00fcck. 2014, als Russland die Krim besetzt habe, sei gerade die B\u00fcndnisfreiheit der Ukraine das Problem gewesen. &#8222;Wir waren quasi neutral&#8220;, so Selenskyj. Die Ukraine habe damals nicht genug Entschlossenheit und milit\u00e4rische Kraft gehabt, um den russischen Vorsto\u00df zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. &#8222;Wir wollen, dass dieser Krieg beendet wird, aber nicht nach einem Ultimatum und nicht um den Preis der Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine&#8220;, sagt er.<\/p>\n<p><b>+++ 17:42 Selenskyj: Russland bot Tausch von Kriegsgefangenen gegen entf\u00fchrte Kinder an +++<br \/><\/b>Russland hat der Ukraine nach Angaben von Pr\u00e4sident Selenskyj vorgeschlagen, Kriegsgefangene gegen von Russland entf\u00fchrte Kinder auszutauschen. Das sagt Selenskyj bei einer Pressekonferenz in Wien. &#8222;Die Russen haben angeboten: Wir geben euch Kinder, ihr gebt uns Soldaten. Das ist jenseits von Verst\u00e4ndnis und jenseits des internationalen Rechts&#8220;, so Selenskyj. Man arbeite weiter mit zahlreichen Staaten und engagierten Personen daran, die von Russland verschleppten Kinder zur\u00fcckzuholen.<\/p>\n<p><b>+++ 17:10 Umfrage: Vertrauen in Selenskyj sinkt um 11 Prozent +++<br \/><\/b>Das Vertrauen in den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj ist laut einer neuen Umfrage des Kiewer Internationalen Instituts f\u00fcr Soziologie (KIIS) seit Mai um 11 Prozentpunkte gesunken. Aktuell vertrauen ihm 65 Prozent der Ukrainer, 30 Prozent nicht \u2013 der niedrigste Wert seit M\u00e4rz. Anfang Mai lag die Zustimmung noch bei 74 Prozent, nachdem Selenskyj ein Rohstoffabkommen mit den USA unterzeichnet hatte. Laut den Soziologen gibt es keine eindeutige Ursache f\u00fcr den R\u00fcckgang. M\u00f6gliche Gr\u00fcnde seien wachsender Druck f\u00fcr einen Waffenstillstand und das Nachlassen der Unterst\u00fctzung nach diplomatischen Erfolgen zu Jahresbeginn.<\/p>\n<p><b>+++ 16:39 Selenskyj will bei G7 mit Trump \u00fcber Kauf von US-Waffen sprechen +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj will nach eigenen Angaben auf dem G7-Gipfel in Kanada mit seinem US-Kollegen Donald Trump \u00fcber den Kauf von R\u00fcstungsg\u00fctern sprechen. &#8222;Eines der Themen&#8220;, das er mit Trump besprechen werde, sei &#8222;das Verteidigungspaket, das die Ukraine zu kaufen bereit ist&#8220;, sagte Selenskyj am Montag w\u00e4hrend eines Besuchs in \u00d6sterreich vor Journalisten. Bislang ist ein Treffen Selenskyjs mit Trump auf dem am Montag beginnenden G7-Gipfel im kanadischen Kananaskis nicht best\u00e4tigt.<\/p>\n<p><b>+++ 16:05 Kreml: Ukraine soll f\u00fcr Kriegsende alle westlichen Waffen vernichten +++<br \/><\/b>Russland will als Bedingung f\u00fcr einen m\u00f6glichen Waffenstillstand den vollst\u00e4ndigen Abbau aller westlichen Waffensysteme in der Ukraine durchsetzen. Das sagt Vizeau\u00dfenminister Alexander Gruschko in einem Interview mit der staatlichen Zeitung &#8222;Iswestija&#8220;. &#8222;All diese \u00dcbersch\u00fcsse m\u00fcssen zerst\u00f6rt werden. Die internationalen Verfahren daf\u00fcr sind bekannt&#8220;, so Gruschko, ohne Details zu nennen. Die Forderung ist Teil eines russischen &#8222;Friedensmemorandums&#8220;, das der ukrainischen Delegation Anfang Juni in Istanbul vorgelegt wurde. Darin verlangt Moskau unter anderem die Anerkennung der russischen Annexion mehrerer Gebiete, den vollst\u00e4ndigen R\u00fcckzug und die Demobilisierung der ukrainischen Streitkr\u00e4fte sowie ein Verbot k\u00fcnftiger NATO-Mitgliedschaft. Pr\u00e4sident Selenskyj hat das Papier als nicht verhandelbares Ultimatum zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n<p><b>+++ 15:29 Moskau bietet Ukraine weitere Leichen an +++<br \/><\/b>Nach der \u00dcbergabe von mehr als 6.000 ukrainischen Soldatenleichen an Kiew erkl\u00e4rt Moskau seine Bereitschaft zu weiteren R\u00fcckgaben. 2.239 Leichen k\u00f6nnten \u00fcbergeben werden, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. In f\u00fcnf \u00dcbergaben hat die Ukraine eigenen Angaben nach die Leichname von insgesamt 6.057 Soldaten zur\u00fcckerhalten. Die russische Seite habe im Gegenzug 78 Leichen bekommen, sagt Moskaus Verhandlungsf\u00fchrer Wladimir Medinski. Auch der Austausch von Gefangenen werde fortgesetzt, teilt er bei Telegram mit. Dabei gehe es um Schwerverletzte entlang der Frontlinie. Die russische Armee ist seit Monaten stetig auf dem Vormarsch, die ukrainische Seite kann daher ihre eigenen Gefallenen nicht bergen.<\/p>\n<p><b>+++ 14:54 &#8222;Keinerlei Glaubw\u00fcrdigkeit&#8220;: EU gegen Putin als Vermittler +++<br \/><\/b>Die EU spricht sich gegen Russland als Vermittler im eskalierenden Konflikt zwischen Israel und dem Iran aus. Russland k\u00f6nne aufgrund seiner Beziehungen zum Iran &#8222;kein objektiver Vermittler sein&#8220;, sagt ein Sprecher der EU-Kommission in Br\u00fcssel. Zudem besitze Russland &#8222;angesichts des Angriffskriegs gegen die Ukraine keinerlei Glaubw\u00fcrdigkeit&#8220;. Der Kommissionssprecher verweist auf ein im Januar abgeschlossenes Partnerschaftsabkommen zwischen Moskau und Teheran, das unter anderem eine St\u00e4rkung der milit\u00e4rischen Zusammenarbeit vorsieht. Zudem versto\u00dfe Russland in der Ukraine &#8222;kontinuierlich gegen das V\u00f6lkerrecht und die UN-Charta&#8220;. Israel hatte in der Nacht zum Freitag einen beispiellosen Gro\u00dfangriff auf den Iran gestartet, Atomanlagen und milit\u00e4rische Einrichtungen des Landes bombardiert und zahlreiche ranghohe Milit\u00e4rs get\u00f6tet. Der Iran reagierte mit Vergeltungsangriffen und attackiert Israel seitdem mit Raketen und Drohnen. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte sich in dem Konflikt als Vermittler angeboten. US-Pr\u00e4sident Donald Trump zeigte sich nach einem Telefonat mit Putin f\u00fcr diesen Vorschlag offen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/14-35-Thiele-Der-Iron-Dome-ist-ueberschaetzt--article25831358.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Hier geht&#8217;s zum Nahost-Liveticker<\/a><\/p>\n<p><b>+++ 14:22 Russischer Drohnenangriff auf Kiew \u2013 mehrere Verletzte, H\u00e4user besch\u00e4digt +++<br \/><\/b>Bei n\u00e4chtlichen Drohnenangriffen Russlands werden in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und im Umland mehrere Menschen verletzt. Zwei Menschen seien ins Krankenhaus eingeliefert, eine Frau aber zur ambulanten Behandlung sp\u00e4ter wieder entlassen worden, teilt der Kiewer B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko auf Telegram mit. Nach Angaben der Milit\u00e4rverwaltung Kiews ist das zweite Opfer, ein 2004 geborener Mann, schwer verletzt. Bei den Drohneneinschl\u00e4gen seien Wohnh\u00e4user und Kioske besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 13:59 Russland \u00fcbergibt mehr als 1200 Leichen +++<br \/><\/b>Die Ukraine hat nach eigenen Angaben im Zuge eines Austausches mehr als tausend weitere Leichen von Russland erhalten. &#8222;Weitere 1245 Leichen sind in die Ukraine zur\u00fcckgebracht worden&#8220;, teilt die zust\u00e4ndige Beh\u00f6rde mit. Die R\u00fcckf\u00fchrung von Leichen als Teil der Einigungen in Istanbul sei abgeschlossen, hei\u00dft es weiter. Anfang des Monats hatten sich Vertreter der Ukraine und Russlands in der T\u00fcrkei auf einen Austausch von Kriegsgefangenen und Todesopfern geeinigt. Bereits vergangene Woche hatte Russland mehrere tausend Leichen an die Ukraine \u00fcbergeben. Der ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerow erkl\u00e4rte, Kiew habe insgesamt mehr als 6000 Todesopfer erhalten.<\/p>\n<p><b>+++ 13:45 Selenskyj in Wien eingetroffen +++<\/b><br \/>Einen Tag vor seiner Teilnahme an dem G7-Gipfeltreffen in Kanada ist der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj am Montag zu einem Besuch in der \u00f6sterreichischen Hauptstadt Wien eingetroffen. Selenskyj werde in Wien seinen \u00f6sterreichischen Kollegen Alexander Van der Bellen zu Gespr\u00e4chen treffen, verlautet aus der ukrainischen Delegation. Bei dem G7-Gipfel im kanadischen Kananaskis will Selenskyj am Dienstag mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr sein Land und gr\u00f6\u00dferen Druck auf den Aggressor Russland erwirken.<\/p>\n<p><b>+++ 13:20 Mehrheit der Deutschen will Merz-Anruf bei Putin +++<\/b><br \/>An den Einsch\u00e4tzungen der Bundesb\u00fcrger zur Haltung Wladimir Putins im Krieg gegen die Ukraine hat sich seit dem \u00dcberfall Russlands im Fr\u00fchjahr 2022 nichts ge\u00e4ndert. Das ergibt eine Forsa-Umfrage im Auftrag des &#8222;Stern&#8220;. Wie bereits in fr\u00fcheren Erhebungen glaubt auch weiterhin nur ein F\u00fcnftel der Bundesb\u00fcrger \u2013 22 Prozent \u2013, dass der russische Pr\u00e4sident prinzipiell an einer Beendigung des Krieges durch eine Verhandlungsl\u00f6sung interessiert ist. Knapp drei Viertel &#8211; 73 Prozent &#8211; gehen wie auch schon in den ersten beiden Jahren des Krieges davon aus, dass Putin ausschlie\u00dflich auf einen milit\u00e4rischen Sieg in der Ukraine setzt. Etwas mehr als die H\u00e4lfte der Bundesb\u00fcrger &#8211; 56 Prozent &#8211; f\u00e4nde es allerdings grunds\u00e4tzlich sinnvoll, wenn Bundeskanzler Friedrich Merz in n\u00e4chster Zeit versuchen w\u00fcrde, mit Putin zu M\u00f6glichkeiten einer Beendigung des Ukraine-Krieges zu telefonieren. 42 Prozent der Bundesb\u00fcrger sehen in einem solchen Gespr\u00e4ch derzeit wenig Sinn.<\/p>\n<p><b> +++ 12:51 Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft: Europa f\u00e4ngt ausbleibende US-Hilfen weitgehend auf +++<\/b><br \/>Nach dem Ausbleiben neuer US-Hilfen f\u00fcr die Ukraine schlie\u00dft Europa laut dem Kieler Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IfW) weitgehend die Finanzierungsl\u00fccke. Im M\u00e4rz und April 2025 h\u00e4tten sich die Hilfsleistungen f\u00fcr die Ukraine deutlich verschoben, hie\u00df es in einem nun ver\u00f6ffentlichten Bericht des IfW. &#8222;W\u00e4hrend die Vereinigten Staaten in diesem Zeitraum keine neuen Hilfen bereitgestellt haben, bauten europ\u00e4ische L\u00e4nder ihre Unterst\u00fctzung aus.&#8220; Im M\u00e4rz und April habe Europa insgesamt 10,4 Milliarden Euro an Milit\u00e4rhilfe und 9,8 Milliarden Euro an finanzieller Hilfe zugesagt, hie\u00df es in dem Bericht. Das sei der h\u00f6chste Zwei-Monats-Wert seit Kriegsbeginn. &#8222;Ob es sich dabei um einen vor\u00fcbergehenden Anstieg handelt oder ob dies den Beginn einer dauerhaften Ver\u00e4nderung der Rolle Europas als Hauptunterst\u00fctzer der Ukraine markiert, bleibt abzuwarten&#8220;, so IfW-Experte Christoph Trebesch.<\/p>\n<p><b>+++ 12:22 J\u00e4ger: &#8222;USA verweigern den bisherigen G7-Konsens&#8220; +++<\/b><br \/>Die Vertreter der G7-Staaten treffen sich in Kanada. Anders als in den vergangenen Jahren soll es dieses Mal am Ende jedoch keine Abschlusserkl\u00e4rung geben. Die L\u00e4nder w\u00fcrden alles daran setzen, einen erneuten Eklat zu verhindern und m\u00f6glichst viele gemeinsame Nenner zu finden, sagt Politologe Thomas J\u00e4ger.<\/p>\n<p><b>+++ 11:53 Russlandfreundliche FP\u00d6 emp\u00f6rt: Selenskyj trifft \u00f6sterreichischen Kanzler und Pr\u00e4sidenten +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wird in K\u00fcrze in \u00d6sterreich erwartet. Gegen 13 Uhr werde Selenskyj von \u00d6sterreichs Bundespr\u00e4sident Alexander Van der Bellen mit milit\u00e4rischen Ehren begr\u00fc\u00dft, teilt das Kanzleramt mit. Nach einem Gespr\u00e4ch mit dem Staatsoberhaupt und einer Pressekonferenz soll Selenskyj auch mit Regierungschef Christian Stocker zusammentreffen. \u00d6sterreich ist eines der letzten EU-L\u00e4nder, die der ukrainische Pr\u00e4sident seit dem russischen Angriff auf sein Land besucht. \u00d6sterreich ist kein Nato-Mitglied. Es sieht sich als milit\u00e4risch neutral, aber nicht als politisch neutral. Die russlandfreundliche rechte FP\u00d6 kritisiert den Besuch und nennt ihn einen Versto\u00df gegen das Neutralit\u00e4tsgebot.<\/p>\n<p><b>+++ 11:15 Schwedischer Sender: Russland baut Atomwaffenst\u00fctzpunkte aus +++<\/b><br \/>Russland baut offenbar seine Atomwaffenst\u00fctzpunkte in der N\u00e4he Europas aus. Dies berichtet der schwedische Fernsehsender <a href=\"https:\/\/www.svt.se\/nyheter\/utrikes\/bilder-har-rustar-ryssland-upp-karnvapenbas-27-mil-fran-sverige\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">SVT<\/a> und beruft sich dabei auf neue Satellitenbilder von Raketenlagern, Testgel\u00e4nden und eingez\u00e4unte Bahnh\u00f6fen. In Kaliningrad unter anderem soll das mutma\u00dfliche Atomwaffenlager erheblich ausgebaut worden sein. &#8222;Wir beobachten die russischen F\u00e4higkeiten in diesem Bereich sehr genau&#8220;, zitiert der Sender den schwedischen Verteidigungsminister Pal Jonson. &#8222;Russland hat die Schwelle f\u00fcr Drohungen mit Atomwaffen gesenkt, und wir haben gesehen, dass es dies seit dem Einmarsch in die Ukraine mehr als 200 Mal auf verschiedenen politischen Ebenen getan hat.&#8220; Laut William Alberque, einem leitenden Wissenschaftler des Pazifikforums, der fr\u00fcher an der Nuklearpolitik der NATO gearbeitet hat, versucht Russland, &#8222;die \u00c4ngste des Westens in eine Waffe zu verwandeln, die es einsetzen kann&#8220;, wie der Sender weiter berichtet. &#8222;Russland wei\u00df, dass diese Drohungen im Westen Panik ausl\u00f6sen, und deshalb experimentiert es seit 25 Jahren mit eskalierenden nuklearen Drohungen, die es immer dann einsetzt, wenn es etwas erreichen will.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 10:36 Ukrainischer Geheimdienst: Tanker der russischen Schattenflotte identifiziert +++<\/b><br \/>Ein russischer Tanker soll seit Juli 2024 in internationalen Gew\u00e4ssern nahe Griechenland und Zypern illegale \u00d6ltransporte durchf\u00fchren. Dies berichtet <a href=\"https:\/\/kyivindependent.com\/russia-evading-oil-sanctions-with-illegal-transfers-near-greece-cyprus-hur-says\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Kyiv Independent&#8220;<\/a> unter Berufung auf den ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdienst HUR. Demnach ist das Schiff nicht im Westen versichert und Teil der expandierenden russischen Schattenflotte, mit der Russland Sanktionen gegen seine \u00d6lexporte umgeht. Laut HUR stellen solche Transfers &#8222;eine Gefahr f\u00fcr die Umwelt dar, erm\u00f6glichen es dem Aggressor, die Herkunft des \u00d6ls zu verschleiern, sich der internationalen Kontrolle zu entziehen und die Lieferung an Drittl\u00e4nder unter Umgehung der Sanktionen sicherzustellen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 09:50 &#8222;Ewige Flamme&#8220; gel\u00f6scht: Chef des russischen Ermittlungskomitees geht gegen Kind vor +++<\/b><br \/>Der Leiter des russischen Ermittlungskomitees, Alexander Bastrykin, ordnet die Er\u00f6ffnung eines Strafverfahrens gegen ein Kind an. Dies berichtet das oppositionelle Portal <a href=\"https:\/\/meduza.io\/en\/news\/2025\/06\/16\/russian-investigative-committee-head-calls-for-criminal-case-after-eight-year-old-pours-water-on-eternal-flame-on-russia-day\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Meduza&#8220;<\/a> mit Sitz in Riga unter Berufung auf den Pressedienst der Beh\u00f6rde. Das Kind, das im Jahr 2017 geboren sein soll, hatte Wasser auf die &#8222;Ewige Flamme&#8220; gesch\u00fcttet und das Feuer gel\u00f6scht. &#8222;Meduza&#8220; ver\u00f6ffentlicht auch ein Video, das den Vorfalls in der Region Jaroslaw zeigen soll. Die Handlung des Kindes soll laut einer offiziellen Erkl\u00e4rung als &#8222;Akt der Sch\u00e4ndung eines Symbols des milit\u00e4rischen Ruhms&#8220; untersucht werden, hei\u00dft es. &#8222;Beamte des Jugendamts haben ein pr\u00e4ventives Gespr\u00e4ch mit dem Kind und seinen Erziehungsberechtigten gef\u00fchrt und die Gr\u00fcnde f\u00fcr sein Handeln ermittelt&#8220;, zitiert &#8222;Meduza&#8220; aus der Ministeriums-Erkl\u00e4rung. Es ist unklar, warum das Kind Wasser auf die Flamme goss. In Russland symbolisiert die &#8222;Ewige Flamme&#8220; das Gedenken an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Der Vorfall soll sich bereits am 12. Juni am&#8220;Tag Russlands&#8220;, an dem dieses seine Unabh\u00e4ngigkeit feiert, ereignet haben.<\/p>\n<p><b>+++ 09:19 Russen und Ukrainer nennen Opferzahlen der gegnerischen Armeen +++<\/b><br \/>Die russischen Truppen haben nach eigenen Angaben binnen eines Tages mehr als 170 ukrainische Soldaten get\u00f6tet. Dies berichtet das Kreml-Sprachrohr <a href=\"https:\/\/tass.com\/politics\/1973329\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Tass<\/a> unter Berufung des Pressezentrums der Kampfgruppe Ost, Alexander Gordejew. &#8222;Im Laufe des Tages verlor der Feind mehr als 170 Soldaten, einen US-amerikanischen Sch\u00fctzenpanzer M113, zwei Kosak-Kampfpanzer, eine AN\/TPQ-49-Gegenbatterie-Radarstation (AN), neun Fahrzeuge und neun Kontrollposten f\u00fcr unbemannte Flugzeuge. W\u00e4hrend des Gefechts wurden zwei gezogene Haubitzen zerst\u00f6rt.&#8220; Laut dem <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/GeneralStaff.ua\/posts\/pfbid0dUS8SqQw2UKV61bRxzcqPtQ9JAwRumeXWGSUajbQSCYFXcdUmpaQm16KDTyYtcWml\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">ukrainischen Generalstab<\/a> hat Russland innerhalb eines Tages 1200 Soldaten verloren &#8211; diese sind entweder get\u00f6tet oder schwer verwundet. Die Zahl der russischen Opfer steigt laut Kiew damit auf 1.005.060.<\/p>\n<p><b>+++ 08:47 &#8222;Die Russen l\u00fcgen \u00fcber alles&#8220; &#8211; Kiews Milit\u00e4rverwaltung reagiert auf Drohnenschw\u00e4rme +++<\/b><br \/>Die russischen Streitkr\u00e4fte setzen <a href=\"https:\/\/t.me\/kpszsu\/36395\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe<\/a> in der Nacht 138 Schahed-Schlagdrohnen und T\u00e4uschungsdrohnen verschiedener Typen gegen die Ukraine ein. Das Hauptangriffsziel ist demnach die Region Donezk. Die Luftabwehr soll dabei 125 russische Drohnen im Norden, Osten, S\u00fcden und Zentrum des Landes ausgeschaltet haben. An 10 Orten werden jedoch Einschl\u00e4ge registriert, auf acht weitere fallen Drohnentr\u00fcmmer. Der Leiter der Milit\u00e4rverwaltung der Stadt Kiew, Timur Tkatschenko, reagiert auf den Angriff bei <a href=\"https:\/\/t.me\/tkachenkotymur\/1284\" rel=\"Follow\" target=\"_self\">Telegram<\/a>: &#8222;Die Russen l\u00fcgen \u00fcber alles. Wenn sie behaupten, milit\u00e4rische Ziele getroffen zu haben, zielen sie auf unsere H\u00e4user und unsere Bev\u00f6lkerung. Das ist eine bewusste Taktik des Terrors.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 08:15 Ukrainischer Milit\u00e4rblog meldet russische Erfolge +++<\/b><br \/>Russische Truppen sollen in der N\u00e4he des Dorfes Burlatske und in Nowopil im ukrainischen Gebiet Donetsk vorger\u00fcckt sein. Dies berichtet der ukrainische Milit\u00e4rblog <a href=\"https:\/\/deepstatemap.live\/#6\/49.4383200\/32.0526800\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">DeepState<\/a> auf Telegram und ver\u00f6ffentlicht aktualisierte Karten der Frontlinie. Wie <a href=\"https:\/\/english.nv.ua\/nation\/russian-forces-push-forward-near-burlatske-novopil-50522427.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;The New Voice of Ukraine&#8220;<\/a> schreibt, versuchte Russland in den vergangenen 24 Stunden 22 Mal, die Verteidigungslinien im Frontabschnitt Nowopawliwka zu durchbrechen. Insgesamt wurden demnach 133 Gefechte verzeichnet, davon 39 bei Pokrowsk.<\/p>\n<p><b>+++ 07:43 ISW: Putin versucht wahrscheinlich vom Krieg in der Ukraine abzulenken +++<\/b><br \/>Der russische Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin k\u00f6nnte von der Eskalation zwischen Israel und dem Iran profitieren. &#8222;Putin versucht wahrscheinlich, von seinem andauernden Angriffskrieg gegen die Ukraine abzulenken, indem er den Vereinigten Staaten anbietet, bei der Vermittlung der Situation im Nahen Osten zu helfen&#8220;, schreibt das <a href=\"https:\/\/www.understandingwar.org\/backgrounder\/russian-offensive-campaign-assessment-june-15-2025\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Institute for the Study of War<\/a> (ISW). Putin stelle Russland &#8222;als einen effektiven und notwendigen internationalen Partner f\u00fcr die Vereinigten Staaten inmitten der anhaltenden iranisch-israelischen Spannungen dar&#8220;, hei\u00dft es. Am Wochenende hatte US-Pr\u00e4sident Donald Trump von einem l\u00e4ngeren Gespr\u00e4ch mit Putin berichtet hatte, in dem sich die beiden vor allem \u00fcber den Nahen Osten ausgetauscht und &#8222;viel weniger&#8220; Zeit auf die Ukraine als auf den Iran verwandt h\u00e4tten. Dabei soll Putin angeboten haben, im Nahen Osten zu vermitteln.<\/p>\n<p><b>+++ 07:11 Feuer in Industrieanlage von Saporischschja +++<\/b><br \/>Nach einem russischen Angriff bricht in einer Industrieanlage in der Stadt Saporischschja ein Feuer aus. Dies meldet der Leiter der Milit\u00e4rverwaltung des Gebiets, Iwan Fjodorow, auf <a href=\"https:\/\/t.me\/ivan_fedorov_zp\/20748\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a>. Die Rettungskr\u00e4fte sind vor Ort im Einsatz. Verletzte soll es nicht geben. Zuvor hatte Fjodorow von einer Bedrohung durch Angriffsdrohnen berichtet, die Luftabwehrsysteme waren im Einsatz.<\/p>\n<p><b>+++ 06:40 Bilaterales Treffen: Trump setzt sich wieder mit Selenskyj zusammen +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump will sich am Rande des G7-Gipfels in Kanada mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zu einem bilateralen Gespr\u00e4ch treffen. Das best\u00e4tigt ein US-Regierungsvertreter vor dem offiziellen Start des Gipfeltreffens in Kananaskis. Selenskyj wird dort am Dienstag als Gast erwartet. Trump und Selenskyj hatten sich zuletzt Ende April am Rande der Trauerfeier f\u00fcr den verstorbenen Papst Franziskus im Vatikan zu einem Zweier-Gespr\u00e4ch getroffen. Ein Besuch des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Ende Februar im Wei\u00dfen Haus in Washington war in einem Eklat geendet.<\/p>\n<p><b>+++ 06:09 EU-Kommission pocht auf Versch\u00e4rfung der Sanktionen +++<\/b><br \/>Der Pr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Kommission, Ursula von der Leyen, zufolge muss der Druck auf Russland im Hinblick auf einen Waffenstillstand mit der Ukraine erh\u00f6ht werden. Sie fordert vor dem G7-Gipfel die teilnehmenden Staaten auf, die Sanktionen zu versch\u00e4rfen, um dieses Ziel zu erreichen. &#8222;Wir m\u00fcssen mehr Druck auf Russland aus\u00fcben, um einen wirklichen Waffenstillstand zu erreichen, Russland an den Verhandlungstisch zu bringen und diesen Krieg zu beenden. Sanktionen sind f\u00fcr dieses Ziel von entscheidender Bedeutung&#8220;, sagt sie auf einer Pressekonferenz im kanadischen Kananaskis. Die EU habe vergangene Woche einen Vorschlag f\u00fcr ein Paket mit 18 Sanktionen vorgelegt, sagt von der Leyen. &#8222;Ich werde alle G7-Partner einladen, sich uns in diesem Bem\u00fchen anzuschlie\u00dfen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 05:38 Merz zu G7-Gipfel in Kanada eingetroffen &#8211; auch Selenskyj nimmt teil +++<\/b><br \/>Bundeskanzler Friedrich Merz trifft in Kanada ein, um am Gipfel der sieben gro\u00dfen westlichen Industriel\u00e4nder teilzunehmen. Heute wollen die Staats- und Regierungschefs der G7-Gruppe zwei Tage lang im Ferienort Kananaskis in den Rocky Mountains \u00fcber Wirtschafts- und Handelsfragen sowie \u00fcber au\u00dfenpolitische Krisen sprechen &#8211; allen voran die Lage im Nahen Osten und in der Ukraine. Als Gast wird auch der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj teilnehmen, der sich mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr sein Land und gr\u00f6\u00dferen Druck auf den Aggressor Russland w\u00fcnscht. Die Bundesregierung hatte bereits vor Merz&#8216; Abreise klargemacht, dass sie kaum handfeste Ergebnisse des Gipfels erwartet. &#8222;Das Wichtigste ist, als G7 ein Signal der Einigkeit zu senden&#8220;, hei\u00dft es aus dem Kanzleramt. <\/p>\n<p><b>+++ 00:20 Ukraine meldet Angriff auf &#8222;wichtiges Ziel des milit\u00e4risch-industriellen Komplexes&#8220; in Russland +++<\/b><br \/>Der ukrainische Generalstab berichtet von einer Attacke auf ein &#8222;wichtiges Ziel des milit\u00e4risch-industriellen Komplexes&#8220; in Russland. Den Angaben zufolge wurde eine Produktionsst\u00e4tte f\u00fcr Angriffsdrohnen getroffen. &#8222;Ziel war die Produktionsst\u00e4tte in Jelabuga, Republik Tatarstan, Russland. Der Komplex der Besatzer dient der Herstellung, Erprobung und dem Abschuss von unbemannten Flugk\u00f6rpern, die die Ukraine, einschlie\u00dflich ihrer Energie- und zivilen Infrastruktur, angreifen&#8220;, so der Generalstab.<\/p>\n<p><b>+++ 22:16 Selenskyj: Russland plant Angriffe auf Energieinfrastruktur &#8211; auch Atomanlagen +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj warnt vor neuen russischen Angriffen auf die Energieversorgung seines Landes &#8211; auch auf Atomanlagen. Auf Telegram erkl\u00e4rt Selenskyj, es gebe konkrete Hinweise von Partner-Geheimdiensten auf bevorstehende Attacken, die angesichts der weltweiten Aufmerksamkeit f\u00fcr den Konflikt zwischen Israel und dem Iran m\u00f6glicherweise weniger Beachtung f\u00e4nden. Bei einem Treffen mit Milit\u00e4rs, dem Geheimdienst und Regierungsvertretern habe man Schutzma\u00dfnahmen f\u00fcr kritische Infrastruktur besprochen. Informationen zur Bedrohung ukrainischer Atomkraftwerke seien bereits an die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) sowie an die USA weitergeleitet worden. Selenskyj betont: &#8222;Es gibt keinerlei Anzeichen daf\u00fcr, dass Moskau ernsthaft an einem Kriegsende oder diplomatischen L\u00f6sungen interessiert ist&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 21:31 Ukrainischer Schauspieler Yuriy Felipenko an Frontlinie get\u00f6tet +++<br \/><\/b>Der ukrainische Schauspieler Yuriy Felipenko ist an der Front gefallen. Das teilt seine Frau Kateryna Motrych auf Instagram mit. Felipenko war unter anderem durch seine Rolle in der ukrainischen TV-Serie &#8222;A Promise to God&#8220; bekannt geworden. Im April 2024 hatte er sich dem Achilles-Strike-Drone-Bataillon angeschlossen, das mittlerweile als eigenst\u00e4ndiges Regiment gilt und zu den effektivsten Drohneneinheiten der Ukraine z\u00e4hlt. &#8222;Yura war mein Welt, meine Seele, mein Licht&#8220;, schreibt Motrych in einem emotionalen Abschiedspost auf Instagram. Seit Beginn der russischen Invasion wurden zahlreiche ukrainische Kulturschaffende get\u00f6tet \u2013 sowohl im Einsatz an der Front als auch bei Angriffen auf zivile Ziele.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen k\u00f6nnen Sie <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/20-39-Bericht-Nordkorea-verliert-6000-Soldaten-in-Region-Kursk--article25835954.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">hier nachverfolgen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00e4u\u00dfert sich zur\u00fcckhaltend zu neuen Sanktionen gegen Russland. Erst solle die EU ihr neues Sanktionspaket&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":148457,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-195876","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114695504206391973","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/195876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=195876"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/195876\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/148457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=195876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=195876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=195876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}