{"id":196080,"date":"2025-06-17T00:48:12","date_gmt":"2025-06-17T00:48:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/196080\/"},"modified":"2025-06-17T00:48:12","modified_gmt":"2025-06-17T00:48:12","slug":"csd-als-hoehepunkt-der-pride-weeks-in-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/196080\/","title":{"rendered":"CSD als H\u00f6hepunkt der Pride Weeks in M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p class=\"article-text\">Den H\u00f6hepunkt der beiden PrideWeeks bildet die PolitParade, wenn Tausende Menschen durch die Stadt ziehen, um sichtbar ihre Forderungen zu stellen. In diesem Jahr f\u00e4llt das Ereignis just auf den 28. Juni, den Tag, an dem sich in der New Yorker Christopher Street 1969 erstmals queere Menschen gegen die Drangsalierungen der Polizei zur Wehr setzten. Der Gr\u00f6\u00dfe wegen l\u00e4uft die Demo inzwischen nicht mehr durch die engen Gassen des G\u00e4rtnerplatzviertels; auch hat sie ein neues Ende. Exakt 200 Gruppen haben sich angemeldet. Die PolitParade startet am Mariahilfplatz in der Au, damit der Demonstrationszug eindrucksvoll \u00fcber die Isar in die Stadt einlaufen kann. Fu\u00dfgruppen bekommen wieder eine eigene Aufstellfl\u00e4che, die sich am Nockherberg im Bereich Ohlm\u00fcllerstra\u00dfe \/ Ecke Mariahilfplatz und Hochstra\u00dfe befindet. Die Fahrzeuge bleiben am Mariahilfplatz. So haben alle mehr Platz. <br \/>Die 3,5 Kilometer lange Strecke l\u00e4uft wie gehabt ab 12 Uhr \u00fcber Ohlm\u00fcllerstra\u00dfe, Reichenbachbr\u00fccke und Fraunhoferstra\u00dfe, biegt dann aber &#8211; am G\u00e4rtnerplatz ist es f\u00fcr LKWs weiterhin zu eng &#8211; erst in der M\u00fcllerstra\u00dfe ab. Von dort geht es \u00fcber die Blumenstra\u00dfe wieder Richtung Sendlinger-Tor-Platz und weiter \u00fcber Stachus und Maximiliansplatz bis zum Karolinenplatz, wo Laufgruppen und Fahrzeuge getrennt werden. <\/p>\n<p class=\"article-text\">Aber es geht den Organisatoren nicht nur um die Party des Jahres, sondern vor allem darum, hart erk\u00e4mpfte Rechte zu behalten und auszubauen, wo sie bedroht werden. LGBTIQ* stehen weltweit unter Druck. Auch in Deutschland drohen queeren Menschen gesellschaftliche und rechtliche R\u00fcckschritte; \u00dcbergriffe auf LGBTIQ* haben zugenommen. Die M\u00fcnchner Community hat sich vor diesem Hintergrund 2025 in Anlehnung an die Losungen der franz\u00f6sischen Revolution von 1789 einem k\u00e4mpferischen Motto verschrieben. Mit \u00bbLibert\u00e9 Diversit\u00e9 Queerit\u00e9\u00ab ruft der M\u00fcnchner CSD zur Wahrung von Freiheit und Demokratie auf gegen Rechtsextremismus und Populismus, wie er sich derzeit global verbreitet.<br \/>\u00bbLibert\u00e9, Diversit\u00e9, Queerit\u00e9\u00ab steht f\u00fcr Freiheit, Vielfalt und ein selbstbestimmtes, sichtbareres queeres Leben. Im Schwul-Queeren Zentrum Sub hatten sich das Team des CSD und Vertreter*innen verschiedener M\u00fcnchner LGBTIQ*-Organisationen im M\u00e4rz getroffen, um Vorschl\u00e4ge aus der Community f\u00fcr das Motto 2025 zu diskutieren. \u201eDie Zeiten sind schwer\u201c, sagt Thomas Niederb\u00fchl, politischer Sprecher des CSD M\u00fcnchen. Da brauche es ein k\u00e4mpferisches Motto. \u201eWir lassen uns den Stolz auf das, was wir sind, und die Lust auf das Leben, das wir f\u00fchren, nicht verbieten. Wir feiern es!\u201c <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Den H\u00f6hepunkt der beiden PrideWeeks bildet die PolitParade, wenn Tausende Menschen durch die Stadt ziehen, um sichtbar ihre&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":196081,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[772,29,30,2489,1268],"class_list":{"0":"post-196080","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-bayern","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-kirche-gesellschaft","12":"tag-muenchen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114695956410948423","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196080","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=196080"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196080\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/196081"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=196080"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=196080"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=196080"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}