{"id":196202,"date":"2025-06-17T01:56:34","date_gmt":"2025-06-17T01:56:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/196202\/"},"modified":"2025-06-17T01:56:34","modified_gmt":"2025-06-17T01:56:34","slug":"pflanzenschutzmittel-im-essen-kaum-ein-problem-bei-deutschem-obst-und-gemuese","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/196202\/","title":{"rendered":"Pflanzenschutzmittel im Essen? Kaum ein Problem bei deutschem Obst und Gem\u00fcse"},"content":{"rendered":"<p class=\"lead\">Wer beim Einkauf auf Regionalit\u00e4t setzt, macht vieles richtig. Doch wie steht es um die Belastung mit Pflanzenschutzmitteln? Ein aktueller Bericht des Bundesamts f\u00fcr Verbraucherschutz bringt Klarheit \u2013 und zeigt: Bei manchen Produkten lohnt ein genauerer Blick.<\/p>\n<p>Lebensmittel in Deutschland sind kaum mit bedenklichen Mengen an Pflanzenschutzmitteln belastet. Das zeigen aktuelle Daten des <a href=\"https:\/\/www.bzfe.de\/\" target=\"_blank\" aria-label=\"Link &#xF6;ffnet in neuem Fenster (Bundesamts f&#xFC;r Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL))\" rel=\"noopener\">Bundesamts f\u00fcr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)<\/a>, das im Jahr 2023 \u00fcber 22.000 Lebensmittelproben analysiert und nun ausgewertet hat. Besonders erfreulich: Obst- und Gem\u00fcseklassiker wie Karotten, \u00c4pfel, Kartoffeln oder Erdbeeren wiesen fast durchweg unkritische Werte auf, auch bei saisonalen Favoriten wie Spargel oder Kirschen.<\/p>\n<p>Heimisches Gem\u00fcse? Na klar \u2013 sicher und sauber!<\/p>\n<p>Karotten, Kartoffeln, \u00c4pfel, Erdbeeren oder Spargel \u2013 diese K\u00fcchenklassiker sind nicht nur lecker und saisonal beliebt, sondern laut BVL auch besonders unbedenklich. Besonders gut schneiden Produkte aus Deutschland und anderen EU-Staaten ab: Nur 1\u202fProzent der deutschen Proben und 1,3\u202fProzent der EU-Ware \u00fcberschritten die gesetzlich festgelegten Grenzwerte. Im Vergleich: Bei Erzeugnissen aus Nicht-EU-L\u00e4ndern lag diese Quote bei 8,5\u202fProzent deutlich h\u00f6her, aber immer noch unter der 10-Prozent-Marke.<\/p>\n<p>Exoten mit Ausrei\u00dfern<\/p>\n<p>Ein paar Ausnahmen gab es dann doch: Mangos, getrocknete Bohnen, Pfeffer, Reis, Tee, Erdn\u00fcsse und frische Bohnen mit H\u00fclsen zeigten auff\u00e4llige Werte \u2013 zwischen 6,2 und 7,9\u202fProzent der Proben \u00fcberschritten die gesetzlichen Grenzen.\u00a0<\/p>\n<p>Mehrfachr\u00fcckst\u00e4nde \u2013 was steckt dahinter?<\/p>\n<p>Besonders h\u00e4ufig fanden die Labore sogenannte Mehrfachr\u00fcckst\u00e4nde \u2013 also R\u00fcckst\u00e4nde mehrerer Pflanzenschutzmittel in einer Probe \u2013 bei beliebten Sorten wie Kirschen, Mandarinen, Johannisbeeren, Tafeltrauben, Pfirsichen, Orangen oder Rosenkohl. Auch Erdbeeren geh\u00f6rten dazu. Das klingt erstmal bedenklich, aber: Eine \u00dcberschreitung des festgesetzten Grenzwertes ist aber im Umkehrschluss nicht gleichbedeutend mit einem gesundheitlichen Risiko f\u00fcr Verbraucherinnen und Verbraucher, laut BVL.<\/p>\n<p>Bio bleibt vorn<\/p>\n<p>Ein klarer Unterschied zeigt sich beim Vergleich von konventionellen und Bio-Lebensmitteln. W\u00e4hrend fast 72\u202fProzent der Bio-Proben keine messbaren R\u00fcckst\u00e4nde aufwiesen, waren es bei konventionellen Produkten nur 35,8\u202fProzent. Der Grund ist naheliegend: Im \u00f6kologischen Anbau ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln stark eingeschr\u00e4nkt \u2013 was sich offensichtlich ausgezahlt hat.<\/p>\n<p><strong>Fazit: <\/strong>Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass Obst und Gem\u00fcse aus Deutschland sicher sind\u00a0 und mit gutem Gef\u00fchl auf dem Teller landen d\u00fcrfen. Auch f\u00fcr schwangere Frauen oder junge Familien, die oft besonders achtsam beim Einkauf sind, gilt: Regional und saisonal essen bleibt eine der besten Entscheidungen, f\u00fcr die Gesundheit und f\u00fcr den Geschmack.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wer beim Einkauf auf Regionalit\u00e4t setzt, macht vieles richtig. Doch wie steht es um die Belastung mit Pflanzenschutzmitteln?&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":196203,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[3364,29,5763,3688,870,30,141,51664,1209],"class_list":{"0":"post-196202","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-ernaehrung","11":"tag-essen","12":"tag-gemuese","13":"tag-germany","14":"tag-gesundheit","15":"tag-nadine-hell","16":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114696223731130291","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=196202"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/196202\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/196203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=196202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=196202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=196202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}