{"id":196529,"date":"2025-06-17T04:54:12","date_gmt":"2025-06-17T04:54:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/196529\/"},"modified":"2025-06-17T04:54:12","modified_gmt":"2025-06-17T04:54:12","slug":"aussengastro-bezirk-mitte-lockert-die-zuegel-altona-ueberlegt-noch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/196529\/","title":{"rendered":"Au\u00dfengastro: Bezirk Mitte lockert die Z\u00fcgel, Altona \u00fcberlegt noch"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Aperol im Sonnenschein? Bier unter blauem Himmel? Hamburg liebt seine Open-Air-Terrassen, aber egal, ob eine Kneipe eine Bierzeltgarnitur vor die T\u00fcr stellt oder ein Restaurant Tische auf dem Gehweg platziert, der Aufwand ist gro\u00df: Jedes Jahr ein neuer Antrag \u2013 mit solch b\u00fcrokratischem Nervkram f\u00fcr Gastronomen soll nun Schluss sein, hat die neue Bezirkskoalition in Mitte beschlossen, neben weiteren Erleichterungen. In Altona, Hamburgs zweitem Ausgehbezirk, ist die Politik auf eine \u00e4hnliche Idee gekommen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Fl\u00e4che \u00e4ndert sich nicht, die Zahl von Tischen und St\u00fchlen bleibt gleich \u2013 und trotzdem m\u00fcssen Wirte jedes Jahr eine neue Sondergenehmigung beantragen, wenn sie ihre G\u00e4ste vor ihrem Laden im \u00f6ffentlichen Raum bewirten wollen. SPD, Gr\u00fcne und FDP, die seit der Wahl den Bezirk Mitte regieren, haben verk\u00fcndet, dass die Verwaltung in Zukunft auch mehrj\u00e4hrige Genehmigungen erteilen kann. \u201eDas spart Zeit und Aufwand, sowohl f\u00fcr die Gastronomen als auch f\u00fcr die Verwaltung\u201c, so der FDP-Gruppenchef Timo Fischer im \u201eAbendblatt\u201c.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem sollen winterfeste Terrassen demn\u00e4chst nicht mehr nur in der Innenstadt und auf dem Hansaplatz in St. Georg erlaubt sein, sondern auch in anderen Stadtteilen des Bezirks. Bisher ist Au\u00dfengastronomie in Mitte nur von Anfang M\u00e4rz bis Ende Oktober erlaubt.<\/p>\n<p>Auch Altona will Genehmigungen verl\u00e4ngern<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von dem Vorsto\u00df der Kollegen in Mitte haben auch die Altonaer Bezirkspolitiker sich mit der umst\u00e4ndlichen Genehmigungspraxis f\u00fcr Au\u00dfengastronomie besch\u00e4ftigt. \u201eDie Umstellung auf mehrj\u00e4hrige Genehmigungen ist f\u00fcr uns denkbar\u201c, sagt Dana Vornhagen, Co-Vorsitzende der Gr\u00fcnen-Fraktion Altona. \u201eDas erleichtert den Aufwand f\u00fcr beide Seiten.\u201c Das Thema k\u00f6nnte schon in der n\u00e4chsten Bezirksversammlung am 26. Juni auf der Tagesordnung landen.<\/p>\n<p><strong>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren:<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/laerm-zoff-in-ausgehvierteln-steckt-hamburg-doch-gleich-in-einen-sarg\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">L\u00e4rm-Zoff in Ausgehvierteln: \u201eSteckt Hamburg doch gleich in einen Sarg\u201c<\/a><\/p>\n<p>Warum die Genehmigungspraxis in den Bezirken unterschiedlich gehandhabt wird, ist nicht ganz nachzuvollziehen. Bereits nach Corona zeigten sich Unterschiede, als Altona die Privilegien aus der Pandemiezeit, etwa Kneipentische auf Parkpl\u00e4tzen, l\u00e4nger ausdehnte als andere Bezirke.<\/p>\n<p>Dabei sind alle Verwaltungen an das Hamburger Wegegesetz gebunden, in dem aber nur steht, dass Sondergenehmigungen nicht dauerhaft erteilt werden d\u00fcrfen. Ob die Befristungen allerdings ein, zwei oder drei Jahre betragen, kann jeder Bezirk selbst entscheiden. Das gilt auch f\u00fcr die Dauer der Genehmigungen, mit der kuriosen Folge, dass Au\u00dfengastronomie im Bezirk Mitte in der Regel nur bis zum Herbst erlaubt ist, w\u00e4hrend Altona die Terrassen immer gleich bis zum Jahresende genehmigt.<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" class=\"vg_wort_pixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/vgzm.1021513-mopo-1560613.gif\" alt=\"\" style=\"width: 1px; height: 1px; position: absolute; pointer-events: none;\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Aperol im Sonnenschein? Bier unter blauem Himmel? 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