{"id":196935,"date":"2025-06-17T08:39:09","date_gmt":"2025-06-17T08:39:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/196935\/"},"modified":"2025-06-17T08:39:09","modified_gmt":"2025-06-17T08:39:09","slug":"online-ausstellung-zum-40-jaehrigen-schengen-jubilaeum-gestartet-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/196935\/","title":{"rendered":"Online-Ausstellung zum 40-j\u00e4hrigen Schengen-Jubil\u00e4um gestartet \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich zum vierzigsten Jahrestag des Schengener Abkommens am 14. Juni ist die digitale englischsprachige Ausstellung \u201eSchengen: a Europe without borders?\u201c auf dem Kulturportal Europeana abrufbar. Sie beleuchtet die Entstehungsgeschichte, den aktuellen Stand sowie die Herausforderungen und Zukunftsaussichten der \u00dcbereinkunft zum Abbau der Personenkontrollen an den Binnengrenzen der teilnehmenden Staaten.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich des 40-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4ums veranschaulicht die virtuelle Ausstellung \u201eSchengen: a Europe without borders?\u201c die Entwicklung des Schengen-Systems, seine Komplexit\u00e4t und seine Konsequenzen f\u00fcr die Staaten innerhalb und au\u00dferhalb des Schengenraums. Zeithistorische Schrift- und Bilddokumente, Karten, Animationen und Fotografien regen dazu an, sich intensiver mit dem Thema zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Videointerviews mit Zeitzeugen vermitteln einen lebendigen Eindruck von den schwierigen politischen Verhandlungen bis zur Unterzeichnung des Abkommens am 14. Juni 1985. Thematisiert wird zudem die Wahrnehmung des Abkommens in der \u00d6ffentlichkeit und die in der Bev\u00f6lkerung kursierenden Narrative \u00fcber das Regelwerk.<\/p>\n<p>Die Ausstellung ist ein Projekt des Leibniz-Instituts f\u00fcr L\u00e4nderkunde (IfL) in Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t Pisa und dem Historischen Archiv der Europ\u00e4ischen Union (HAEU).<\/p>\n<p>Isabel Hilpert, Mitinitiatorin vom IfL: \u201eMit dieser Ausstellung wollen wir vor allem aufkl\u00e4ren und sowohl die langen Linien als auch die \u00fcbergreifenden Strukturen und Zusammenh\u00e4nge sichtbar machen.\u201c<\/p>\n<p>Besonders am Herzen liege ihr und dem f\u00fcr das Konzept mitverantwortlichen Historiker Simone Paoli von der Universit\u00e4t Pisa, zu zeigen, was Schengen f\u00fcr die Menschen in und au\u00dferhalb Europas bedeutet.<\/p>\n<p>An der Realisierung der Ausstellung haben Anastasia Remes, Kulturhistorikerin am HAEU, und weitere Fachleute mitgewirkt. Die Karten und Animationen wurden am IfL erstellt. F\u00fcr das Design und die technische Umsetzung war ein Team der virtuellen Bibliothek Europeana verantwortlich. Die von der EU finanzierte Plattform hostet die Ausstellung. \u00dcbersetzungen der aktuellen englischsprachigen Fassung ins Deutsche, Italienische und Franz\u00f6sische sollen folgen.<\/p>\n<p>Das Schengen-Abkommen<\/p>\n<p>Am 14. Juni 1985 unterzeichneten Frankreich, Belgien, Luxemburg, die Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland ein Abkommen, das die Schaffung eines Europas ohne Binnengrenzkontrollen zum Ziel hatte. Das Treffen fand in der luxemburgischen Gemeinde Schengen statt, nach der das Abkommen benannt wurde. Zehn Jahre sp\u00e4ter trat das Abkommen in Kraft.<\/p>\n<p>In diesem Jahr feiert es somit ein doppeltes Jubil\u00e4um. Heute umfasst der Schengenraum 29 L\u00e4nder, darunter 25 der 27 Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Union sowie alle vier Mitgliedstaaten der Europ\u00e4ischen Freihandelsassoziation (EFTA).<\/p>\n<p>Die virtuelle Ausstellung \u201eSchengen: a Europe without borders?\u201c<a href=\"http:\/\/www.europeana.eu\/exhibitions\/schengen-a-europe-without-borders\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"> findet man hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"P\u00fcnktlich zum vierzigsten Jahrestag des Schengener Abkommens am 14. 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