{"id":197515,"date":"2025-06-17T13:50:10","date_gmt":"2025-06-17T13:50:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/197515\/"},"modified":"2025-06-17T13:50:10","modified_gmt":"2025-06-17T13:50:10","slug":"lka-ni-lka-expertise-staerkt-internationale-sicherheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/197515\/","title":{"rendered":"LKA-NI: LKA-Expertise st\u00e4rkt internationale Sicherheit"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">17.06.2025 \u2013 15:09<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Landeskriminalamt Niedersachsen\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/105578\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Landeskriminalamt Niedersachsen<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Hannover\" title=\"News aus Hannover \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hannover<\/a> (ots)<\/p>\n<p>CEPOL-Delegation besucht das LKA Niedersachsen<br \/>\nStarke Allianz in der internationalen Strafverfolgung: Das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen ist erstmals Gastgeber f\u00fcr eine Delegation des Coll\u00e8ge Europ\u00e9en de Police (CEPOL), der Ausbildungs- und Koordinationsagentur der Europ\u00e4ischen Union im Bereich Strafverfolgung. Im Fokus der heute (17.06.2025) beginnenden dreit\u00e4gigen Veranstaltung stehen Fachvortr\u00e4ge und Workshops, um nieders\u00e4chsische Best Practices zu Terrorismuspr\u00e4vention und -bek\u00e4mpfung einzubringen.<\/p>\n<p>&#8222;Unsere t\u00e4gliche Arbeit zeigt, dass nationale Sicherheit l\u00e4ngst Teil eines europ\u00e4ischen Netzwerks ist. In Niedersachsen b\u00fcndeln wir einsatztaktische Erfahrung, spezialisierte Ermittlungsarbeit und technologische Innovation. Wenn wir dieses Wissen jetzt gezielt in die europ\u00e4ische Polizeifortbildung einbringen, leisten wir einen konkreten Beitrag zur Resilienz Europas. Der Studienbesuch von CEPOL ist daf\u00fcr ein sichtbares und starkes Zeichen, der Ausdruck eines gemeinsamen Verst\u00e4ndnisses von Sicherheit, das \u00fcber nationale Zust\u00e4ndigkeiten hinausgeht&#8220;, sagt Thorsten Massinger, Pr\u00e4sident des LKA Niedersachsen, der die Delegation gemeinsam mit Axel Brockmann, Landespolizeipr\u00e4sident Niedersachsen, begr\u00fc\u00dfte.<\/p>\n<p>&#8222;Die Bek\u00e4mpfung des Terrorismus stellt eine der zentralen Herausforderungen f\u00fcr die Polizei Niedersachsen dar. Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass erfolgreiche Bek\u00e4mpfungskonzepte in diesem Ph\u00e4nomenbereich einen umfassenden Informations- und Erfahrungsaustausch auch mit internationalen Sicherheits- und Justizbeh\u00f6rden ber\u00fccksichtigen m\u00fcssen. Der in dieser Woche zwischen Experten des Landeskriminalamtes Niedersachsen und f\u00fcr die Bek\u00e4mpfung des Terrorismus Verantwortlichen aus vorwiegend nordafrikanischer Staaten erfolgende Fachaustausch stellt einen wichtigen Baustein in der kontinuierlichen Fortentwicklung unserer erfolgreichen Arbeit in diesem Bereich dar&#8220;, sagt Axel Brockmann.<\/p>\n<p>Einen besonders praxisnahen Einblick erhielt die Delegation gleich zu Beginn des Besuchs in den Bereich der Finanzermittlungen. Anhand aktueller F\u00e4lle wurde aufgezeigt, wie Geldfl\u00fcsse analysiert und fr\u00fchzeitig gestoppt werden k\u00f6nnen, wenn sie in terroristische Strukturen f\u00fchren. Mit Hilfe von Kontoanalysen, internationalen Zahlungsabgleichen und in enger Zusammenarbeit mit der Bankenaufsicht sowie der Zollfahndung, gelingt es dem LKA Niedersaschsen zunehmend, Finanzierungsnetzwerke zu zerschlagen, bevor diese zur realen Bedrohung werden. &#8222;Finanzielle Spuren sind oft die ersten Indikatoren, wenn es um geplante Anschl\u00e4ge geht&#8220;, sagt Thorsten Massinger &#8211; und diese fr\u00fchzeitig zu erkennen, sei entscheidend f\u00fcr eine erfolgreiche Pr\u00e4vention.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus tauschen sich die Expertinnen und Experten aus sechs L\u00e4ndern (Libanon, Marokko, Lybien, Algerien, Joadanien und Deutschland) unter anderem \u00fcber die Struktur der deutschen Strafverfolgungsbeh\u00f6rden, Strategien zur internationalen Polizeikooperation sowie den Einsatz digitaler Ermittlungsmethoden wie Darknet-Analysen und Open Source Intelligence (OSINT), also Erkenntnisgewinnung aus frei verf\u00fcgbaren Quellen, aus. Erg\u00e4nzt wurden diese Inhalte durch Einblicke in das Vorgehen gegen Hate Crime im Netz, die Rolle des Spezialeinsatzkommandos bei akuten Bedrohungslagen sowie durch Beitr\u00e4ge zu geschlechtsspezifischer Gewalt und Hassideologien. Auch forensische Verfahren, die Rolle von Fusion Centres sowie rechtliche Rahmenbedingungen internationaler Zusammenarbeit bildeten zentrale Bestandteile des intensiven Fachprogramms.<\/p>\n<p>Ein Zeichen der gewachsenen europ\u00e4ischen Zusammenarbeit ist neben des aktuellen Studienbesuchs auch die Abordnung eines Experten aus dem LKA Niedersachsen, der seit einiger Zeit seine fachliche Expertise bei CEPOL einbringt. Seine T\u00e4tigkeit steht exemplarisch f\u00fcr den gegenseitigen Wissenstransfer und unterstreicht die enge Verzahnung nationaler und europ\u00e4ischer Strafverfolgungsstrukturen. &#8222;F\u00fcr uns ist diese Personalentscheidung mehr als ein organisatorischer Schritt &#8211; es ist ein klares Bekenntnis: Wir bringen uns aktiv in die europ\u00e4ische Sicherheitsarchitektur ein, weil wir \u00fcberzeugt sind, dass unsere Erfahrungen dort einen Unterschied machen k\u00f6nnen&#8220;, sagt Thorsten Massinger. Niedersachsen leiste damit einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung internationaler Sicherheitsstandards.<\/p>\n<p>Hintergrund<\/p>\n<p>Das Coll\u00e8ge Europ\u00e9en de Police (CEPOL) ist die Europ\u00e4ische Agentur f\u00fcr die Aus- und Fortbildung von Polizeikr\u00e4ften und wurde 2001 gegr\u00fcndet. Ihr Sitz befindet sich in Budapest, Ungarn. Die Hauptaufgabe von CEPOL ist es, die grenz\u00fcberschreitende Zusammenarbeit zwischen Polizeibeh\u00f6rden in der Europ\u00e4ischen Union zu f\u00f6rdern. Dazu organisiert die Agentur Trainings, Seminare und Online-Kurse f\u00fcr Polizeibeamte aus allen Mitgliedsstaaten. So unterst\u00fctzt CEPOL die Bek\u00e4mpfung von grenz\u00fcberschreitender Kriminalit\u00e4t, Terrorismus, Cybercrime und anderen Sicherheitsbedrohungen. Ziel ist es, die F\u00e4higkeiten der Polizei europaweit zu verbessern und den Informationsaustausch zu st\u00e4rken, um die Sicherheit in ganz Europa zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Landeskriminalamt Niedersachsen<br \/>Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>Philipp Hasse<br \/>Telefon: 0511 \/ 9873-1031<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/105578\/mailto: pressestelle@lka.polizei.niedersachsen.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> pressestelle@lka.polizei.niedersachsen.de<\/a><br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.LKA.Niedersachsen.de\">www.LKA.Niedersachsen.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Landeskriminalamt Niedersachsen, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"17.06.2025 \u2013 15:09 Landeskriminalamt Niedersachsen Hannover (ots) CEPOL-Delegation besucht das LKA Niedersachsen Starke Allianz in der internationalen Strafverfolgung:&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":108,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,177,5404,1411,121,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-197515","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hannover","12":"tag-kriminalitt","13":"tag-ni","14":"tag-niedersachsen","15":"tag-polizei","16":"tag-presse","17":"tag-pressemeldung","18":"tag-pressemitteilung","19":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114699031303303406","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/197515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=197515"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/197515\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/108"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=197515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=197515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=197515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}