{"id":197592,"date":"2025-06-17T14:31:12","date_gmt":"2025-06-17T14:31:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/197592\/"},"modified":"2025-06-17T14:31:12","modified_gmt":"2025-06-17T14:31:12","slug":"atombombe-noch-weit-entfernt-us-geheimdienste-bezweifeln-israels-angriffsbegruendung-auf-iran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/197592\/","title":{"rendered":"Atombombe noch weit entfernt: US-Geheimdienste bezweifeln Israels Angriffsbegr\u00fcndung auf Iran"},"content":{"rendered":"<p>                    Atombombe noch weit entfernt<br \/>\n                US-Geheimdienste bezweifeln Israels Angriffsbegr\u00fcndung auf Iran<\/p>\n<p>\t\t\t\t              17.06.2025, 13:00 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Israel greift den Iran an, weil die dort angestrebte Atombombe nicht mehr fern sein soll. So lautet die Begr\u00fcndung. US-Geheimdienste halten die jedoch f\u00fcr unzutreffend, wie ein Bericht zeigt. Zudem k\u00f6nne eine nachhaltige Zerst\u00f6rung der Anlagen nur mit US-Hilfe gelingen. Und die will Pr\u00e4sident Trump nicht gew\u00e4hren.<\/strong><\/p>\n<p>Einsch\u00e4tzungen von US-Geheimdiensten widersprechen der Darstellung der israelischen Regierung, wie nah der Iran an der Entwicklung einer eigenen Atombombe ist. Das meldet CNN unter Berufung auf vier Beamte, die mit der Analyse vertraut sind. Israel beschie\u00dft den Iran seit Ende der Vorwoche mit Raketen. Begleitet wurden diese Angriffe von Prognosen, Teherans Atomprogramm habe eine &#8222;unumkehrbare Schwelle&#8220; \u00fcberschritten. Angriffe auf Nuklearanlagen des Landes seien daher notwendig. <\/p>\n<p>Die Ergebnisse der US-Geheimdienste lauten dem Bericht zufolge jedoch anders. Demnach strebe der Iran nicht nur nicht aktiv nach einer Atomwaffe, sondern sei auch bis zu drei Jahre davon entfernt, sie herzustellen und gegebenenfalls an andere Staaten liefern zu k\u00f6nnen. Trifft diese Einsch\u00e4tzung zu, erscheint die Begr\u00fcndung der Netanjahu-Regierung f\u00fcr die aktuellen Angriffe wenig glaubhaft. <\/p>\n<p>\u00c4hnlich hatte sich Ende M\u00e4rz bereits die Geheimdienstchefin der USA, Tulsi Gabbard vor dem Geheimdienstausschuss des Senats ge\u00e4u\u00dfert. Nun darauf angesprochen, wies US-Pr\u00e4sident Donald Trump ihre dortige Aussage zur\u00fcck. &#8222;Es ist mir egal, was sie gesagt hat. Ich glaube, sie waren kurz davor, sie zu haben&#8220;, wird Trump von der Nachrichtenagentur AP zitiert. <\/p>\n<p>Allerdings hinterfragen die US-Nachrichtendienste nicht nur die Dringlichkeit, sondern auch die Wirksamkeit der aktuellen Angriffe Israels. Das Atomprogramm w\u00fcrde dadurch nur um wenige Monate zur\u00fcckgeworfen, sagte ein Beamter CNN. Die Anlage f\u00fcr Urananreicherung in Natans sei zwar erheblich besch\u00e4digt worden, eine weitere, stark befestigte in Fordo hingegen sei praktisch unangetastet geblieben. Daf\u00fcr w\u00fcrde es Israel nach Einsch\u00e4tzung der US-Experten an F\u00e4higkeiten fehlen. <\/p>\n<\/p>\n<p>Brett McGurk, Ex-Diplomat und Experte f\u00fcr den Nahen Osten und CNN-Analyst, kommt etwa zu dem Ergebnis: &#8222;Israel kann \u00fcber diesen Nuklearanlagen schweben und sie funktionsunf\u00e4hig machen, aber wenn man sie wirklich zerst\u00f6ren will, muss man entweder einen US-Milit\u00e4rschlag durchf\u00fchren oder ein Abkommen schlie\u00dfen&#8220;. <\/p>\n<p>Die USA, so beteuerte Pr\u00e4sident Donald Trump mehrfach, wollen sich jedoch nicht aktiv am Kriegsgeschehen beteiligen. Andererseits, so behaupten Quellen gegen\u00fcber CNN, sei sich die US-Regierung der Tatsache bewusst, dass nur mit ihrer milit\u00e4rischen Hilfe das iranische Atomprogramm ausgeschaltet werden k\u00f6nne. Laut dem Sender pl\u00e4dieren einige Falken in der US-Regierung auch f\u00fcr eine milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung Israels. Trump dr\u00e4ngt den Iran \u00f6ffentlich zur Unterzeichnung eines Abkommens.<\/p>\n<p>USA verlegen zweiten Flugzeugtr\u00e4ger in die Region<\/p>\n<p>Die Einsch\u00e4tzung des US-Zentralkommandos (CENTCOM) las sich zuletzt aber anders als die der US-Geheimdienste. Auch dort ging man davon aus, der Iran k\u00f6nnte schneller zu einer einsatzf\u00e4higen Atombombe gelangen, als bislang angenommen. In den vergangenen Wochen haben einige US-Milit\u00e4rs, darunter der Chef des US-Zentralkommandos, General Michael Kurilla, daher mehr Ressourcen f\u00fcr den Nahen Osten gefordert &#8211; zur Sicherheit der eigenen Truppen und zur m\u00f6glichen Unterst\u00fctzung Israels. Allerdings, so schreibt CNN, soll das US-Milit\u00e4r nur im Verteidigungsfalle eingreifen und eigene Offensiven Israels nicht unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Medienberichten zufolge schickt das US-Milit\u00e4r aus diesem Grund einen zweiten Flugzeugtr\u00e4ger in den Nahen Osten. Die &#8222;USS Nimitz&#8220; und die dazugeh\u00f6rigen Schiffe w\u00fcrden fr\u00fcher als geplant aus Asien abgezogen, um im Nahen Osten den Flugzeugtr\u00e4ger &#8222;USS Carl Vinson&#8220; zu unterst\u00fctzen, berichten unter anderem die Sender CNN und NBC News. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Atombombe noch weit entfernt US-Geheimdienste bezweifeln Israels Angriffsbegr\u00fcndung auf Iran 17.06.2025, 13:00 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":197593,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[13,345,13612,13613,411,412,929,14,15,16,12,10,8,9,11,40149,64,103,104],"class_list":{"0":"post-197592","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-headlines","9":"tag-iran","10":"tag-iran-konflikt","11":"tag-iranisches-atomprogramm","12":"tag-israel","13":"tag-israel-krieg","14":"tag-kriege-und-konflikte","15":"tag-nachrichten","16":"tag-news","17":"tag-politik","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-us-geheimdienst","24":"tag-usa","25":"tag-welt","26":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114699192553044399","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/197592","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=197592"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/197592\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/197593"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=197592"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=197592"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=197592"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}