{"id":198009,"date":"2025-06-17T18:13:14","date_gmt":"2025-06-17T18:13:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/198009\/"},"modified":"2025-06-17T18:13:14","modified_gmt":"2025-06-17T18:13:14","slug":"weltpremiere-in-hamburg-vw-zeigt-fahrerlosen-e-bulli-zulassung-ab-2027-angestrebt-auto-mobil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/198009\/","title":{"rendered":"Weltpremiere in Hamburg &#8211; VW zeigt fahrerlosen E-Bulli &#8211; Zulassung ab 2027 angestrebt &#8211; Auto &#038; Mobil"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> (dpa) &#8211; Volkswagen hat sein erstes komplett autonom fahrendes Serienauto pr\u00e4sentiert. In Hamburg zeigte Europas gr\u00f6\u00dfter Autobauer die Serienversion des selbstfahrenden Elektro-Bullis ID Buzz AD (f\u00fcr autonomous driving). Erstmals zum Einsatz kommen soll er ab 2026 zun\u00e4chst in Hamburg und Los Angeles. Weitere St\u00e4dte sollen folgen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eDamit positioniert sich der Volkswagen-Konzern in der Spitzengruppe eines milliardenschweren globalen Wachstumsmarkts\u201c, sagte Konzernchef Oliver Blume bei der Weltpremiere in Hamburg. \u201eAb 2026 machen wir nachhaltige, autonome Mobilit\u00e4t in gro\u00dfem Ma\u00dfstab in Europa und den USA verf\u00fcgbar.\u201c\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Nach <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/VW\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">VW<\/a>-Angaben ist es das erste voll autonom fahrende Serienfahrzeug aus europ\u00e4ischer Produktion. Hergestellt werden soll es im Werk von VW Nutzfahrzeuge in Hannover. \u201eUnd nichts davon ist auf Kleinserie ausgelegt\u201c, sagte Christian Senger, der im Vorstand von VW Nutzfahrzeuge f\u00fcr das autonome Fahren zust\u00e4ndig ist. Es gehe um gro\u00dfe St\u00fcckzahlen. Senger: \u201eWir glauben, dass wir in Europa der f\u00fchrende Anbieter sein k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Mehr als 10.000 Fahrzeuge geplant<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Deutlich \u00fcber 10.000 St\u00fcck will VW von der nun pr\u00e4sentierten ersten Generation des ID Buzz AD ausliefern. Die ersten 1.000 sollen bereits bis Ende 2027 auf die Stra\u00dfe kommen. Allein der Fahrdienst Uber, mit dem die Wolfsburger im April eine Kooperation in den USA vereinbart hatten, wolle innerhalb von zehn Jahren bis zu 10.000 Fahrzeuge abnehmen, sagte Senger.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In Hamburg, wo urspr\u00fcnglich von einem Start des Regelbetriebs 2026 die Rede war, soll es 2027 losgehen. Mittelfristig k\u00f6nnte die Flotte dort auf 500 selbstfahrende E-Bullis wachsen, sagte Sascha Meyer vom VW-eigenen Sammeltaxianbieter Moia, der die Fahrzeuge in Hamburg betreibt. Testfahrten mit Prototypen gibt es dort bereits seit 2023.<\/p>\n<p>Fahrerlos ab 2027<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Bis Ende 2026 will VW in Europa und den USA die Zulassung f\u00fcr den fahrerlosen Betrieb erhalt. Danach k\u00f6nne auf den bisher noch vorgeschriebenen Sicherheitsfahrer verzichtet werden. In Europa w\u00e4re es nach Angaben des Konzerns das erste Mal, dass eine solche Zulassung zum autonomen Fahren nach Level 4 erteilt w\u00fcrde.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Das Fahrzeug verf\u00fcgt \u00fcber 13 Kameras, neun sogenannte Lidare und f\u00fcnf Radare, mit denen es die Umgebung in Echtzeit erfasst. Bis Tempo 120 kann das Auto damit rein autonom fahren. Gegen\u00fcber dem bisher als Testwagen genutzten Prototyp ist die Serienversion in L\u00e4nge und H\u00f6he etwas gewachsen und verf\u00fcgt \u00fcber vier statt drei Sitzpl\u00e4tze f\u00fcr Passagiere.\u00a0<\/p>\n<p>Testfahrten in vier St\u00e4dten<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Testfahren mit dem Prototyp gibt es bereits seit 2021 in M\u00fcnchen, sp\u00e4ter auch in Hamburg, Austin und Oslo. Derzeit sind nach VW-Angaben 100 Testwagen im Einsatz, die zusammen mehr als 600.000 Kilometer zur\u00fcckgelegt haben.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Als Abnehmer sieht VW vor allem gro\u00dfe Flottenbetreiber wie Verkehrsbetriebe. In Hamburg etwa kooperiert der Konzern mit Verkehrsverbund HVV. Mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wurde eine entsprechende Absichtserkl\u00e4rung geschlossen. \u201eUnd es wird noch mehr Vertr\u00e4ge mit Kunden geben\u201c, sagte Senger. \u201eWir sind zuversichtlich, dass wir 2027 in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a> mehr als Hamburg haben.\u201c\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Geld verdienen werde VW damit zun\u00e4chst wohl noch nicht, r\u00e4umte Senger ein. Langfristig sei das autonome Fahren aber ein lukratives Zukunftsfeld, das deutlich h\u00f6here Gewinne verspreche als das klassische Autogesch\u00e4ft. \u201eGenau das ist die gro\u00dfe Chance, auch eine Zukunftsm\u00f6glichkeit f\u00fcr den VW-Konzern zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p>Kein Verkauf an Privatkunden<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Einen Verkauf des Modells an Endkunden schlie\u00dft VW dagegen aus. Denn das Fahrgebiet ist begrenzt und reicht in Hamburg nicht einmal bis zur Stadtgrenze. Zudem muss eine Leitstelle im Hintergrund jederzeit eingreifen k\u00f6nnen. Als Privatauto sei der ID Buzz AD daher kaum geeignet, so Senger.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auch der Preis w\u00fcrde Kunden wohl eher abschrecken. Zwar k\u00f6nne man \u00fcber einen theoretischen Kaufpreis derzeit nur spekulieren. Doch, so r\u00e4umte Senger ein: Einen kleinen sechsstelligen Euro-Betrag w\u00fcrde man f\u00fcr das Auto schon hinlegen m\u00fcssen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250617-930-683307\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg (dpa) &#8211; Volkswagen hat sein erstes komplett autonom fahrendes Serienauto pr\u00e4sentiert. 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