{"id":198242,"date":"2025-06-17T20:16:10","date_gmt":"2025-06-17T20:16:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/198242\/"},"modified":"2025-06-17T20:16:10","modified_gmt":"2025-06-17T20:16:10","slug":"us-praesident-trump-fordert-iran-zur-kapitulation-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/198242\/","title":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump fordert Iran zur Kapitulation auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 17.06.2025 21:47 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Noch sind die n\u00e4chsten Schritte der USA im Nahen Osten unklar. Doch US-Pr\u00e4sident Trump versch\u00e4rft seinen Ton gegen\u00fcber Teheran &#8211; und ber\u00e4t sich mit dem Nationalen Sicherheitsrat. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hat den Iran zur bedingungslosen Kapitulation gedr\u00e4ngt. Die USA w\u00fcssten genau, wo sich der Oberste F\u00fchrer des Landes, Ajatollah Ali Chamenei, aufhalte, erkl\u00e4rte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. &#8222;Er ist ein leichtes Ziel, aber dort ist er sicher &#8211; wir werden ihn nicht ausschalten (t\u00f6ten!), zumindest nicht im Moment&#8220;, schrieb Trump. Zudem erkl\u00e4rte er, der Luftraum \u00fcber dem Iran sei vollst\u00e4ndig unter Kontrolle.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump warnte den Iran zudem davor, Raketen auf Zivilisten oder US-Soldaten abzufeuern und mahnte: &#8222;Unsere Geduld geht langsam zu Ende.&#8220; In einem weiteren Post schrieb Trump &#8211; wohl an den Iran gerichtet &#8211; in Gro\u00dfbuchstaben: &#8222;Bedingungslose Kapitulation!&#8220; US-Vizepr\u00e4sident JD Vance drohte Teheran im Onlinedienst X mit &#8222;weiteren Ma\u00dfnahmen&#8220; der Vereinigten Staaten, &#8222;um die iranische (Uran-)Anreicherung zu beenden&#8220;.<\/p>\n<p>    Nationaler Sicherheitsrat einberufen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWelche Ma\u00dfnahmen er meinte, schrieb Vance nicht. Diese k\u00f6nnten Thema im Nationalen Sicherheitsrat sein, der laut einem Sprecher der US-Regierung von Trump einberufen wurde. Das Gremium wird vom US-Pr\u00e4sidenten geleitet. Traditionell kommen dazu unter anderem der Vizepr\u00e4sident sowie die Minister f\u00fcr Au\u00dfenpolitik, Verteidigung und Innere Sicherheit zusammen sowie f\u00fchrende Armee- und Geheimdienstvertreter. Ziel ist eine enge Abstimmung mit dem Pr\u00e4sidenten in Sicherheitsfragen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSeine Teilnahme am G7-Gipfel in Kanada <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/eilmeldung\/trump-abreise-g7-gipfel-100.html\" title=\"Trump verl\u00e4sst G7-Gipfel wegen Lage in Nahost vorzeitig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hatte Trump zuvor abgebrochen<\/a> und war nach Washington zur\u00fcckgekehrt. Die 9,5 Millionen Einwohner von Teheran forderte Trump davor noch auf, sich in Sicherheit zu bringen. Trump wies zudem \u00c4u\u00dferungen von Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron zur\u00fcck, wonach seine Abreise mit Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe zu tun habe.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuf dem R\u00fcckflug zeigte er sich frustriert \u00fcber die iranische F\u00fchrung, weil es ihm nicht gelungen ist, einen neuen Atomvertrag mit ihr auszuhandeln. Trump sagte, er wolle jetzt ein &#8222;wirkliches Ende&#8220; des Konflikts und eine &#8222;vollst\u00e4ndige Aufgabe&#8220; von Teherans Atomprogramm. &#8222;Sie h\u00e4tten das Abkommen abschlie\u00dfen sollen. Ich habe ihnen gesagt: &#8218;Machen Sie das Abkommen'&#8220;, sagte Trump an Bord der Pr\u00e4sidentenmaschine Air Force One. &#8222;Also ich wei\u00df es nicht. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/israel-iran-trump-100.html\" title=\"Trump &quot;nicht in der Stimmung&quot; f\u00fcr Verhandlungen mit dem Iran \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ich bin nicht gerade in der Stimmung zu verhandeln<\/a>.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEr glaube, dass der Iran &#8222;sehr nahe&#8220; an einer Atomwaffe sei, erkl\u00e4rte Trump weiterhin. Als er darauf hingewiesen wurde, dass seine Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard im M\u00e4rz vor dem Kongress ausgesagt hatte, die US-Geheimdienste s\u00e4hen noch keine Hinweise auf iranische Arbeiten an einem nuklearen Sprengkopf, entgegnete er: &#8222;Es ist mir egal, was sie gesagt hat. Ich denke, sie waren sehr nahe daran, eine zu haben.&#8220;<\/p>\n<p>    USA verlegen offenbar Kampfjets in den Nahen Osten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters verlegten die USA weitere Kampfflugzeuge in den Nahen Osten. Zudem w\u00fcrden auch andere Maschinen der US-Luftwaffe in die Region beordert, so Reuters unter Berufung auf drei hochrangige US-Beamte. Einer von ihnen sagte demnach, es w\u00fcrden Kampfflugzeuge der Typen F-16, F-22 und F-35 in der Region eingesetzt. Zwei der Insider betonten, die Verst\u00e4rkung der US-Armee in dem Konfliktgebiet sei defensiv. Die Maschinen sollten zum Abschuss von Drohnen und Geschossen eingesetzt werden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin vierter hochrangiger Mitarbeiter der US-Regierung sagte Reuters, auch die Entsendung zus\u00e4tzlicher, mit ballistischen Raketen best\u00fcckter Kriegsschiffe in die Region sei m\u00f6glich. Das US-Verteidigungsministerium nahm zun\u00e4chst nicht Stellung zu den Angaben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuvor war bekannt geworden, dass die US-Armee eine gro\u00dfe Anzahl von Tankflugzeugen nach Europa verlegt. Au\u00dferdem hat ein Flugzeugtr\u00e4ger Kurs auf den Nahen Osten genommen. Ziel sei es, den Handlungsspielraum des US-Pr\u00e4sidenten zu erweitern. Die USA verf\u00fcgen bereits \u00fcber eine betr\u00e4chtliche Streitmacht im Nahen Osten, mit fast 40.000 Soldaten in der Region, einschlie\u00dflich Flugabwehrsystemen, Kampfflugzeugen und Kriegsschiffen.<\/p>\n<p>    R\u00e4tselraten \u00fcber Trumps Vorhaben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie abrupte Abreise von Trump vom G7-Gipfel, die Truppenverlegungen, als auch die Drohungen des US-Pr\u00e4sidenten hatten Spekulationen ausgel\u00f6st, ob die USA in den Krieg zwischen Israel und dem Iran eingreifen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer britische Premierminister Keir Starmer zeigte sich dagegen zuversichtlich, dass Trump die USA nicht in den Konflikt zwischen Israel und dem Iran hineinziehen wird. &#8222;Ich glaube nicht, dass irgendetwas, was der Pr\u00e4sident hier oder anderswo gesagt hat, darauf hindeutet, dass sich die USA einmischen werden&#8220;, sagte Starmer vor Reportern auf dem Gipfel im kanadischen Kananaskis. &#8222;Ich denke, was er gesagt hat, war, dass er \u00fcber eine Waffenruhe hinausgehen und den Konflikt effektiv beenden will. Und ich denke, damit hat er Recht&#8220;, sagte Starmer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMacron warnte unterdessen vor einem Sturz der Regierung Irans mit milit\u00e4rischen Mitteln. Dies w\u00e4re ein gro\u00dfer Fehler, so der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident. Er sei \u00fcberzeugt, das Beste sei eine Wiederaufnahme der Verhandlungen mit dem Iran. Es habe wahrscheinlich einen Meinungswechsel bei Trump gegeben, erkl\u00e4rt Macron. Er gehe davon aus, dass der US-Pr\u00e4sident den Druck auf die Islamische Republik erh\u00f6hen wolle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.06.2025 21:47 Uhr Noch sind die n\u00e4chsten Schritte der USA im Nahen Osten unklar. 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