{"id":198492,"date":"2025-06-17T22:32:11","date_gmt":"2025-06-17T22:32:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/198492\/"},"modified":"2025-06-17T22:32:11","modified_gmt":"2025-06-17T22:32:11","slug":"sorge-um-die-oelversorgung-hoffnung-auf-deeskalation-schwindet-us-boersen-im-minus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/198492\/","title":{"rendered":"Sorge um die \u00d6lversorgung: Hoffnung auf Deeskalation schwindet: US-B\u00f6rsen im Minus"},"content":{"rendered":"<p>                    Sorge um die \u00d6lversorgung<br \/>\n                Hoffnung auf Deeskalation schwindet: US-B\u00f6rsen im Minus <\/p>\n<p>\t\t\t\t              17.06.2025, 23:28 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die US-Anleger geraten wegen des Kriegs zwischen Israel und dem Iran zunehmend in Sorge. Gold gilt seit jeher als sicherer Hafen, doch nun entdecken die H\u00e4ndler auch ein anderes Edelmetall f\u00fcr Krisenzeiten. Im Energiesektor gibt es wegen m\u00f6glicher neuer Steuerregeln herbe Verluste. <\/strong><\/p>\n<p>Der anhaltende Konflikt zwischen dem Iran und Israel l\u00e4sst die Kurse an der Wall Street fallen. Der <b>Dow Jones<\/b> verlor 0,7 Prozent auf 42.216 Punkte. Der technologielastige <b>Nasdaq<\/b> gab 0,9 Prozent auf 19.521 Z\u00e4hler nach und der breit gefasste<b> S&amp;P 500 <\/b>b\u00fc\u00dfte 0,8 Prozent auf 5983 Stellen ein. <\/p>\n<p>Die Kursverluste der drei wichtigsten Indizes beschleunigten sich im Verlauf des Handels vor dem Hintergrund der weiteren Entwicklung im Iran-Konflikt: Die Nachrichtenagentur Reuters meldete unter Berufung auf Insider, dass die USA weitere Kampfjets in die Region verlegen. Zudem forderte US-Pr\u00e4sident Donald Trump eine &#8222;bedingungslose Kapitulation&#8220; der Regierung in Teheran. Zum Schluss des Handelstages beriet sich Trump mit dem Nationalen Sicherheitsrat der USA. Einzelheiten von dem Treffen wurden zun\u00e4chst nicht bekannt. <\/p>\n<p>F\u00fcr Nervosit\u00e4t an den Aktienm\u00e4rkten sorgte auch die Erwartung des Zinsentscheids der US-Notenbank Fed am Mittwoch. Trotz anhaltender Kritik aus dem Wei\u00dfen Haus d\u00fcrften die W\u00e4hrungsh\u00fcter um Fed-Chef Jerome Powell eine Zinssenkung auf die lange Bank schieben. Der geldpolitische Schl\u00fcsselsatz wird damit voraussichtlich in der Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent bleiben. &#8222;Da die Inflation aufgrund der US-Z\u00f6lle wahrscheinlich steigen wird, gehen wir davon aus, dass die Notenbankvertreter eine entschlossene Haltung zeigen werden&#8220;, sagte Matthew Ryan, Chefstratege beim Finanzdienstleister Ebury. <\/p>\n<p>  <a title=\"Brent Crude \u00d6l Future (ICE) 08\/2025\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/derivate\/brent crude oel future ice-XC0009677409\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1750199531_912_chartNG.gfn\" alt=\"Brent\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Brent<\/strong>  77,19  <\/a>  <\/p>\n<p> Verunsichert blickten Anleger auch auf den erneuten Anstieg um mehr als vier Prozent beim <b>\u00d6lpreis<\/b>. Mit 76,54 und 74,95 Dollar je Fass (159 Liter) waren Roh\u00f6l der Sorte Brent und US-Leicht\u00f6l WTI so teuer wie seit Anfang 2025 nicht mehr. Investoren f\u00fcrchteten eine Unterbrechung der \u00d6lversorgung aus dem Nahen Osten, falls sich der Konflikt in der Region weiter ausbreitet. Im Zentrum steht dabei die Stra\u00dfe von Hormus. Durch die Meerenge, die den Persischen Golf mit dem Golf von Oman verbindet, geht etwa ein F\u00fcnftel der weltweiten \u00d6ltransporte. <\/p>\n<p>Die herrschende Unsicherheit lie\u00df Anleger in als sicher angesehene Anlagen fl\u00fcchten. Der Preis f\u00fcr <b>Silber<\/b> kletterte um 2,1 Prozent auf 37,12 Dollar je Feinunze. &#8222;Der &#8218;kleine Bruder&#8216; des gelben Edelmetalls verf\u00fcgt \u00fcber deutliches Nachholpotenzial&#8220;, kommentierte IG-Analyst Christian Henke. <\/p>\n<p>Energiewerte auf Talfahrt  <a title=\"Silber Spot EUR\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/rohstoffe\/silber eur-XC0009653103\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/1750199531_244_chartNG.gfn\" alt=\"Silber\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Silber<\/strong>  32,34  <\/a>  <\/p>\n<p> Unter Druck bei den Einzelwerten gerieten Aktien aus dem Sektor f\u00fcr erneuerbare Energien. Die Titel von Unternehmen wie <b>Sunrun, Solaredge<\/b> und <b>First Solar <\/b>brachen angesichts etwaiger neuer US-Steuerregeln um bis zu 40 Prozent ein. Die Atomenergie-Spezialisten wie <b>Nano Nuclear, Nuscale<\/b> und <b>Oklo <\/b>konnten indes anf\u00e4ngliche Gewinne nicht halten. Die Titel schlossen um bis zu gut sieben Prozent tiefer. <\/p>\n<p>Um 4,1 Prozent nach unten ging es f\u00fcr <b>T-Mobile US<\/b>. Der japanische Gro\u00dfaktion\u00e4r SoftBank hatte 21,5 Millionen Aktien der US-Tochter der Deutschen Telekom f\u00fcr je 224 Dollar verkauft. Aus den Depots flogen auch Aktien von <b>Eli Lilly<\/b>, die um zwei Prozent nachgaben. Der US-Pharmakonzern steht einem Zeitungsbericht zufolge kurz vor der \u00dcbernahme des Biotechunternehmens <b>Verve Therapeutics<\/b>. Verve-Papiere stiegen indes um 81,5 Prozent. <\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Dienstag-17-Juni-2025-article25837330.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Mehr zum heutigen B\u00f6rsengeschehen lesen Sie hier.<\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sorge um die \u00d6lversorgung Hoffnung auf Deeskalation schwindet: US-B\u00f6rsen im Minus 17.06.2025, 23:28 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":198493,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[11713,1383,175,170,169,29,7126,30,171,174,173,172,6888,55],"class_list":{"0":"post-198492","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-aktienhandel","9":"tag-aktienkurse","10":"tag-business","11":"tag-companies","12":"tag-companies-markets","13":"tag-deutschland","14":"tag-dow-jones","15":"tag-germany","16":"tag-markets","17":"tag-maerkte","18":"tag-unternehmen","19":"tag-unternehmen-maerkte","20":"tag-wall-street","21":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114701084000932989","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/198492","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=198492"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/198492\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/198493"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=198492"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=198492"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=198492"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}