{"id":199455,"date":"2025-06-18T07:38:10","date_gmt":"2025-06-18T07:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/199455\/"},"modified":"2025-06-18T07:38:10","modified_gmt":"2025-06-18T07:38:10","slug":"helmut-schmidt-airport-so-steht-es-um-den-erhofften-direktflug-hamburg-new-york","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/199455\/","title":{"rendered":"Helmut Schmidt Airport: So steht es um den erhofften Direktflug Hamburg-New York"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Senat sieht den Hamburger Flughafen auf Erfolgskurs &#8211; trotz fehlender transatlantischer Destinationen wie etwa New York. Nach dem Corona-Einbruch erwarte der Flughafen mit dem Sommerflugplan eine Erholung von 85 Prozent im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 \u201eund liegt damit auf Platz 3 der deutschen Flugh\u00e4fen \u2013 vor D\u00fcsseldorf\u201c, hei\u00dft es in der Senatsantwort auf eine schriftliche Kleine Anfrage aus der CDU-B\u00fcrgerschaftsfraktion. <\/p>\n<p>Der Sprecher f\u00fcr Europa und Internationales in der Fraktion, Michael Becken, wirft Rot-Gr\u00fcn fehlende Ambitionen vor und warnt, den Airport nicht zum \u201eProvinzflughafen\u201c verkommen zu lassen. <\/p>\n<p>Fl\u00fcge nach Doha sorgen f\u00fcr Angebotsplus<\/p>\n<p>\u201eFlugh\u00e4fen wie Berlin (74 Prozent des Vor-Corona-Niveaus), Stuttgart (76 Prozent) und K\u00f6ln (80 Prozent) liegen in ihrer Entwicklung deutlich hinter Hamburg\u201c, konstatiert hingegen der Senat. Bei den angeflogenen Zielen liege der Hamburg Airport Helmut Schmidt mit rund 120 Destinationen inzwischen wieder auf 2019er-Niveau. \u201eBei direkten Langstreckenverbindungen hat der Flughafen Hamburg in Bezug auf das Passagiervolumen sogar 125 Prozent des Niveaus vor der Corona-Pandemie erreicht\u201c, hei\u00dft es weiter. <\/p>\n<p>Von Langstreckenfl\u00fcgen spricht man in der Regel ab einer Distanz von 3500 Kilometern &#8211; was in etwa den Entfernungen zum \u00e4gyptischen Badeort Hurghada oder zu den Kanaren entspricht, die von Hamburg aus direkt angeflogen werden.<\/p>\n<p>Die weitesten Direktfl\u00fcge von Hamburg f\u00fchren nach Dubai und Doha in die Vereinigten Arabischen Emirate \u2013 und damit in die internationalen Drehkreuze von Emirates und Qatar Airways. Seit fast einem Jahr fliegt Qatar die Strecke t\u00e4glich nonstop, wodurch \u201esich die internationale Konnektivit\u00e4t im Jahr 2025 voraussichtlich weiter verbessern\u201c wird, wie der Senat schreibt.<\/p>\n<p>Neuauflage der Verbindung Hamburg &#8211; New York aktuell schwierig <\/p>\n<p>Andere \u2013 vor allem auch f\u00fcr Gesch\u00e4ftsreisende wichtige Destinationen in Nord- und S\u00fcdamerika oder Asien \u2013 fehlen auf dem Hamburger Flugplan. Hier f\u00fchren die Wege neben Doha zumeist \u00fcber Frankfurt, M\u00fcnchen oder andere gro\u00dfe europ\u00e4ische Airports \u2013 und daran wird sich laut Senat auch so schnell nichts \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Zwar wird immer wieder \u00fcber eine Neuauflage der 2018 eingestellten Nonstop-Verbindung nach New York spekuliert. Doch: \u201eHinsichtlich der Akquise in den M\u00e4rkten Nordamerikas ist das aktuelle politische Umfeld sowie die stark disproportionale Nachfrage (\u00fcberwiegend nur aus dem norddeutschen Markt) herausfordernd, da entsprechende Verbindungen nur von Airlines aus Nordamerika bedient w\u00fcrden\u201c, schreibt der Senat.<\/p>\n<p>Hamburg Airport bei \u201eOne-Stop-Connectivity\u201c vorn dabei<\/p>\n<p>Hamburg setze sich auf Bundesebene f\u00fcr die weitere Liberalisierung von Verkehrsrechten ein, \u201eum beispielsweise zuk\u00fcnftige Marktchancen f\u00fcr den Einsatz des Airbus A321 XLR besser nutzen zu k\u00f6nnen\u201c, hei\u00dft es weiter. Mit dem in Finkenwerder gebauten Langstreckenflieger lie\u00dfe sich eine Verbindung \u00fcber den Atlantik von den Airlines wirtschaftlicher betreiben.<\/p>\n<p>Entscheidend f\u00fcr die Standortqualit\u00e4t von Airports, \u201edie \u2013 wie Hamburg \u2013 keine Hubs sein k\u00f6nnen\u201c, sei die sogenannte \u201eOne-Stop-Connectivity\u201c &#8211; die Anbindung an nationale und internationale Drehkreuze, von wo aus in alle Welt geflogen werden kann. \u201eNach dem aktuellen Ranking des europ\u00e4ischen Flughafenverbands liegt der Flughafen Hamburg auf einem sehr guten Platz 22 von 473 Flugh\u00e4fen in Europa\u201c, schreibt der Senat. \u201eUnd damit teilweise weit vor deutscher Konkurrenz wie D\u00fcsseldorf, Stuttgart oder K\u00f6ln\/Bonn.\u201c<\/p>\n<p>CDU h\u00e4lt Senatspl\u00e4ne f\u00fcr ambitionslos <\/p>\n<p>F\u00fcr CDU-Mann Becken ist klar: \u201eDer so wichtige Hamburger Flughafen spielt f\u00fcr Rot-Gr\u00fcn keine Rolle.\u201c Beinhalte der Koalitionsvertrag doch keine strategische Ausrichtung f\u00fcr den Flughafen. \u201eAuch die Kapazit\u00e4t soll langfristig nicht gesteigert werden &#8211; ein Armutszeugnis f\u00fcr die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt der drittgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt\u201c, sagte er der Deutschen Presse-Agentur.<\/p>\n<p>Anstatt sich auf den innerst\u00e4dtischen Verkehr zu konzentrieren, m\u00fcsse Verkehrssenator Anjes Tjarks (Gr\u00fcne) \u201eendlich auch Politik f\u00fcr den Flughafen machen\u201c, forderte Becken. \u201eDer Flughafen in Hamburg muss dringend gest\u00e4rkt werden, um sein Potenzial vollst\u00e4ndig aussch\u00f6pfen zu k\u00f6nnen und Hamburgs Wirtschaft zu st\u00e4rken.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Senat sieht den Hamburger Flughafen auf Erfolgskurs &#8211; trotz fehlender transatlantischer Destinationen wie etwa New York. 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