{"id":19975,"date":"2025-04-10T04:26:16","date_gmt":"2025-04-10T04:26:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/19975\/"},"modified":"2025-04-10T04:26:16","modified_gmt":"2025-04-10T04:26:16","slug":"100-geburtstag-computermuseum-wuerdigt-heinz-nixdorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/19975\/","title":{"rendered":"100. Geburtstag: Computermuseum w\u00fcrdigt Heinz Nixdorf"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 09.04.2025 11:22 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Heinz Nixdorf war einer der bedeutendsten Computer-Pioniere Europas. Der Unternehmer w\u00e4re heute 100 Jahre alt geworden. Zu seinem Jubil\u00e4um \u00fcberrascht das IT-Museum in Paderborn mit viel Interaktion.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/philipp-wundersee-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Philipp Glitz\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/philipp-glitz-101.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeim Blick auf den alten Gameboy wird so mancher Besucher in Paderborn nostalgisch. Auf mehr als 6.000 Quadratmetern zeigt das Heinz Nixdorf Museumsforum die gesamte Geschichte der Informationstechnik. &#8222;W\u00e4hrend die Eltern ihre ersten Taschenrechner, Homecomputer oder Videospiele entdecken, k\u00f6nnen sich die J\u00fcngeren mit Robotern unterhalten oder erstmals ein W\u00e4hlscheibentelefon bedienen&#8220;, sagt Andreas Stolte vom Museumsforum. Das Haus l\u00e4dt ein zum Abtauchen in die IT, von der Keilschrift bis zur modernen Robotik.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer gesamte Rundgang durch das Museum ist als multimediale Zeitreise angelegt. Sie beginnt bei der Entstehung von Zahl und Schrift in Mesopotamien 3.000 v. Chr. und umfasst die Kulturgeschichte des Schreibens, Rechnens und Zeichnens. Schreib- und Rechenmaschinen sind ebenso ausgestellt wie Lochkartenanlagen, Bauteile der ersten Computer, mehr als 700 Taschenrechner und die ersten PC.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeeindruckend im Museum ist die meterhohe Telefonvermittlung aus Hagen, bei der Anrufer und Angerufene noch mit klackernder Mechanik miteinander verbunden werden. Auch der legend\u00e4re C64 ist ausgestellt, bis heute der meistverkaufte Heimcomputer. Nat\u00fcrlich sind auch Produkte von Heinz Nixdorf zu sehen, wie die Nixdorf 820, ein Computer, h\u00e4ufig integriert in einen B\u00fcrotisch.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Ganz sch\u00f6n klobig und doch zu ihrer Zeit innovativ: Fr\u00fche Kassensysteme und PC.\n                    <\/p>\n<p>    Innovative Produkte gegen die Skepsis<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Heinz Nixdorf hat den Computer an den Arbeitsplatz gebracht. Er war der Pionier der dezentralen Datenverarbeitung, der kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen digitalisierte&#8220;, sagt Andreas Stolte. &#8222;Nixdorf war sehr kundenorientiert und hat mit seinen innovativen Produkten und der schon in den 1970er-Jahren engen Verkn\u00fcpfung von Hard- und Software die Skepsis der Unternehmen gegen die scheinbar komplizierte neue Technik beseitigt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin Erfolgsmodell: Zeitweise wurden am Firmenstandort Paderborn mehr als 9.000 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt, als Nixdorf der viertgr\u00f6\u00dfte Computerhersteller der Welt war. Gro\u00df wurde er mit B\u00fcrocomputern f\u00fcr die Datenverarbeitung. Sp\u00e4ter kamen L\u00f6sungen f\u00fcr Banken und Handel hinzu. Werke in Irland, Spanien, den USA und Singapur belieferten den Weltmarkt mit Datentechnik.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls Heinz Nixdorf am 9. April 1925 in Paderborn geboren wurde, gab es noch lange keine Computer. Und als er 1952 mit 27 Jahren sein erstes Unternehmen gr\u00fcndete, war er einer der Ersten in Deutschland, der Elektronenrechner konstruierte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Heinz Nixdorf Museumsforum in Ostwestfalen h\u00e4lt die Erinnerung an den Mann aufrecht, der die deutsche Computerlandschaft wie kein anderer bestimmt hatte: Im Schnitt kommen 120.000 Besucher im Jahr in die Ausstellung. &#8222;Wir haben einen neuen Bereich zum Quantencomputing er\u00f6ffnet, eine Technologie, die bisher nur im Labor stattfindet, aber vielleicht bald unseren digitalen Alltag revolutioniert&#8220;, sagt Andreas Stolte.<\/p>\n<p>    Versteckspiel mit Roboter<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Museum will nicht nur IT-Interessierte oder ehemalige Mitarbeiter ansprechen. Wer will, kann mal wieder Pong und Pac Man spielen oder sich von den Robotern PETER und PETRA zu ausgew\u00e4hlten Ausstellungsbereichen f\u00fchren lassen. Der kleine Roboter PETRA rollt st\u00e4ndig durch die Ausstellung. Besucher k\u00f6nnen mit dem Roboter auch Verstecken spielen. &#8222;Z\u00e4hlen Sie langsam bis 50. Viel Erfolg!&#8220;, sagt dessen Stimme.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin anderer Roboter zeichnet ein pers\u00f6nliches Portr\u00e4t der Besucher. Besonders anschaulich wird das Prinzip des Programmierens anhand eines Balletts von 49 Winkekatzen in einem gro\u00dfen Regal, die sich mit wenigen einfachen Befehlen in Bewegung setzen lassen. &#8222;Mit interaktiven Spielen \u00f6ffnen wir den \u00fcberarbeiteten Ausstellungsbereich f\u00fcr Familien, auch mit j\u00fcngeren Kindern. Spielerisch kann nachvollzogen werden, welche kleinteiligen Arbeiten geleistet wurden, vor allem bei der Herstellung von Platinen&#8220;, sagt Christian Berg, Kurator und Biograf von Heinz Nixdorf. &#8222;Erg\u00e4nzt wird die Ausstellung um ein Quiz im Stile der Fernsehsendung 1, 2 oder 3&#8220;.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Einblicke in den Ausstellungsbereich &#8211; mehr als 2.000 Objekte sind im Museum ausgestellt.\n                    <\/p>\n<p>    Robotik-Schnupperkurse<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Museum setzt auch auf p\u00e4dagogische Angebote f\u00fcr Kinder mit Lego-Festen oder Schnupperkursen in Robotik oder Kryptologie. &#8222;Das Heinz Nixdorf Museumsforum ist nicht nur Computermuseum, sondern auch ein bedeutendes Veranstaltungszentrum. Hier kommen Forum und Museum zusammen, aktuelle Fragen der digitalen Gesellschaft werden in Ausstellungen und Veranstaltungen thematisiert&#8220;, sagt Andreas Stolte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNixdorf war \u00fcberzeugt, den Menschen mit dem Computer ein Werkzeug zur Gestaltung einer besseren Zukunft an die Hand zu geben. Aus dieser \u00dcberzeugung heraus entstand eine Idee, den Menschen die Entwicklungsgeschichte des Computers in einem Museum nahezubringen. Nixdorf selbst legte mit seiner Sammlung von mehr als 1.000 Objekten der B\u00fcrokommunikation den Grundstein dazu, mittlerweile werden mehr als 2.000 Objekte ausgestellt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 09.04.2025 11:22 Uhr Heinz Nixdorf war einer der bedeutendsten Computer-Pioniere Europas. 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