{"id":199832,"date":"2025-06-18T11:02:44","date_gmt":"2025-06-18T11:02:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/199832\/"},"modified":"2025-06-18T11:02:44","modified_gmt":"2025-06-18T11:02:44","slug":"grossbritannien-wind-ueberholt-gas-als-groesste-stromquelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/199832\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien: Wind \u00fcberholt Gas als gr\u00f6\u00dfte Stromquelle"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Great-Britain-Wind-overtakes-gas-as-largest-source-of-electricity-10229258.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Die Stromproduktion der Insel Gro\u00dfbritannien kam 2024 zu 34,9 Prozent aus Windkraft. Das ist ein Zuwachs von 2,1 Prozentpunkten gegen\u00fcber 2023 und ein neuer Rekord. Der Anteil der Gasverstromung ist um 5,2 Prozentpunkte auf 30,7 Prozent gefallen. Damit ist Windkraft erstmals zur gr\u00f6\u00dften einheimischen Stromquelle geworden. Mit Ausnahme von Kohle haben auch die \u00fcbrigen Stromtr\u00e4ger zugelegt, doch hat Gro\u00dfbritannien insgesamt 1,7 Prozent weniger Strom generiert.<\/p>\n<p>Allerdings ist gleichzeitig der \u00fcber das Nationale Netz befriedigte Stromverbrauch um 2,4 Prozent gestiegen. Dass die Abnehmer auf der Insel Gro\u00dfbritannien trotzdem weiter versorgt wurden, verdanken England, Wales und Schottland Europa: Die Stromimporte sind 2024 um 31,8 Prozent gestiegen. Mehr als jede siebte Wattstunde wurde aus ausl\u00e4ndischen Kraftwerken eingespeist, womit Importstrom nach Erdgas die drittwichtigste Quelle geworden ist. Er hat den im Inland erzeugten Atomstrom \u00fcberholt (16,2 Prozent der Inlandsproduktion).<\/p>\n<p>Das zeigen <a href=\"https:\/\/www.neso.energy\/data-portal\/historic-generation-mix\/historic_gb_generation_mix\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Daten des staatlichen \u00dcbertragungsnetzbetreibers<\/a> NESO (National Energy System Operator). Sein Netz versorgt den Gro\u00dfteil der Insel Gro\u00dfbritannien sowie <strong>[update]<\/strong> sowie die Shetland Inseln <strong>[\/update]<\/strong>, nicht aber Nordirland, die Kanalinseln, die Isle of Man, oder andere Inseln wie die Orkney-Gruppe. Entsprechend ist auch die Datenbasis zu verstehen.<\/p>\n<p>Biomasse re\u00fcssiert, Kohle ist vorbei<\/p>\n<p>Biomasse hat 2024 am st\u00e4rksten zugelegt, sowohl relativ als auch absolut. Aus ihr wurden 41 Prozent mehr Wattstunden generiert. Damit ist ihr Anteil an der inl\u00e4ndischen Stromerzeugung Gro\u00dfbritanniens von 5,5 auf 7,9 Prozent geklettert. Der absolute Beitrag aus Atomkraftwerken hat sich praktisch nicht ver\u00e4ndert, geringe Zuw\u00e4chse gab es bei Wasserkraft, Windkraft, Solarstrom sowie sonstigen Energietr\u00e4gern und Stromspeichern. R\u00fcckgang gab es also nur bei Gas und Kohle.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/7\/7\/3\/2\/7\/5\/Stromproduktion_GB_2024-c1771079c59aaaaf.png\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Tortdendiagramm entgegen dem Uhrzeigersinn: Gas 30,7%, Kohle 0,7%, Atom 16,2%, Wind 34,9%, Wasser 1,5%, Biomase 7,9 Prozent, Sonstige 1,4%, Sonne 5,9%, Speicher 0,8%\" height=\"576\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1024 \/ 576; object-fit: cover;\" width=\"1024\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Verteilung der einheimischen Stromproduktion der Insel Gro\u00dfbritannien 2024<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Daniel AJ Sokolov\/heise online)\n    <\/p>\n<p>Kohlestrom spielte schon 2023 keine nennenswerte Rolle mehr (gut ein Prozent). Ende September 2024 wurde das <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Letztes-britisches-Kohlekraftwerk-wird-geschlossen-9957763.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">letzte Kohlekraftwerk Gro\u00dfbritanniens geschlossen<\/a>. Damit hat Gro\u00dfbritannien in lediglich etwa einem Jahrzehnt einen wichtigen Schritt zu Energiewende gesetzt: 2012 kamen noch mehr als 44 Prozent der einheimischen Stromproduktion aus Kohle. Vor 60 Jahren waren es sogar gegen 90 Prozent. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bundesregierung-macht-weg-frei-fuer-den-Kohleausstieg-4800036.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschlands Kohleausstieg soll erst 2038<\/a> folgen.<\/p>\n<p>Die britische Regierung m\u00f6chte Offshore-Windkraft bis 2030 verdreifachen. Schon jetzt k\u00f6nnte Windkraft auf der Insel mehr beitragen, g\u00e4be es mehr Kapazit\u00e4t im \u00dcbertragungsnetz. Doch weil diese nicht hinreicht, mussten manche Windparks im Vorjahr die Stromproduktion drosseln.<\/p>\n<p>Derzeit l\u00e4uft eine Untersuchung mit dem Ziel der Optimierung des Stromsystems. \u00dcberlegt wird, die Insel in drei Zonen zu teilen. Dort g\u00e4be es jeweils unterschiedliche Gro\u00dfhandelspreise, abh\u00e4ngig von Angebot, Nachfrage und Netzkapazit\u00e4t.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:ds@heise.de\" title=\"Daniel AJ Sokolov\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ds<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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