{"id":199857,"date":"2025-06-18T11:17:09","date_gmt":"2025-06-18T11:17:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/199857\/"},"modified":"2025-06-18T11:17:09","modified_gmt":"2025-06-18T11:17:09","slug":"ostdeutsche-wirtschaft-erholt-sich-allmaehlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/199857\/","title":{"rendered":"Ostdeutsche Wirtschaft erholt sich allm\u00e4hlich"},"content":{"rendered":"<p>Die ostdeutsche Wirtschaft erholt sich nach Einsch\u00e4tzung des Dresdner Ifo-Instituts allm\u00e4hlich. Bei ihrer Sommer-Prognose sahen die Wissenschaftler den konjunkturellen Tiefpunkt durchschritten. F\u00fcr Ostdeutschland wird in diesem Jahr ein Zuwachs der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent vorausgesagt, f\u00fcr das kommende Jahr von 1,3 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Den Schub begr\u00fcnden die Ifo-Forscher vor allem mit den geplanten fiskalischen Ma\u00dfnahmen der Bundesregierung, auch wenn sie in Ostdeutschland (mit Berlin) wegen struktureller Besonderheiten geringer ausfallen w\u00fcrden als in den westdeutschen Bundesl\u00e4ndern, hie\u00df es. Impulse werden vor allem f\u00fcr das Baugewerbe und Dienstleister erwartet.\u00a0<\/p>\n<p>Osten kann von Erh\u00f6hung der Milit\u00e4rausgaben kaum profitieren<\/p>\n<p>Von der geplanten Erh\u00f6hung der Milit\u00e4rausgaben wird der Osten weniger profitieren, lautet eine weitere Prognose der Forscher. Die R\u00fcstungsindustrie habe ein geringeres Gewicht in Ostdeutschland, so dass ein Gro\u00dfteil der geplanten R\u00fcstungsausgaben vornehmlich in den westdeutschen Bundesl\u00e4ndern zu Buche schlagen d\u00fcrfte, erkl\u00e4rte Wirtschaftswissenschaftler Joachim Ragnitz.\u00a0<\/p>\n<p>Infrastrukturausgaben geben Impulse<\/p>\n<p>\u00abPositiv werden sich die geplanten Infrastrukturausgaben auswirken. Angesichts des enormen Planungsvorlaufs und des Mangels an Arbeitskr\u00e4ften wird die ostdeutsche Wirtschaft hiervon kurzfristig aber nur wenig profitieren\u00bb, erg\u00e4nzte Robert Lehmann vom Ifo-Institut M\u00fcnchen.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abDer Arbeitsmarkt d\u00fcmpelt weiter vor sich hin\u00bb, sagte Ragnitz. Hier wird im Osten f\u00fcr 2025 ein R\u00fcckgang von 0,1 Prozent angenommen, 2026 soll es ein Plus von 0,2 Prozent geben. Die Dynamik am Arbeitsmarkt bleibe aufgrund der wirtschaftlichen Schw\u00e4chephase der vergangenen Jahre und der ung\u00fcnstigen demografischen Rahmenbedingungen verhalten.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr die deutsche Wirtschaft hatten die M\u00fcnchner Ifo-Kollegen in der vergangenen Woche ihre Konjunkturprognose f\u00fcr 2026 deutlich erh\u00f6ht. Das Bruttoinlandsprodukt k\u00f6nnte demnach um 1,5 Prozent zulegen, das w\u00e4re fast doppelt so viel wie die urspr\u00fcnglich angenommenen 0,8 Prozent. F\u00fcr dieses Jahr erh\u00f6hte Ifo die Prognose ganz leicht von 0,2 auf 0,3 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die ostdeutsche Wirtschaft erholt sich nach Einsch\u00e4tzung des Dresdner Ifo-Instituts allm\u00e4hlich. Bei ihrer Sommer-Prognose sahen die Wissenschaftler den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":199858,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[296,1890,3364,29,2386,30,65526,10268,1351,4200,859,860,37075,3945],"class_list":{"0":"post-199857","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-berlin","9":"tag-brandenburg","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-dresden","13":"tag-germany","14":"tag-ifo","15":"tag-konjunktur","16":"tag-mecklenburg-vorpommern","17":"tag-ostdeutschland","18":"tag-sachsen","19":"tag-sachsen-anhalt","20":"tag-thringen","21":"tag-wirtschaftswachstum"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114704092074891359","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/199857","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=199857"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/199857\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/199858"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=199857"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=199857"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=199857"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}