{"id":200964,"date":"2025-06-18T21:18:13","date_gmt":"2025-06-18T21:18:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/200964\/"},"modified":"2025-06-18T21:18:13","modified_gmt":"2025-06-18T21:18:13","slug":"ausreise-aus-israel-bundesregierung-plant-weitere-sonderfluege","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/200964\/","title":{"rendered":"Ausreise aus Israel: Bundesregierung plant weitere Sonderfl\u00fcge"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 18.06.2025 20:21 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Der Luftraum \u00fcber Israel ist wegen des Krieges mit dem Iran geschlossen. Tausende Deutsche sitzen fest. Sie k\u00f6nnen nun \u00fcber die jordanische Hauptstadt Amman per Sonderflug ausreisen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Bundesregierung will f\u00fcr die in Israel festsitzenden Deutschen weitere Sonderfl\u00fcge aus dem benachbarten Jordanien organisieren. Ein erster Flug startete bereits in Jordaniens Hauptstadt Amman. &#8222;Mit dem ersten Sonderflug f\u00fcr deutsche Staatsangeh\u00f6rige konnten heute 171 Personen die Region verlassen&#8220;, teilte das Ministerium im Onlinedienst Bluesky mit. Auch am Donnerstag sei ein Sonderflug geplant. Ein weiterer ist in Planung, wie das Au\u00dfenamt mitteilte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin Sprecher hatte zuvor einen ersten &#8222;kommerziellen Sonderflug&#8220; f\u00fcr den Verlauf des Tages angek\u00fcndigt. Die Fl\u00fcge w\u00fcrden fortgesetzt, &#8222;wenn die Lage es weiter zul\u00e4sst und der Bedarf da ist&#8220;.<\/p>\n<p>    &#8222;Das ist keine R\u00fcckholaktion&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Sprecher betonte zudem: &#8222;Das ist keine R\u00fcckholaktion oder auch keine Evakuierung.&#8220; Es seien &#8222;kommerzielle Sonderfl\u00fcge&#8220;, weil Ausreisem\u00f6glichkeiten der Fluggesellschaften nicht ausreichten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Lage in der Region sei angespannt und hochvolatil, sagte der Sprecher. &#8222;Die Milit\u00e4roperationen der Israelis im Iran gehen weiter, genauso auch iranischer Beschuss auf Israel. Insofern ist auch der Luftraum \u00fcber diesen beiden L\u00e4ndern weiter geschlossen und es gibt keine Ausreisem\u00f6glichkeiten per Flugzeug&#8220;, sagte er. Da es auch f\u00fcr das Seegebiet vor Israel eine Gefahrenmeldung gibt, kann eine Ausreise \u00fcber den Hafen von Haifa derzeit nicht erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n<p>    Anreise nach Jordanien muss selbst organisiert werden<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin Platz in einem Sonderflug kostet 300 Euro. Die Anreise nach Jordanien m\u00fcssen die Menschen selbst organisieren. In den sozialen Medien berichteten mehrere Deutsche von stundenlangen beschwerlichen Fahrten nach Jordanien mit Taxis oder auf solche \u00dcberfahrten spezialisierten Reiseagenturen zu hohen Preisen. An den Grenz\u00fcberg\u00e4ngen kommt es zu teils langen Wartezeiten. Auf der jordanischen Seite angekommen muss erneut eine M\u00f6glichkeit des Transports zum Flughafen in Amman organisiert werden. Auf der <a href=\"https:\/\/krisenvorsorgeliste.diplo.de\/signin\" title=\"Die Krisenvorsorgeliste Elefand\" class=\"textlink--extern js-link-dialog\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\" data-type=\"external\">Krisenvorsorgeliste Elefand<\/a> sind derzeit mehr als 4.000 Deutsche registriert, die angeben, sich in Israel aufzuhalten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Iran befinden sich laut dieser Liste 1.000 Deutsche. Ihre Ausreise ist noch schwieriger. Auch dort ist der Luftraum geschlossen. Kommerzielle Ausreisem\u00f6glichkeiten auf dem Luftweg st\u00fcnden dort nicht zur Verf\u00fcgung, sagte der Au\u00dfenamtssprecher. Eine Ausreise auf dem Landweg sei aber m\u00f6glich, die Grenzen zu Nachbarstaaten wie Armenien und der T\u00fcrkei seien zum Teil ge\u00f6ffnet. Das Ausw\u00e4rtige Amt berate ausreisewillige Deutsche im Iran \u00fcber die bestehenden M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>    Andere L\u00e4nder organisieren Konvois nach Amman<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnders als Deutschland organisiert etwa Polen f\u00fcr seine Landsleute einen Konvoi von Israel nach Jordanien. Auch Litauen besorgte f\u00fcr seine Staatsb\u00fcrger sowie Menschen aus Estland und Lettland Busse, die die Gestrandeten von Tel Aviv ins Nachbarland brachten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Ausw\u00e4rtige Amt hat sich gegen organisierte Fahrten entschieden und verweist darauf, dass dies zus\u00e4tzliche Gefahren schaffen k\u00f6nne. Der erste Rat an die Betroffenen vor Ort sei es, den Sicherheitshinweisen der israelischen Beh\u00f6rden Folge zu leisten. &#8222;Und die bringen auch immer wieder zum Ausdruck, dass sie im Grunde im Moment vor \u00dcberlandfahrten und Menschenansammlungen abraten&#8220;, sagte der Sprecher.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Gr\u00fcnen-Au\u00dfenpolitikerin Luise Amtsberg erwartet von der Bundesregierung mehr Unterst\u00fctzung f\u00fcr Deutsche, die wegen des Krieges Israel oder den Iran verlassen wollen. Au\u00dferdem m\u00fcsse das Parlament besser \u00fcber die Situation und m\u00f6gliche Handlungsoptionen informiert werden, sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Die Bundesregierung m\u00fcsse &#8222;alle sicheren Wege, ob zu Land, Luft oder zu See pr\u00fcfen&#8220;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.06.2025 20:21 Uhr Der Luftraum \u00fcber Israel ist wegen des Krieges mit dem Iran geschlossen. 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