{"id":201059,"date":"2025-06-18T22:12:10","date_gmt":"2025-06-18T22:12:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/201059\/"},"modified":"2025-06-18T22:12:10","modified_gmt":"2025-06-18T22:12:10","slug":"frankfurt-amman-israel-rueckkehrer-in-deutschland-gelandet-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/201059\/","title":{"rendered":"Frankfurt\/Amman | Israel-R\u00fcckkehrer in Deutschland gelandet"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Frankfurt\/Amman (dpa) &#8211; Heimkehr mit Hindernissen: Mehrere Deutsche, die in Israel aufgrund des Kriegs mit dem Iran festsa\u00dfen, sind mit einem Sonderflug zur\u00fcck nach Deutschland gebracht worden. Der Flug aus der jordanischen Hauptstadt Amman landete am gr\u00f6\u00dften deutschen Flughafen in Frankfurt am Main am Mittwochabend. Laut Ausw\u00e4rtigem Amt handelte es sich um 171 Personen.<\/p>\n<p>\u00abDie letzten Tage in Tel Aviv waren stressig und angespannt. Tags\u00fcber ging`s, aber nachts war halt alle zwei, drei Stunden ein Luftalarm\u00bb, sagte Lionel Reich nach seiner Ankunft. Er berichtete von Angst aufgrund der zu h\u00f6renden Raketeneinschl\u00e4ge und der Erleichterung nun wieder in Deutschland zu sein. Allerdings bleibt die Sorge f\u00fcr ihn: \u00abIch habe Freunde, die wohnen im Zentrum von Tel Aviv und deren Wohnung wurde zerst\u00f6rt. Das ist kein gutes Gef\u00fchl.\u00bb<\/p>\n<p>Freude \u00fcber R\u00fcckkehr<\/p>\n<p>Daniel Halav, der ebenfalls zuvor in Tel Aviv festsa\u00df, sagte: \u00abIch glaube, ich habe mich noch nie so sehr gefreut, zu Hause zu sein.\u00bb Er \u00fcbte allerdings auch Kritik an der Bundesregierung. \u00abWir mussten uns selbst darum k\u00fcmmern, wie wir nach Amman kommen. Da wurden wir ein bisschen alleine gelassen aus meiner Sicht\u00bb, berichtete er.\u00a0<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sei die deutsche Botschaft in Tel Aviv nach den Angriffen Israels auf den Iran am vergangenen Freitag f\u00fcr mehrere Tage geschlossen worden. Die Nachricht zu den Fl\u00fcgen aus Amman sei dann sehr kurzfristig gekommen. \u00abIch glaube, daf\u00fcr zahlt man auch Steuern, dass die Regierung sich um einen k\u00fcmmert\u00bb.<\/p>\n<p>Andere berichteten die Anreise nach Amman sei \u00ababenteuerlich\u00bb gewesen.\u00a0<\/p>\n<p>Andere europ\u00e4ische L\u00e4nder wie etwa Polen hatten f\u00fcr ihre Landsleute einen Konvoi nach Jordanien organisiert. Das Ausw\u00e4rtige Amt erkl\u00e4rte, es habe sich gegen organisierte Fahrten von Israel zum Flughafen nach Jordanien entschieden, dies k\u00f6nne sonst zus\u00e4tzliche Gefahren schaffen. Der erste Rat an die Betroffenen vor Ort sei es, den Sicherheitshinweisen der israelischen Beh\u00f6rden Folge zu leisten. \u00abUnd die bringen auch immer wieder zum Ausdruck, dass sie im Grunde im Moment vor \u00dcberlandfahrten und Menschenansammlungen abraten\u00bb, sagte ein Sprecher.<\/p>\n<p>Ein Sprecher hatte zuvor gesagt, dass es sich nicht um eine R\u00fcckholaktion oder Evakuierung handele. Es seien \u00abkommerzielle Sonderfl\u00fcge\u00bb, weil Ausreisem\u00f6glichkeiten der Fluggesellschaften nicht ausreichten. Die Fl\u00fcge werden demnach fortgesetzt, \u00abwenn die Lage es weiter zul\u00e4sst und der Bedarf da ist\u00bb.\u00a0<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Donnerstag ist demnach ein Sonderflug geplant, der aber bereits ausgebucht ist. Ein weiterer ist in Planung, wie das Ministerium mitteilte. Das Ausw\u00e4rtige Amt ruft Deutsche auf, sich auf seiner Krisenvorsorgeliste Elefand zu registrieren.\u00a0<\/p>\n<p>Auf der deutschen Krisenvorsorgeliste Elefand sind derzeit \u00fcber 4.000 Deutsche registriert, die angeben, sich in Israel aufzuhalten. In Iran bel\u00e4uft sich diese Zahl auf mehr als 1.000 Registrierungen.<\/p>\n<p>Deutschen im Iran wird zur Ausreise geraten<\/p>\n<p>Die Lage in der Region sei angespannt und hochvolatil, sagte der Sprecher. \u00abDie Milit\u00e4roperationen der Israelis im Iran gehen weiter, genauso auch iranischer Beschuss auf Israel. Insofern ist auch der Luftraum \u00fcber diesen beiden L\u00e4ndern weiter geschlossen und es gibt keine Ausreisem\u00f6glichkeiten per Flugzeug.\u00bb<\/p>\n<p>Deutschen im Iran r\u00e4t das Ausw\u00e4rtige Amt, \u00fcber Land in die Nachbarl\u00e4nder Armenien und T\u00fcrkei auszureisen. Die dortigen Grenz\u00fcberg\u00e4nge seien ge\u00f6ffnet. In Einzelf\u00e4llen sei auch eine Ausreise \u00fcber die Grenze nach Aserbaidschan m\u00f6glich. Aus allen drei L\u00e4ndern k\u00f6nne man mit kommerziellen Fl\u00fcgen weiter nach Deutschland reisen. \u00abDeutsche sollten diese M\u00f6glichkeiten zur Weiterreise nach Deutschland nutzen\u00bb, hie\u00df es. \u00abUnsere Botschaft in Teheran unterst\u00fctzt bei der Ausreise, sofern dies m\u00f6glich ist, beispielsweise durch direkten Kontakt zu den iranischen Beh\u00f6rden.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankfurt\/Amman (dpa) &#8211; Heimkehr mit Hindernissen: Mehrere Deutsche, die in Israel aufgrund des Kriegs mit dem Iran festsa\u00dfen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":201060,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1829],"tags":[1173,29,2050,2051,30,2052,345,411,8221,4046,6760],"class_list":{"0":"post-201059","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-frankfurt-am-main","8":"tag-bundesregierung","9":"tag-deutschland","10":"tag-frankfurt","11":"tag-frankfurt-am-main","12":"tag-germany","13":"tag-hessen","14":"tag-iran","15":"tag-israel","16":"tag-konflikte","17":"tag-krieg","18":"tag-luftverkehr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114706667518737046","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/201059","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=201059"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/201059\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/201060"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=201059"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=201059"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=201059"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}