{"id":201105,"date":"2025-06-18T22:38:11","date_gmt":"2025-06-18T22:38:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/201105\/"},"modified":"2025-06-18T22:38:11","modified_gmt":"2025-06-18T22:38:11","slug":"newsblog-zur-eskalation-in-nahost-gegenseitige-angriffe-gehen-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/201105\/","title":{"rendered":"Newsblog zur Eskalation in Nahost &#8211; Gegenseitige Angriffe gehen weiter"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Eine iranische Rakete mit dem Ziel Israel am 18. Juni\" alt=\"Eine iranische Rakete mit dem Ziel Israel am 18. Juni\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/iran-israel-118-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Eine iranische Rakete mit dem Ziel Israel am 18. Juni (AFP \/ ATTA KENARE)<\/p>\n<p>                Mittwoch, 18. Juni<br \/>\n                +++ Au\u00dfenminister Johann Wadephul und seine Kollegen aus Frankreich und Gro\u00dfbritannien wollen am Freitag den iranischen Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi treffen. +++<\/p>\n<p>Es sei ein Gespr\u00e4ch in Genf geplant, wie mehrere Nachrichtenagenturen unter Berufung auf Diplomatenkreise berichten. Zuvor hatte Frankreichs Pr\u00e4sident Macron eine diplomatische Initiative angek\u00fcndigt.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Merz schrieb im Onlinedienst X, er unterst\u00fctze die Bem\u00fchungen. Sie seien mit den USA abgestimmt. Der Iran sei aufgerufen, jetzt schnell ein Abkommen auszuhandeln, das die gravierenden Bedenken zum Nuklearprogramm ausr\u00e4ume. Deutschland wolle dazu seinen diplomatischen Beitrag leisten.<\/p>\n<p>                +++ Der UNO-Sicherheitsrat wird sich am Freitag erneut mit dem eskalierten Konflikt zwischen Israel und dem Iran befassen. +++<\/p>\n<p>Das gab der Vorsitz des m\u00e4chtigstens Gremiums der Vereinten Nationen bekannt. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen wurde das Treffen vom Iran beantragt; das Land wurde dabei von Russland, China und Pakistan unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>                +++ Irans Vizeau\u00dfenminister Madschid Tacht-Rawantschi hat den USA f\u00fcr den Fall eines Kriegseintritts an der Seite Israels mit Vergeltung gedroht. +++<\/p>\n<p>&#8222;Wenn die Amerikaner beschlie\u00dfen, sich milit\u00e4risch einzumischen, haben wir keine andere Wahl, als Vergeltung zu \u00fcben, wo immer wir Ziele finden, auf die wir reagieren m\u00fcssen&#8220;, sagte Tacht-Rawantschi in einem Interview des US-Senders CNN. Der Iran w\u00fcrde sich dann selbst verteidigen.<\/p>\n<p>Wenn sich die Amerikaner direkt einmischen w\u00fcrden, seien dem Iran nicht die H\u00e4nde gebunden. &#8222;Wir werden alles tun, was n\u00f6tig ist, um unser Volk und unsere Interessen zu sch\u00fctzen&#8220;, betonte der Vizeau\u00dfenminister.\u00a0<\/p>\n<p>                +++ In Frankfurt ist ein erster Sonderflug mit Deutschen gelandet, die Israel aufgrund des Luftkriegs mit dem Iran verlassen haben. +++<\/p>\n<p>Die Maschine war in der jordanischen Hauptstadt Amman gestartet. An Bord befanden sich nach Angaben des Ausw\u00e4rtigen Amts 171 Passagiere. Es war demnach keine R\u00fcckholaktion oder Evakuierung, sondern ein kommerzieller Charterflug zum Preis von 300 Euro f\u00fcr einen Platz. Alle Teilnehmer des Flugs mussten individuell nach Jordanien ausreisen. F\u00fcr Donnerstag ist ein weiterer Flug geplant.<\/p>\n<p>Demgegen\u00fcber wollen die USA ihre B\u00fcrger aus Israel mit Kreuzfahrtschiffen und Flugzeugen evakuieren. Interessenten k\u00f6nnten sich daf\u00fcr im Internet registrieren, schrieb der US-Botschafter in Israel im Onlinedienst X. Deutsche, die derzeit im Iran festsitzen, m\u00fcssen \u00fcber die T\u00fcrkei, Armenien oder Aserbaidschan ausreisen, um dort einen Flug auf eigene Kosten zu nehmen.<\/p>\n<p>                +++ Frankreichs Pr\u00e4sident Macron hat eine diplomatische Initiative angek\u00fcndigt, um den Konflikt zwischen Israel und dem Iran beizulegen. +++<\/p>\n<p>Er habe Au\u00dfenminister Barrot beauftragt, gemeinsam mit nahestehenden europ\u00e4ischen Partnern eine anspruchsvolle Verhandlungsl\u00f6sung vorzuschlagen, erkl\u00e4rte Macron. Er verwies dabei auf die wachsende Zahl an zivilen Opfern im Iran und in Israel. Zuvor hatte der Nationale Sicherheitsrat Frankreichs getagt.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Merz schrieb im Onlinedienst X, er unterst\u00fctze die Bem\u00fchungen von Bundesau\u00dfenminister Wadephul und seinen Amtskollegen aus Frankreich und Gro\u00dfbritannien gegen\u00fcber Iran. Diese seien mit den USA abgestimmt. Der Iran sei aufgerufen, jetzt schnell ein Abkommen auszuhandeln, das die gravierenden Bedenken zum Nuklearprogramm ausr\u00e4umte. Deutschland wolle dazu seinen diplomatischen Beitrag leisten.<\/p>\n<p>                +++ US-Pr\u00e4sident Trump erkl\u00e4rt, er habe die T\u00fcr f\u00fcr Verhandlungen mit dem Iran noch nicht geschlossen. +++<\/p>\n<p>Es k\u00f6nne immer noch ein Abkommen \u00fcber das Atomprogramm der Islamischen Republik geben. Iran wolle ein Treffen, sagt er und erg\u00e4nzt: &#8222;K\u00f6nnte sein, dass ich das mache.&#8220; Zu der unterirdischen iranischen Atomanlage Fordow sagte der Pr\u00e4sident, er habe dazu noch keine Entscheidung getroffen. Die Anlage kann offenbar von der israelischen Armee nicht zerst\u00f6rt werden, da sie im Gegensatz zur US-Luftwaffe nicht \u00fcber besondere, bunkersprengende Bomben verf\u00fcgt. Trump k\u00fcndigt an, er werde das weitere Vorgehen im Laufe des Tages im &#8222;Situation Room&#8220; beraten.<\/p>\n<p>                +++ Wegen \u00c4u\u00dferungen von Bundeskanzler Merz zum israelischen Angriff auf den Iran ist der deutsche Botschafter in Teheran einbestellt worden. +++<\/p>\n<p>Merz hatte in einem ZDF-Interview den Mut Israels gelobt und zugleich das Wort &#8222;Drecksarbeit&#8220; benutzt. Die iranische Regierung protestierte gegen die, wie es hie\u00df, beleidigenden \u00c4u\u00dferungen.<\/p>\n<p>                +++ Das iranische Staatsfernsehen ist Medienberichten zufolge Ziel von Hackerangriffen geworden. +++<\/p>\n<p>Ein Moderator informierte die Bev\u00f6lkerung \u00fcber Programmst\u00f6rungen, wie iranische Medien berichteten. &#8222;Wenn Sie beim Fernsehen verschiedener Sender St\u00f6rungen oder unpassende Meldungen sehen, liegt das an feindlicher St\u00f6rsendung \u00fcber Satellitenfrequenzen&#8220;, wurde der Moderator zitiert. In den sozialen Medien kursierten Videos des Staatsfernsehens, die den Hack belegen sollten.<\/p>\n<p>                +++ In Jordanien ist ein erster Sonderflug mit Deutschen gestartet, die Israel aufgrund des Luftkriegs mit dem Iran verlassen haben. +++<\/p>\n<p>An Bord befinden sich nach Angaben des Ausw\u00e4rtigen Amts 171 Passagiere. Es handele sich nicht um eine R\u00fcckholaktion oder Evakuierung, sondern um einen kommerziellen Charterflug zum Preis von 300 Euro f\u00fcr einen Platz. Alle Teilnehmer des Flugs h\u00e4tten individuell nach Jordanien ausreisen m\u00fcssen. F\u00fcr morgen ist ein weiterer Flug geplant. Deutsche, die derzeit im Iran festsitzen, m\u00fcssen \u00fcber die T\u00fcrkei, Armenien oder Aserbaidschan ausreisen, um dort einen Flug auf eigene Kosten zu nehmen.<\/p>\n<p>                +++ Irans Revolutionsgarden haben bei ihrem j\u00fcngsten Angriff auf Israel eigenen Angaben zufolge einen der modernsten Raketentypen aus ihrem Arsenal abgefeuert. +++<\/p>\n<p>Die Elitestreitmacht habe erstmals sogenannte &#8222;Sedschil&#8220;-Raketen mit einer Reichweite von mindestens 2.000 Kilometern abgefeuert, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung der Revolutionsgarden, die iranische Medien verbreiteten. Der Raketentyp geh\u00f6rt zur modernsten Generation des iranischen Raketenarsenals.<\/p>\n<p>                +++ Israel hat erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran beschossen. +++<\/p>\n<p>Die iranischen Staatsmedien meldeten einen Angriff nahe dem Polizei-Hauptquartier. Verschiedene Geb\u00e4ude in der N\u00e4he der Polizeizentrale seien angegriffen und mehrere Beamte verletzt worden. Die israelische Armee meldete indes erneute Angriffe auf Raketen-Abschussanlagen und -silos im Westen des Iran.<\/p>\n<p>                +++ Im Iran ist das Internet gro\u00dffl\u00e4chig zusammengebrochen. +++<\/p>\n<p>Echtzeitdaten best\u00e4tigten einen fast vollst\u00e4ndigen nationalen Internet-Blackout, wie die Organisation Netblocks mitteilte. Bewohner der Hauptstadt Teherans sowie Reporter der Nachrichtenagentur AP best\u00e4tigen den Ausfall.<\/p>\n<p>                +++ Das US-Au\u00dfenministerium will seine Landsleute aus Israel mit Kreuzfahrtschiffen und Flugzeugen herausholen. +++<\/p>\n<p>US-B\u00fcrger, die Israel verlassen wollen, k\u00f6nnten sich beim Smart Traveler Enrollment Program registrieren, schrieb der US-Botschafter in Israel, Huckabee. Tags zuvor hatte das Au\u00dfenministerium erkl\u00e4rt, eine spezielle Arbeitsgruppe solle Amerikaner unterst\u00fctzen, die Israel und andere L\u00e4nder der Region verlassen wollen.<\/p>\n<p>                +++ China Au\u00dfenminister Wang Yi hat sich &#8222;zutiefst besorgt&#8220; \u00fcber eine m\u00f6gliche Ausweitung des milit\u00e4rischen Konflikts zwischen Israel und dem Iran gezeigt. +++<\/p>\n<p>Israels Vorgehen unter Verletzung des V\u00f6lkerrechts habe zu neuen Spannungen im Nahen Osten gef\u00fchrt, sagte Wang in einem Telefonat mit dem \u00e4gyptischen Au\u00dfenminister Abdelatty: &#8222;China ist zutiefst besorgt, dass die Situation au\u00dfer Kontrolle geraten k\u00f6nnte.&#8220;<\/p>\n<p>                +++ US-Pr\u00e4sident Trump hat den Iran kritisiert. +++<\/p>\n<p>Er erkl\u00e4rte in Washington, seine Geduld mit Teheran sei am Ende. Er habe das Gef\u00fchl, dass es bereits sehr sp\u00e4t f\u00fcr Gespr\u00e4che sei. Trump unterstrich, dass das Regime in Teheran nicht \u00fcber Atomwaffen verf\u00fcgen d\u00fcrfe. Fragen, ob die USA einen Angriff auf den Iran planten, beantwortete er nicht.<\/p>\n<p>                +++ Politiker mehrerer Parteien haben Kanzler Merz (CDU) daf\u00fcr kritisiert, dass er Israel daf\u00fcr gelobt hat, die &#8222;Drecksarbeit&#8220; f\u00fcr alle im Iran zu machen. +++<\/p>\n<p>Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende M\u00f6ller warnte beim Nachrichtenportal t-online vor zu scharfer Rhetorik. Die Lage im Nahen Osten sei &#8222;hochsensibel und brandgef\u00e4hrlich&#8220;, sagte sie. &#8222;Gerade in einer solchen Situation braucht es von allen politisch Verantwortlichen diplomatisches Fingerspitzengef\u00fchl in der \u00f6ffentlichen Kommunikation.&#8220; Noch sch\u00e4rfere Kritik kam vom SPD-Bundestagsabgeordneten Stegner. Die Aussage des Kanzlers sei &#8222;mehr als befremdlich&#8220;, sagte er dem &#8222;Spiegel&#8220;. Der Gr\u00fcnen-Au\u00dfenpolitiker Hofreiter sagte Welt-TV, er halte die Wortwahl f\u00fcr ungeschickt.<\/p>\n<p>                +++ Irans oberster F\u00fchrer Ajatollah Chamenei droht den USA mit Konsequenzen f\u00fcr den Fall eines milit\u00e4rischen Eingreifens. +++ <\/p>\n<p>Das iranische Volk werde sich niemals ergeben, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung, die im staatlichen Fernsehen verlesen wurde. Jegliche US-Angriffe auf den Iran h\u00e4tten &#8222;irreparable Konsequenzen&#8220;. Er reagierte damit auf die Aufforderung von US-Pr\u00e4sident Trump, Teheran solle bedingungslos kapitulieren. Chamenei f\u00fcgte hinzu, Israel habe mit seinen Angriffen einen riesigen Fehler gemacht und werde daf\u00fcr bestraft werden.<\/p>\n<p>                +++ Israels Armee hat seit Beginn ihrer Offensive nach eigenen Angaben mehr als 1.100 Ziele im Iran attackiert. +++<\/p>\n<p>Die Luftwaffe habe seit Freitag hunderte Angriffe geflogen, sagte Armeesprecher Defrin. Er f\u00fcgte hinzu, die Angriffe h\u00e4tten auch einen &#8222;bedeutenden Schaden&#8220; an der Infrastruktur ballistischer Raketen angerichtet. Der Iran feuert seinerseits t\u00e4glich Raketen in Wellen in Richtung Israel ab. In der vergangenen Nacht seien es etwa 30 ballistische Raketen in zwei Salven gewesen, sagte Defrin. Die meisten Geschosse seien abgefangen worden, und es habe keine Verletzten gegeben.<\/p>\n<p>                +++ Israel hat zwei iranische Anlagen getroffen, in denen Teile f\u00fcr Zentrifugen zur Urananreicherung hergestellt werden. +++ <\/p>\n<p>Das teilte die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) mit. Es handle sich um eine Werkst\u00e4tte in Karadsch und ein Forschungszentrum in Teheran.<\/p>\n<p>                +++ Bundespr\u00e4sident Steinmeier hat vor einem Fl\u00e4chenbrand im Nahen Osten gewarnt. +++ <\/p>\n<p>Er glaube weiterhin daran, dass der Konflikt durch Verhandlungen gel\u00f6st werden k\u00f6nne, sagte Steinmeier zu Beginn eines mehrt\u00e4gigen Besuchs in Japan. Dabei m\u00fcsse ausgeschlossen werden, dass der Iran in den Besitz von Atomwaffen komme. Steinmeier verwies auf das 2015 geschlossene internationale Atomabkommen mit dem Land. Dieses war 2018 von US-Trump aufgek\u00fcndigt worden.<\/p>\n<p>                +++ Der Iran warnt die USA vor einer direkten Kriegsbeteiligung an der Seite Israels. +++ <\/p>\n<p>Die Regierung in Teheran w\u00fcrde in einem solchen Fall entschlossen reagieren, sagte der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen in Genf, Bahreini. &#8222;Wir werden nicht z\u00f6gern, unser Volk, unsere Sicherheit und unser Land zu verteidigen \u2013 wir werden ernsthaft und stark reagieren, ohne Zur\u00fcckhaltung&#8220;, sagt Bahreini vor Journalisten. Er bezeichnet die USA zudem als &#8222;mitschuldig an Israels Handlungen&#8220;.<\/p>\n<p>                +++ Nach der Sperrung des Luftraums \u00fcber Israel ist das erste Flugzeug mit im Ausland gestrandeten Israelis in Tel Aviv gelandet. +++ <\/p>\n<p>Die Maschine landete am Flughafen Ben Gurion, wie die Flughafenbeh\u00f6rde mitteilte. Die israelischen Passagiere waren demnach von Zypern aus mit der israelischen Fluglinie El Al nach Israel geflogen worden. Nach Angaben von Israels Verkehrsministerin Regev sitzen zwischen 100.000 und 150.000 Israelis im Ausland fest.<\/p>\n<p>                +++ Der Gr\u00fcnen-Politiker und Bundestagsvizepr\u00e4sident Nouripour hat die Bundesregierung aufgefordert, deeskalierend auf den Krieg zwischen Iran und Israel einzuwirken. +++<br \/>\n                Der <a title=\"Link auf: in Teheran geborene Politiker sagte im Deutschlandfunk\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/lage-im-iran-interview-mit-omid-nouripour-gruene-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/lage-im-iran-interview-mit-omid-nouripour-gruene-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;in Teheran geborene Politiker sagte im Deutschlandfunk&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Newsblog zur Eskalation in Nahost - Gegenseitige Angriffe gehen weiter - Deutscher Botschafter wegen Merz-\u00c4u\u00dferungen einbestellt&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">in Teheran geborene Politiker sagte im Deutschlandfunk<\/a>, es sei nicht sicher, dass eine Ausweitung des Konflikts und eine Beteiligung der USA automatisch zum Ende des Atomprogramms und des iranischen Staatsterrors f\u00fchrten. Das Regime in Teheran habe in den letzten Jahren vieles aufbauen k\u00f6nnen und stehe nun mit dem R\u00fccken an der Wand. Iranischer Terror als Mittel des Widerstands w\u00fcrde als erstes die europ\u00e4ischen L\u00e4nder treffen, warnte Nouripour. Er \u00e4u\u00dferte zugleich Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die Sorgen Israels vor einem iranischen Atomschlag.<br \/>\n                +++ \u00d6sterreichs Au\u00dfenministerin Meinl-Reisinger hat eine diplomatische L\u00f6sung des Konflikts zwischen Israel und dem Iran angemahnt. +++<br \/>\n                Es gebe die Gefahr, dass sich der Konflikt im Nahen Osten ausweite, insbesondere im Falle eines milit\u00e4rischen Eingreifens durch die USA, <a title=\"Link auf: sagte sie im Deutschlandfunk\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/interview-mit-beate-meinl-reisinger-neos-aussenministerin-oesterreichs-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/interview-mit-beate-meinl-reisinger-neos-aussenministerin-oesterreichs-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;sagte sie im Deutschlandfunk&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Newsblog zur Eskalation in Nahost - Gegenseitige Angriffe gehen weiter - Deutscher Botschafter wegen Merz-\u00c4u\u00dferungen einbestellt&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">sagte sie im Deutschlandfunk<\/a>. Davon seien auch europ\u00e4ische Sicherheitsfragen betroffen. Als Beispiel nannte sie Fragen der Migration. Es m\u00fcsse nun Druck auf den Iran ausge\u00fcbt werden, ernsthaft \u00fcber sein Atomprogramm zu verhandeln, so Meinl-Reisinger. Das Land d\u00fcrfe niemals Atomwaffen besitzen.<br \/>\n                +++ Die Bundesregierung bietet heute einen ersten Evakuierungsflug f\u00fcr deutsche Staatsangeh\u00f6rige in Israel an. +++<\/p>\n<p>Eine Chartermaschine soll im Auftrag des Ausw\u00e4rtigen Amtes vom Flughafen der jordanischen Hauptstadt Amman abheben. Ein zweiter Flug wurde f\u00fcr morgen angek\u00fcndigt. Bundesb\u00fcrger, die Israel mit den Fl\u00fcgen verlassen wollen, m\u00fcssen sich an den Kosten beteiligen. Sie m\u00fcssen auch die Reise von Israel nach Jordanien selbst organisieren.<\/p>\n<p>                +++ Menschenrechtsaktivisten gehen von fast 600 Toten im Iran aus. +++ <\/p>\n<p>Die israelischen\u00a0Angriffe auf den Iran haben nach Angaben einer Menschenrechtsorganisation mindestens 585 Menschen das Leben gekostet. Mehr als 1.300 weitere seien verletzt worden, teilte die in Washington ans\u00e4ssige Organisation Human Rights Activists mit. Die Gruppe erkl\u00e4rte am Mittwoch, sie habe 239 der Toten als Zivilisten und 126 als Sicherheitskr\u00e4fte identifiziert.<\/p>\n<p>                +++ Die iranischen Streitkr\u00e4fte haben nach israelischen Angaben erneut Raketen auf Israel abgefeuert. +++ <\/p>\n<p>Die zwei Angriffswellen innerhalb von weniger als einer Stunde l\u00f6sten in mehreren Teilen des Landes Luftalarm aus, wie das israelische Milit\u00e4r mitteilte. In israelischen Medien war von etwa 25 Geschossen. Die Bev\u00f6lkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen des Milit\u00e4rs Folge zu leisten. Jeweils kurz nach den beiden Angriffen durften die Menschen in den betroffenen Gebieten die Schutzr\u00e4ume wieder verlassen.<\/p>\n<p>                +++ Israels Streitkr\u00e4fte haben nach eigenen Angaben erneut Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. +++<\/p>\n<p>Nach israelischen Angaben galten die Angriffe in der Nacht einer Produktionsst\u00e4tte f\u00fcr Zentrifugen und mehreren Waffenfabriken. Zum Ausma\u00df der Sch\u00e4den in der Gegend von Teheran machte die Armee zun\u00e4chst keine Angaben. Mehr als 50 Kampfjets seien im Einsatz gewesen, hie\u00df es.\u00a0Zuvor hatte das israelische Milit\u00e4r die Bewohner im S\u00fcdwesten der Millionenmetropole aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen.<\/p>\n<p>                +++ Irans oberster F\u00fchrer Ajatollah Ali Chamenei hat erneut Israel gedroht. +++<\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen dem zionistischen Terror-Regime eine starke Antwort geben&#8220;, schrieb er auf der Nachrichtenplattform X. &#8222;Wir werden gegen\u00fcber den Zionisten keine Gnade walten lassen.&#8220;<\/p>\n<p>                +++ Die USA haben angek\u00fcndigt, ihre Botschaft in Jerusalem vorerst zu schlie\u00dfen. +++<\/p>\n<p>Aufgrund der &#8222;aktuellen Sicherheitslage im anhaltenden Konflikt zwischen Israel und dem Iran&#8220; werde die US-Botschaft von Mittwoch bis Freitag geschlossen, erkl\u00e4rte die Botschaft auf ihrer Website. Mitarbeitende wurden zudem angewiesen, sich angesichts der anhaltenden K\u00e4mpfe in Sicherheit zu bringen.<\/p>\n<p>                +++ Das iranische Staatsfernsehen hat die B\u00fcrger des Landes aufgefordert, den Messengerdienst WhatsApp von ihren\u00a0Smartphones zu l\u00f6schen. +++<\/p>\n<p>In dem Bericht hie\u00df es &#8211; ohne Vorlage konkreter Beweise -, dass die App Nutzerdaten sammle, um diese an Israel zu senden. WhatsApp teilte daraufhin in einer Erkl\u00e4rung mit, dass weder Standorte noch pers\u00f6nliche Nachrichten verfolgt w\u00fcrden. &#8222;Wir geben keine Masseninformationen an Regierungen weiter&#8220;, hie\u00df es weiter. Man sei &#8222;besorgt, dass diese falschen Berichte ein Vorwand daf\u00fcr sind, dass unsere Dienste zu einer Zeit blockiert werden, in der die Menschen sie am meisten brauchen&#8220;. WhatsApp geh\u00f6rt seit mehr als einem Jahrzehnt dem Facebook-Konzern Meta.<\/p>\n<p>                +++ Russland wirft Israel illegale Angriffe vor. +++ <\/p>\n<p>In einer Mitteilung des Au\u00dfenministeriums in Moskau hie\u00df es, die Angriffe Israels stellten eine unannehmbare Bedrohung der internationalen Sicherheit dar und trieben die Welt auf eine nukleare Katastrophe zu. Deren Folgen w\u00fcrden \u00fcberall zu sp\u00fcren sein, auch in Israel selbst. Die anhaltenden intensiven Angriffe der israelischen Seite auf friedliche Atomobjekte seien aus Sicht des V\u00f6lkerrechts illegal.\u00a0<\/p>\n<p>                Archiv: <a title=\"Link auf: Newsblog von Dienstag, 17. Juni 2025\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandradio.de\/merz-betont-selbstverteidigungsrecht-israels-und-sieht-teheran-in-bedraengnis-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandradio.de\/merz-betont-selbstverteidigungsrecht-israels-und-sieht-teheran-in-bedraengnis-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Newsblog von Dienstag, 17. Juni 2025&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Newsblog zur Eskalation in Nahost - Gegenseitige Angriffe gehen weiter - Deutscher Botschafter wegen Merz-\u00c4u\u00dferungen einbestellt&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">Newsblog von Dienstag, 17. Juni 2025<\/a><\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 18.06.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine iranische Rakete mit dem Ziel Israel am 18. Juni (AFP \/ ATTA KENARE) Mittwoch, 18. 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