{"id":201595,"date":"2025-06-19T03:11:16","date_gmt":"2025-06-19T03:11:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/201595\/"},"modified":"2025-06-19T03:11:16","modified_gmt":"2025-06-19T03:11:16","slug":"beschluss-in-bruessel-co2-grenzabgabe-eu-einigt-sich-auf-ausnahmen-fuer-zahlreiche-firmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/201595\/","title":{"rendered":"Beschluss in Br\u00fcssel: CO2-Grenzabgabe: EU einigt sich auf Ausnahmen f\u00fcr zahlreiche Firmen"},"content":{"rendered":"<p>                    Beschluss in Br\u00fcssel<br \/>\n                CO2-Grenzabgabe: EU einigt sich auf Ausnahmen f\u00fcr zahlreiche Firmen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              18.06.2025, 15:46 Uhr<\/p>\n<p><b>Zahlreiche Firmen in der EU k\u00f6nnen mit Ausnahmen von einer CO2-Grenzabgabe auf Einfuhren wie Stahl und Zement rechnen. Vertreter des Europaparlaments und aus dem Rat der 27 EU-Staaten einigten sich am Mittwoch in Stra\u00dfburg darauf, Importe von weniger als 50 Tonnen pro Jahr von den Einfuhrgeb\u00fchren und damit einhergehenden Nachweispflichten auszunehmen. Von den Erleichterungen sollen vor allem Mittelst\u00e4ndler profitieren.<\/b><\/p>\n<p>Die EU f\u00fchrt ab dem kommenden Jahr eine CO2-Grenzabgabe ein, die mit dem europ\u00e4ischen CO2-Preis schrittweise steigen soll. Das gilt f\u00fcr Einfuhren, deren Produktion besonders viel Kohlendioxid verursacht: Eisen, Stahl und Aluminium sowie Zement, D\u00fcngemittel und Wasserstoff. Die Geb\u00fchr entspricht dabei dem Wert der CO2-Zertifikate, die ein Importeur bei einer Produktion in der EU h\u00e4tte bezahlen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Den bisherigen Vorgaben zufolge w\u00e4re die Abgabe auf Einfuhren im Wert von mehr als 150 Euro pro Jahr f\u00e4llig geworden. Die EU-Gesetzgeber einigten sich nun darauf, die Schwelle stattdessen k\u00fcnftig von der Einfuhrmenge abh\u00e4ngig zu machen. Sie soll bei 50 Tonnen pro Jahr pro Betrieb liegen. Damit entgehen nach Einsch\u00e4tzung der EU-Kommission rund 90 Prozent aller betroffenen Firmen den Geb\u00fchren und Meldepflichten. Trotzdem sollen weiter fast alle Kohlendioxid-Emissionen gedeckt bleiben, weil die meisten Einfuhren in gro\u00dfen Mengen importiert werden.<\/p>\n<p>Die CO2-Grenzabgabe, genannt CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism), soll verhindern, dass europ\u00e4ischen Unternehmen Wettbewerbsnachteile durch Klimaschutzvorgaben entstehen. In der EU m\u00fcssen Firmen CO2-Zertifikate f\u00fcr die betroffenen Waren kaufen &#8211; ohne einen Ausgleichsmechanismus f\u00fcr Importe w\u00e4re die Produktion au\u00dferhalb der EU also g\u00fcnstiger, Unternehmen k\u00f6nnten ihren Standort verlagern.<\/p>\n<p>Derzeit erhalten die europ\u00e4ischen Industrieunternehmen deshalb kostenlose CO2-Zertifikate, die einen gro\u00dfen Teil ihrer Emissionen abdecken. Diese kostenlosen Zertifikate sollen in den kommenden zehn Jahren auslaufen und das alte System durch die CO2-Grenzabgabe ersetzt werden. Das Europaparlament und der Rat der 27 EU-L\u00e4nder m\u00fcssen den am Mittwoch vereinbarten \u00c4nderungen noch formal zustimmen. In beiden Institutionen hatte sich bereits eine breite Mehrheit grunds\u00e4tzlich f\u00fcr die Reform ausgesprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beschluss in Br\u00fcssel CO2-Grenzabgabe: EU einigt sich auf Ausnahmen f\u00fcr zahlreiche Firmen 18.06.2025, 15:46 Uhr Zahlreiche Firmen in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":201596,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,65933,20168,937,65932,548,663,158,3934,3935,45817,13,14,15,12],"class_list":{"0":"post-201595","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-ausnahmen","11":"tag-beschluss","12":"tag-bruessel","13":"tag-co-grenzabgabe","14":"tag-eu","15":"tag-europa","16":"tag-europaeische-union","17":"tag-europe","18":"tag-european-union","19":"tag-firmen","20":"tag-headlines","21":"tag-nachrichten","22":"tag-news","23":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114707843276683894","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/201595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=201595"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/201595\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/201596"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=201595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=201595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=201595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}