{"id":20195,"date":"2025-04-10T06:39:43","date_gmt":"2025-04-10T06:39:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/20195\/"},"modified":"2025-04-10T06:39:43","modified_gmt":"2025-04-10T06:39:43","slug":"pol-h-verkehrssicherheitsbericht-2024-der-polizeidirektion-pd-hannover","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/20195\/","title":{"rendered":"POL-H: Verkehrssicherheitsbericht 2024 der Polizeidirektion (PD) Hannover"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">08.04.2025 \u2013 09:00<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Polizeidirektion Hannover\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/66841\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizeidirektion Hannover<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Hannover\" title=\"News aus Hannover \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hannover<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Die PD Hannover hat im Jahr 2024 erstmals seit mehreren Jahren wieder einen leichten R\u00fcckgang bei der Zahl der Verkehrsunf\u00e4lle und insbesondere deutlich weniger Verkehrsunfalltote verzeichnet. Laut der am Dienstag, 08.04.2025, ver\u00f6ffentlichten Verkehrsunfallstatistik liegt die Gesamtzahl der Verkehrsunf\u00e4lle im Zust\u00e4ndigkeitsbereich der PD Hannover im Zehnjahresvergleich, nach einem H\u00f6chststand im Jahr 2017 und einem deutlichen Tiefststand zu Zeiten der Corona-Pandemie, auf dem Niveau des Jahres 2015. Bis zum vergangenen Jahr waren die Unfallzahlen sowie die Zahl der bei Unf\u00e4llen get\u00f6teten Personen in vier aufeinanderfolgenden Jahren stets gestiegen. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Verkehrsunf\u00e4lle bei der Gruppe der Radfahrenden. Hier ist erstmals seit vielen Jahren die Gesamtunfallzahl zur\u00fcckgegangen und die Anzahl der get\u00f6teten Radfahrenden hat sich sogar mehr als halbiert. Auch bei der Risikogruppe der Jungen Fahrenden ist ein \u00e4hnlich positiver Trend festzustellen. F\u00fcr Verkehrsunf\u00e4lle unter der Beteiligung von Kindern und Seniorinnen und Senioren mussten dagegen steigende Verkehrsunfallzahlen festgestellt werden.<\/p>\n<p>Gesamtunfallzahlen<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Gesamtzahl der Verkehrsunf\u00e4lle im Zust\u00e4ndigkeitsbereich der PD Hannover in den vergangenen vier Jahren stetig anstieg, sank sie nunmehr erstmals wieder und liegt 2024 auf dem Niveau des Jahres 2015.<br \/>\nIm Jahr 2024 verzeichnete die Polizei Hannover insgesamt 35.773 Verkehrsunf\u00e4lle (Vgl. 2023: 36.249 F\u00e4lle). Somit sank die Zahl um 476 F\u00e4lle bzw. um 1,3 Prozent.<\/p>\n<p>Verkehrstote<\/p>\n<p>Im Jahr 2024 registrierte die PD Hannover einen deutlichen R\u00fcckgang bei der Zahl der Verkehrstoten.<br \/>\nStarben im Zehnjahresvergleich in den Jahren 2015 und 2023 mit jeweiligen H\u00f6chstst\u00e4nden 49 bzw. 47 Personen im Stra\u00dfenverkehr, so sank die Zahl der t\u00f6dlich verletzten Personen 2024 deutlich.<br \/>\nDie Anzahl der im Stra\u00dfenverkehr Get\u00f6teten liegt mit 32 Verkehrstoten (-15 Verkehrstote\/ -31,9 Prozent) klar unter dem Vorjahreswert (Vgl. 2023: 47).<br \/>\nNeben einem sichtbaren R\u00fcckgang der Verkehrsunf\u00e4lle mit get\u00f6teten Personen (-10 F\u00e4lle\/ -25 Prozent; Vgl. 2023: 40 F\u00e4lle), mussten im Jahr 2024 keine Verkehrsunf\u00e4lle mit einer hohen Anzahl Get\u00f6teter polizeilich erfasst werden.<\/p>\n<p>&#8222;Diese erfreuliche Entwicklung ist das Ergebnis der in den vergangenen Jahren von der PD Hannover verst\u00e4rkt und zielgerichtet durchgef\u00fchrten Verkehrssicherheitsarbeit. In enger Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern werden wir die Schwerpunkte der polizeilichen Ma\u00dfnahmen weiterhin fortf\u00fchren und ausbauen, um einem erneuten Anstieg entgegenzuwirken&#8220;, so der Polizeivizepr\u00e4sident der PD Hannover Thorsten Massinger.<\/p>\n<p>Die Auswertung der im Jahr 2024 erfassten 30 Verkehrsunf\u00e4lle mit t\u00f6dlich verletzten Personen zeigt, dass immer ein Fehler oder Fehlverhalten des verantwortlichen Verkehrsteilnehmers vorliegt. Der Zentrale Verkehrsdienst der PD Hannover ermittelte als h\u00e4ufigste Ursache eine \u00fcberh\u00f6hte oder nicht angepasste Geschwindigkeit, die in acht F\u00e4llen (26,7 Prozent) zum Unfall f\u00fchrte. Weitere wesentliche Unfallursachen waren andere Fehler, bei denen aufgrund der Gesamtumst\u00e4nde oftmals keine eindeutige Unfallursache ermittelt werden konnte (8 F\u00e4lle\/ 26,7 Prozent), das Fehlverhalten von Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4ngern (5 F\u00e4lle\/ 16,7 Prozent) sowie Fehler beim Abbiegen oder Wenden (4 F\u00e4lle\/ 13,2 Prozent). Zudem konnten zwei Verkehrsunf\u00e4lle (6,7 Prozent) auf eine mangelnde bzw. fehlende Verkehrst\u00fcchtigkeit der Beteiligten zur\u00fcckgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>&#8222;Ziel der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit ist es, durch eine Kombination von Ma\u00dfnahmen der Verkehrsunfallpr\u00e4vention und zielgerichteter Verkehrs\u00fcberwachung ein Verst\u00e4ndnis f\u00fcr Sicherheit im Verkehr und letztlich eine positive Verhaltens\u00e4nderung bei jeder am Stra\u00dfenverkehr teilnehmenden Person hervorzurufen&#8220;, erg\u00e4nzt Massinger.<\/p>\n<p>Die Auswertung nach der Verkehrsbeteiligungsart zeigt, dass &#8211; wie in den Vorjahren &#8211; der gr\u00f6\u00dfte Anteil der bei Verkehrsunf\u00e4llen t\u00f6dlich verungl\u00fcckten Personen als Insassen eines Pkw zu verzeichnen war. Im Jahr 2024 verloren 13 Personen (40,6 Prozent) in dieser Gruppe ihr Leben, was einen R\u00fcckgang um 12 Personen (-48,0 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der t\u00f6dlich verungl\u00fcckten Radfahrenden sank deutlich von acht auf drei Personen, was einer Abnahme um 62,5 Prozent entspricht. Hinsichtlich der t\u00f6dlichen Unf\u00e4lle unter Beteiligung von Kradfahrenden, Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4ngern sowie Lkw-Insassen blieb das Niveau des Vorjahres nahezu unver\u00e4ndert.<br \/>\nIm Jahr 2024 wurden vier Kradfahrende (Vgl. 2023: 4), sieben Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4nger (Vgl. 2023: 8) und drei Lkw-Insassen (Vgl.: 2023: 2) t\u00f6dlich verletzt.<\/p>\n<p>Die mit Abstand meisten im Stra\u00dfenverkehr get\u00f6teten Personen (16 Personen) starben auch im Jahr 2024 bei Verkehrsunf\u00e4llen, die von Pkw-Fahrerinnen und -Fahrern verursacht wurden. Die Fahrenden von Lkw und Fahrr\u00e4dern aber auch Fu\u00dfg\u00e4ngerinnen und Fu\u00dfg\u00e4nger waren f\u00fcr jeweils drei Get\u00f6tete verantwortlich.<br \/>\nIm Vergleich zu den Vorjahren sind die Zahlen der Verkehrstoten in 2024 sowohl in der Landeshauptstadt Hannover als auch im Umland zur\u00fcckgegangen. Mit einem Minus von 50 Prozent konnten im Bereich der Landeshauptstadt neun Verkehrsunf\u00e4lle (Vgl. 2023: 18) mit t\u00f6dlichem Ausgang verzeichnet werden. Und auch im Umland registrierte die PD Hannover einen deutlichen R\u00fcckgang von 29 auf 23 (-20,7 Prozent) im Stra\u00dfenverkehr t\u00f6dlich verletzter Personen.<br \/>\n&#8222;Trotz dieser Entwicklung bleiben wir wachsam, denn jeder Verkehrstote ist einer zu viel&#8220;, stellt Polizeivizepr\u00e4sident Thorsten Massinger klar.<\/p>\n<p>Leicht- und Schwerverletzte<\/p>\n<p>Im Gegensatz zu dem deutlichen R\u00fcckgang der Gesamtzahl Verkehrstoter blieb die Zahl der Leicht- und Schwerverletzten nahezu auf dem Stand des vergangenen Jahres.<br \/>\n2024 sank die Zahl der im Stra\u00dfenverkehr leichtverletzten Personen von 6007 auf 5967 (-40 F\u00e4lle\/ -0,7 Prozent). Mit 494 schwerverletzten Personen verzeichnete die PD Hannover einen leichten Anstieg zum Vorjahr um 11 Personen (Vgl. 2023: 483) bzw. um 2,3 Prozent.<\/p>\n<p>Risikogruppen<\/p>\n<p>Im Rahmen der polizeilichen Verkehrssicherheitsarbeit ist es von gro\u00dfer Bedeutung, die Risikogruppen im Stra\u00dfenverkehr gezielt zu betrachten und gezielt Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen zu entwickeln. Besonders im Fokus stehen hierbei die Gruppen der Kinder, der jungen Fahrenden (18 bis 24 Jahre) sowie der Seniorinnen und Senioren (65 Jahre und \u00e4lter), die aufgrund spezifischer Eigenschaften oder Verhaltensweisen ein erh\u00f6htes Risiko aufweisen, im Stra\u00dfenverkehr verletzt oder get\u00f6tet zu werden.<\/p>\n<p>Kinder stellen aufgrund ihrer eingeschr\u00e4nkten Wahrnehmungs- und Handlungsm\u00f6glichkeiten eine besonders gef\u00e4hrdete Gruppe im Stra\u00dfenverkehr dar. Ihre F\u00e4higkeit, Verkehrssituationen aufmerksam zu beobachten und ad\u00e4quat einzusch\u00e4tzen, ist im Vergleich zu Erwachsenen deutlich eingeschr\u00e4nkt.<\/p>\n<p>Junge Fahrende, insbesondere Fahranf\u00e4ngerinnen und Fahranf\u00e4nger, geh\u00f6ren aufgrund mangelnder Erfahrung und eines h\u00e4ufig geringeren Gefahrenbewusstseins zu den Risikogruppen im Stra\u00dfenverkehr. Besonders in Verbindung mit risikobehafteten Verhalten wie \u00fcbersch\u00e4tztem Selbstvertrauen, zu hoher Geschwindigkeit oder dem Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steigt die Unfallgefahr.<\/p>\n<p>Mit zunehmendem Alter der Seniorinnen und Senioren k\u00f6nnen sich die k\u00f6rperlichen und geistigen F\u00e4higkeiten ver\u00e4ndern, was die F\u00e4higkeit zur Verkehrsteilnahme von \u00e4lteren Menschen beeintr\u00e4chtigen kann. Einschr\u00e4nkungen in der Reaktionsf\u00e4higkeit, im Sehverm\u00f6gen oder in der Koordination erh\u00f6hen das Risiko von Verkehrsunf\u00e4llen, insbesondere in komplexen oder schnellen Verkehrssituationen.<\/p>\n<p>Risikogruppe Kinder<\/p>\n<p>Entgegen eines leichten R\u00fcckgangs der Zahl der verungl\u00fcckten, d.h. der get\u00f6teten, schwer- und leichtverletzten, Kinder im vergangenen Jahr (-3,3 Prozent) musste die Polizei Hannover in diesem Jahr einen deutlichen Anstieg verzeichnen.<br \/>\n2024 erh\u00f6hte sich die Zahl der im Stra\u00dfenverkehr verungl\u00fcckten Kinder von 415 F\u00e4llen im Vorjahr auf 479 F\u00e4lle, was einen Anstieg um 64 F\u00e4lle bzw. um 15,4 Prozent bedeutet. Im F\u00fcnfjahresvergleich nahm die Zahl dieser gar um 18,9 Prozent (Vgl. 2020: 403 F\u00e4lle) zu. Insgesamt wurden im Jahr 2024 450 Kinder leicht, 28 Kinder schwer und ein Kind t\u00f6dlich im Stra\u00dfenverkehr verletzt.<br \/>\nEine deutliche Negativentwicklung ist bei der Zahl der Verkehrsunf\u00e4lle auf dem Schulweg festzustellen. Die Zahl der verungl\u00fcckten Kinder stieg hier um 12 F\u00e4lle (+17,9 Prozent) auf 79 F\u00e4lle (Vgl. 2023: 67 F\u00e4lle).<br \/>\nAuff\u00e4llig ist, dass die Steigerungen im Vergleich zum Vorjahr nicht im Zust\u00e4ndigkeitsbereich der Polizeiinspektion Hannover, insbesondere den Bereich der Landeshauptstadt Hannover, sondern in den Gemeinden im Umland verzeichnet wurden.<\/p>\n<p>&#8222;Die steigende Zahl verungl\u00fcckter Kinder im Stra\u00dfenverkehr, insbesondere auf dem Schulweg, erf\u00fcllt uns mit gro\u00dfer Besorgnis. Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass wir unsere Anstrengungen zum Schutz der kleinsten Verkehrsteilnehmenden weiter intensivieren m\u00fcssen&#8220;, betont Polizeidirektor Tobias Giesbert, Leiter des Dezernates f\u00fcr Einsatz und Verkehr in der PD Hannover. &#8222;Die Polizei Hannover hat in den vergangenen Jahren bereits eine Vielzahl von Ma\u00dfnahmen umgesetzt, die auf die Pr\u00e4vention von Unf\u00e4llen abzielen. So f\u00fchren wir regelm\u00e4\u00dfige Schulweg\u00fcberwachungen durch, bei denen wir gezielt das Verkehrsverhalten, z.B. das Einhalten des Geschwindigkeitslimits, in Schuln\u00e4he kontrollieren, aber uns auch das richtige Verhalten von Kindern, z.B. beim \u00dcberqueren einer Stra\u00dfe, anschauen und gegebenenfalls korrigierend eingreifen und so die Sicherheit der Kinder auf dem t\u00e4glichen Schulweg gew\u00e4hrleisten. Zudem arbeiten wir eng mit Schulen und Kinderg\u00e4rten zusammen, um Kindern das richtige Verhalten im Stra\u00dfenverkehr n\u00e4herzubringen und ihre Eltern f\u00fcr m\u00f6gliche Risiken im Stra\u00dfenverkehr erneut zu sensibilisieren.&#8220;<br \/>\nErg\u00e4nzend appelliert Tobias Giesbert: &#8222;Die Polizei Hannover wird weiterhin alles daransetzen, die Verkehrssicherheit zu verbessern. Aber auch jeder Einzelne kann einen wertvollen Beitrag leisten, indem er sich verantwortungsbewusst im Stra\u00dfenverkehr bewegt. Nur durch eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten &#8211; von der Polizei \u00fcber die Schulen bis hin zu den Eltern und Verkehrsteilnehmenden &#8211; k\u00f6nnen wir daf\u00fcr sorgen, dass der Schulweg unserer Kinder sicher bleibt und Unf\u00e4lle vermieden werden.&#8220;<\/p>\n<p>Risikogruppe Junge Fahrende<\/p>\n<p>Nach einem H\u00f6chststand der Zahlen verungl\u00fcckter junger Fahrender (18 bis 24 Jahre) aus dem Vorjahr sank die Zahl derer im Jahr 2024 von 926 auf 868 F\u00e4lle. Dieses entspricht einem R\u00fcckgang um 58 F\u00e4lle bzw. 6,3 Prozent.<br \/>\nHierbei wurden, nach besonders tragischen Verkehrsunf\u00e4llen mit je f\u00fcnf und drei t\u00f6dlich verletzten Personen im Jahr 2023, deutlich weniger junge Erwachsene im Stra\u00dfenverkehr get\u00f6tet.<br \/>\nW\u00e4hrend die Zahl der schwerverletzten jungen Fahrenden nahezu auf dem Niveau des Vorjahres blieb (Vgl. 2023: 44 F\u00e4lle; 2024: 42 F\u00e4lle), fiel die Zahl der Leichtverletzten von 871 F\u00e4llen im Jahr 2023 auf 823 F\u00e4lle (-5,5 Prozent) und die Zahl der t\u00f6dlich verletzten Personen um 72,7 Prozent von 11 F\u00e4llen im Jahr 2023 auf drei F\u00e4lle im Jahr 2024.<\/p>\n<p>Risikogruppe Seniorinnen und Senioren<\/p>\n<p>Die Gruppe der Seniorinnen und Senioren stellt im Stra\u00dfenverkehr eine besonders sch\u00fctzenswerte Risikogruppe dar. Insbesondere im Stra\u00dfenverkehr, ob als Fu\u00dfg\u00e4ngerin oder Fu\u00dfg\u00e4nger, Rad- bzw. Pedelecfahrende oder Autofahrende, sind sie im Vergleich zu j\u00fcngeren Verkehrsteilnehmenden vermehrt in Unf\u00e4lle verwickelt, die h\u00e4ufig schwerwiegende Folgen haben.<br \/>\nIm Jahr 2024 kamen 986 Seniorinnen und Senioren und somit 74 Personen bzw. 8,1 Prozent mehr als im Vorjahr (Vgl. 2023: 912 F\u00e4lle) im Stra\u00dfenverkehr zu Schaden. Im F\u00fcnfjahresvergleich ist gar ein Anstieg um 131 F\u00e4lle (Vgl. 2020: 855 F\u00e4lle) bzw. um 15,3 Prozent festzustellen.<br \/>\n2024 wurden 831 \u00e4ltere Menschen (Vgl. 2023: 763) leicht, 143 (Vgl. 2023: 138) schwer und 12 (Vgl. 2023: 11) t\u00f6dlich verletzt.<\/p>\n<p>Radfahrende<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren ist ein deutlicher Anstieg des Radverkehrs, bedingt durch infrastrukturelle Verbesserungen, politische F\u00f6rderma\u00dfnahmen und ein zunehmendes Umweltbewusstsein der Bev\u00f6lkerung, zu beobachten. Die fortschreitende Urbanisierung sowie ver\u00e4nderte Mobilit\u00e4tsgewohnheiten, insbesondere in j\u00fcngeren Altersgruppen, f\u00fchren zu einer verst\u00e4rkten Nutzung des Fahrrades als Verkehrsmittel. Die Reduzierung von CO2-Emissionen sowie Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung nachhaltiger Mobilit\u00e4t tragen zur Attraktivit\u00e4t des Radverkehrs bei.<br \/>\nMit dieser Entwicklung geht eine hohe Anzahl von Verkehrsunf\u00e4llen unter Beteiligung von Radfahrenden einher.<br \/>\nGegen\u00fcber dem Jahr 2023 verzeichnete die PD Hannover einen leichten R\u00fcckgang (-77 F\u00e4lle\/ -3,7 Prozent) der verungl\u00fcckten Radfahrenden auf 2008 F\u00e4lle (Vgl. 2023: 2085 F\u00e4lle).<br \/>\nAuch bei den Leicht- und Schwerverletzten zeichnete sich ein leichter R\u00fcckgang ab. 2024 zogen sich 1817 Personen (Vgl. 2023: 1878) leichte und 188 (Vgl. 2023: 199) schwere Verletzungen zu.<br \/>\nEinen deutlichen R\u00fcckgang kann bei der Anzahl der t\u00f6dlich verletzten Radfahrenden festgestellt werden. Die Summe der get\u00f6teten Radfahrenden sank von acht F\u00e4llen im Jahr 2023 auf drei F\u00e4lle im Jahr 2024. Dieses entspricht einer Abnahme um 62,5 Prozent.<\/p>\n<p>Pedelecfahrende<\/p>\n<p>Einhergehend mit der stark zunehmenden Nutzung von Fahrr\u00e4dern steigt die Zahl der Pedelecfahrenden ebenfalls stetig. Auch wenn diese dem Radverkehr statistisch zugeordnet werden, werden sie im Folgenden gesondert betrachtet.<br \/>\nNach einem stetigen Anstieg in den vergangenen Jahren ist die Zahl der verungl\u00fcckten Pedelecfahrenden, als Teil des Radverkehrs, erstmals gesunken. 2024 kamen 440 Pedelecfahrende im Stra\u00dfenverkehr zu Schaden. Somit sank die Zahl derer um 22 F\u00e4lle bzw. um 4,8 Prozent zum Vorjahr (Vgl. 2023: 462).<br \/>\nDie Zahl der leichtverletzten Pedelecfahrenden reduzierte sich von 396 auf 386 (-2,5 Prozent) und die Zahl der Schwerverletzten von 64 auf 52 (-18,8 Prozent). Zwei Personen (Vgl. 2023: 2) wurden t\u00f6dlich verletzt.<\/p>\n<p>E-Scooter-Fahrende<\/p>\n<p>Die Anzahl der verungl\u00fcckten E-Scooter-Fahrenden ist im Vergleich zum Vorjahr nur leicht angestiegen. 2024 verzeichnete die PD Hannover 294 verungl\u00fcckte E-Scooter-Fahrende, was einen Anstieg um 19 F\u00e4lle bzw. um 6,9 Prozent (Vgl. 2023: 275 F\u00e4lle) bedeutet.<br \/>\n276 (Vgl. 2023: 252) Personen wurden leicht und 18 (Vgl. 2023: 23) schwer verletzt.<\/p>\n<p>Verkehrsstraftaten<\/p>\n<p>Unerlaubtes Entfernen vom Verkehrsunfallort \/ Verkehrsunfallflucht<\/p>\n<p>Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort, umgangssprachlich als Fahrerflucht bekannt, bezeichnet das Verlassen der Unfallstelle, ohne die erforderlichen Feststellungen zur Person, zum Fahrzeug und zur Unfallbeteiligung zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nDies gilt f\u00fcr alle Unfallbeteiligten, unabh\u00e4ngig von der Schuldfrage, kann mit Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden und f\u00fchrt oft zu f\u00fchrerscheinrechtlichen Konsequenzen.<br \/>\nIm Jahr 2024 registrierte die Polizei Hannover 10.648 Verkehrsunfallfluchten. Damit lag die Zahl der F\u00e4lle nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (Vgl. 2023: 10.663 F\u00e4lle) und sank lediglich um 15 F\u00e4lle bzw. um 0,1 Prozent.<\/p>\n<p>&#8222;Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat mit teils gravierenden Folgen &#8211; sowohl f\u00fcr die Gesch\u00e4digten als auch f\u00fcr die Verursachenden selbst. Viele Unfallfluchten geschehen aus Angst oder Unsicherheit. Deshalb ist es unsere Aufgabe, die Menschen aufzukl\u00e4ren und die Meldebereitschaft zu st\u00e4rken. Wer einen Unfall verursacht, muss Verantwortung \u00fcbernehmen. Das sch\u00fctzt nicht nur die Rechte der Gesch\u00e4digten, sondern bewahrt auch die eigene Fahrerlaubnis vor schwerwiegenden Konsequenzen&#8220;, mahnt Polizeivizepr\u00e4sident Thorsten Massinger.<\/p>\n<p>Bezugnehmend auf die polizeilichen Ermittlungen und die daraus resultierenden Strafverfahren stellt er erg\u00e4nzend heraus: &#8222;Mit einer Aufkl\u00e4rungsquote von 41,13 Prozent bei diesem Delikt liegen wir zwar leicht unter dem Vorjahreswert (Vgl. 2023: 43,27 Prozent), aber wir sehen dies als Motivation, die Quote wieder zu steigern. Die Polizei Hannover wird weiterhin konsequent an der Verbesserung ihrer Ma\u00dfnahmen arbeiten und den Fokus auf eine noch engere Zusammenarbeit mit der Bev\u00f6lkerung legen. Durch pr\u00e4ventive Ans\u00e4tze und eine verst\u00e4rkte Aufmerksamkeit f\u00fcr diesen Straftatbestand wollen wir in den kommenden Jahren eine kontinuierliche Steigerung der Aufkl\u00e4rungsquote erreichen und somit die Verkehrssicherheit weiter erh\u00f6hen.&#8220;<\/p>\n<p>Verkehrsunfallpr\u00e4vention<\/p>\n<p>Auch im Jahr 2024 hat die PD Hannover im Bereich der Verkehrsunfallpr\u00e4vention einen besonderen Fokus auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche gelegt. F\u00fcr diese Gruppe wurden zahlreiche Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen, wie z.B. Schulweg\u00fcberwachungen, Radfahrausbildungen, Verkehrserziehung und Elternabende, durchgef\u00fchrt. Insgesamt fanden 4.940 Veranstaltungen statt, die auf die Verbesserung der Verkehrssicherheit abzielten.<br \/>\nF\u00fcr die Seniorinnen und Senioren wurden 320 Pr\u00e4ventionsveranstaltungen angeboten, die die Themenschwerpunkte Radfahren, Verhalten in Bus und Bahn, Sichtbarkeit bei Dunkelheit, Fit im Auto und &#8222;Pedelec fahren &#8211; aber sicher&#8220; abdeckten.<br \/>\nWie in den Vorjahren zeigte sich auch 2024, dass die Risikogruppe der jungen Fahrenden (18 bis 24 Jahre) bei Verkehrsunf\u00e4llen mit schwerem Personenschaden weiterhin \u00fcberproportional vertreten ist. Aus diesem Grund bietet die PD Hannover dieser Zielgruppe gezielte Pr\u00e4ventionsprojekte, wie die Kampagne &#8222;Abgelenkt&#8230;ist NEBEN der Spur!&#8220; sowie das Fahrschulprojekt der Polizeiinspektion Garbsen, an.<\/p>\n<p>Verkehrs\u00fcberwachung<\/p>\n<p>Im Rahmen der Verkehrssicherheitsarbeit spielt neben der Verkehrsunfallpr\u00e4vention auch die Verfolgung von Fehlverhalten im Stra\u00dfenverkehr eine zentrale Rolle. Hierzu geh\u00f6ren insbesondere die \u00dcberpr\u00fcfung der Fahrt\u00fcchtigkeit und die Bek\u00e4mpfung der Hauptunfallursache \u00fcberh\u00f6hte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit.<br \/>\nIm vergangenen Jahr wurden Ermittlungen gegen 1.299 Personen eingeleitet, die ein Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol gef\u00fchrt haben, ohne dass es zu einem Verkehrsunfall kam. Dies stellt einen R\u00fcckgang um 21 F\u00e4lle bzw. um 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (Vgl. 2023: 1.320 F\u00e4lle) dar. Dar\u00fcber hinaus wurde bei 1.070 Personen eine Beeintr\u00e4chtigung durch Bet\u00e4ubungsmittel festgestellt, ohne dass die Verkehrsteilnehmenden in einen Unfall verwickelt waren. Dies entspricht einer Verringerung um 7,6 Prozent bzw. um 58 F\u00e4lle (Vgl. 2023: 1.128 F\u00e4lle).<br \/>\nSch\u00e4tzungen der PD Hannover legen nahe, dass die tats\u00e4chliche Zahl der Fahrzeugf\u00fchrenden, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Bet\u00e4ubungsmitteln, einschlie\u00dflich Cannabis, am Stra\u00dfenverkehr teilnahmen, erheblich h\u00f6her liegt.<br \/>\nMittels vorgeplanter Gro\u00dfkontrollen mit dem Ziel der Erh\u00f6hung der Verkehrssicherheit durch die \u00dcberpr\u00fcfung der Fahrt\u00fcchtigkeit von Verkehrsteilnehmenden hat die PD Hannover im Jahr 2024 ein deutliches Zeichen gesetzt. Beispielweise haben besonders ausgebildete Polizeibeamtinnen und -beamte der PD Hannover zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus ganz Niedersachsen sowie aus acht weiteren Bundesl\u00e4ndern, der Schweiz und den Niederlanden an drei Tagen im August 2024, parallel zum Maschseefest, die Fahrt\u00fcchtigkeit von Fahrzeugf\u00fchrenden \u00fcberpr\u00fcft. Dabei wurden 84 Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen festgestellt und geahndet. Dieser erfolgreiche Ansatz wird auch im Jahr 2025 fortgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Diesbez\u00fcglich erkl\u00e4rt Polizeivizepr\u00e4sident Thorsten Massinger: &#8222;Die mit der Einf\u00fchrung des Konsumcannabisgesetzes verbundene Teillegalisierung des Cannabiskonsums stellt die Polizei vor neue Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Verkehrssicherheit. Auch wenn der Besitz und Konsum von Cannabis unter bestimmten Voraussetzungen legalisiert wurde, bleibt das Fahren unter dem Einfluss von Bet\u00e4ubungsmitteln verboten und stellt eine erhebliche Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Verkehrssicherheit dar.&#8220; Weiterhin erg\u00e4nzte Massinger: &#8222;Die Einf\u00fchrung des Gesetzes bedurfte einer Anpassung der Vorgangsbearbeitungs- und Analysesysteme der Polizei Niedersachsen, um Cannabis-Verst\u00f6\u00dfe im Stra\u00dfenverkehr differenziert erfassen und verl\u00e4ssliche Fallzahlen auswerten zu k\u00f6nnen. Auch wenn im diesen Jahr noch keine entsprechenden Fallzahlen vorliegen, ist zu bef\u00fcrchten, dass auf Cannabiskonsum bezogene Verst\u00f6\u00dfe bzw. Unf\u00e4lle im Stra\u00dfenverkehr sowie das damit einhergehende Gef\u00e4hrdungspotenzial zunehmen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Im Zuge der Bek\u00e4mpfung der Hauptursache von Verkehrsunf\u00e4llen, der \u00fcberh\u00f6hten Geschwindigkeit, f\u00fchrte die PD Hannover im Jahr 2024 eine Vielzahl von gezielten Verkehrs\u00fcberwachungsma\u00dfnahmen durch. Diese erfolgten sowohl durch spezialisierte Kontrollen als auch durch den regul\u00e4ren Einsatz des Einsatz- und Streifendienstes. Dabei wurden insgesamt 25.902 Verst\u00f6\u00dfe festgestellt. In enger Zusammenarbeit mit den Polizeiinspektionen und insbesondere den Verkehrsunfallkommissionen wurden die Schwerpunkte der Geschwindigkeits\u00fcberwachung kontinuierlich angepasst. Ein besonderes Augenmerk lag dabei auf den identifizierten Unfallh\u00e4ufungsstellen.<\/p>\n<p>Den Verkehrssicherheitsbericht 2024 sowie die Berichte fr\u00fcherer Jahre (inklusive Grafiken) finden Sie unter folgendem Link: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.pd-h.polizei-nds.de\/verkehr\/\">https:\/\/www.pd-h.polizei-nds.de\/verkehr\/<\/a><\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Polizeidirektion Hannover<br \/>Patrick Kliesch<br \/>Telefon: 0511 109-1040<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/66841\/mailto: pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> pressestelle@pd-h.polizei.niedersachsen.de<\/a><br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.pd-h.polizei-nds.de\">https:\/\/www.pd-h.polizei-nds.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Polizeidirektion Hannover, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"08.04.2025 \u2013 09:00 Polizeidirektion Hannover Hannover (ots) Die PD Hannover hat im Jahr 2024 erstmals seit mehreren Jahren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":108,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1836],"tags":[3364,29,30,46,177,5404,1411,121,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-20195","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hannover","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hannover","12":"tag-kriminalitt","13":"tag-ni","14":"tag-niedersachsen","15":"tag-polizei","16":"tag-presse","17":"tag-pressemeldung","18":"tag-pressemitteilung","19":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114312299360623376","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20195","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=20195"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/20195\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/108"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=20195"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=20195"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=20195"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}