{"id":202405,"date":"2025-06-19T10:45:15","date_gmt":"2025-06-19T10:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/202405\/"},"modified":"2025-06-19T10:45:15","modified_gmt":"2025-06-19T10:45:15","slug":"nahost-ticker-iran-bestaetigt-treffen-mit-europaeischen-ministern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/202405\/","title":{"rendered":"Nahost-Ticker: Iran best\u00e4tigt Treffen mit europ\u00e4ischen Ministern"},"content":{"rendered":"<p>&#13;&#13;10.02 Uhr: Hamas-Zivilschutz &#8211; 18 Menschen bei israelischen Angriffen im Gazastreifen get\u00f6tet<\/p>\n<p>Bei Angriffen der israelischen Armee im Gazastreifen sind nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Zivilschutzes mindestens 18 Menschen get\u00f6tet worden. 15 von ihnen seien ums Leben gekommen, w\u00e4hrend sie auf die Ausgabe von Hilfsg\u00fctern warteten, teilte die Zivilschutz-Beh\u00f6rde mit. Drei weitere Todesopfer habe es bei Angriffen nahe der Stadt Gaza gegeben.\u00a0&#13;<\/p>\n<p>Die Hamas-Beh\u00f6rden im Gazastreifen haben der israelischen Armee schon mehrfach die T\u00f6tung von Menschen vorgeworfen, die sich in der N\u00e4he von Verteilzentren f\u00fcr Hilfsg\u00fcter versammelt hatten.&#13; Die von den USA und Israel unterst\u00fctzte Hilfsorganisation GHF hatte Ende Mai ihre Arbeit im Gazastreifen aufgenommen und vier Verteilzentren er\u00f6ffnet. Die UNO und gro\u00dfe Hilfsorganisationen verweigern die Kooperation mit der Stiftung, der sie vorwerfen, sich nach den Pl\u00e4nen der israelischen Armee auszurichten.&#13;<\/p>\n<p>09.30 Uhr: Sachschaden durch Drohnenabsturz in Jordanien<\/p>\n<p>Eine abgest\u00fcrzte Drohne hat in Jordanien ein Fahrzeug und eine Bushaltestelle besch\u00e4digt. Verletzte habe es bei dem Vorfall n\u00f6rdlich der Hauptstadt Amman nicht gegeben, meldete die jordanische Nachrichtenagentur Petra unter Berufung auf die Generaldirektion f\u00fcr \u00f6ffentliche Sicherheit. In dem am vergangenen Freitag ausgebrochenen Krieg zwischen Israel und dem Iran sind bereits mehrfach Flugobjekte in benachbarten L\u00e4ndern abgest\u00fcrzt.<\/p>\n<p>09.02 Uhr: Netanjahu droht mit Vergeltung f\u00fcr Angriff auf Krankenhaus<\/p>\n<p>Der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu hat Vergeltung f\u00fcr den iranischen Angriff auf ein Krankenhaus in Beerscheva angek\u00fcndigt. &#8222;Wir werden von den Tyrannen in Teheran den vollen Preis verlangen&#8220;, sagte Netanjahu. Staatspr\u00e4sident Isaac Herzog erkl\u00e4rte: &#8222;Ein Baby auf der Intensivstation. Eine Mutter an seinem Bett. Ein Arzt, der zwischen den Betten hin- und hereilt. Ein \u00e4lterer Bewohner eines Pflegeheims. Dies waren einige der Ziele der iranischen Raketenangriffe auf israelische Zivilisten heute Morgen.&#8220; In Momenten wie diesen werde Israel daran erinnert, was auf dem Spiel stehe und welche Werte man verteidige.<\/p>\n<p>Bei dem Raketenangriff sind nach Krankenhausangaben gro\u00dfe Sch\u00e4den entstanden. Die genaue Zahl der Verletzten war noch unklar. Das Soroka-Krankenhaus verf\u00fcgt laut seiner Webseite \u00fcber mehr als 1.000 Betten und versorgt rund eine Million Einwohner im S\u00fcden Israels.<\/p>\n<p>08.57 Uhr: Israels Armee best\u00e4tigt Angriff auf &#8222;inaktiven Kernreaktor&#8220;<\/p>\n<p>Israels Armee hat best\u00e4tigt, erneut Atomanlagen im Iran angegriffen zu haben. Die Luftwaffe habe in der Nacht zum Donnerstag die Atomanlage in Natans sowie einen &#8222;inaktiven Kernreaktor&#8220; bei Arak bombardiert, teilte die Armee mit.\u00a0Im Rahmen von Bem\u00fchungen, den Iran an der Entwicklung von Atomwaffen zu hindern, sei auch der Atomreaktor in der Region Arak angegriffen worden \u2013 &#8222;einschlie\u00dflich der Dichtung des Reaktorkerns, einem zentralen Element bei der Plutoniumproduktion&#8220;. Der Bau des Reaktors habe 1997 begonnen, sei jedoch aufgrund des Eingreifens der internationalen Gemeinschaft nicht vollendet worden.\u00a0Insgesamt seien in der Nacht im Iran mit 40 Kampfjets &#8222;Dutzende milit\u00e4rische Ziele&#8220; angegriffen worden. Dabei seien mehr als 100 pr\u00e4zisionsgelenkte Munitionen eingesetzt worden.\u00a0<\/p>\n<p>In Natans l\u00e4sst die iranische Regierung Uran anreichern. Die israelische Armee hatte die Anlage bereits zum Beginn ihres Gro\u00dfangriffs auf den Iran bombardiert. Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu hatte am Sonntag gesagt, dass dabei die wichtigste Urananreicherungsanlage in der Atomanlage zerst\u00f6rt worden sei.\u00a0<\/p>\n<p>08.54 Uhr: Iranische Atombeh\u00f6rde &#8211; Keine Gefahr nach Angriff auf  Atomreaktor<\/p>\n<p>Die iranische Atombeh\u00f6rde hat laut dem regierungsnahen Webportal &#8222;Iran Nuances&#8220; einen Angriff auf einen Forschungsreaktor und einen Schwerwasserkomplex best\u00e4tigt. Es gebe aber keine Opfer und es bestehe keine Gefahr f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung. Man habe den Vorfall der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) gemeldet. Schweres Wasser hilft bei der K\u00fchlung von Kernreaktoren, erzeugt aber als Nebenprodukt Plutonium, das potenziell auch f\u00fcr Kernwaffen verwendet werden kann.<\/p>\n<p>08.36 Uhr: NGO &#8211; Menschen im Iran sind seit 12 Stunden offline<\/p>\n<p>Die Menschen im Iran sind wegen der Abschaltung des Internets weitestgehend von der globalen Kommunikation abgeschnitten. Der Iran sei nun seit \u00fcber 12 Stunden offline, berichtete die Organisation Netblocks, die vor allem f\u00fcr die Beobachtung von Internetsperren bekannt ist, am fr\u00fchen Morgen. &#8222;Die Ma\u00dfnahme behindert weiterhin den Zugang der B\u00fcrger zu Informationen in einer kritischen Zeit&#8220;, so die Nichtregierungsorganisation.<\/p>\n<p>Die Nachrichtenagentur Mehr hatte am Mittwoch eine Mitteilung des Kommunikationsministeriums zitiert. Demnach erfolgte die Einschr\u00e4nkung &#8222;aufgrund des Missbrauchs des nationalen Kommunikationsnetzes durch den feindlichen Aggressor f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke und zur Gef\u00e4hrdung von Leben und Eigentum unschuldiger Menschen&#8220;. Der Zugang zur Kommunikation im Land bleibe bestehen.<\/p>\n<p>08.33 Uhr: Tokio bereitet Evakuierung japanischer Staatsb\u00fcrger vor<\/p>\n<p>Die japanische Regierung hat Vorbereitungen f\u00fcr die Evakuierung japanischer Staatsb\u00fcrger aus Israel und dem Iran getroffen. Angesichts der &#8222;zunehmend angespannten Situation im Nahen Osten&#8220; seien Flugzeuge der Armee nach Dschibuti verlegt worden, sagte der japanische Regierungssprecher Yoshimasa Hayashi. Die japanischen Botschaften in Israel und dem Iran bereiten sich demnach darauf vor, B\u00fcrger mit Bussen in benachbarte L\u00e4nder zu bringen.<\/p>\n<p>08.30 Uhr: Nouripour &#8211; Milit\u00e4risches Eingreifen der USA k\u00f6nnte in Chaos enden<\/p>\n<p>Bundestagsvizepr\u00e4sident Omid Nouripour (Gr\u00fcne) hat sich besorgt \u00fcber ein m\u00f6gliches milit\u00e4risches Eingreifen der USA in den Konflikt zwischen Israel und dem Iran ge\u00e4u\u00dfert. Es gebe im Iran &#8222;eine gro\u00dfe Hoffnung, dass Freiheit einkehrt, dass die Leute wieder atmen k\u00f6nnen&#8220;, sagte Nouripour im ARD-&#8222;Morgenmagazin&#8220;. Gleichzeitig h\u00e4tten die Menschen aber &#8222;den Irak-Krieg vor ihrem inneren Auge&#8220; und auch diesmal sehe es so aus, als h\u00e4tten die USA keinen &#8222;Plan f\u00fcr den Tag danach&#8220;: &#8220; Das wird m\u00f6glicherweise gro\u00dfes Chaos bedeuten. Und davor haben ganz viele Leute im Iran Angst&#8220;, sagte Nouripour.<\/p>\n<p>Es sei &#8222;v\u00f6llig verst\u00e4ndlich&#8220;, dass Israel alles daf\u00fcr tue, damit der Iran nicht in den Besitz einer Atombombe komme, so Nouripour. Dass nach einem m\u00f6glichen Regimewechsel &#8222;der ewige Friede und die gro\u00dfe Freiheit&#8220; k\u00e4men,  daran zweifelten aber viele Iraner.\u00a0Im Falle einer weiteren milit\u00e4rischen Eskalation bestehe auch die Gefahr, dass bei Angriffen auf Atomanlagen Radioaktivit\u00e4t frei werde, f\u00fcgte Nouripour hinzu: &#8222;Das w\u00e4re eine gigantische Gefahr nicht nur f\u00fcr den Iran, sondern f\u00fcr die gesamte Region.&#8220;<\/p>\n<p>08.18 Uhr: Israelische Minister &#8211; Angriff auf Krankenhaus ist iranisches &#8222;Kriegsverbrechen&#8220;<\/p>\n<p>Der israelische Gesundheitsminister Uriel Buso hat den Angriff auf das Krankenhaus in Beerscheva als &#8222;Terrorangriff, der eine rote Linie \u00fcberschritten hat&#8220; bezeichnet. Es handele sich um &#8222;ein Kriegsverbrechen des iranischen Regimes, das vors\u00e4tzlich gegen unschuldige Zivilisten und medizinisches Personal ver\u00fcbt wurde, das sich der Lebensrettung widmet&#8220;. Auch das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv wurde nach Angaben der Klinik von einem herabfallenden Raketenteil getroffen und leicht besch\u00e4digt.\u00a0<\/p>\n<p>Auch Au\u00dfenminister Gideon Saar sprach von einem Kriegsverbrechen. Vizeau\u00dfenministerin Sharren Haskel teilte kurz nach dem Vorfall mit, der Iran habe die Klinik vors\u00e4tzlich und in krimineller Weise attackiert. &#8222;Die Welt muss sich dazu \u00e4u\u00dfern&#8220;, forderte Haskel auf X. Die den iranischen Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim behauptete unterdessen, bei dem Ziel handele es sich nicht um eine Klinik, sondern um einen israelischen Milit\u00e4rst\u00fctzpunkt.<\/p>\n<p>07.50 Uhr: Rettungskr\u00e4fte &#8211; 32 Verletzte bei iranischem Raketenangriff auf Krankenhaus<\/p>\n<p>Bei den j\u00fcngsten iranischen Raketenangriffen ist nach Angaben Israels ein Krankenhaus im S\u00fcden des Landes getroffen worden. Mindestens 32 Menschen seien bei dem Angriff in Beerscheba verletzt worden, teilten Rettungskr\u00e4fte mit. Zuvor hatte das israelische Au\u00dfenministerium einen &#8222;direkten Einschlag&#8220; im Soroka-Krankenhaus gemeldet. Ein Krankenhaus-Sprecher erkl\u00e4rte, der Angriff habe &#8222;in mehreren Bereichen schwere Sch\u00e4den verursacht&#8220;. In dem Krankenhaus werden auch viele beim israelischen Milit\u00e4reinsatz im Gazastreifen verwundete Soldaten behandelt.<\/p>\n<p>In mehreren Teilen Israels war am fr\u00fchen Donnerstagmorgen Luftalarm ausgel\u00f6st worden, nachdem der Iran einen neuen Raketenangriff auf Israel gestartet hatte. Nach Angaben der israelischen Armee feuerte der Iran &#8222;dutzende ballistische Raketen&#8220; ab. Reporter berichteten von Explosionen, die in Tel Aviv und Jerusalem zu h\u00f6ren waren. Rettungskr\u00e4fte meldeten einen Einschlag in der N\u00e4he von Wohngeb\u00e4uden in der Region Tel Aviv. Dort sei aber niemand verletzt worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#13;&#13;10.02 Uhr: Hamas-Zivilschutz &#8211; 18 Menschen bei israelischen Angriffen im Gazastreifen get\u00f6tet Bei Angriffen der israelischen Armee im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":202406,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[739,738,410,13,411,4046,14,6000,15,928,12,10,8,9,11,103,12184,104],"class_list":{"0":"post-202405","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-gaza","9":"tag-gazastreifen","10":"tag-hamas","11":"tag-headlines","12":"tag-israel","13":"tag-krieg","14":"tag-nachrichten","15":"tag-nahost","16":"tag-news","17":"tag-palaestinenser","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-welt","24":"tag-westjordanland","25":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114709628425662755","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/202405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=202405"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/202405\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/202406"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=202405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=202405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=202405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}