{"id":202447,"date":"2025-06-19T11:09:09","date_gmt":"2025-06-19T11:09:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/202447\/"},"modified":"2025-06-19T11:09:09","modified_gmt":"2025-06-19T11:09:09","slug":"ukraine-ticker-wirtschaftsminister-sieht-russland-vor-rezession","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/202447\/","title":{"rendered":"Ukraine-Ticker: Wirtschaftsminister sieht Russland vor Rezession"},"content":{"rendered":"<p>12.39 Uhr: Auch Finnland steigt aus Antipersonenminenvertrag aus<\/p>\n<p>Nach den baltischen Nato-Staaten Lettland, Litauen und Estland steigt auch Finnland aus der Ottawa-Konvention zum Verbot von Antipersonenminen aus. Das Parlament in Helsinki stimmte mit Blick auf die wahrgenommene Bedrohung durch den \u00f6stlichen Nachbarn Russland mit 157 zu 18 Stimmen f\u00fcr den Ausstieg. Nach Angaben des Rundfunksenders Yle tritt der Schritt sechs Monate nach Eingang eines entsprechenden finnischen Bescheids bei den Vereinten Nationen in Kraft.&#13;<\/p>\n<p>Die finnische Regierung hatte die Vorbereitung des Vertragsausstiegs bereits Anfang April angek\u00fcndigt. Zuspruch daf\u00fcr erhielt sie dabei auch vom parlamentarischen Au\u00dfenausschuss. Das finnische Milit\u00e4r ist der Ansicht, dass es Personenminen ben\u00f6tigt, um das Land verteidigen zu k\u00f6nnen.&#13;<\/p>\n<p>12.14 Uhr: Ein Toter nach russischen Luftangriffen in der Ukraine<\/p>\n<p>Durch russische Drohnenangriffe in der Nacht ist laut ukrainischen Angaben ein 59-J\u00e4hriger im Gebiet Dnipropetrowsk get\u00f6tet worden. Der Mann sei seinen schweren Verletzungen erlegen, schrieb der Milit\u00e4rgouverneur der Region, Serhij\u00a0Lyssak, bei Telegram. Vier weitere Menschen wurden demnach verletzt.&#13; Der ukrainischen Luftwaffe zufolge attackierte Russland seinen Nachbarn in der Nacht mit 104 Drohnen und Drohnenattrappen. Davon seien 88 abgeschossen oder mit elektronischen Mitteln zu Boden gebracht worden.&#13;<\/p>\n<p>11.17 Uhr: Russland &#8211; 85 ukrainische Drohnen abgeschossen<\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium hat den Abschuss von 85 ukrainischen Drohnen \u00fcber elf russischen Gebieten und der bereits 2014 annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim gemeldet. An den Flugh\u00e4fen Kaluga, Wolgograd, Saratow, Iwanowo und Orenburg wurden der Luftfahrtbeh\u00f6rde Rosawiazija zufolge aus Sicherheitsgr\u00fcnden vor\u00fcbergehend keine Starts und Landungen zugelassen. Im Zusammenhang mit ukrainischen Drohnenangriffen kommt es in Russland immer wieder zu Einschr\u00e4nkungen im Flugverkehr.&#13;<\/p>\n<p>10.17 Uhr: Russischer Wirtschaftsminister warnt vor Rezession<\/p>\n<p>Russlands Wirtschaft droht laut dem Wirtschaftsminister des Landes in eine Rezession abzurutschen. &#8222;Nach der aktuellen Stimmung in den Unternehmen und den Konjunkturindikatoren scheinen wir, so scheint es mir, bereits am Rande einer Rezession zu stehen&#8220;, sagte Wirtschaftsminister Maxim Reschetnikow auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg. Russland senkte diesen Monat erstmals seit 2022 die Zinsen und damit die Kreditkosten: Der Leitzins wurde von 21auf 20 Prozent nach unten gesetzt.&#13;<\/p>\n<p>Russische Unternehmen beklagen hohe Zinsen, die Investitionen bremsen, und das Wirtschaftswachstum l\u00e4sst allm\u00e4hlich nach. &#8222;Den Zahlen zufolge gibt es eine Abk\u00fchlung, aber alle unsere Zahlen liegen im R\u00fcckspiegel&#8220;, sagte Reschetnikow. Zentralbankchefin Elvira Nabiullina sieht in der Verlangsamung des Wirtschaftswachstums hingegen &#8222;einen Ausweg aus der \u00dcberhitzung&#8220;.&#13; Die russische Zentralbank prognostiziert f\u00fcr 2025 ein Wirtschaftswachstum von ein bis zwei Prozent. 2024 waren es noch zu 4,3 Prozent. Pr\u00e4sident Putin hat sein Land auf Kriegswirtschaft umgestellt. Unternehmen au\u00dferhalb der R\u00fcstungsindustrie m\u00fcssen wegen Fachkr\u00e4ftemangels hohe L\u00f6hne zahlen und die hohen Zinsen machen ihnen zu schaffen. <\/p>\n<p>09.52 Uhr: SPD-Politiker Wiese zweifelt an russischem Dialogwillen<\/p>\n<p>Der SPD-Politiker Dirk Wiese zweifelt am Dialogwillen des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin. &#8222;Reden kann man immer. Aber dass es wirklich eine Dialogbereitschaft auf russischer Seite gibt, da mache ich mal ein gro\u00dfes Fragezeichen dran&#8220;, sagt der Parlamentarische Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der SPD-Bundestagsfraktion bei RTL\/ntv. Im Zusammenhang mit Putins Angebot, eine Gespr\u00e4ch mit Kanzler Friedrich Merz zu f\u00fchren, erinnerte Wiese daran, dass sowohl der fr\u00fchere Bundeskanzler Olaf Scholz als auch diverse Staatsoberh\u00e4upter solche Gespr\u00e4che gef\u00fchrt h\u00e4tten. Aber Putin wolle den Krieg in der Ukraine: &#8222;Dieser Terror wird eher intensiviert von der russischen Seite.&#8220;&#13;<\/p>\n<p>08.40 Uhr: Selenskyj will an Nato-Gipfel in kommender Woche teilnehmen<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj plant eine pers\u00f6nliche Teilnahme am Nato-Gipfel in Den Haag am Dienstag und Mittwoch kommender Woche. &#8222;Der Pr\u00e4sident plant, dorthin zu reisen&#8220;, hie\u00df es aus dem Pr\u00e4sidialb\u00fcro. Demnach soll die Reise dazu dienen, die &#8222;Idee eines Waffenstillstands&#8220; mit Russland voranzutreiben.\u00a0<\/p>\n<p>Bei dem Treffen der Staats- und Regierungschefs der Milit\u00e4rallianz sollen unter anderem neue Ziele f\u00fcr die Verteidigungsausgaben beschlossen werden. Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte hat vorgeschlagen, dass die Mitgliedstaaten bis zum Jahr 2032 mindestens 3,5 Prozent ihrer j\u00e4hrlichen Wirtschaftsleistung f\u00fcr Verteidigungsausgaben und 1,5 Prozent f\u00fcr verteidigungsrelevante Infrastruktur aufwenden.\u00a0Die Ukraine strebt eine Nato-Mitgliedschaft an.<\/p>\n<p>04.42 Uhr: Putin warnt Deutschland vor Taurus-Lieferung an die Ukraine<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat vor einer Kriegsbeteiligung Deutschlands durch eine Lieferung von Taurus-Marschflugk\u00f6rpern gewarnt. Ein solcher Schritt w\u00fcrfe einen &#8222;sehr schweren Schaden&#8220; f\u00fcr die beiderseitigen Beziehungen bedeuten, sagte er in St. Petersburg, sie w\u00e4ren dann &#8222;komplett ruiniert&#8220;: &#8222;Nur deutsche Offiziere k\u00f6nnen den Taurus lenken. Was hei\u00dft das?&#8220;, fragte Putin: &#8222;Dass Soldaten der Bundeswehr mit deutschen Waffen Schl\u00e4ge gegen Territorium Russlands f\u00fchren.&#8220; Allerdings z\u00e4hlt der Taurus auch in den Armeen Schwedens und Spaniens zum Arsenal, ohne dass deutsche Soldaten beteiligt w\u00e4ren.\u00a0<\/p>\n<p>Auf den Kriegsverlauf selbst h\u00e4tten die Marschflugk\u00f6rper nach Putins Worten aber ohnehin keinen Einfluss, weil die russische Armee auf der gesamten Frontlinie die Initiative habe. &#8222;Die russischen Truppen haben strategische Vorteile in allen Richtungen. Unsere Streitkr\u00e4fte greifen auf der gesamten Front an.&#8220; Tats\u00e4chlich r\u00fccken die russischen Truppen in der Ostukraine vor, kleine Gel\u00e4ndegewinne werden aber oft mit hohen Verlusten erkauft.<\/p>\n<p>02.32 Uhr: Putin \u00e4u\u00dfert Bereitschaft zu Treffen mit Selenskyj in &#8222;finaler&#8220; Verhandlungsphase<\/p>\n<p>Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat sich zu einem Treffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj bereit erkl\u00e4rt &#8211; allerdings erst in einer &#8222;finalen Phase&#8220; der Verhandlungen mit Kiew \u00fcber den seit drei Jahren andauernden Konflikt. &#8222;Ich bin bereit, mich mit allen zu treffen &#8211; einschlie\u00dflich Selenskyj&#8220;, sagte der Kreml-Chef bei einem Gespr\u00e4ch mit Vertretern ausl\u00e4ndischer Medien in Sankt Petersburg. &#8222;Uns ist es egal, wer verhandelt, auch wenn es der derzeitige Regimechef ist&#8220;, sagte Putin. Dies k\u00f6nne jedoch erst gegen Ende der Verhandlungen zwischen russischen und ukrainischen Delegationen geschehen, &#8222;um dem Ganzen ein Ende zu setzen&#8220;.\u00a0<\/p>\n<p>Putin \u00e4u\u00dferte jedoch erneute Zweifel daran, ob Selenskyj die notwendige Legitimit\u00e4t habe, eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen, da seine f\u00fcnfj\u00e4hrige Amtszeit im vergangenen Jahr abgelaufen sei. Kiew hatte diese Behauptung in der Vergangenheit wiederholt zur\u00fcckgewiesen. Zugleich \u00e4u\u00dferte der russische Regierungschef den Wunsch nach einer langfristigen L\u00f6sung des Konflikts mit Kiew: &#8222;Wir m\u00fcssen eine L\u00f6sung finden, die nicht nur den gegenw\u00e4rtigen Konflikt beendet, sondern auch die Voraussetzung daf\u00fcr schafft, dass sich \u00e4hnliche Situationen in der Zukunft nicht wiederholen&#8220;, so Putin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"12.39 Uhr: Auch Finnland steigt aus Antipersonenminenvertrag aus Nach den baltischen Nato-Staaten Lettland, Litauen und Estland steigt auch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":202448,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,307,4030,12,317,306,107],"class_list":{"0":"post-202447","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-russland","14":"tag-russland-ukraine-krieg","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-ukraine","17":"tag-wladimir-putin","18":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114709722960579030","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/202447","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=202447"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/202447\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/202448"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=202447"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=202447"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=202447"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}