{"id":202455,"date":"2025-06-19T11:13:11","date_gmt":"2025-06-19T11:13:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/202455\/"},"modified":"2025-06-19T11:13:11","modified_gmt":"2025-06-19T11:13:11","slug":"aktien-europa-weitere-verluste-wegen-nahost-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/202455\/","title":{"rendered":"Aktien Europa: Weitere Verluste wegen Nahost-Krieg"},"content":{"rendered":"<p style=\"margin-top:5px\">PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (awp international) &#8211; F\u00fcr Europas wichtigste Aktienm\u00e4rkte geht es am Donnerstag weiter bergab. Um die Mittagszeit notierte der EuroStoxx 50 0,64 Prozent tiefer bei 5.232,97 Punkten. Damit steuert der Eurozonen-Leitindex auf den dritten Verlusttag in Folge zu. Der Schweizer SMI sank zuletzt um 0,76 Prozent auf 11.868,50 Punkte, der britische FTSE 100 um 0,21 Prozent auf 8.824,47 Punkte.<\/p>\n<p>Die Unsicherheit durch den anhaltenden Krieg zwischen Israel und dem Iran lastet an den M\u00e4rkten weiter auf der Stimmung. Kaum Auswirkungen auf die Aktienkurse hatten geldpolitische Entscheidungen in Washington und Europa. Die New Yorker Handelspl\u00e4tze fallen wegen eines US-Feiertags als Impulsgeber f\u00fcr die hiesigen Handelspl\u00e4tze ohnehin aus.<\/p>\n<p>Die US-Notenbank Fed liess am Mittwochabend wie erwartet den Leitzins unver\u00e4ndert. Sie trotzte damit erneut dem Dr\u00e4ngen von Pr\u00e4sident Donald Trump auf eine deutliche Senkung. Zudem halten Amerikas W\u00e4hrungsh\u00fcter wegen Trumps Zollpolitik eine steigende Inflation sowie eine Wachstumsabschw\u00e4chung f\u00fcr wahrscheinlich. Sie signalisieren indes weiterhin zwei Zinssenkungen bis zum Jahresende.<\/p>\n<p>Auch die Zinssenkung der Schweizerischen Nationalbank war f\u00fcr die M\u00e4rkte keine \u00dcberraschung &#8211; im Gegensatz zur Senkung der norwegischen Notenbank, die zudem weitere Schritte in Aussicht stellte und damit dem heimischen Aktienindex OBX ein wenig Auftrieb gab. Sie hatte im Gegensatz zur Europ\u00e4ischen Zentralbank ihre Zinsen zuletzt nicht gesenkt. Die stark von der \u00d6l- und Gasf\u00f6rderung gepr\u00e4gte norwegische Wirtschaft entwickelt sich sehr robust. Nun warten die Anleger noch auf den in K\u00fcrze anstehenden Zinsentscheid der Bank of England.<\/p>\n<p>Im europ\u00e4ischen Branchentableau belegte der Subindex der Reise- und Freizeitunternehmen mit einem weiteren Kursr\u00fcckgang einen der hinteren Pl\u00e4tze. Fluggesellschaften, Kreuzfahrt-Reedereien und Hotelbetreiber sind von den Folgen des neuen Nahost-Kriegs f\u00fcr den Tourismus besonders stark betroffen.<\/p>\n<p>Die Aktien von Hays b\u00fcssten in London zuletzt noch 12,5 Prozent ein &#8211; zeitweise rutschten sie auf den tiefsten Stand seit Jahrzehnten ab. Die Personalberatung entt\u00e4uschte mit ihrem Ausblick. Im Sog von Hays ging es f\u00fcr die Titel des Schweizer Konkurrenten Adecco um 3,6 Prozent bergab.<\/p>\n<p>Dagegen f\u00fchrten die Aktien der europ\u00e4ischen \u00d6l- und Gasunternehmen im Kielwasser der steigenden \u00d6lpreise die kurze Gewinnerliste an. Ungeachtet zwischenzeitlicher Schwankungen haben die \u00d6lpreise seit Beginn des israelisch-iranischen Kriegs in der vergangenen Woche unter dem Strich deutlich zugelegt.<\/p>\n<p>Vergleichsweise gut hielten sich auch die als defensiv geltenden Titel von Telekommunikationsfirmen , Versorgern sowie Unternehmen aus dem Gesundheitsbereich , die weniger abh\u00e4ngig von der Konjunkturentwicklung sind.\/gl\/jha\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"PARIS\/LONDON\/Z\u00dcRICH (awp international) &#8211; F\u00fcr Europas wichtigste Aktienm\u00e4rkte geht es am Donnerstag weiter bergab. 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