{"id":202824,"date":"2025-06-19T14:33:13","date_gmt":"2025-06-19T14:33:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/202824\/"},"modified":"2025-06-19T14:33:13","modified_gmt":"2025-06-19T14:33:13","slug":"berlin-brandenburg-bezirke-warnen-parkbesucher-vor-eichenprozessionsspinnern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/202824\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Bezirke warnen Parkbesucher vor Eichenprozessionsspinnern"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Bezirke warnen Parkbesucher vor Eichenprozessionsspinnern<\/p>\n<p>\t\t\t\t              19.06.2025, 15:53 Uhr<\/p>\n<p><strong>Der Eichenprozessionsspinner hat in der Jungfernheide Hunderte B\u00e4ume befallen. Auch im angrenzenden Wilhelm-von-Siemens-Park hat sich das Insekt ausgebreitet. Was empfehlen die Bezirke den Besuchern?<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Mehrere Berliner Bezirke warnen vor den giftigen Raupen des Eichenprozessionsspinners. Das Bezirksamt Spandau r\u00e4t dazu, den Wilhelm-von-Siemens-Park zu meiden, wie die Beh\u00f6rde mitteilte. In Spandau gebe es in diesem Jahr demnach einen starken Befall. Besonders betroffen seien gro\u00dfe Teile des Wilhelm-von-Siemens-Parks sowie angrenzende Schulen, Kitas, Stra\u00dfenz\u00fcge und Privatfl\u00e4chen. Die Tiere bauten gerade ihre Nester.<\/p>\n<p>Zuvor hatte bereits der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mitgeteilt, dass Teile der an den Park angrenzenden Jungfernheide infolge eines starken Befalls durch den Nachtfalter gesperrt seien. Das Strandbad Jungfernheide sei geschlossen. \u00dcber 350 B\u00e4ume seien in dem Park betroffen. Auch in Pankow mehrten sich nach Angaben des dortigen Bezirksamtes die Beobachtungen von Raupennestern an Eichen, auch an Spielpl\u00e4tzen und Schulen.<\/p>\n<p>Brennhaare der Raupen k\u00f6nnen zu Atembeschwerden f\u00fchren<\/p>\n<p>Die bis zu drei Zentimeter langen Raupen des Eichenprozessionsspinners sind braun-gelb oder grau-schwarz. Ihre Nester sind runde Gespinste, die die Gr\u00f6\u00dfe eines Fu\u00dfballs erreichen k\u00f6nnen. Ab dem dritten Larvenstadium wachsen den Raupen feine Brennhaare, die leicht brechen und vom Wind \u00fcber weite Strecken verbreitet werden k\u00f6nnen. Die Haare k\u00f6nnen bei Menschen Hautreizungen und Atembeschwerden hervorrufen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Bezirke rieten dazu, Raupen und Nester nicht zu ber\u00fchren. Insbesondere wenn Kinder und Haustiere dabei sind, sollten befallene B\u00e4ume und betroffene Fl\u00e4chen gemieden werden. Die Kleidung sollte nach jedem Parkbesuch gr\u00fcndlich gereinigt werden, Anwohner sollten Fenster und T\u00fcren geschlossen halten. Auch sollten die Insekten nicht eigenst\u00e4ndig bek\u00e4mpft werden. Das sollte Fachleuten \u00fcberlassen werden.<\/p>\n<p>Prozessionsspinner m\u00f6gen es trocken und hei\u00df<\/p>\n<p>Stadtnaturexperte Derk Ehlert warnte ebenfalls davor, den Tieren nahezukommen und diese zu ber\u00fchren. Laut Ehlert seien in Berlin dieses Jahr wieder mehr Raupen gesichtet worden als in den Jahren zuvor. Die Tiere w\u00fcrden immer dann besonders auff\u00e4llig, wenn es besonders hei\u00df und trocken sei &#8211; so wie im Augenblick. Dann wanderten die Tiere in tiefere Bereiche des Stammes, wo sie Menschen eher auffielen, sagte Ehlert<\/p>\n<p>Ist es nicht so warm, blieben sie im Baumkronenbereich. 2023 und 2024 waren feuchter. &#8222;Das m\u00f6gen die nicht&#8220;, sagte Ehlert. Eichenprozessionsspinner sind laut Ehlert so gut wie \u00fcberall in Berlin anzutreffen. In der Nacht fressen sie Laubbl\u00e4tter. Am fr\u00fchen Morgen wandern sie in die k\u00fchleren Regionen des Baumes. Die Tiere h\u00e4tten mehrere Raupenstadien, im dritten bildeten sie die feinen Haare. Ende Juni werden sie zu Schmetterlingen &#8211; die ungef\u00e4hrlich sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Bezirke warnen Parkbesucher vor Eichenprozessionsspinnern 19.06.2025, 15:53 Uhr Der Eichenprozessionsspinner hat in der Jungfernheide Hunderte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":202825,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,5006,1890,29,66273,30,56142],"class_list":{"0":"post-202824","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-bezirke","10":"tag-brandenburg","11":"tag-deutschland","12":"tag-eichenprozessionsspinnern","13":"tag-germany","14":"tag-parkbesucher"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114710524991328862","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/202824","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=202824"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/202824\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/202825"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=202824"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=202824"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=202824"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}