{"id":202850,"date":"2025-06-19T14:47:13","date_gmt":"2025-06-19T14:47:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/202850\/"},"modified":"2025-06-19T14:47:13","modified_gmt":"2025-06-19T14:47:13","slug":"russlands-wirtschaftsminister-warnt-vor-rezession","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/202850\/","title":{"rendered":"Russlands Wirtschaftsminister warnt vor Rezession"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 19.06.2025 15:01 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Russlands Wirtschaft wuchs zuletzt &#8211; vor allem wegen der massiven Aufr\u00fcstung seit Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine. Nun warnt Wirtschaftsminister Reschetnikow vor einer drohenden Rezession und kritisiert die Zentralbank.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRusslands politische F\u00fchrung hat unerwartet deutlich vor Problemen f\u00fcr die russische Wirtschaft gewarnt. &#8222;Den Zahlen nach haben wir eine Abk\u00fchlung, den aktuellen Empfindungen der Unternehmer nach sind wir schon an der Grenze zum \u00dcbergang in eine Rezession&#8220;, sagte Wirtschaftsminister Maxim Reschetnikow auf dem Petersburger Internationalen Wirtschaftsforum SPIEF. Er kritisierte die Politik der Zentralbank und warnte vor einem Einbruch bei den Investitionen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Wirtschaftsminister stellte klar, dass eine Rezession vermeidbar sei. Es h\u00e4nge von politischen Entscheidungen, insbesondere von den Zinss\u00e4tzen, ab. &#8222;Ich habe keine Rezession vorhergesagt. Ich sagte, wir stehen am Rande. Von nun an wird alles von unseren Entscheidungen abh\u00e4ngen&#8220;, sagte er. Reschetnikow betonte, er werde am Inflationsziel von 4 Prozent festhalten.<\/p>\n<p>    Leitzins wurde auf 20 Prozent gesenkt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas derzeitige Zinsniveau demotiviere Unternehmer, zu investieren, sagte Reschetnikow. Die Zentralbank hat k\u00fcrzlich den Leitzinssatz unwesentlich von 21 auf 20 Prozent gesenkt. Im dritten und vierten Quartal k\u00f6nnten die Investitionen nach Sch\u00e4tzung des Ministers unter dem Vorjahresniveau liegen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Kreml hatte zuletzt erkl\u00e4rt, dass der aktuelle Leitzins die Wirtschaft bremse. Die Kosten f\u00fcr Kredite liegen auf Rekordniveau. Damit sind Investitionen f\u00fcr Unternehmer kaum noch m\u00f6glich. Das ist auch f\u00fcr die langfristige Entwicklung der Wirtschaft sch\u00e4dlich.<\/p>\n<p>    Zentralbankchefin: Ressourcen sind aufgebraucht<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZentralbankchefin Elvira Nabiullina wehrte sich gegen die Vorw\u00fcrfe einer falschen Geldpolitik, prognostizierte aber ebenfalls Schwierigkeiten. Russlands Wirtschaft sei zwei Jahre lang trotz der Sanktionen durch Programme zur Importverdr\u00e4ngung gewachsen &#8211; dank Geldern aus dem Wohlstandsfonds und bestehenden Kapitalreserven des Bankensystems.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir m\u00fcssen verstehen, dass viele dieser Ressourcen tats\u00e4chlich aufgebraucht sind, und wir m\u00fcssen \u00fcber ein neues Wachstumsmodell nachdenken&#8220;, sagte sie.<\/p>\n<p>    Massive Aufr\u00fcstung sorgte bislang f\u00fcr Wachstum<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas &#8222;Zentrum f\u00fcr makro-\u00f6konomische Analyse und kurzfristige Prognosen&#8220;, ein regierungsnaher Thinktank, erkl\u00e4rte diese Woche, die meisten zivilen Sektoren bef\u00e4nden sich in einer Rezession, und es gebe keine Anzeichen daf\u00fcr, wie das Wirtschaftswachstum wieder angekurbelt werden k\u00f6nne. &#8222;Es scheint, als stagniere die Wirtschaft&#8220;, schrieben die Analysten des Thinktanks.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nRussland f\u00fchrt seit drei Jahren seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Wachstum der vergangenen Jahre basierte vor allem auf einer massiven Aufr\u00fcstung und gestiegenen Ausgaben f\u00fcr Milit\u00e4r und Sicherheit.<\/p>\n<p>    Sanktionen treffen die Rohstoffindustrie<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Sanktionen durch die Verb\u00fcndeten der Ukraine trafen zudem die Wirtschaft &#8211; insbesondere die Rohstoffindustrie. Gazprom, lange Zeit wichtigste Geldquelle f\u00fcr den russischen Haushalt,\u00a0hat 2024 einen Milliardenverlust erlitten\u00a0&#8211; erstmals nach einem Vierteljahrhundert mit Gewinnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Konzern droht 2025 noch tiefer in die roten Zahlen abzurutschen. Hier machen sich der Wegfall des europ\u00e4ischen Marktes und sinkende Gaspreise bemerkbar.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 19.06.2025 15:01 Uhr Russlands Wirtschaft wuchs zuletzt &#8211; vor allem wegen der massiven Aufr\u00fcstung seit Beginn des&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":202851,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,14,15,307,12,10,8,9,11,55],"class_list":{"0":"post-202850","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-russland","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews","17":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114710580247130908","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/202850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=202850"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/202850\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/202851"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=202850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=202850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=202850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}