{"id":204046,"date":"2025-06-20T02:09:11","date_gmt":"2025-06-20T02:09:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204046\/"},"modified":"2025-06-20T02:09:11","modified_gmt":"2025-06-20T02:09:11","slug":"das-land-ist-eine-art-digitaler-gulag-der-freitag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204046\/","title":{"rendered":"\u201eDas Land ist eine Art digitaler Gulag\u201c \u2014 der Freitag"},"content":{"rendered":"<p class=\"bc-article-intro__text u-hyphens\">Felix Sandalov war in Moskau Chefredakteur eines Sachbuchverlags. Der Gr\u00fcnder wurde zum \u201eausl\u00e4ndischen Agenten\u201c erkl\u00e4rt, drei Mitarbeiter soeben verhaftet. Die F\u00e4lle zeigen, wie grausam und absurd das Leben in Russland geworden ist<\/p>\n<p>        Zunehmende Kontrolle: In Russland unterliegt die \u00f6ffentliche Meinungs\u00e4u\u00dferung einer immer strengeren Zensur<\/p>\n<p>Foto: Christophe Karaba\/dpa<\/p>\n<p>Man kann sarkastisch auf die Dinge schauen und feststellen, dass Literatur in Russland noch Konsequenzen hat. Allerdings sind die zumeist negativ: Vergangene Woche wurden drei Mitarbeiter eines Verlags verhaftet, der Staat zensiert die \u00f6ffentliche Meinung immer brutaler. Auch deshalb lebt Felix Sandalov, Leiter der Anti-Zensur-Initiative StraightForward, Schriftsteller und ehemaliger Chefredakteur des Verlags Individuum, seit \u00fcber drei Jahren in Berlin.<\/p>\n<p class=\"interview-question\">der Freitag: Herr Sandalov, vergangene Woche wurden drei Ihrer Kollegen in Moskau verhaftet \u2013 wie geht es denen?<\/p>\n<p class=\"interview-answer\"><strong>Felix Sandalov:<\/strong> Es sind drei Mitarbeiter und Freunde, sie stehen jetzt unter Hausarrest. Die Ermittlungen dauern an. Es ist eine absurde Untersuchung.<\/p>\n<p class=\"interview-question\">Was wird ihnen vorgeworfen?<\/p>\n<p class=\"interview-answer\">Sie sollen B\u00fccher mit queeren The<\/p>\n<p>\n    absurde Untersuchung.Was wird ihnen vorgeworfen?Sie sollen B\u00fccher mit queeren Themen verkauft haben, obwohl das verboten ist. Das erschien den Ermittlern noch nicht schwerwiegend genug. Sie behaupten deshalb, dass die Ertr\u00e4ge an die extremistische \u201eLGBT-Organisation\u201c gehen w\u00fcrden. Die Vorw\u00fcrfe sind v\u00f6llig absurd, meine Kollegen hatten keinerlei Einfluss auf die Themen der B\u00fccher. Sie arbeiteten im Vertrieb und organisierten die Lieferung an Buchhandlungen.Die rechtliche Grundlage ist, dass Ende vergangenen Jahres eine \u201einternationale LGBT-Organisation\u201c f\u00fcr kriminell erkl\u00e4rt wurde. Was steckt dahinter?Das ist ein Beispiel daf\u00fcr, wie absurd und grausam das Leben in Russland ist. Unn\u00f6tig, zu erw\u00e4hnen, dass es keine solche Organisation gibt, keinen Anf\u00fchrer, keine Kommandozentrale, die Menschen anweist, homosexuell zu werden. Es fehlen also wesentliche Merkmale einer Organisation. Dennoch wurde sie nach russischem Recht nicht nur als kriminell, sondern als extremistische Bewegung eingestuft. Die erste Fassung des Gesetzes gegen sogenannte \u201eLGBT-Propaganda\u201c wurde 2013 verabschiedet. Damals konnte man davonkommen, indem man ein \u201e18 plus\u201c-Zeichen auf den Titel eines Buches klebte und es mit neutralem Umschlag verkaufte.Wie sieht das Programm der Verlage aus, f\u00fcr die Sie arbeiteten?Individuum war auf politische Sachb\u00fccher spezialisiert. Popcorn konzentrierte sich auf Jugendliteratur. Meistens gab es \u00dcbersetzungen, sp\u00e4ter auch russische Autoren. Popcorn ver\u00f6ffentlichte die russische \u00dcbersetzung von Heartstopper, eine Graphic Novel \u00fcber eine junge homosexuelle Freundschaft. Das war sehr erfolgreich. Inzwischen wird Heartstopper auch in einigen Teilen der USA verboten. Bei Individuum ver\u00f6ffentlichten wir das Gef\u00e4ngnistagebuch von Oleg Nawalny, dem Bruder von Alexei, der ebenfalls aus politischen Gr\u00fcnden inhaftiert war. Wir machten B\u00fccher \u00fcber inl\u00e4ndischen Terrorismus, \u00fcber Frauenrechte und die Geschichte der Schwulenbewegung in der Sowjetunion. Der Wendepunkt war eine queere Geschichte in einem sowjetischen Pionierlager. Der deutsche Titel hei\u00dft Du und ich und der Sommer.Was war das Problem?Es wurde Ende 2021 ver\u00f6ffentlicht, kurz vor dem gro\u00df angelegten Angriff auf die Ukraine. Es verkaufte sich etwa eine halbe Million Mal, was f\u00fcr Russland viel ist. Hochrangige Beamte begannen, das Buch zu verunglimpfen. Die Mischung aus queeren Motiven und Sowjet-Pionierlager ist f\u00fcr sie wohl inakzeptabel. Das Bild der Sowjetunion ist heilig. Sie empfanden das vermutlich als pers\u00f6nlichen Angriff.Wie ging es weiter?Die beiden unabh\u00e4ngigen Verlage wurden von der gr\u00f6\u00dften Verlagsgruppe Exmo gekauft. Wir hielten das f\u00fcr besser, da die Repressionen bereits sehr heftig waren. Unmittelbar nach dem Deal wurden Alexey Dokuchaev, der Gr\u00fcnder der Verlage, und sein Partner zu ausl\u00e4ndischen Agenten erkl\u00e4rt. Ebenso die Autoren des Buches \u00fcber das Pionierlager.Was bedeutet es in Russland, zu ausl\u00e4ndischen Agenten erkl\u00e4rt zu werden?Die Grundlage ist ein repressives Gesetz, das um 2012 eingef\u00fchrt und immer weiter versch\u00e4rft wurde. Eigentlich ist es eine Art Hinweis \u2013 der Kreml kann dich gerade nicht physisch ausl\u00f6schen, w\u00fcrde es aber gern. Es ist eine Art ziviler Tod, du kannst f\u00fcr niemanden mehr arbeiten. Wer dich bezahlt, sponsert einen ausl\u00e4ndischen Agenten und w\u00fcrde selbst zu einem. Man darf nicht unterrichten, nicht in staatlichen Organisationen arbeiten, die politischen Rechte, ob aktiv oder passiv, sind weg. Man kann sein Eigentum nicht mehr verkaufen. Die Leute f\u00fcrchten das wie die Pest.Kann man sich dagegen wehren?In Russland gibt es derzeit deutlich mehr als 1.000 Menschen, die zu ausl\u00e4ndischen Agenten erkl\u00e4rt wurden. Dazu kommen au\u00dferdem Organisationen. Ich kenne vielleicht einen Fall, in dem jemand seine Rechte zur\u00fcckbekommen hat. Das kann auch konstruiert werden \u2013 jemand \u00fcberweist dir Geld aus Gro\u00dfbritannien auf dein Bankkonto. So wirst du ein ausl\u00e4ndischer Agent.Wie ist das Verh\u00e4ltnis zwischen den Staatsgewalten in Russland?Es gibt keine Trennung. Ich wurde 1989 geboren, drei Jahre vor der Gr\u00fcndung der Russischen F\u00f6deration. In meinem Leben gab es eigentlich nie einen Unterschied zwischen Justiz, Parlament und Regierung. Die Untersuchungskommission der Staatsanwaltschaft schl\u00e4gt ein Strafma\u00df vor, das sie politisch abgesprochen hat, der Richter best\u00e4tigt es. Die Quote der Personen, die bei Gerichtsverhandlungen ungeschoren davonkommen, liegt bei weniger als 0,5 Prozent.Worin sieht die Administration die Gefahr von queerer Literatur?In erster Linie ist das ein Mittel, die Gesellschaft zu kontrollieren, indem man vermeintliche Feinde schafft. In Wirklichkeit ist die russische Gesellschaft gar nicht so homophob, in jeder Stadt mit mehr als einer halben Million Einwohner gibt es mindestens einen Schwulenclub. Doch Homosexualit\u00e4t und Queerness werden als verweichlichter westlicher Lebensstil dargestellt, ein Angriff auf russische Kultur und Tradition. F\u00fcr die Staatsideologie ist der Westen der Erzfeind. Sie operiert mit klassischen Erz\u00e4hlungen: Queerness sei eine Gefahr f\u00fcr Kinder in Russland. Sie k\u00f6nnten schwul werden, oder es gebe ein p\u00e4dophiles Netzwerk. Der Kern der urspr\u00fcnglichen Fassung des Gesetzes war der Paragraf, der LGBT-Propaganda in der N\u00e4he von Kindern verbot.Wie wirkt der Krieg gegen die Ukraine in Russland?Nach den Angriffen auf die Ukraine dreht die Administration v\u00f6llig durch. Das Leben unterliegt einer Kriegszensur. Es gibt einen Paragrafen gegen sogenannte Falschinformationen \u00fcber den Krieg. Bei einer Verurteilung geht man f\u00fcr f\u00fcnf oder acht Jahre ins Gef\u00e4ngnis.Wof\u00fcr zum Beispiel?Etwa, wenn man in seinen sozialen Netzwerken etwas \u00fcber Kriegsverbrechen postet, die einen aufw\u00fchlen. Aus offizieller russischer Sicht gibt es keine Kriegsverbrechen.Was bedeutet das, was bedeuten die Verhaftungen Ihrer Kollegen?Das sind klare Botschaften. Alles wird gesehen, geh\u00f6rt, bewertet. Meine Kollegen wurden unabh\u00e4ngig voneinander, aber fast gleichzeitig verhaftet, als einer von ihnen, der schon lange in Belgrad lebt, nach Moskau kam, um seine Mutter zu besuchen. Es geht darum, Angst zu verbreiten. Wochen zuvor brach die Polizei in Buchhandlungen in Moskau und St. Petersburg ein, auf der Suche nach kontroversen B\u00fcchern. Sie stellten eine irre Liste der Autoren zusammen, die nicht mehr vertrieben werden sollen.Macht die Willk\u00fcr die Sache komplizierter?Absolut. Die Nachbarn, Kollegen, Freunde fragen sich, was das Vergehen der Verhafteten war. Jeder versucht, das zu interpretieren. Viele verinnerlichen dadurch die Angst. Manche macht es zu Mitl\u00e4ufern, manche werden Komplizen. Die Administration kann von oben herab die Gesellschaft nach ihren Interessen umstrukturieren.Wie ver\u00e4ndert sich die russische Gesellschaft gerade?Wir k\u00f6nnen schon von einer Neustrukturierung sprechen. Das beginnt bei der Renationalisierung der Industriebetriebe und reicht bis hin zur wirtschaftlichen und technologischen Integration mit China. Das Milit\u00e4r wird nach dem Putschversuch von Jewgeni Prigoschin umgebaut. So etwas betrifft auch lokale und regionale Eliten. Es ist ein sehr personalisiertes System, in dessen Zentrum Wladimir Putin steht, seine zutiefst emotionalen Reaktionen, seine Launen.Wie w\u00fcrden Sie das Staatsgebilde beschreiben?Es ist eine absolute Monarchie. Neben Putin, dem Monarchen, gibt es etwa 100 Familien, denen vielleicht 90 Prozent des Reichtums und 90 Prozent der Macht geh\u00f6ren. Mit dem Krieg gegen die Ukraine hat die Zentralisierung noch einmal deutlich zugenommen. Und Putin hat erkannt, dass er einen enormen Vorteil hat.Welchen?Zeit. Der russische Staat, die B\u00fcrokratie funktionieren langsam. Er nutzt das zu seinem Vorteil. Seine politischen Widersacher haben eine beschr\u00e4nkte Zeit, sie m\u00fcssen wiedergew\u00e4hlt werden, in drei Jahren gibt es keinen Trump mehr, die Pr\u00e4sidenten und Kanzler in Europa wechseln. Putin wei\u00df, dass er bleiben wird. Er kann strategisch l\u00e4ngerfristig arbeiten, die Langsamkeit ist eine St\u00e4rke geworden, er kann seine Launen ausleben.Was kann Europa, was kann Deutschland tun?Zun\u00e4chst einmal muss Europa die Ukraine mit aller Macht unterst\u00fctzen. Putin wird nicht bei der Ukraine aufh\u00f6ren, wenn er sie besiegt. Und es w\u00e4re gut, wenn hier verstanden w\u00fcrde, dass es in Russland viele Menschen gibt, die nicht fliehen konnten. Ich selbst habe auch Familie in Russland. Es gibt Oppositionelle. Das sind Geiseln des Staates. Man sollte Russland au\u00dferdem als Sozialexperiment studieren. Das Land ist inzwischen eine Art digitaler Gulag, die \u00dcberwachung geht weit, nach Sch\u00e4tzungen sitzen mehr Menschen in Gef\u00e4ngnissen als unter Nikita Chruschtschow. All das hat eine Wirkung. Man kann sehen, wie Menschen ver\u00e4ngstigt, atomisiert, apathisch gemacht werden. Wie sie empf\u00e4nglich f\u00fcr Desinformation werden. Wir versuchen das mit politischen Sachb\u00fcchern zu untersuchen, die unser Verein StraightForward unterst\u00fctzt. Noch etwas ist wichtig \u2026Was denn?Hier in Deutschland reden Experten jeden Tag von der baldigen Niederlage der Ukraine, andere erz\u00e4hlen, dass die russische Wirtschaft in zwei Wochen kollabieren wird. Solche Vereinfachungen f\u00f6rdern eine Art induzierte Schizophrenie. Ich werbe f\u00fcr eine anspruchsvollere Analyse.\n  <\/p>\n<p>          Alles lesen, was die Welt ver\u00e4ndert.<\/p>\n<ul>\n<li>Gute Argumente \u2013 1 Monat lang kostenlos<\/li>\n<li>Danach f\u00fcr \u20ac 16 im Monat weiterlesen<\/li>\n<li>kein Risiko \u2013 monatlich k\u00fcndbar<\/li>\n<\/ul>\n<p>        <a href=\"https:\/\/abo.freitag.de\/plenigo\/checkout?offerId=O_LGGGQTER1YJO4VYDCA&amp;returnUrl=https%3A%2F%2Fwww.freitag.de%2Flogin%2Fa3b22e9f6abb4552a34641bd76f83822&amp;sourceid=https%3A%2F%2Fwww.freitag.de%2Fautoren%2Fder-freitag%2Ffelix-sandalov-ueber-russland-das-land-ist-eine-art-digitaler-gulag&amp;utm_content=DF22047&amp;utm_term=Paywall&amp;utm_campaign=Paywall&amp;utm_medium=Paywall&amp;utm_source=Website+freitag.de&amp;produkte=F%2B+Paywall+%2F+1+Monat+AZ%2CUpgrade+digital+zu+print+%2F+1+Monat+AZ%2CU30+F%2B+Paywall+%2F+1+Monat+AZ\" class=\"bo-btn buttons-eigenwerbung\" data-button-type=\"Paywall\" data-upscore-conversion=\"1\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jetzt kostenlos testen<\/a><\/p>\n<p>      Sie sind bereits Digital-Abonnent:in?<br \/>\n      <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/@@login\" class=\"bo-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hier anmelden<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Felix Sandalov war in Moskau Chefredakteur eines Sachbuchverlags. 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