{"id":204262,"date":"2025-06-20T04:11:09","date_gmt":"2025-06-20T04:11:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204262\/"},"modified":"2025-06-20T04:11:09","modified_gmt":"2025-06-20T04:11:09","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-warum-mir-das-kraftwerk-wedel-schlechte-laune-macht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204262\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Warum mir das Kraftwerk Wedel schlechte Laune macht"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">kennen<br \/>\nSie das Unbehagen, das sich einstellt, wenn Sie auf einen Missstand<br \/>\naufmerksam werden, von einer halbwegs akzeptablen Abhilfe erfahren<br \/>\nund das Problem daraufhin gedanklich zur Seite legen? Mir geht es<br \/>\nseit Jahren mit dem <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kraftwerk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kraftwerk<\/a> Wedel so. Nun hat es mich eingeholt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im<br \/>\nGrunde ist das ganze Kraftwerk ein einziger Missstand. Seit den<br \/>\n1960er-Jahren versorgt es <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> mit Strom, w\u00e4hrend es unsere<br \/>\nNachbarn in Schleswig-Holstein mit L\u00e4rm und Dreck bel\u00e4stigt. Ende<br \/>\nder 1980er-Jahre baute Hamburg eine lange W\u00e4rmeleitung zum<br \/>\nwestlichen Rand der Stadt, um auch das hiesige Fernw\u00e4rmenetz von<br \/>\nWedel aus zu versorgen. Inzwischen ist das Kohle-Heizkraftwerk das<br \/>\ndienst\u00e4lteste Deutschlands, ineffizient und schmutzig. Seit rund<br \/>\nzwanzig Jahren l\u00e4uft die Debatte dar\u00fcber, wie es am besten zu<br \/>\nersetzen w\u00e4re. Derzeit hei\u00dft es: nach dem kommenden Winter.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der<br \/>\nMissstand, um den es mir geht, ist aber ein anderer. Hamburg kommt<br \/>\nfast immer ohne Fernw\u00e4rme aus Wedel aus. Das Kraftwerk k\u00f6nnte<br \/>\nl\u00e4ngst abgeschaltet sein, um blo\u00df noch in besonders harten Wintern<br \/>\nwieder in Betrieb zu gehen \u2013 technisch formuliert: Es bef\u00e4nde sich<br \/>\nin der sogenannten Kaltreserve. M\u00f6glich w\u00e4re das, auch <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2020-02\/kohlekraftwerk-wedel-einsatzzeiten-co2-emissionen?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">nicht<br \/>\nsonderlich teuer, soweit es den Vorgang selbst betrifft<\/a>. Es gibt da blo\u00df ein Problem: Mit dem Strom des alten<br \/>\nSchrottkraftwerks verdient die Stadt Hamburg gutes Geld. Und darum<br \/>\nl\u00e4uft und l\u00e4uft und l\u00e4uft es.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Vor<br \/>\nf\u00fcnf Jahren erkl\u00e4rte das Freiburger \u00d6ko-Institut, warum die<br \/>\ng\u00e4ngigen Einw\u00e4nde gegen einen eingeschr\u00e4nkten Kraftwerksbetrieb<br \/>\nblo\u00df Ausfl\u00fcchte waren. Daraufhin versprach die Umweltbeh\u00f6rde unter<br \/>\nLeitung des damaligen Gr\u00fcnen-Senators Jens Kerstan, in Wedel 2021<br \/>\nmindestens 20 Prozent weniger Kohle zu verbrauchen, danach 30 Prozent<br \/>\nweniger. F\u00fcr mich h\u00f6rte sich das, nun, einigerma\u00dfen gut an \u2013<br \/>\nvielleicht zu gut. <\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Denn<br \/>\nvor ein paar Wochen wies eine B\u00fcrgerinitiative, der Energietisch<br \/>\nHamburg, anhand \u00f6ffentlicher Stromerzeugungsdaten nach, dass von<br \/>\neiner verringerten Laufzeit des Kraftwerks im versprochenen Umfang<br \/>\nnicht die Rede sein k\u00f6nne. Die Linkspartei fragte daraufhin bei der<br \/>\nUmweltbeh\u00f6rde nach, ich auch. Beide Antworten fielen umfangreich<br \/>\naus. Unter anderem verwies die Beh\u00f6rde auf den Ukrainekrieg und eine<br \/>\ndamalige &#8222;Markterwartung, dass h\u00e4ufiger eine Marktlage vorzufinden<br \/>\nsein w\u00fcrde, in der ohnehin gasgefeuerte Gas- und<br \/>\nDampfturbinen-Anlagen in den Einsatzkosten g\u00fcnstiger sind als ein<br \/>\nKohlekraftwerk&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Anders<br \/>\ngesagt: Die Umweltbeh\u00f6rde hat 2020 einfach einkalkuliert, dass Strom<br \/>\naus Gaskraftwerken einen Gro\u00dfteil des Wedeler Kohlestroms ohnehin<br \/>\naus dem Markt dr\u00e4ngen w\u00fcrde, und hat der \u00d6ffentlichkeit diese<br \/>\n&#8222;Markterwartung&#8220; als klimapolitisches Zugest\u00e4ndnis verkauft. Dann<br \/>\nkam es anders \u2013 und das Versprechen von 2020 war pl\u00f6tzlich kaum<br \/>\nnoch etwas wert.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich<br \/>\nw\u00fcnsche Ihnen einen sch\u00f6nen Tag!\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihr<br \/>\nFrank Drieschner<\/strong>\n<\/p>\n<p>        WAS HEUTE IN HAMBURG WICHTIG IST        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach<br \/>\nder Festnahme eines 20-J\u00e4hrigen in Hamburg, der als Kopf einer<br \/>\nGruppe jahrelang Kinder im Internet missbraucht haben soll, fordert<br \/>\nder Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) <strong>mehr<br \/>\nBefugnisse im Kampf gegen P\u00e4dokriminelle<\/strong>.<br \/>\nBislang w\u00fcrden solche F\u00e4lle oft nur zuf\u00e4llig oder durch Hinweise<br \/>\naus dem Ausland entdeckt, sagte der Hamburger BDK-Vorsitzende Jan<br \/>\nReinecke. Er forderte mehr Personal, neue rechtliche Befugnisse, eine<br \/>\nzentrale Zust\u00e4ndigkeit \u2013 etwa beim Bundeskriminalamt \u2013 sowie<br \/>\neine rechtssichere Vorratsdatenspeicherung.\n<\/p>\n<p>                                            \u00a9\u00a0Bloomimages<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Am<br \/>\nS-Bahnhof Veddel entsteht ein <strong>neues<br \/>\nWohnquartier namens Hafenbahnpark<\/strong> mit<br \/>\nWohnungen f\u00fcr fast 700 Menschen, Kita, Supermarkt und Caf\u00e9. Bauherr<br \/>\nist das st\u00e4dtische Sozialunternehmen F\u00f6rdern &amp; Wohnen. Bis 2028<br \/>\nwerden die sechs Wohngeb\u00e4ude auf der etwa zwei Fu\u00dfballfelder gro\u00dfen<br \/>\nFl\u00e4che neben der Bahntrasse errichtet.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die<br \/>\nU-Bahn-Linie 3 ist ab heute f\u00fcr zwei Wochen <strong>zwischen<br \/>\nden Haltestellen Rathaus und St. Pauli gesperrt<\/strong>.<br \/>\nVom 20. Juni bis zum 3. Juli werden Gleise und Schwellen erneuert,<br \/>\nwie die Hochbahn mitteilte. Die Sperrung endet mit Betriebsschluss.<br \/>\nEin Ersatzverkehr wird nicht eingerichtet \u2013 die Hochbahn empfiehlt,<br \/>\nandere Bahn- und Buslinien zu nutzen.\n<\/p>\n<p>                        Nachricht des Tages            <\/p>\n<p>                                            \u00a9\u00a0Oskar Piegsa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ein<br \/>\ntransparenter Container am Spielbudenplatz wirbt ab sofort f\u00fcr mehr<br \/>\nSicherheit im Nachtleben. Viele Menschen gingen gerne aus, mieden<br \/>\naber die <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/reeperbahn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Reeperbahn<\/a>, sagte Anna Lafrentz aus dem Vorstand des<br \/>\nClubkombinats, einer Interessenvertretung der Clubs und Bars. Es gebe<br \/>\n\u00c4ngste vor \u00dcbergriffen, eine zunehmende Zahl von Straftraten im<br \/>\nNachtleben und, so Lafrentz, allgemein zu wenig Bewusstsein f\u00fcr<br \/>\ndiskriminierendes Verhalten. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Unter<br \/>\ndem Motto &#8222;what the fear&#8220; (wtf) bietet der Container donnerstags<br \/>\nbis sonntags von 17 bis 23 Uhr Ansprechpartner und Infomaterial.<br \/>\nZudem sammelt eine <a href=\"https:\/\/wtf-stpauli.org\/meldestelle\/\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">anonyme<br \/>\nMeldestelle im Internet<\/a>\u00a0Erfahrungsberichte zu Diskriminierung und Gewalt im Nachtleben. Ziel<br \/>\nsei es, anschlie\u00dfend Strategien und dauerhafte Angebote zu schaffen,<br \/>\ndamit m\u00f6glichst alle Menschen angstfrei am Nachtleben teilnehmen<br \/>\nk\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der<br \/>\nwtf-Container wird von der Kultur- und Sozialbeh\u00f6rde gef\u00f6rdert,<br \/>\nkostet rund 30.000 Euro und steht noch bis 3. August vor dem Bauzaun<br \/>\nder Esso-Brache. Es ist das erste Angebot dieser Art auf der<br \/>\nReeperbahn, an der laut Clubkombinat jedes Wochenende 50.000 Menschen<br \/>\nzum Feiern zusammenkommen.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Oskar<br \/>\nPiegsa\n<\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\n\u2022 Bei einer <strong>Messerstecherei in Harburg<\/strong> ist am Donnerstag<br \/>\neine Frau schwer verletzt worden \u2022<br \/>\nNach der Sicherstellung von 3.600 Kilogramm Kokain in Gro\u00dfbritannien<br \/>\nhat die Hamburger <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/polizei\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a> <strong>sechs Tatverd\u00e4chtige festgenommen <\/strong><strong>\u2022<\/strong> Beim Wendeman\u00f6ver eines Autos auf einer Busspur in Hoheluft sind<br \/>\n<strong>mindestens f\u00fcnf Menschen verletzt worden.<\/strong> Als ein heranfahrender Bus<br \/>\npl\u00f6tzlich bremsen musste, zerbrach dessen Frontscheibe. Einige der<br \/>\nVerletzten wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht\n<\/p>\n<p>        AUS DER HAMBURG-AUSGABE            <\/p>\n<p>                                            \u00a9\u00a0action press<\/p>\n<p>        &#8222;W\u00fcrden Sie bitte alles Geld einpacken?&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Vor<br \/>\n60 Jahren raubte Gisela Werler, eine Supermarkt-Kassiererin aus<br \/>\nAltona, zusammen mit ihrem Geliebten fast 20 Banken aus. Die erste<br \/>\nBankr\u00e4uberin Deutschlands wohnte da noch bei ihren Eltern.<br \/>\nZEIT:Hamburg-Autor S\u00f6hnke Callsen hat<br \/>\nden Fall aufgeschrieben, lesen Sie hier einen Auszug aus seinem<br \/>\nArtikel:\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gisela Werler war ein sch\u00fcchternes Fr\u00e4ulein, immer flei\u00dfig, freundlich<br \/>\nund hilfsbereit. Manchmal aber setzte sie eine blonde Per\u00fccke auf,<br \/>\nnahm einen kalten, schweren Revolver in die Hand, betrat die<br \/>\nSchalterhalle einer Bank: und raubte sie aus. Zusammen mit ihren<br \/>\nKomplizen nahm sie in nur drei Jahren fast 20 Banken in Hamburg,<br \/>\n<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/schleswig-holstein\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Schleswig-Holstein<\/a> und Niedersachsen aus und erbeutete dabei rund<br \/>\neine halbe Million D-Mark.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr<br \/>\ndie Polizei war Werler lange ein Phantom, die Presse nannte sie nur<br \/>\ndie &#8222;Banklady&#8220;. Als sie 1967 aufflog, waren alle fassungslos:<br \/>\nGisela Werler, 33, Supermarkt-Kassiererin aus Altona,<br \/>\ndie noch bei ihren Eltern lebt, soll Deutschlands erste Bankr\u00e4uberin<br \/>\nsein? <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Wenn<br \/>\nich heute dar\u00fcber nachdenke, was ich gemacht habe, dann kann ich gar<br \/>\nnicht glauben, dass ich das fertiggebracht habe&#8220;, schrieb sie nach<br \/>\nihrer Verhaftung einem Journalisten. Wie konnte sich das<br \/>\n&#8222;unscheinbare Haushuhn&#8220; zu einem &#8222;stolzen Raubvogel&#8220; mausern, wie<br \/>\nes der stern<br \/>\nsp\u00e4ter<br \/>\npathetisch formulierte?\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie<br \/>\ndie Geschichte weitergeht, lesen<br \/>\nSie in der ungek\u00fcrzten Fassung auf ZEIT ONLINE.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/23\/gisela-werler-banklady-bankraub-geschichte-hamburg?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zum<br \/>\nvollst\u00e4ndigen Artikel<br \/>\n<br \/><\/a>\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                            \u00a9\u00a0Naja Bertolt Jensen<\/p>\n<p>        &#8222;Die chemische Industrie sieht diese Art von Recycling als Rettungsanker.&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Fr\u00fcher<br \/>\nwar Plastik ein Symbol f\u00fcr den Fortschritt, heute steht das Material<br \/>\nf\u00fcr eine der gr\u00f6\u00dften Umweltkatastrophen. Wie konnte das passieren?<br \/>\nUnd wie kommen wir da raus? Dar\u00fcber schreibt ZEIT-Autor Niels<br \/>\nBoeing, <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/zeit-wissen\/2025\/03\/plastik-herstellung-ressourcen-umwelt-nachhaltigkeit-zukunft?=&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">seinen<br \/>\nArtikel lesen Sie hier<\/a>.\u00a0<\/p>\n<p>        MAHLZEIT \u2013 Die Gastrokritik        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Reeperbahn<br \/>\nund Wein, das bringt man nicht unbedingt in Verbindung. Aber<br \/>\ntats\u00e4chlich gibt es gleich am Spielbudenplatz den Weingarten<br \/>\n<strong>Sechsundzwanzig<\/strong>,<br \/>\neinen der sch\u00f6nsten und originellsten Weing\u00e4rten der Stadt. Das<br \/>\nHaus mit der Nummer 26 war fr\u00fcher ein Schwimmbad. Von dem ist schon<br \/>\nlange nichts mehr \u00fcbrig \u2013 bis auf die denkmalgesch\u00fctzte<br \/>\nGr\u00fcnderzeitfassade. Seit zwei Jahren geh\u00f6rt diese Beinahe-Baul\u00fccke<br \/>\nzum Kosmos des Schmidt Theaters, das mittlerweile auch kulinarisch<br \/>\nsehr aktiv ist. Leute also, die am besten wissen, dass ein solcher<br \/>\nOrt ein bisschen Struppigkeit braucht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Man<br \/>\nsitzt hier mit Blick auf die kulissenhafte Hauswand. Auf dem Boden<br \/>\nliegt Holzmulch. Unter den vielen Topfpflanzen sind sogar ein paar<br \/>\nWeinreben; Hamburgs Hausweinberg an den Landungsbr\u00fccken ist ja ganz<br \/>\nin der N\u00e4he.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr<br \/>\ndie Weine im Ausschank sorgt der Eimsb\u00fctteler H\u00e4ndler Vineyard \u2013<br \/>\neine solide Auswahl im unteren Preissegment. Man sollte nicht darauf<br \/>\nsetzen, dass der nette Service \u00fcber die Finessen fachsimpeln m\u00f6chte.<br \/>\nDaf\u00fcr gibt es hier oft Live-Musik, manchmal auch ganz unverhofft. An<br \/>\ndiesem Abend wechselt das Paar am Nebentisch auf die kleine B\u00fchne<br \/>\nund spielt richtig guten Blues.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zu<br \/>\nessen gibt es mangels K\u00fcche hier nur wenig, das aber schmeckt. Sehr<br \/>\ngekonnt etwa der Flammkuchen, den man auch vegetarisch bekommt mit<br \/>\nLauch, Cashewkernen und getrockneten Tomaten anstelle des Specks.<br \/>\nEine Platte davon, ein Glas Wei\u00dfburgunder, ein Platz mit Blick auf<br \/>\nall die Charaktere, die man hier vorbeilaufen sieht \u2013 das reicht<br \/>\nf\u00fcr einen netten Abend.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Ja,<br \/>\nihr seid hier im Garten Eden&#8220;, raunt zwischen zwei Songs die<br \/>\nS\u00e4ngerin. Und ermuntert das Publikum, noch ein Glas Wein zu<br \/>\nbestellen. Danach allerdings singen die beiden \u00fcber Tennessee<br \/>\nWhiskey. Das Repertoire ist offenbar noch nicht auf den Ort<br \/>\nabgestimmt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Michael<br \/>\nAllmaier\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.weingarten26.de\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weingarten<br \/>\nSechsundzwanzig<\/a>,\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Spielbudenplatz<br \/>\n26, St. Pauli \u00b7<br \/>\nTel. 31 77 88 54\n<\/p>\n<p>        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Stricken<br \/>\nim Kino&#8220;: Wieder einmal sind die Strickfans unter den Leserinnen und<br \/>\nLesern eingeladen, den Sonntagvormittag im Zeise-Kino zu verbringen.<br \/>\nDieses Mal gibt es \u2013 mit gedimmtem Licht, damit gestrickt werden<br \/>\nkann \u2013 die Verfilmung von Jane Austens Roman &#8222;Stolz und Vorurteil&#8220;<br \/>\nzu sehen, in der Regie von Joe Wright aus dem Jahr 2005, unter<br \/>\nanderem mit Keira Knightley, Matthew Macfadyen, Rosamund Pike und<br \/>\nDonald Sutherland.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Stricken<br \/>\nim Kino: &#8222;Stolz und Vorurteil&#8220;,\u00a022.<br \/>\nJuni, 11 Uhr; Zeise-Kino, Friedensallee 7\u20139;\u00a0<a href=\"https:\/\/www.zeise.de\/tagesprogramm\/kurz\/2025-06-22\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Infos<br \/>\nund Tickets gibt es hier<\/a>\u00a0\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Alsterlauf in Alsterdorf                \u00a9\u00a0Petra Bassen<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\nIm<br \/>\nEiscaf\u00e9 auf der Sonnenterrasse. Neben uns sitzt ein Ehepaar mit Hund<br \/>\nund genie\u00dft genau wie wir Sonne und Eis. Als es dann freundlich<br \/>\ngr\u00fc\u00dfend das Eiscaf\u00e9 verl\u00e4sst, erkundigt sich mein Mann, ob der<br \/>\nHund denn auch ein Eis bekommen habe.<br \/>&#8222;Nein<br \/>\n\u2013 der macht gerade eine Bikinidi\u00e4t.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt<br \/>\nvon Marilies<br \/>\nBrinkmann\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das war<br \/>\ndie Elbvertiefung, der t\u00e4gliche Hamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie<br \/>\nm\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in Ihrem Postfach landet, k\u00f6nnen Sie<br \/>\nihn <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier kostenlos abonnieren<\/a><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, kennen Sie das Unbehagen, das sich einstellt, wenn Sie auf einen Missstand aufmerksam werden,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":204263,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[2724,66550,29,2016,30,66551,692,66495,2289,1971,34210,2020,41179],"class_list":{"0":"post-204262","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-altona","9":"tag-anna-lafrentz","10":"tag-deutschland","11":"tag-elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg","12":"tag-germany","13":"tag-gisela-werler","14":"tag-hamburg","15":"tag-jan-reinecke","16":"tag-reeperbahn","17":"tag-schleswig-holstein","18":"tag-spielbudenplatz","19":"tag-st-pauli","20":"tag-veddel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114713741653479979","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/204262","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=204262"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/204262\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/204263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=204262"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=204262"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=204262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}