{"id":204353,"date":"2025-06-20T05:02:12","date_gmt":"2025-06-20T05:02:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204353\/"},"modified":"2025-06-20T05:02:12","modified_gmt":"2025-06-20T05:02:12","slug":"apple-muss-eu-strafe-vorerst-nicht-bezahlen-%e2%8b%85-ifun-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204353\/","title":{"rendered":"Apple muss EU-Strafe vorerst nicht bezahlen \u22c5 ifun.de"},"content":{"rendered":"<p>Apple steht weiter unter Beobachtung der EU-Kommission. Der Konzern hatte im Fr\u00fchjahr eine Geldbu\u00dfe <a href=\"https:\/\/www.ifun.de\/weil-apple-preisvergleiche-unterbindet-eu-verhaengt-millionenstrafe-253161\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">in H\u00f6he von 500 Millionen Euro<\/a> erhalten, weil er Entwickler daran hinderte, auf g\u00fcnstigere Angebote au\u00dferhalb des eigenen App Stores hinzuweisen.<\/p>\n<p>Nach Ansicht der Kommission verst\u00f6\u00dft dieses Vorgehen gegen zentrale Vorgaben der europ\u00e4ischen Digitalgesetze. Die EU hatte Apple eine Frist von 60 Tagen gesetzt, um seine Gesch\u00e4ftspraktiken anzupassen. Diese endet bereits in der kommenden Woche, am 26. Juni.<\/p>\n<p>Trotz des Fristablaufs verzichtet die Kommission zun\u00e4chst auf zus\u00e4tzliche Sanktionen. Eine <a href=\"https:\/\/www.euronews.com\/my-europe\/2025\/06\/19\/tech-giants-apple-and-meta-to-escape-sanctions-for-failing-to-meet-eu-digital-rules\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sprecherin erkl\u00e4rte<\/a>, dass neue Strafzahlungen nur nach eingehender Pr\u00fcfung und im Austausch mit dem Unternehmen verh\u00e4ngt w\u00fcrden. Im Vordergrund stehe die Durchsetzung der Regeln, nicht eine automatische Bestrafung.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/images.ifun.de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/spotify-payment.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-257145 lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/spotify-payment-700x671.jpg\" alt=\"Spotify Payment\" width=\"700\" height=\"671\"  data-\/><\/a><\/p>\n<p>Unter anderem strittig: Apps wie Spotify wollen direkte Bezahloptionen innerhalb der eigenen App<br \/>\nApp Store-Regeln verhindern Wettbewerb<\/p>\n<p>Kernpunkt der Auseinandersetzung ist Apples App-\u00d6kosystem. Nach Ansicht der EU verhindert das Unternehmen aktiv, dass Entwickler alternative Zahlungswege nutzen oder externe Inhalte bewerben k\u00f6nnen. Dies beeintr\u00e4chtige die Wahlfreiheit der Nutzer und schlie\u00dfe andere Anbieter vom Markt aus. Digitalgesetze wie der DMA soll genau solche Mechanismen unterbinden und marktbeherrschende Plattformen zu mehr Offenheit verpflichten.<\/p>\n<p>Apple hat inzwischen \u00c4nderungen aber auch <a href=\"https:\/\/www.iphone-ticker.de\/apple-kritisiert-eu-strafe-einspruch-angekuendigt-254783\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einen Einspruch angek\u00fcndigt<\/a>. Ob das Verhalten des Konzerns den Anforderungen der EU entspricht, wird derzeit noch bewertet. Die Kommission will ihre Einsch\u00e4tzung zeitnah mit dem Unternehmen teilen.<\/p>\n<p>Auch Meta unter Beobachtung<\/p>\n<p>Auch Meta war im April wegen eines problematischen Werbemodells zu einer Zahlung in H\u00f6he von 200 Millionen Euro verpflichtet worden. Der Facebook-Konzern bietet Nutzerinnen und Nutzern ein werbefreies Abo nur gegen Zahlung an, wenn sie der Datennutzung nicht zustimmen wollen. Ein \u00fcberarbeitetes Modell ist seit November in Kraft, wird von der EU aber weiterhin gepr\u00fcft.<\/p>\n<p>Zum Nachlesen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/d3a79f7ddb3e46928b09e2ce4b0acf29.gif\" width=\"1\" height=\"1\" no-lazy=\"\" class=\"tracking\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Apple steht weiter unter Beobachtung der EU-Kommission. 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