{"id":204355,"date":"2025-06-20T05:03:14","date_gmt":"2025-06-20T05:03:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204355\/"},"modified":"2025-06-20T05:03:14","modified_gmt":"2025-06-20T05:03:14","slug":"gruener-stahl-arcelormittal-steigt-aus-gruenem-strahl-projekten-in-deutschland-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204355\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcner Stahl: ArcelorMittal steigt aus Gr\u00fcnem-Strahl-Projekten in Deutschland aus"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Der Stahlkonzern <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/arcelormittal\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ArcelorMittal<\/a>\u00a0will nicht wie geplant auf klimaneutrale Produktion in seinen Werken in Bremen und <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/eisenhuettenstadt\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eisenh\u00fcttenstadt<\/a>\u00a0umstellen. Das teilte das Unternehmen in einer Erkl\u00e4rung mit. Das Unternehmen begr\u00fcndete seinen Ausstieg aus dem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/klimaschutz\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Klimaprojekt<\/a>\u00a0mit der Marktsituation. Zudem stellte <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/arcelormittal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ArcelorMittal<\/a> in Zweifel, dass sich eine CO2-reduzierte Stahlproduktion rechne. Dabei verwies das Unternehmen auf Risiken durch m\u00f6gliche Preisschwankungen und Lieferengp\u00e4sse beim f\u00fcr die Produktion n\u00f6tigen gr\u00fcnen Wasserstoff.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/stahlwerk\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stahlindustrie<\/a>\u00a0tr\u00e4gt in Deutschland mit am meisten zum Aussto\u00df von CO2 bei. Deshalb spielt sie eine Schl\u00fcsselrolle, um Klimaziele zu erreichen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bmwi\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundeswirtschaftsministerium<\/a>\u00a0bedauerte die Entscheidung von ArcelorMittal und wies darauf hin, dass f\u00fcr die geplante Umstellung noch keine staatliche F\u00f6rderung ausgezahlt wurde. &#8222;Es handelt sich dabei um eine privatwirtschaftliche Entscheidung des Unternehmens&#8220;, teilte das Ministerium auf Anfrage mit. Es verwies darauf, dass es noch drei vergleichbare Vorhaben in der Stahlherstellung gebe, bei denen die Umsetzung bereits laufe. Die Stahlprojekte der Firmen Salzgitter Flachstahl, Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) und SHS (Stahl-Holding-Saar) h\u00e4tten F\u00f6rderbescheide \u00fcber zusammen rund 5,6 Milliarden Euro erhalten.\n<\/p>\n<p>        Bremer Senat spricht von &#8222;Absage der Dekarbonisierung der H\u00fctten&#8220;        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">ArcelorMittal sollte f\u00fcr die Umstellung auf klimaneutrale Stahlproduktion eine Gesamtf\u00f6rderung von knapp 1,3 Milliarden Euro bekommen. Dies hatten vor rund einem Jahr das Bundeswirtschaftsministerium der Ampel-Regierung unter Robert Habeck (Gr\u00fcne) und das Land <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bremen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bremen<\/a> zugesagt. Dabei sollte <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/bremen\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bremen<\/a>\u00a0250 Millionen Euro beisteuern. Der Bremer Senat reagierte entt\u00e4uscht und ver\u00e4rgert auf die Entscheidung von ArcelorMittal und sprach von einer &#8222;Absage der Dekarbonisierung der H\u00fctten&#8220;.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZEIT ONLINE<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    ZEIT Geldkurs<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Tsch\u00fcss, Finanzchaos: In acht Wochen erkl\u00e4ren wir Schritt f\u00fcr Schritt, wie Sie bessere Geldroutinen aufbauen und das mit den ETFs endlich angehen. Anschlie\u00dfend erhalten Sie unseren Geld-Newsletter mit den besten Artikeln rund um Finanzen.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Urspr\u00fcnglich wollte ArcelorMittal bis 2030 einen Hochofen in Bremen und einen in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/eisenhuettenstadt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eisenh\u00fcttenstadt<\/a> ersetzen. In Bremen sollten eine Direktreduktionsanlage und ein Elektrolichtbogenofen aufgebaut werden. Die neuen Anlagen sollten perspektivisch sogenannten gr\u00fcnen Wasserstoff nutzen.\n<\/p>\n<p>        ArcelorMittal sieht Risiken bei Beschaffung von gr\u00fcnem Wasserstoff        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der F\u00f6rdervertrag verlangte einen Baubeginn bis Juni 2025. Deshalb musste ArcelorMittal seine Entscheidung gegen das Klimaprojekt jetzt mitteilen. &#8222;Die Rahmenbedingungen erm\u00f6glichen aus unserer Sicht kein belastbares und \u00fcberlebensf\u00e4higes Gesch\u00e4ftsmodell&#8220;, sagte Reiner Blaschek, Chef der europ\u00e4ischen Flachstahlsparte von ArcelorMittal. &#8222;Die F\u00f6rderung ist an strenge Vorgaben f\u00fcr den raschen Einsatz von gr\u00fcnem Wasserstoff gekn\u00fcpft. Verf\u00fcgbarkeit und Preise von gr\u00fcnem Wasserstoff sind jedoch mit gro\u00dfen Unw\u00e4gbarkeiten verbunden. Daraus ergeben sich erhebliche Risiken.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Unternehmen hatte bereits zuvor wiederholt den Standpunkt vertreten, die Stahlbranche k\u00f6nne nur dann auf klimafreundlichere Herstellung umsteigen, wenn es ausreichend Wasserstoff gibt und die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/strompreis\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Strompreise<\/a>\u00a0nicht zu hoch sind. Wasserstoff ist aus Sicht der Energiebranche aber derzeit noch nicht ausreichend vorhanden und viel zu teuer. Zudem klagen Unternehmen in Deutschland seit Langem \u00fcber im internationalen Vergleich hohe Strompreise.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der fr\u00fchere <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/robert-habeck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bundeswirtschaftsminister<\/a> Habeck hatte darauf hingewiesen, dass Klimaprojekte aus der <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/stahlindustrie\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stahlindustrie<\/a>\u00a0einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Wasserstoffwirtschaft hochzufahren, weil sie wichtige Abnehmer hervorbringen. Habeck hatte den Umbau der Stahlindustrie mit milliardenschweren F\u00f6rdergeldern vorangetrieben.\n<\/p>\n<p>            Gr\u00fcner Stahl        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/17\/gruener-stahl-klimaschutz-verwendung-subvention\" data-ct-label=\"Gr\u00fcner Stahl: Gr\u00fcner Stahl? Kaufen wir nicht!\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Gr\u00fcner Stahl:<br \/>\n                        Gr\u00fcner Stahl? Kaufen wir nicht!<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2024\/54\/stromkosten-produktion-stahlwerke-preisanstieg\" data-ct-label=\"Stromkosten: Wenn Strom zum Luxusgut wird\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Stromkosten:<br \/>\n                        Wenn Strom zum Luxusgut wird<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-06\/energiewende-schwarz-rote-koalition-stromversorgung-kapazitaeten-ausbau\" data-ct-label=\"Energiewende: Wie viel \u00d6kostrom braucht Deutschland wirklich?\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Energiewende:<br \/>\n                        Wie viel \u00d6kostrom braucht Deutschland wirklich?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Stahlkonzern ArcelorMittal\u00a0will nicht wie geplant auf klimaneutrale Produktion in seinen Werken in Bremen und Eisenh\u00fcttenstadt\u00a0umstellen. 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