{"id":204611,"date":"2025-06-20T07:23:10","date_gmt":"2025-06-20T07:23:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204611\/"},"modified":"2025-06-20T07:23:10","modified_gmt":"2025-06-20T07:23:10","slug":"wiesbaden-836-millionen-menschen-lebten-ende-2024-in-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/204611\/","title":{"rendered":"Wiesbaden | 83,6 Millionen Menschen lebten Ende 2024 in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Wiesbaden (dpa) &#8211; Zum Jahresende 2024 haben in Deutschland knapp 83,6 Millionen Menschen gelebt. Die Bev\u00f6lkerung wuchs vergangenes Jahr leicht um 121.000 Personen beziehungsweise 0,1\u00a0Prozent, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Im Vorjahr hatte der Zuwachs noch 338.000 Menschen beziehungsweise 0,4\u00a0Prozent betragen.<\/p>\n<p>Der \u00dcberschuss der Sterbef\u00e4lle \u00fcber die Geburten war nach vorl\u00e4ufigen Ergebnissen mit plus 330.000 \u00e4hnlich hoch wie im Vorjahr, wie das Bundesamt errechnete. Es sank aber der sogenannte Wanderungssaldo &#8211; also die Differenz zwischen Zu- und Fortz\u00fcgen: von plus 660.000 auf 420.000. Das Bev\u00f6lkerungswachstum sei somit wie im Vorjahr darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass mehr Menschen einwanderten als fortzogen.\u00a0<\/p>\n<p>Zuwachs nur im Westen<\/p>\n<p>Die Bev\u00f6lkerung nahm in den westlichen Bundesl\u00e4ndern um 0,2 Prozent zu, in den \u00f6stlichen Bundesl\u00e4ndern (ohne Berlin) nahm sie um 0,3 Prozent ab. Den gr\u00f6\u00dften absoluten Zuwachs verzeichnete der Statistik zufolge Bayern mit plus 73.000 Menschen. Im Verh\u00e4ltnis zur Bev\u00f6lkerung erlebten den gr\u00f6\u00dften Zuwachs ebenfalls Bayern sowie die Stadtstaaten Berlin und Hamburg mit jeweils 0,6 Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Am meisten Einwohner b\u00fc\u00dften Th\u00fcringen (minus 15.000 oder minus 0,7\u00a0Prozent), Sachsen (minus 12.000 oder minus 0,3 Prozent) und Sachsen-Anhalt\u00a0(minus 9.000 oder minus 0,4 Prozent) ein.<\/p>\n<p>Mehr \u00e4ltere Menschen<\/p>\n<p>Je nach Altersgruppe sieht die Entwicklung anders aus: Es gab mehr 60- bis 79-J\u00e4hrige (plus 2,2\u00a0Prozent) und weniger 40- bis 59-J\u00e4hrige (minus 1,4\u00a0Prozent). Hauptgrund sei, dass der geburtenstarke Jahrgang 1964 in die Altersgruppe der 60- bis 79-J\u00e4hrigen hineingewechselt sei, erkl\u00e4rte das Bundesamt.\u00a0<\/p>\n<p>Auch die Zahl der Menschen im Alter von 80 und \u00e4lter mit stieg (plus 0,2\u00a0Prozent). Damit seien 30,5 Prozent der Menschen in Deutschland zum Stichtag 60\u00a0Jahre oder \u00e4lter gewesen.\u00a0<\/p>\n<p>H\u00f6herer Ausl\u00e4nderanteil<\/p>\n<p>Die ausl\u00e4ndische Bev\u00f6lkerung wuchs den Angaben zufolge vergangenes Jahr um 2,3 Prozent auf 12,4\u00a0Millionen, die deutsche Bev\u00f6lkerung nahm um 0,2 Prozent auf 71,2\u00a0Millionen ab. Der Ausl\u00e4nderanteil erh\u00f6hte sich demnach insgesamt von 14,5 auf 14,8 Prozent. Den h\u00f6chsten Anteil stellte die Altersgruppe 20- bis 59-Jahre mit 19,7\u00a0Prozent, den niedrigsten die ab 60-J\u00e4hrigen mit 6,3\u00a0Prozent.\u00a0<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Gruppe bildeten wie in den vergangenen Jahren T\u00fcrkinnen und T\u00fcrken (1,403\u00a0Millionen), wie das Bundesamt berichtet. Es folgten Staatsangeh\u00f6rigen aus der Ukraine (1,085\u00a0Millionen), Syrien (889.000), Rum\u00e4nien (771.000) und Polen (723.000).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wiesbaden (dpa) &#8211; Zum Jahresende 2024 haben in Deutschland knapp 83,6 Millionen Menschen gelebt. 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